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Rote SA-Duisburg: Aufmarsch vor Zigeunerhaus

Am Samstag demonstrierten ca. 100 „Anti“-Faschisten in Duisburg-Rheinhausen gegen den „Rassismus“ und „Ziganismus“ der deutschen Bevölkerung. Damit sind konkret die Bewohner von Rheinhausen gemeint, die seit Monaten über das Verhalten der im sogenannten „Zigeunerhaus“ untergebrachten Menschen aus Südosteuropa verängstigt und wütend zugleich sind.

„Wir fordern eine Umkehr in der offiziellen Integrationspolitik, die von Ausschluss und Diskriminierung geprägt ist. Wenn eine Integrationspolitik nicht grundsätzlich einfordert, dass die Lebens- und Arbeitsverhältnisse aufenthaltsberechtigter Zuwanderer an der Forderung nach Gleichheit und Akzeptanz orientiert werden müssen, wird immer wieder ein Rückfall in verschiedenste Spielarten von Rassismus die Folge sein.“

Mit diesen Worten machte Thomas Zmrzly, Sprecher des Duisburger Netzwerks gegen Rechts, seine Position auf dieser Demo klar. Zmrzly ist dafür bekannt, selbst der „Linkspartei“ vorzuwerfen, sie tue zu wenig gegen das „Establishment“. Oder Menschen zu beschuldigen, sie seien „Pro“ Deutschland. Womit Zmrzly aber nicht die Partei gleichen Namens meint, sondern die Haltung, für Deutschland zu sein – in seinen Augen ein schweres Verbrechen. Aber auch alle anderen üblichen Verdächtigen waren am Samstag zu sehen: die unermüdliche Sylvia Brenneman, schwarz uniformierte „Anti“-Faschisten, viele Vertreter der „Linkspartei“ und der „Linksjugend Solid“, aber auch ein SPD-Mitglied aus Bochum und Vertreter der kommunistischen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN). Das Motto der Demonstration lautete „Gegen Rassismus, geistige Brandstiftung und Ausgrenzung“. Auffällig war die ungewöhnlich geringe Polizei-Präsenz, üblicherweise sind bei linken Demos in Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Polizisten im Einsatz.

Was ist „Ziganismus“?

Seitens der Linken wurden die üblichen Parolen geschrien und Flugblätter verteilt. Aber die Zuschauer erlebten eine neue Wortschöpfung: „Ziganismus“. Damit ist gegen Zigeuner gerichteter Rassismus gemeint. Und keine Zigeuner in der Nachbarschaft haben oder nur von Polizisten vor kriminellen Zigeunern geschützt werden zu wollen, ist nach linker Lesart bereits Rassismus. Und dieses „Verbrechens“ hat sich die Bevölkerung in Duisburg-Rheinhausen schuldig gemacht.

Diese wiederum lebt seit dem brutalen Überfall linker Schläger und den linksextremen „Nachtwachen“ zum „Schutz“ der Zigeuner in ständiger Angst vor den Linken. Somit war es nicht verwunderlich, dass viele Geschäfte während des Aufmarsches geschlossen blieben und sich viele Anwohner in ihre Häuser flüchteten. Umso bemerkenswerter war es, dass eine Frau den Mut hatte, sich den linken Demonstranten mit ihrem Fahrrad in den Weg zu stellen und diese zu beschimpfen. Von den Anwohnern, die den Mut fanden, sich auf der Straße zu zeigen, waren immer wieder wütende und abfällige Bemerkungen über die Grünen und die „Linkspartei“ zu hören. Als die Linken plötzlich lautstark „mehr Sozialleistungen“ für Zigeuner forderten und das damit begründeten, dass Deutschland ein „reiches Land sei“, kochte im verarmten Rheinhausen für einen kurzen Moment viel Wut hoch. Aber obwohl sich Linke und deutsche Bevölkerung an diesem Tag äußerst feindselig und aggressiv gegenüberstanden, gab es keinerlei gewaltsame Auseinandersetzungen. Allerdings wurden alle Deutschen, die sich dieses Spektakel angeschaut haben, von der Antifa wie üblich abfotografiert.

Türken ist „Ziganismus“ anscheinend gestattet

Sehr enttäuschend für die Linken war die Begegnung mit den nicht wenigen in Rheinhausen lebenden Türken: Als diese die Flugblätter der Linken entgegennahmen und begriffen, dass es um die Zigeuner ging, begannen sie, noch drastischer über diese zu schimpfen als die Deutschen. Interessanterweise reagierten die Linken nicht darauf; Türken ist „Ziganismus“ anscheinend gestattet. Mehr Glück hatten die Demonstranten, als sie zum Ende ihres Aufmarsches zum Zigeunerhaus gingen, um den Zigeunern Blumen und deren Kindern Süßigkeiten zu geben. Ein Zigeuner nutzte die Gelegenheit sofort, um auf Rumänisch zu fordern, dass seine Kinder in Deutschland bleiben können und „eine gute Ausbildung bekommen“. Die Linken, überwiegend nicht des Rumänischen mächtig, reagierten nicht darauf.

Bei der deutschen Bevölkerung in Duisburg-Rheinhausen ist auch weiterhin keinerlei Rassismus zu erblicken. Im Gegenteil, viele Anwohner zeigten Mitgefühl für die Zigeuner und plädierten dafür, dass Deutschland den Zigeunern „in ihrer Heimat helfe“. Aber niemand versteht, warum so viele Zigeuner in Deutschland aufgenommen werden. Und immer wieder wurde beklagt, dass man ständig Autos, Häuser und natürlich auch sich selbst vor den Zigeunern schützen müsse. Die Linken hingegen haben mit diesem martialischen und aggressiven Aufmarsch, insbesondere mit dem Fotografieren aller anwesenden Deutschen, unmissverständlich klargestellt, dass sie die deutsche Bevölkerung als ihren eigentlichen Feind betrachten. Und Deutsche zu hassen, nur weil sie Deutsche sind, ist nichts anderes als Rassismus. Aber solange die Polizei nur schwache Präsenz zeigt, wird die deutsche Bevölkerung in Duisburg-Rheinhausen auch weiterhin in Angst vor linken Rassisten leben müssen. (ph)