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CSU-Stadtrat Offman diffamiert FREIHEIT

offman titelMarian Offman ist für die CSU München fast jeden Samstag an der Front, um gegen das Bürgerbegehren der FREIHEIT zum geplanten Europäischen Islamzentrum heuchlerischen Protest zu äußern. Dabei stört ihn die Gesellschaft von linken und linksextremen Personen offensichtlich überhaupt nicht, ganz im Gegenteil: Er tauscht sich sogar immer wieder mit ihnen aus. Offman geht auch publizistisch gegen das Bürgerbegehren vor: In einem Kommentar für die Katholische Sonntagszeitung verbindet er in unverschämter Weise seine Äußerungen zu den NSU-Morden und der Münchner Neonazi-Szene mit dem Bürgerbegehren der FREIHEIT. Durch diese üblen Propaganda-Methoden sollen Bürger aus der Mitte der Gesellschaft, die genau die Arbeit erledigen, um die sich eigentlich die Münchner CSU kümmern müsste, wenn sie Verantwortungsgefühl hätte, in die rechtsextreme Tonne getreten werden.

(Von Michael Stürzenberger)

Offmans publizistischer Erguss „Unerträglich: Der braune Sumpf“:

Während politisch motivierte Straftaten insgesamt sinken, sind fremdenfeindliche und antisemitische Straf- und Gewalttaten laut der jüngsten Kriminalstatistik um zehn Prozent gestiegen. Sechs Tötungsdelikte von Rechtsradikalen wurden geahndet. Und das vor dem Hintergrund der NSU-Morde! Der Zentralratspräsident der Juden, Dieter Graumann, nannte das besorgniserregend. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich verspricht, den Fahndungsdruck weiter zu erhöhen. Doch auch angesichts dieser ernsthaften Absichtserklärungen bleibt mein großes Unbehagen.

Es dauerte über zehn Jahre, bis die feigen NSU-Morde aufgedeckt wurden. Da sind Menschen hingerichtet worden, nur weil sie in einem anderen Land geboren wurden. Und als die Neonazis kürzlich durch die Münchner Innenstadt marschierten, spielten sie die Paulchen-Panther-Melodie des Bekennervideos der NSU. Mit dabei ein Münchner Stadtrat, der bei seiner Vereidigung den Hitlergruß zeigte und deshalb verurteilt wurde.

Kein Samstag, an dem nicht Vertreter der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“ auf den Straßen Münchens Hetztiraden gegen den Islam verbreiten. Sie wollen mit ihrem Bürgerbegehren die Errichtung einer Moschee auf Basis des mit dem Grundgesetz konformen Euro-Islam verhindern und nutzen die Ängste der Menschen angesichts der Morde von Al-Qaida und Konsorten. Damit haben aber die über 100.000 Muslime in der Landeshauptstadt nichts zu tun. Sie haben Anspruch auf ein repräsentatives Gotteshaus. Wie können wir den Bau von Kirchen in islamischen Ländern verlangen, wenn wir den Moscheebau bei uns verhindern?

Die relativ Wenigen, die sich gegen Neonazis und Rechtspopulisten stellen, werden von diesen auf offener Straße und im Internet mit Drohungen überschüttet. Ja, mein Unbehagen bleibt. Ich wünschte, dass Parteien und Institutionen offensiver und nachhaltiger gegen den braunen Sumpf agieren würden. Neonazis und Rechtspopulisten, sich gegenseitig anfeuernd im Münchner Stadtrat – eine unerträgliche Vorstellung.

Jeder Leser darf die entweder hochnaiven oder kaltblütig berechnenden Aussagen Offmans zum ZIEM und dem Fata-Morgana-Projekt „Euro-Islam“ und die infame Verquickung von NSU und Neonazis mit der FREIHEIT im Kommentarbereich selber beurteilen.

Hier einige Videos der FREIHEIT-Kundgebung vom letzten Samstag, bei der Offman gegendemonstrierte. Zum Skandal, dass der Islamterror-unterstützende Staat Katar das Europäische Islamzentrum in München finanzieren darf:

Zum Thema Sicherheit im Zusammenhang mit der Terror-Unterstützung des ZIEM-Finanziers und den fundamentalistisch-extremistischen Verquickungen von Imam Idriz:

Zum großen historischen Fehler der Münchner CSU, die Scharia-Verzichtsforderung eines alevitischen Mitglieds seit zehn Jahren zu ignorieren:

Die Mitglieder der CSU-Seniorenunion in München sind die einzigen, die sich den Durchblick und den Anstand bewahrt haben, um sich mutig gegen den Bau des Islamzentrums beim Stachus zu äußern. Ihr Chef Reinhold Babor formulierte es treffend: „Das ZIEM wird ein Hort der Islamisten“:

Am Ende des letzten Videos ist einer der bekannten linksextremen Gegendemonstranten zu sehen, wie er sich direkt vor unserem Unterschriftenstand provozierend in Szene setzt. Hierzu einige bezeichnende Fotos:

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Mittendrin in dieser üblen Szenerie – CSU-Stadtrat Marian Offman:

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Wie tief ist diese Partei gesunken und wie stark nach links gerückt?

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(Kamera: Libero; Fotos: Roland Heinrich)