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Hagen: Eklat beim Forum der Religionen

forum der religionenDa die muslimische „Religion“ bekanntermaßen stets Probleme mit der Akzeptanz anderer Religionen hat, wurde am 1. April 2009 in Frankfurt der „Rat der Religionen“ gegründet. Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Die Grünen) und der griechisch-orthodoxe Pfarrer Athenagoras Ziliaskopoulos bezeichneten den neuen Rat als „wichtiges Element für ein friedliches Zusammenleben der Frankfurter Bürger.“ Ziliaskopoulos ist der Vorsitzende des Rates, dem 23 Mitglieder mehrerer Religionsgemeinschaften angehören. Er sagte, der Rat solle gegen Gewalt, religiösen Fanatismus und Diskriminierung kämpfen, sich für ein friedliches Miteinander der Frankfurter einsetzen und „für Toleranz und Akzeptanz plädieren“.

(Von Verena B., Bonn)

Jetzt führt das fortdauernde Abschlachten von Christen und Juden im Nahen Osten, das nach Ansicht der „guten“ Korangläubigen „unislamisch“ ist, verstärkt zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Vertretern des Taqiyya-Islams.

Inzwischen trat die jüdische Gemeinde wegen muslimischer Judenhetzte empört aus dem Rat der Religionen aus. Eine der Weltreligionen ist somit dort nicht mehr vertreten und der Rat somit ad absurdum geführt.

In der bunten Stadt Hagen kam es jüngst bei den muslimischen Vertretern des „Forums der Religionen“ zu heftigem Protest der Muslime bezüglich eines von einem Ehepaar der Jüdischen Gemeinde ausgeteilten Papiers: Das friedliche Miteinander in der toleranten Stadt erlitt einen erheblichen Dämpfer, den es schnellstens zu beseitigen gilt.

Der Westen berichtet:

Eklat bei der Pressekonferenz des Hagener Forums der Religionen: Eigentlich wollte das Forum Werbung für die große Podiumsdiskussion unter dem Titel „Die Würde des Menschen ist unantastbar – Was sagen die Religionen?“ nächste Woche Dienstag im Ratssaal machen.

Nach wenigen Minuten aber platzte der Termin. Vertreter der muslimischen Gemeinde waren derart empört über ein kurz vor Konferenzbeginn vom Ehepaar Hagay und Eva Feldheim (jüdische Gemeinde) ausgeteiltes Papier, dass sie den Raum verließen und ihre Teilnahme für nächsten Dienstag absagten. „Das ist unter aller Sau, was hier vor sich geht“, schimpfte Ziya Cakmak.

Als Ziya Cakmak begann, den Zettel zu lesen, wurde seine Miene immer ernster. „Ist das ihr Ernst?“ beugte er sich vor und blickte Eva Feldheim an. Was Cakmak und sein Kollege Siat Orak da lasen, war zu starker Tobak in ihren Augen. „Das jüngste Gericht wird nicht kommen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“, hatte Eva Feldheim in dicken Lettern Artikel 7 der Charta der Hamas auf dem Zettel zitiert. Die islamistisch-palästinensische Organisation Hamas will den Staat Israel mit Gewalt beseitigen.

Den muslimischen Mitgliedern des Hagener Forums der Religionen kreidete Feldheim an, ihr und ihrem Mann Feigheit vorgeworfen zu haben, weil sie nicht an der Podiumsrunde nächsten Dienstag teilnehmen würden. „Wir leben in Angst. Für uns ist der Antisemitismus nicht latent, sondern sehr stark spürbar“, verwies Eva Feldheim darauf, dass nachts vor ihrer Tür „Juden raus“ skandiert würde. Feldheim: „Und die Hamas ist eine Schwester-Organisation der Muslim-Brotherhood. Deren Anhänger stehen in der Innenstadt und werben für sich. Für mich sind diese Probleme nicht weit weg, sie sind vor meiner Haustür.“ Aus diesem Grund nähmen sie und ihr Mann auch nicht an der Podiumsrunde teil. „Da sitzen diese Leute dann und sehen nett aus. In Wirklichkeit aber wollen sie nur schauen, wer wir sind.“
Verständnis für Sicherheitsbedenken

Cakmak und Orat hatten Verständnis für die Sicherheitsbedenken der Feldheims, aber nicht dafür, dass sie in Hagen mit den Sichtweisen radikaler Muslime in Verbindung gebracht werden. „Unglaublich, dass die Feldheims diese Pressekonferenz für ihre Zwecke benutzen. Wir haben sie niemals als feige bezeichnet und wir haben Jahre investiert, den Dialog in Hagen zu fördern. Diese Probleme lassen wir nicht auf uns umwälzen.“ Cakmak und Orat verließen daraufhin die Pressekonferenz mit der Ankündigung, am nächsten Dienstag im Ratssaal nicht zu erscheinen.

Als Eva Feldheim das Ausmaß ihrer Erklärung erkannte und auch Pfarrer Johann-Christian Grote (evangelischer Kirchenkreis Hagen), Petra Held (Bahaì-Gemeinde) und Heike Spielmann (Diakonie) mit Unverständnis über die voreilige Aktion reagierten, ging die Diskussion weiter. „Ich kann verstehen, dass die Herren so reagieren“, sagte Petra Held und Pfarrer Grote ergänzte: „Ich empfinde es auch so, dass mit ihren Worten ein Feindbild entwickelt wird.“ Heike Spielmann riet den Feldheims dazu, sich umgehend bei den muslimischen Vertretern zu entschuldigen: „Und nehmen sie am besten einen Mediator mit.“

Die Feldheims werden also brav einknicken und sich entschuldigen. Schließlich muss man friedlich zusammenleben und Hagen soll bunt bleiben. Die Stadt wirbt unermüdlich weiter für die Toleranz der Intoleranz: Die Islamisierung ist also auch in Hagen auf einem guten Weg …