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JF über Zwischentag: „Disput eine Sternstunde“

In der aktuellen Ausgabe der Jungen Freiheit ist dem „Zwischentag“ in Berlin unter dem Titel „Lebhafte Debatte“ fast eine komplette Seite gewidmet. Die Podiumsdiskussion zwischen dem wissenschaftlichen Leiter des Instituts für Staatspolitik, Karlheinz Weißmann, und dem PI-Autor Michael Stürzenberger wird dort „zweifellos als Höhepunkt“ dieser konservativen Messe bezeichnet. JF-Chefredakteur Dieter Stein nannte in seinem anschließenden Kurzvortrag diesen „überfälligen Disput“ eine „Sternstunde“.

Die rechtskonservative und intellektuelle Szene dürfe sich „nicht selbst isolieren“ und „in Parallelwelten zurückziehen“. In dem ausführlichen Artikel (hier Teil 1 und Teil 2) wird aber auch klar, dass in der Einschätzung der Bedrohungssituation durch den Islam und den daraus notwendigen Problemlösungen zwischen PI und dem Institut für Staatspolitik, der Sezession und wohl auch der Jungen Freiheit noch Unterschiede bestehen.

Der Gravierendste liegt in der Frage, ob der Islam an sich das Problem sei, wie es PI seit Jahren detailliert und faktisch begründet darstellt, oder ob Deutschland ein „ethnisches“ Problem habe. Dies ist aus Sicht von PI eindeutig zu verneinen, denn wir beurteilen die Menschen nicht nach ihrer Herkunft, sondern nach ihrer Einstellung. Aus unserer Sicht ist eine türkischstämmige Necla Kelek für unsere Gesellschaft wesentlich wertvoller als eine biodeutsche Claudia Roth, ein syrischstämmiger Nassim Ben Iman bedeutsamer als ein Ruprecht Polenz und eine pakistanischstämmige Sabatina James wichtiger als eine Maria Böhmer. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. So ist im JF-Artikel auch dargestellt, dass wir einen großen Unterschied zwischen Türken sehen, bei denen der Koran-Chip im Kopf tickt, und jenen, die westliche Werte und Demokratie wirklich verinnerlicht haben, so dass sie in unserer Gesellschaft weitestgehend assimiliert sind. Deren Aussagen eben nicht aus dahergeflunkerten Lippenbekenntnissen bestehen, wie sie fundamentale Moslems in Dia“Lüg“-Veranstaltungen pausenlos praktizieren, sondern ehrlich gemeint sind.

Die auf eher völkischen Denkansätzen basierende Weltanschauung kann sich offensichtlich auch nicht mit der fundamentalen Islamkritik anfreunden, wie sie beispielsweise PI liefert. Man sieht vielmehr im „Liberalismus“ der westlichen Gesellschaften die große Gefahr, die eine Unterwanderung durch den Islam erst ermögliche. Der Einfluß der USA wird als schädlich angesehen und Israel eher kritisch betrachtet. In diesen Kreisen gibt es teilweise sogar eine gewisse Bewunderung für die „Traditionsbewußtheit“ und „Werte-orientierung“ innerhalb der islamischen Familie. Hierbei scheint auch eine gewisse Unkenntnis über diese „Werte“ vorzuherrschen, die im Islam für die Familie gelehrt werden.

Der Verlust konservativer Werte und Tugenden ist natürlich ein Grundübel, das wieder korrigiert werden muss. In diesem Punkt stimmen wir mit Sicherheit überein, aber dadurch wird unserer Ansicht nach die existenzielle Bedrohung durch den Islam nicht beseitigt. Im Prinzip muss auf beiden Ebenen gearbeitet werden: Der linke Ungeist, der sich nach dem Marsch der 68er durch die Institutionen dort festgesetzt hat, ist durch eine rechtskonservative geistig-moralische Wende zu beenden. Gleichzeitig muss aber auch die Islamisierung konsequent unterbunden werden, indem man diese brandgefährliche Ideologie entweder entschärft oder wegen Verfassungsfeindlichkeit verbietet. Wenn letzteres nötig ist, muss folgerichtig auch der Zuzug von Muslimen konsequent unterbunden werden.

In dem JF-Artikel wird die Haltung Weißmanns dargestellt, dass eine Verteidigung Israels ohne Bündnis mit Saudi-Arabien nicht möglich sei. Dem widersprechen wir ganz energisch. Mit diesem verlogenen Mutterland des Islams, das nur zur Abwicklung der lukrativen Ölgeschäfte und zur Beteiligung an westlichen Konzernen eine freundliche Maske aufsetzt, während es hinter den Kulissen die Islamisierung Europas finanziell massiv unterstützt, darf niemals kooperiert werden. Vielmehr sollten alle nichtmoslemischen Länder dieser Welt begreifen, dass Israel als einzige wahre Demokratie im Nahen Osten die Unterstützung der freien Welt verdient hat. Israel kämpft an vorderster Front gegen den islamischen Djihad und führt dabei die Auseinandersetzung, die uns in Europa bald bevorstehen wird.

Die Formulierung des JF-Artikels „Stürzenberger reagierte mit gesteigertem Agitprop, wild mit dem Koran herumfuchtelnd“ ist grob verfälschend und wird beim Betrachten der ausführlichen Videodokumentation klar widerlegt.

Dem Argument Weißmanns, die algerischstämmigen Einwohner der französischen Banlieus würden sich „in erster Linie auf ihr Volkstum, nicht auf ihre Religion stützen“, ist ebenfalls klar zu widersprechen. Auch die Algerier in Frankreich sehen sich als Teil der Umma, der weltweiten Gemeinschaft aller Moslems. Die Aufstände in den Banlieus waren eine Rebellion gegen die „ungläubige“ Staatsmacht, weil ein krimineller Moslem bei der Verfolgung durch die Polizei zu Tode kam. Diese blinde Solidaritiät von Moslems, die selbst das eigene Verschulden von ihren Glaubensbrüdern ignoriert, ließ sich auch bei den Demonstrationen in Köln-Kalk, als ein marokkostämmiger Moslem einen Kasachen-Deutschen überfiel und im Verteidigungskampf getötet wurde, beobachten. Moslems skandierten wochenlang bei großen Demonstrationen, dass die deutsche Polizei einen „Mörder“ schützen würde. Ähnliches vollzog sich auch in Berlin-Kreuzberg, als ein türkischstämmiger Moslem bei einem Angriff zu viert auf einen Deutschen in Notwehr erstochen wurde. Tausende Moslems skandierten in blinder Solidarität ihr „Allahu Akbar“. All dies sind typisch moslemische Verhaltensweisen, die verstandesgemäß nicht nachvollzogen werden können. Erst, wenn man sich auf die moslemische Denkweise einlässt, die die Welt in das „Haus des Islams“ (Dar al-Islam) und das „Haus des Krieges“ (Dar al-Harb) einteilt, beginnt man zu verstehen.

Darüber hinaus bewies auch der algerischstämmige Terrorist Mohammed Merah, der unter „Allahu Akbar“-Rufen sieben Franzosen tötete (darunter drei jüdische Kinder) und zuvor im Gefängnis den Koran studierte, wo der wahre Grund für die massiven Auseinandersetzungen zwischen Algeriern und Franzosen liegt. Es ist der Hass, der im Koran gegen alle Andersgläubigen gelehrt wird.

Dieter Stein sieht eine offene Debatte und den Mut zur Selbstkritik als notwendig an, und dazu sei das Streitgespräch zwischen Weißmann und Stürzenberger ein ermutigendes Beispiel. Wir bei PI gehen davon aus, dass die künftig mit Sicherheit schlimmer werdenden Entwicklungen im Zuge der Islamisierung auch den rechts-intellektuellen Kreisen die Notwendigkeit einer Entschärfung des Islams – oder eben seines Verbotes – immer klarer vor Augen geführt wird.