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Wien: Teenies auf Dschihad vorbereitet

[1]So wie es in Deutschlands Moscheen [2] zugeht, so ist es auch in Österreich. In einer Wiener Moschee wurden junge Menschen auf den Dschihad vorbereitet und für Syrien rekrutiert. Diesmal sind zwei junge Frauen unterwegs, um für Allah in den Krieg zu ziehen.

Die Tageszeitung Österreich [3] schreibt:

Die beiden Teenies besuchten regelmäßig eine Moschee mitten in der Bundeshauptstadt.

Die Männer tragen Bart, verteilen den Koran, beunruhigen den Verfassungsschutz. Salafisten sind zum Synonym für Bedrohung geworden. In einer Wiener Moschee hetzen sie gegen die westliche Welt, zeigen Propaganda-Videos und betreiben Gehirnwäsche. Das System wirkt.

In Abschiedsbriefen Kampf angekündigt

Denn zwei ihrer Schülerinnen sind jetzt auf dem Weg nach Syrien, um in den „Heiligen Krieg“ zu ziehen. Das bestätigte die Polizei.

Rückblick: Am 10. April werden die bosnischstämmigen Mädchen Selena (15) und Tamira (16, Namen von d. Red. geändert) bei den Wiener Behörden als vermisst gemeldet. Die Teenies hinterlassen einen Abschiedsbrief: „Wir fahren nach Syrien, um für den Islam zu kämpfen.“

Flug über Istanbul ins türkisch-syrische Grenzgebiet

Mittlerweile steht fest: Die Mädchen sind per Flugzeug von Schwechat aus zunächst nach Istanbul, dann weiter nach Adana (türkisch-syrisches Grenzgebiet) geflogen. Dort verliert sich bisher ihre Spur…

Sie schauen aus wie ganz normale Teenies. Schminke, Klamotten, Musik und die erste Liebe sind das Wichtigste in ihrem Leben. Auch auf der Twitter-Seite von Selena spiegeln sich diese Prioritäten wider. Doch im vergangenen Sommer zerbricht Selenas erste große Liebe. Sie postet, dass ihr das Herz zerbricht. Danach häufen sich die Einträge über „Allah“. Wie am 6. Juni: „Du musst nur Allah gefallen sonst niemanden“ (sic!). Sie twittert auch, dass sie und ihre Freundin Tamira jetzt Kopftuch tragen. Die Einträge enden im Dezember. Haben sie dann ihren Syrien-Plan geschmiedet?

Solange die Staatsmacht hüben wie drüben die Gefährlichkeit der Moscheevereine unterschätzt und nicht jede einzelne Moschee samt ihren geistlichen Vorstehern permanent im Auge hat, solange wird es solche Fälle geben, und sie werden sich häufen. Spricht man dieses Problem aber offen an, dann wird man augenblicklich als Rechtspopulist [4] eine persona non grata.

(Foto oben: Symbolbild)

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