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Anschlag auf Berliner SPD-Zentrale war „Soli-Aktion“ für Kölner Hausbesetzer

In der Nacht zu Donnerstag wurde die SPD-Parteizentrale in Berlin mit Steinen und Farbschmierereien angegriffen. Wie sich jetzt heraus stellt, stecken dahinter offenbar Linksextremisten mit einer „Solidaritätsaktion“ für ihre Hausbesetzergenossen in Köln-Kalk!

Auf einer einschlägigen linksextremen Internetseite ist folgendes Bekennerschreiben aufgetaucht:

(B) Soli fürs AZK SPD-Zentrale angegriffen
Freiräume erkämpfen 11.07.2013 12:59
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die SPD-Zentrale an der Wilhelmstraße in Berlin-Kreuzberg massiv mit Steinen und Farbe angegriffen.

Diese Aktion ist nicht nur ein Zeichen gegen die Partei als Representationsstruktur, die meint durch ein Konzept sogenannter Demokratie legitimiert zu sein über unsere Lebensfomen zu bestimmen.

Es gab einen Anschlag auf die SPD, da diese als Hauptakteur die Räumung des autonomen Zentrums in Köln vorantreibt und damit eine selbstverwaltete Struktur für mehr Autonomie, Schutzräume und Alternativen gegen das Bestehende zerstört.

In dem gegenwärtige Modell von Gesellschaft und eines bürgerlichen Lebens darf es natürlich keine solchen Orte geben, da die Angst beseteht, dass in diesen Räumen die Strukturen infrage gestellt werden und wir dort unkommerzielle, menschliche und schöne Lebensentwürfe hervorbringen.

Aus diesen Gründen ist das kein Kampf, der nur in Köln statt findet, sondern ein städteübergreifender Kampf!

Wir solidarisieren uns mit dieser Aktion in Berlin mit dem AZ-Köln und versuchen auch weiterhin euren Widerstand zu ünterstützen.

» PRO-KÖLN-Demo am 27.7. gegen Hausbesetzerszene in Köln-Kalk