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NRW: Attacke mit Machete

Macheten sind bei bestimmten Ethnien als Nahkampfwaffen sehr beliebt. So auch in Menden, einem Stadtbezirk von Sankt Augustin im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis. Dort kam es am Samstag auf einem Parkplatz an der Mittelstraße zu einem brutalen Angriff eines laut Zeugen als äußerst gewalttätig bekannten Mannes.

(Von Verena B., Bonn)

Wie die Polizei bestätigte, verletzte ein „32-jähriger Sankt Augustiner“ bei einer Auseinandersetzung auf einem Parkplatz hinter dem Kaiserbau einen 29-jährigen Mann mit einer 56 Zentimeter langen Machete.

Der Bonner General-Anzeiger berichtet:

Der 29-Jährige hatte sich laut Polizei schützend vor einen 24-Jährigen gestellt, der laut Zeugen sein Bruder sein soll. Wie zwei Beobachter der Auseinandersetzung übereinstimmend berichteten, soll auch der Bruder am Oberkörper durch einen Machetenhieb verletzt worden sein. Dazu machte die Polizei am Sonntag keine weiteren Angaben. Der 32-Jährige wurde festgenommen. Wie am Tatort zu hören war, überlegt die Polizei nun, wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gegen den Angreifer zu ermitteln.

Wenn man den beiden Zeugen der Auseinandersetzung, einem 49 und 54 Jahre alten Mann, Glauben schenkt, dann handelte es sich um einen brutalen Angriff des 32-Jährigen. Ereignet hatte sich die Machetenattacke um kurz vor 15 Uhr auf einem rückwärtig gelegenen Parkplatz, der auch von einem Autohändler benutzt wird. Dabei soll es sich um das Gewerbe des 29-jährigen Opfers handeln.

Der 49-jährige Zeuge hatte sich gerade mit ein paar Begleitern ein Auto angesehen, als plötzlich der 32-Jährige aus dem dritten Stock des nahen Kaiserbaus „laut zu schreien anfing“. Wenig später sei der 32-Jährige auch schon mit seiner Freundin und einem „Schwert“, in der Hand auf den Parkplatz gestürmt. Das Schwert stellte sich später als Machete heraus. Das Motiv des 32-Jährigen ist derweil völlig unklar, die Polizei hielt sich dazu am Wochenende bedeckt.

Dabei ist der als überaus groß und kräftig beschriebene Angreifer, der Kampfsportler sein soll, kein Unbekannter für die Zeugen: „Den kennt hier jeder, weil er oft in Krawalle und Schlägereien verwickelt ist. Vor dem hat jeder Angst“, sagte der 49-Jährige. Unter Mitbewohnern habe es sogar schon eine Unterschriftenaktion gegen den 32-Jährigen gegeben. „Das ist ein ganz gefährlicher Typ“, meinte auch der 54-Jährige.

Entsprechend habe der 32-Jährige kein langes Federlesen gemacht und sei direkt mit der Machete auf den 24-Jährigen losgegangen. „Der war wie durchgedreht“, berichtete der 49 Jahre alte Zeuge. Der Angreifer habe den 24-Jährigen an der Schulter getroffen. Dann sei der 29-Jährige dazwischen gegangen und habe einen Hieb ins Gesicht bekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurde eine verletzte Person aufgrund „einer blutenden Schnittwunde im Gesicht“ ins Krankenhaus gebracht.

Nach Aussage des 49-Jährigen hatten vier oder fünf Kunden des Autohandels den rabiaten Angreifer zu Boden gebracht und festgehalten. Der 49-Jährige informierte derweil die Polizei, die den 32-Jährigen in Gewahrsam nahm. Wie von einem Streifenbeamten zu erfahren war, ist der Mann in der Tat hinlänglich als Gewalttäter bekannt.

Dass der 32-Jährige jetzt zur Machete gegriffen hat, wunderte auch einen 34-Jährigen, der zum Zeitpunkt der Tat in der Nähe war, nicht im Geringsten. „Ich kenne den Man schon seit mehr als 20 Jahren. Der hat schon mit 14 Jahren die Leute zusammengekloppt.“ Das Schlimme ist aus Sicht des 34-Jährigen: „Der Typ ist nicht resozialisierbar.“

Wie PI aus sicherer Quelle erfuhr, gehört der Macheten-Mann zur Gruppe der unzähligen Kulturbereicherer, die so gut für unser Land sind und künftig unsere Renten sichern.