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Stadt Köln will 4 Sterne-Hotel für Asylbewerber

Was Bautzen in der Oberlausitz kann, kann Köln schon lange – dachten sich wohl die Verantwortungsträger in der Domstadt und lassen jetzt nach der Kölner Kommunalwahl weitere „dicke Dinger“ in Sachen städtischer Asylpolitik folgen. Das Ergebnis der Kommunalwahl mit dem schwachen Abschneiden der asylkritischen PRO KÖLN-Bewegung scheint die rot-grüne Stadtspitze offenbar als Freibrief zu verstehen: auf die Kölner Steuerzahler kommen jetzt kurzfristig Mehrausgaben in zweistelliger Millionenhöhe zu!

Beinahe schon „Peanuts“: die geplante Wiedereröffnung des Skandal-Heims in der Xantener Straße und der Umbau einer ehemaligen städtischen Liegenschaft in der Boltensternstraße für insgesamt mehrere hundert Asylbewerber. Macht jeweils überplanmäßige Mehrausgaben von knapp 700.000 Euro bzw. über 2 Millionen Euro.

Die Sozialdezernentin Henriette Reker hat sich jetzt aber zusätzlich noch etwas ganz Besonderes ausgedacht: per nichtöffentlicher Dringlichkeitsentscheidung ließ sie die Ratsmitglieder wissen, dass am gestrigen Mittwoch ein 4-Sterne Hotel im Kölner Nobelviertel Marienburg zur künftigen Asylbewerberunterbringung ersteigert werden soll. Die Stadt hat dafür ein Höchstgebot von bis zu 8,28 Millionen Euro vorgesehen. Begründung: Das käme immer noch billiger, als die langfristige Anmietung des Objekts für Asylbewerber…