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Fjordman erhält ein Stipendium

[1]Der islamkritsche norwegische Blogger und Buchautor Peder Nøstvold Jensen, besser bekannt unter dem Pseudonym „Fjordman“, erhält für ein Buchprojekt ein mit 75.000 Kronen dotiertes Stipendium der Stiftung „Fritt Ord“ („Freies Wort“).

Die FAZ ist not amused und schreibt unter dem Titel „Das wird schmerzen“ [2] in ihrer Printausgabe vom 26. Juni folgende Notiz:

[…] Diese Nachricht wird in Norwegen heiß diskutiert — die islamfeindlichen, oft aggressiven Texte des Mannes waren Inspirationsquellen des Massenmörders Anders Behring Breivik. Erstaunlich gelassen reagiert indes die sozialdemokratische Kulturministerin Hadia Tajik, eine Juristin, Journalistin und Muslima. In der Zeitung „Verdens Gang“ stellte sie sich hinter die Stipendienvergabe: „Was ich am stärksten fürchte, sind nicht die Ansichten Peder Nøstvold Jensens alias ‚Fjordman’. Sondern unser Unvermögen, ihnen zu begegnen.“ Natürlich wisse sie, dass Jensen von einem Bürgerkrieg schreibe und zur Deportation von Muslimen auffordere. Seine Haltung werde aber von vielen geteilt, die im Internet anonym auftreten. Ein Buch Jensens zum Thema Breivik ermögliche ein Gespräch zwischen den Gruppen der Gesellschaft, die bislang unter sich blieben. „Es wird weh tun. Aber es wird uns die Möglichkeit geben, ihm gründlich entgegenzutreten.“ Das Stipendium lade „die gute Gesellschaft“ zu einer Schärfung der Argumente gegen Hass und Extremismus ein.

PI meint: Endlich hats mal den richtigen getroffen!

» Siehe dazu auch The Nordic Page [3]

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