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München: Nächstes Jahr Kamelrennen auf der Oktoberfestwiese

kamelrennen-2Nein, es ist kein verspäteter Aprilscherz: Die Mitgliedsländer des Golf-Kooperationsrates (GCC), zu denen die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Oman, Bahrain, Kuwait und Katar gehören, wollen sich in München bei einem Orient-Festival mit jeweils 75 auf 45 Meter großen Zelten und einem Kamelrennen präsentieren. Hierfür soll auf der Oktoberfestwiese eine 1,8 Kilometer lange Sandstrecke aufgeschüttet werden. Nötig dazu sind 370 Lastwagenladungen mit Sand, die auf die Wiesn gekarrt werden. Das orientalische Gedöns soll vom 4. bis 7. Juni stattfinden, also nur drei Monate vor dem Oktoberfest. Der frischgebackene Zweite Münchner Bürgermeister Josef Schmid (CSU) findet dieses „1001 Nacht“-Theater schon jetzt ganz toll. Sind etwa schon neue goldene Rolex-Uhren aus Katar eingetroffen?

(Von Michael Stürzenberger)

In der Süddeutschen Zeitung ist zu lesen:

Josef Schmid jedenfalls, Wirtschaftsreferent und Zweiter Bürgermeister, scheint dem Projekt positiv gegenüberzustehen: „1001 Nacht ist eine attraktive Veranstaltung“, lässt er mitteilen, „ein Akt der Zuneigung aus der arabischen Welt, der auch die immer wichtiger werdenden Wirtschaftsbeziehungen Münchens in diesen Teil der Welt widerspiegelt.“

„Moslems sind für München unverzichtbar“-Schmid bückt sich immer tiefer vor dem Islam. Der Rubel Dinar rollt, arabisches Geld stinkt nicht und wen kümmert schon der islamische Terror, der von Katar & Co finanziert wird. Die Christen, die von Al-Qaida massakriert werden, sind schließlich weit weg, und solange die eigene Villa in München noch nicht mit Molotow-Cocktails beworfen wird, sondern nur die Wuppertaler Synagoge, rollt man den schwerreichen Islam-Scheichs doch gerne den roten Teppich aus. Für das Islamzentrum sowieso und nun auch für dieses gigantische Projekt:

Das Festival würde fast die gesamte Theresienwiese nördlich der Matthias-Pschorr-Straße bespielen. Der Renn-Rundkurs würde fast bis ans südliche Ende reichen und aus zwei Teilen bestehen: Zum einen die eigentliche Laufstrecke, für die 370 Lastwagenladungen Sand aufgeschüttet werden müssten. Zum anderen eine Auto-Fahrbahn – denn die Kamele werden nicht von menschlichen Reitern geritten, sondern von Robotern, die am Höcker des Tieres angebracht sind. Die Besitzer fahren in Autos nebenher und steuern den Roboter per Fernbedienung.

Die vielen schwerreichen Touristen aus den arabischen Emiraten lassen schließlich viel Geld in München, daher muss man ihnen auch jede Menge Willkommenskultur entgegenbringen. Wer zahlt, schafft an:

Das Festival soll vom 4. bis 7. Juni stattfinden, bei freiem Eintritt und mit den abendlichen Kamelrennen als Tages-Höhepunkt. Anlass sind laut Hosam Osman zwei Großveranstaltungen: 2020 wird die Weltausstellung zu Gast in Dubai sein, 2022 findet die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar statt. Zudem ist München neben London das europäische Hauptziel für Gäste aus Arabien.

München ist mit Volldampf auf dem Weg in die eurabische Zukunft:

Neben den Kamelrennen und den Pagodenzelten mit den Länder-Präsentationen sind weitere Schwerpunkte geplant: So eine Show mit edlen Araber-Pferden sowie ein Pferde-Distanzrennen über 70 Kilometer in mehreren Tagesetappen zur Theresienwiese. Auf einer Bühne sollen sich arabische und europäische Musik-Stars präsentieren – wobei die Veranstalter allerdings von der ursprünglich geplanten Größe – 35 Meter breit – bereits abgerückt sind, weil sie erfahren mussten, dass es wohl zu größeren Problemen mit dem Lärmschutz kommen würde.

Das mit dem Lärmschutz wird sich für die orientalischen Herrenmenschen bestimmt auch noch großzügig lösen lassen. Die ersten Teilnehmer des Kamelrennens sollen schon auf dem Weg nach München sein:

Talijet

Hier der gesamte Artikel „Kamelrennen in der Münchner Theresienwüste“ aus der SZ. Allahu Akbar.