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NRW: Benimmkurs für Intensivtäter

Die 1800 jungen Kriminellen, die in NRW im Gefängnis sitzen, sollen rund um die Uhr in „freien Formen“ betreut werden. Dabei würden junge Gefangene nicht mehr hinter Gitter gesteckt, sondern in Jugendhilfe-Einrichtungen mit einem pädagogisch abgestimmten Tagesprogramm aus Frühsport, Schule, Koch- und Benimmkursen aufwendig betreut. Gestartet wurde zunächst mit sieben Intensivtätern. Dies berichtete die WAZ Ende August. Jetzt haben drei davon die „freien Formen“ wörtlich genommen und sind verduftet.

Und das war anscheinend bereits im August, während man die neue Masche noch anpries:

Wie erst jetzt bekannt wurde, sind bereits im August drei jugendliche Intensivtäter im Alter von 16 und 17 Jahren aus einem spezialisierten Jugendhilfezentrum in Dormagen getürmt. Zwei von ihnen sind noch immer auf der Flucht. Die Jugendlichen waren wegen schwerer Gewalt- und Diebstahldelikte zu Jugendhaft verurteilt worden, durften diese jedoch im rot-grünen Modellprojekt „Jugendstrafvollzug in freien Formen“ verbüßen. Statt Gefängnis gab es für sie in Dormagen ein pädagogisch abgestimmtes Tagesprogramm aus Frühsport, Schule, Koch- und Benimmkursen.

Frühsport! Man lacht sich kaputt!