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Polizeiverprügler in Neukölln waren Türken

Polizeipräsident Klaus Kandt lobte den besonnenen Einsatz der BeamtenWie bereits gestern gleich richtig vermutet, waren die zwei Autofahrer, die einen Streifenwagen in Neukölln stoppten und die Polizei verprügelten, „migrantischen“ Ursprungs: Die beiden türkischstämmigen Brüder Bahadir und Ilyas Ö. hatten in der Karl-Marx-Straße die Fahrerin eines Streifenwagens nach Polizeiangaben erst angebrüllt, sie solle schneller fahren und dann den Wagen ausgebremst. Die 26 und 19 Jahre alten Neuköllner stiegen aus; im Verlauf dieser Auseinandersetzung bekam die 33-jährige Kommissarin einen Schlag ins Gesicht verpasst. Und der Artikel, der nach Satire klingt, geht weiter:

Daraufhin stiegen die wütenden Männer wieder in ihren 5er-BMW und wollten weg. Die Polizistin wollte dies verhindern, indem sie die Fahrzeugtür öffnete. Dies passte Bahadir Ö. nicht, es kam zum nächsten Gerangel, wobei die Beamtin einen Schlag gegen die Schulter bekam. Erst weiteren eintreffenden Beamten gelang es, die Männer zu stoppen. Mittlerweile hatten sich etwa 70 Personen am Straßenrand aufgebaut, die dem Einsatz folgten. Die Pressemeldung des Präsidiums endete so: „Den Beamten kam jedoch niemand zu Hilfe.“ Immerhin habe die Menge die Beamten nicht bedrängt oder angegriffen, wie mehrfach in der Vergangenheit, hieß es weiter. Bahadir und Ilyas Ö. durften nach einer Personalienaufnahme in ihren BMW steigen und weiterfahren. Ein Haftgrund lag nicht vor. Polizeipräsident Klaus Kandt lobte den besonnenen Einsatz der Beamten…

Kein Haftgrund, keine vorläufige Beschlagnahme der „Tatwaffe“ BMW! Besonnener Einsatz! Kann das wahr sein? Und die Satire im Tagesspiegel geht weiter:

Ob Bahadir oder sein Bruder Ilyas der Beamtin ins Gesicht schlug, ist noch unklar. Die Familie stammt aus dem Nordosten Anatoliens. Unklar blieb, ob die Attacke Konsequenzen für die Fahrerlaubnis der Männer hat. Ilyas hatte 2012 nach der Prüfung ein Foto seines Führerscheins bei Facebook gepostet.

Jeder dritte Tatverdächtige bei Widerstand gegen die Staatsgewalt war nach Polizeiangaben im Jahr 2012 „Nichtdeutscher“. Da Ilyas einen deutschen Pass hat, wird nur sein älterer Bruder als „Nichtdeutscher“ in der Kriminalstatistik geführt. Eine Studie im Auftrag der Polizeigewerkschaft hatte die Täter 2011 so beschrieben: „Jung, männlich, alkoholisiert und häufig nicht deutsch.“

Aha, den Bürschchen wird in Berlin noch nicht mal der Führerschein entzogen oder wie? Weitermachen angesagt! Wer wundert sich da noch, wie es in der Hauptstadt aussieht? (PI hat schon gestern über den empörenden Fall berichtet. Foto oben: Polizeipräsident Klaus Kandt)