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Essen plant 14 neue Asylbewerberunterkünfte

essenasylheim [1]Die Stadt Essen hat derzeit 13 Asylbewerberunterkünfte. Betroffen vom „Reichtum“ der vielfältigen Kulturen sind fast alle Stadtteile. Man sollte denken, dass das genug der Willkommenskultur ist und wenn es nach vielen Essener Bürgern ginge wäre das wohl auch so. Aber nach dem Willen der Bevölkerung geht es nicht und deshalb müssen noch mehr Unterkünfte her, um dem Einwanderungstsunami gerecht zu werden. Die Stadt plant 14 neue Unterkünfte.

(Von L.S.Gabriel)

Der Stadt ist klar, dass eine Verdoppelung der Unterkünfte und die stetig steigende Zahl der Asylanten für „Unruhe vor Ort“ sorgen werden. Dem will Oberbürgermeister Reinhard Paß (SPD) mit „Aufklärungsarbeit“ begegnen, um den „sozialen Frieden zu wahren“.

Noch vor einigen Monaten sagte Sozialdezernent Peter Renzel [2]:

„Wenn wir nicht handeln, kommen jedes Jahr bis zu 150 Asylbewerber mehr.“ Und: „Die Winterflüchtlinge sind eben nicht die, die daheim in unzumutbaren Verhältnissen leben.“ Davon ist der Sozialdezernent nach Besuchen auf dem Balkan überzeugt.

Gehandelt wird nun offenbar, allerdings in die falsche Richtung.

Die WAZ [3] berichtet:

Am Freitag gibt Renzel 14 Standorte bekannt, auf denen in absehbarer Zeit neue Flüchtlingsheime in Massiv- oder Container-Bauweise entstehen. Flankiert von OB Reinhard Paß und Baudezernentin Simone Raskob, die erklärt, warum langfristig Neubauten günstiger sind als Container (und gekaufte Container immerhin günstiger als gemietete).

Im vergangenen Jahr gab es massive Proteste, als die Walter-Pleitgen-Schule in Frintrop zur Behelfsunterkunft wurde. Damals versuchten rechtsextreme Gruppen, die aufgeheizte Stimmung zu nutzen. Die Stadt reagierte mit Bürgerversammlungen und dem Versprechen, bei der Verteilung neuer Heime die soziale Balance zu wahren. […] Auf die Frage, wie man die Bürger mitnehmen wolle, erklärte Renzel, dies sei eine gemeinsame Pflicht von Politik und Verwaltung. Und gegen rechte Populisten müsse man „klare Kante“ zeigen.

Mit etwa 40 Millionen Euro wird das „Asylantenwillkommenspaket“ zu Buche schlagen. Wenn man bedenkt, dass die Stadt einen Schuldenberg von mehr als 3,2 Milliarden Euro [4] angehäuft hat und jeder Essener somit mit ungefähr 5.700 Euro verschuldet ist, kann man sich das doch locker auch noch leisten.

Auch, dass 90% aller Intensivstraftäter in Essen [5] Migrationshintergrund haben, ist kein Problem für die Stadtregierung. Das einzige, was richtig Sorge bereitet und wo „klare Kante“ gezeigt werden muss, sind die „Rechtspopulisten“. Das heißt, Menschen, die aussprechen, was die Bürger bewegt, die sich gegen diesen gesellschaftlichen und finanziellen Irrsinn stellen.

Kontakt:

» Essens OB Reinhard Paß: oberbuergermeister@essen.de [6]

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