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Video: Gedenktag zu Völkermord an Armeniern

Am 24. April 1915 begann der Völkermord des Osmanisch-moslemischen Reiches, dem 1,5 Millionen christliche Armenier, 500.000 Assyrer und 353.000 Pontos-Griechen zum Opfer fielen. Dies ging als erster systematischer Genozid des 20. Jahrhunderts in die Geschichte ein, den sich sogar Adolf Hitler zum Vorbild nahm. Denn genau so, wie die Türken diesen Völkermord hartnäckig leugneten und damit in historische Vergessenheit geraten ließen, wollte der national-sozialistische Judenhasser seinen eigenen Völkermord durchziehen. Sieger können die Geschichte eben willkürlich selber schreiben, aber was bei Hitler und den Nazis nicht klappte, ziehen türkische Regierungspolitiker seit knapp 90 Jahren bis heute durch.

(Von Michael Stürzenberger)

Wir lassen ihnen das nicht durchgehen und sagten es am vergangenen Mittwoch, den 24. April 2013 vor der Theatinerkirche deutlich: Dieser Völkermord ist ein grausamer Bestandteil der 1400-jährigen Geschichte des Djihad, der 270 Millionen Menschen das Leben kostete und bis heute täglich neue Opfer fordert.

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Es ist beschämend für die organisierten Münchner Christen, dass nur ein solidarischer evangelischer und ein mutiger katholischer Priester auf den Odeonsplatz vor die Theatinerkirche kamen. Letzterer ergriff auch selber das Wort, was in einem der folgenden Videos zu sehen ist. Distanziert hatten sich der Katholikenrat der Region München und der Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland.

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Im ersten Video sind drei Vorkommnisse besonders bemerkenswert: Als ich eine Moslemin mit Kopftuch in die Diskussion einbeziehen wollte, schlug mir ihr junger Begleiter das Mikrofon weg:

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Ein Mitdiskutant trug ein Kärtchen mit der Aufschrift „Mein Herz schlägt für die SPD“ in der Sakkotasche und äußerte islamkritische Bemerkungen:

SPD

Der Einsatzleiter der Polizei war zwischendurch mit unserer filmischen Dokumentierung nicht einverstanden, da er „Portraitaufnahmen“ vermutete, die das Kreisverwaltungsreferat in ihrem Auflagenbescheid untersagt. Da wir aber die Reden aufzeichnen, die Akteure damit einverstanden sind und ansonsten Reaktionen des Publikums in Gruppenaufnahmen festgehalten werden, konnten wir die „Besorgnis“ des Polizeibeamten entkräften.

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Hier das Video dazu:

Im zweiten Video ist eine Unterhaltung mit einem Moslem zu sehen, der uns wieder das Märchen vom „friedlichen Islam“ erzählen wollte:

Pfarrer Wilhelm Schallinger erinnerte an die fürchterliche Christenverfolgung, die seit Jahren in islamischen Ländern immer schlimmer wird. Er stellte die Frage: „Würde Pater Rupert Mayer, der in der Nazi-Zeit mutig Kritik übte, heute schweigen?

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Sicher nicht. Er würde mit dem gleichen Mut wie damals den Mund aufmachen. Schallinger beklagte sich bitterlich, dass die kirchliche Obrigkeit zu all den schlimmen Ereignissen schweige. Kürzlich rief mich ein katholischer Priester in Ausbildung an und sagte, er teile meine Meinung über den Islam, könne es sich aber nicht leisten, dies öffentlich zu äußern, denn dann wäre seine Ausbildung schnell beendet. So stark ist also offensichtlich der Druck in der Kirche, ja keine Islamkritik zu äußern. Es zeigt sich hier eine moderne Form der Inquisition, gegen die Pfarrer Schallinger couragiert Widerspruch leistet:

Der Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD) hatte in einem Schreiben gegen die Kundgebung der FREIHEIT protestiert. Deus vult info berichtete über diese scheinheilige und verlogene Distanzierung am 25.April:

Auch ZOCD hat die Hosen voll: (Münchner) Armenier-Assyrer-Aramäer-und-Pontosgriechen-Verein „protestiert“ gegen antiislamische Kundgebung der „Freiheit“. Auch wenn man bestimmte Personen bzw. Vorgehensweisen dieser Partei durchaus kritisieren darf und soll und ihre Beobachtung durch den Verfassungsschutz natürlich ein ebenso desaströses wie unnötiges Manko für die seriöse Islamkritik ist, so ist es andererseits VÖLLIG UNANGEMESSEN, hier gleich eine derartige Front aufzubauen – und noch dazu in der Angelegenheit der CHRISTENVERFOLGUNG! Immerhin halten die Kundgebenden hier auch für Eure Glaubensbrüder den Kopf hin, okay!? Das Ganze riecht aber letztlich nach dem politischen Zeigefinger des linksgesteuerten Münchner „Katholikenrats“ sowie der parteiübergreifenden Ude-Seppi-Nalli-Islamkoalition des Münchner Stadtrats. Wie dem auch sei: Der ZOCD ist hiermit jedenfalls aus unserer Linkliste gelöscht, denn diese Schizophrenie/Perversion können wir nicht mehr mittragen!

Eine Dame, offensichtlich Mitglied des ZOCD, war zu der Kundgebung an der Theatinerkirche gekommen und protestierte lautstark, wir würden den Völkermord an den Armeniern „missbrauchen“, es gehe hier „nur um die Türkei“ und der Islam sei friedlich. Unfassbar, wie sich selbst Opfer mit dem eigentlichen Täter solidarisieren können – in der kriminologischen Fachsprache unter „Stockholm-Syndrom“ bekannt.

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Mittlerweile ist das Protestschreiben aber von der Internetseite des ZOCD wieder gelöscht, sozusagen die Distanzierung von der Distanzierung. Dies war der originale Link:

http://zocd.de/armenier-assyreraramaer-und-pontos-griechen-protestieren-gegen-antiislamische-kundgebung-in-munchen/

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Nachdem auch aus den Reihen armenischer Christen in München der Wunsch an uns herangetragen wurde, eine solche Gedenkveranstaltung zu organisieren, dann aber letztlich aus Angst nur ein (!) Vertreter zur Kundgebung kam, musste ich dieses Schreiben an das eine Mitglied der armenischen Gemeinde in München, das gekommen war, loswerden:

Wir von der FREIHEIT fühlen uns wirklich im Stich gelassen. Wir halten für Euch Armenier und alle verfolgten Christen weltweit den Kopf hin, und außer Dir ist keiner gekommen. Nicht nur das: Eine Armenierin hat sich demonstrativ vor Ort von uns distanziert. Unfassbar: Sie sagte, der Islam sei friedlich und der Völkermord an den Armeniern habe nichts mit dem Islam zu tun. Du weißt es wie ich: Der Islam ist verdammt gefährlich. Und sage bitte Deinen Freunden, dass wir nichts gegen Moslems sagen, sondern gegen den ISLAM.

Wenn sie uns nicht unterstützen in diesem Kampf, der weltweit geht und nicht nur den Völkermord 1915/16 betrifft, dann verraten sie die wichtigste Aufgabe des 21. Jahrhunderts:

Die Aufklärung über die gefährlichste Ideologie, die je auf diesem Planeten entstanden ist.

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Das Schlussbild dieses Artikels gebührt dem mutigsten Vertreter der Kirche in München, Pfarrer Wilhelm Schallinger, beim Gebet für die 100.000 Christen, die jedes Jahr in islamischen Ländern getötet werden:

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(Kamera: Calimero; Fotos: Bert Engel & Manfred Schwaller)