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Wie Schweden den Nahen Osten gerettet hat, indem es den Staat Palästina anerkannt hat

Am Donnerstag hat Schweden endlich alle Probleme des Nahen Ostens gelöst, indem es den Staat Palästina anerkannt hat. Seit Jahrzehnten wurde die Instabilität der Region damit erklärt, dass ein PLO-Staat gefehlt hat. Politikexperten haben uns erzählt, dass die einzige Sache, die den Terrorismus in Nahen Osten beenden könne, ein terroristischer Staat wäre.

(Von Daniel Greenfield, leicht gekürzter Artikel auf frontpagemag.com)

Der Unterhändler des Weißen Hauses für den Nahen Osten behauptete, dass Israels Weigerung, einen Staat Palästina zu schaffen, die Ursache für die Instabilität in der Region sei, auch wenn Abbas, der nicht gewählte Präsident der Palästinensischen Autonomie, sich weigert, über einen solchen Staat zu verhandeln, und sich weigert, den Terrorismus zu beenden.

Der US-Außenminister John Kerry leugnet, dass ISIS etwas mit Islam zu tun hat, aber er gibt Israel die Schuld für die ISIS-Rekrutierungen.

Aber nicht John Kerry hat den Nahen Osten aus der Instabilität gerettet. Schweden hat dies getan, indem es einen Terrorstaat anerkannt hat. Dessen Führer haben die lästige Mühe, Wahlen abzuhalten, abgeschafft. Denn sie haben begriffen, dass die Eurokraten und Obama sie auch dann mit Geld überhäufen, wenn ihre nicht gewählten terroristischen Führer mit der Methode des Russischen Roulette gewählt würden.

Schwedens neuanerkanntes Palästina hat nicht nur demokratische Wahlen abgeschafft, indem es die Regierungsgeschäfte durch seine PLO-Organisationen führt, sondern es hat auch keinerlei Wirtschaft aufzuweisen. Stattdessen stellt es eine Armee von Leuten an, die bezahlt werden, ein nicht existierendes Land mit Geldern, die aus Amerika, Europa und Japan gesandt werden, zu kontrollieren.

Manche sagen vielleicht, das ist Betrug, aber es hat bemerkenswerte Ähnlichkeit mit der Art, wie die Europäische Union funktioniert.

Der Staat Palästina hat nicht nur keine gewählte Regierung und keine Wirtschaft, er hat auch keine Kontrolle über Gaza, das von einer anderen terroristischen Gruppe, der Hamas, geführt wird. Die internationale Gemeinschaft hat dieses Problem ignoriert. Es geht ja nicht an, dass ein bankrotter terroristischer Staat als letzte große Hoffnung für Stabilität im Nahen Osten disqualifiziert wird, nur weil es sich tatsächlich um zwei miteinander streitende bankrotte Terrorstaaten handelt.

Wenn die arabischen, muslimischen Siedler in der West Bank und Gaza nicht einmal so lange aufhören können, sich gegenseitig zu bekämpfen, bis sie sich unter dem Banner einer einzigen Anti-Israel-Terrorgruppe zusammenschließen, dann ist alle Hoffnung für den Frieden verloren.

Mit Schwedens kühnem Schritt dämmert dem Nahen Osten eine helle Zukunft auf. Die ISIS-Rekrutierung wird zurückgehen, und die kanadischen und schwedischen Dschihadisten werden bestimmt erkennen, dass sie aufhören können, sich so zu verhalten, wie ihre Religion sich seit über tausend Jahren verhalten hat. Denn jetzt ist ein palästinensischer Staat da. Eine Million Karikaturen und tausende YouTube-Videos können sie nicht mehr in Wut versetzen. Es sei denn, sie handeln von Mohammed.

Jedenfalls hat Schweden der Welt ein großes Geschenk gemacht. Die einzige Frage ist nun, wie man Schweden dies angemessen vergelten kann. Wenn Schweden eine Mikronation innerhalb der Grenzen des Staates Israel anerkennt, dann ist es nur recht und billig, eine Mikronation innerhalb Schwedens Grenzen anzuerkennen. Schweden hat zwar die Besatzung Norwegens beendet, aber es hält weiterhin so kleine Nationen wie die königliche Republik Ladonien und die Republik von Jämtland besetzt.

Viele von uns kennen Lars Vilks wegen seiner Mohammed-Karikaturen, aber er hat auch die Königliche Republik Ladonien gegründet, nachdem einige seiner Kunstwerke von den schwedischen Behörden zensiert wurden. Die Königliche Republik Ladonien wurde 1996 gegründet und ist damit nur drei Jahre jünger als die Palästinensische Autonomiebehörde und außerdem weit weniger gewalttätig als diese.

Im Gegensatz zu Palästina hält Ladonien Wahlen ab, was es zu einem weitaus legitimeren Land macht. Und im Gegensatz zu sowohl Palästina als auch zu Schweden hat Ladonien Rede- und Meinungsfreiheit.

Israel sollte die Republik Ladonien anerkennen. Das ist die einzige Hoffnung, um Schweden zu stabilisieren, das andauernde Ausbrüche moslemischer Gewalt in seinen Städten erlebt.

Noch bessere Argumente für Unabhängigkeit können für die Republik Jämtland gemacht werden, die anders als Palästina eine eigene alte Geschichte aufweisen kann. Jämtland war, schon bevor die Moslems Jerusalem besetzt haben, eine unabhängige Republik. Jämtland erklärte 1963 seine Unabhängigkeit, das war ein Jahr bevor die PLO gegründet wurde, wodurch es unzweifelhaft älter ist als Palästina.

Damals war das Gebiet, in dem nun die PLO residiert, von Jordanien annektiert. Das Gründungsdokument der PLO von 1964 stellt fest, dass die PLO „keine territoriale Souveränität über die West Bank im Haschemitischen Königreich Jordanien ausübt, auch nicht im Gazastreifen oder im Himmah Gebiet.“

Dagegen hat die Republik Jämtland ihre Unabhängigkeit von schwedischer Besatzung bereits erklärt, als die PLO noch die jordanische und ägyptische Besatzung von Judäa, Samaria (West Bank) und Gaza unterstützt hat; jene Gebiete also, von denen die PLO-Fatah verspätet sagt, dass diese ihr eigentliches Heimatland seien. Das geschah aber erst, nachdem Israel diese Gebiete von Jordanien zurücknahm, wobei Jordanien das Land ist, das den Großteil des palästinensischen Mandatsgebiets besetzt hält.

Trotz Generationen schwedischer Besatzung haben sich die Jämtlander nicht der Gewalt zugewandt. Zehntausende versammeln sich zu ihren Freiheitsfesten. Ihre jämtländische republikanische Armee bleibt friedlich, auch wenn sie bisweilen ihre eigenen Zoll- und Kontrollpunkte errichtet. Sie sprechen Jämtish. Die Flagge der Republik weht, blau für den Himmel, grün für die Wälder und weiß für den Schnee. Und die Europäische Union und die schwedische Regierung werden kritisiert und abgelehnt.

In Anbetracht der Friedlichkeit und der historischen Geschichte der Republik Jämtland, ihrer nennenswerten Bevölkerung und ihres einzigartigen kulturellen Erbes, wäre eine Anerkennung dieser kleinen Nation die richtige Entscheidung. Es wird Zeit, dass Schweden seine lange Besatzung der Flüsse und Wälder Jamtlands beendet (Anm. die Schweden nur zu seinem eigenen Nutzen ausbeutet). Es wird Zeit, dass diese tapfere Republik ihren rechtmäßigen Platz unter den freien und demokratischen Nationen der Welt einnimmt.

Schweden hat die Entscheidung getroffen, zwei Terrorstaaten innerhalb von Israels Grenzen anzuerkennen. Es wäre nur angemessen für alle Nationen guten Willens, zwei völlig friedliche Republiken innerhalb Schwedens Grenzen anzuerkennen.

Wenn, wie behauptet wird, die Anerkennung dieser PLO- und Hamas-Terrorstaaten den Nahen Osten stabilisieren wird, wieviel Stabilität wird dann erst die Anerkennung der beiden friedlichen Republiken nach Europa bringen. Nun, da Schweden das Problem der moslemischen Gewalt im Nahen Osten gelöst hat, werden vielleicht einige unabhängige Republiken das Problem der moslemischen Gewalt in Schweden lösen helfen.

(Übersetzung: Renate)




Halloween, Zeitgeist & Kirchen – alles sinnfrei?

imageAn „Geister“ glaubten die Menschen zu allen Zeiten, auch heute. Sie werden „beschworen“, und ihnen werden Feste gefeiert. Das gilt für die „guten Geister“. Die bösen Geister werden „ausgetrieben“. Und manches „geistert“ herum, bei dem man nicht weiß, ob gut oder böse. Kurz, die Geister, die wir riefen, werden wir nicht los. Ist das alles „geistfrei“, sinnfrei oder gottlos? Das mag jeder für sich selbst beantworten. Ich bin kein Pastor.

(Von Peter Helmes, www.conservo.wordpress.com)

Doch halt! Wir sprechen zwar vom „Geist Gottes“, ersetzen aber immer mehr religiöse Feste durch kommerzielle „Events“, die den kirchlichen den Rang ablaufen. Und dann wundern wir uns, was es so alles gibt. Die Kirche müsse „neue kreative Ideen finden“, forderte z. B. die Regionalbischöfin der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, Susanne Breit-Keßler, im Deutschlandfunk (30.10.14). Und Ex-Bischöfin Käßmann jammert in ihrer Kolumne in der „Bild am Sonntag“ (26.10.14), der Reformationstag werde immer mehr von Halloween überlagert. Kürbis statt Kirche, dunkle Geister statt Gott.

Kürbis statt Kirche

Da hatten die Kirchen wohl gedacht, mit eimerweise Weihwasser dem mittelalterlichen Spuk den Garaus gemacht zu haben, doch nun ziehen wir die Gespenster via Halloween wieder aus der Kiste. Albern – der Spuk wie auch die Reaktion der Kirchen!

Kinder und Jugendliche würden relativ immer aufdringlicher, legte die bayerische Bischöfin nach. „Man wird quasi wie von Straßenräubern überfallen.“ Sie selbst lasse sich „ungern von der Industrie verladen“ und feiere auch nicht Valentins- und Muttertag. „Es ist ja wirklich ein Superkommerz!“ So einfach ist das. Daß „der Kommerz“ lediglich den Gesetzen des Marktes folgt – nämlich Angebot und Nachfrage – scheint der frommen Frau kein Gedanke wert zu sein. Stattdessen meint sie: „Neue kreative Ideen entwickeln (…) und den Kindern vielleicht auch so ein paar Kekse zu schenken“. Ein Fest mit Spuk wie im Mittelalter sei rückwärtsgewandt. „Diese Welt ist so gebaut, dass wir eigentlich das Böse nach allen Kräften vertreiben sollten und uns überlegen sollten, was ist denn eigentlich ein Mensch.“ Recht hat sie, die Bischöfin. Und in diesem Jahr war´s besonders schlimm. Es zeigte sich vereinzelt schon die Lust auf Krawall. Vermutlich wird das in den nächsten Jahren noch zunehmen.

Kein attraktives Angebot

Ja, verehrte Frau Landesbischöfin, wo hakt´s denn? Wenn die Kirche kein attraktives Angebot macht – oder aber ihr vielleicht attraktives Angebot nicht erklären kann – schafft der Markt eine neue Nachfrage. Und die heißt seit einigen Jahren „Halloween“. Eine zunehmend säkulare Gesellschaft schafft sich ihre Feiertage selbst, „vor allem mit der Betonung auf Spaß, alles muss irgendwie lustig sein, Spaß machen, fröhlich sein.“ Die Kirche müsse den existenziellen Bezug der religiösen Feste klarer machen. Dann kämen mehr Menschen in die Kirche, meint Frau Bischöfin.

Nun kommen wir der Sache schon näher. Was erleben denn die Menschen, so sie „in die Kirchen kommen“? Wo ist da noch von einem gelebten Geist Gottes die Rede? Regiert da nicht eher der Zeitgeist? Da wird nicht mehr gepredigt, wie schön Gottes Schöpfung ist. Da ist nicht mehr von Glück und Freude die Rede, schon gar nicht von Frohsinn. Da ist nicht von Liebe (auch zu sich selbst) die Rede, sondern von Selbsthaß – bei den Protestanten fast zum Kult erhoben. Da wird nicht gepredigt, da wird indoktriniert, da wird der Genderwahn zur Kultfigur, der Zeitgeist zum besseren Gott. „Die Welt ist schlecht, und der Kapitalismus ist schuld daran.“

Keine Welt des Staunens

Diese „neue christliche Botschaft“ zieht sich durch die evangelische genauso wie durch die katholische Kirche. Der Feminismus hat sein neues Reich gefunden, ein sehr irdisches. Wenn Papst Franz Armut geradewegs zu einer Tugend überhöht, braucht er sich nicht zu wundern, daß kritische Menschen dies nicht gerade als Bereicherung ihres Lebenssinnes empfinden. Können wir uns nicht mehr freuen (dürfen)?

Es werden nicht mehr Geschichten aus der Bibel vorgetragen, keine Gleichnisse mehr erzählt und erklärt – wenn, dann sucht man nur die Bibelstellen, die das politisch Unkorrekte, das Schlechte schlechthin, an den Mann und an die Frau bringen können. Das jedoch bindet keine Gläubigen, das fasziniert keine Kinder. Kinder suchen eine Welt des Staunens, des Lernens, des sich langsam Öffnens. In der Kirche heute erfahren sie keine „Frohbotschaft“, sondern das, was den Gutmenschen das Sodbrennen ins Gesicht brennt.

Für die christlichen Kirchen ist der Halloween-Spuk kein Spaß. Sie fürchten um ihre beiden Feiertage, den evangelischen Reformationstag heute und das katholische Hochfest Allerheiligen. Sind das Feste der Trauer oder der Freude? Luther war ein fröhlicher Mensch, der den Herrgott liebte, aber auch das Leben in all seinen Facetten – Wein, Weib und gutes Essen. Und die Heiligen waren auch nicht nur heilig, sondern Menschen von Fleisch und Blut, viele von ihnen den irdischen Genüssen nicht abhold.

Überall Katastrophen-Szenarien

Wir aber erleben heute allüberall den erhobenen Zeigefinger. Überall droht Ungemach, drohen Katastrophen aller Art. Ist die Eine nicht eingetreten, steht die Nächste schon bereit. Diese Welt wird doch wohl kleinzukriegen sein! Zumindest kann man sie kleinreden. Die Apokalypse ist nur noch eine Frage der Zeit, verkünden sie. Wie soll da Freude aufkommen? Wo ist der Anreiz, dafür in die Kirche zu gehen? Ist es nicht viel lustiger, in bunten Klamotten allerlei Schabernack zu treiben? Dank geschickter Marketingstrategien hat sich der vor allem in den USA populäre Brauch innerhalb weniger Jahre auch hierzulande etabliert. Kostüme, Masken und jede Menge Deko, ein gigantisches Geschäft für viele Branchen! Und auch die Kürbisbauern verdienen kräftig mit.

Martin Luther muß es geahnt haben. Ihm schreibt man eine weise Erkenntnis zu: „Aus einem verzagten Hintern kommt kein fröhlicher Furz!“ Die Kirchen haben vor lauter Fixiertsein auf den Zeitgeist vergessen, die Menschen mitzunehmen. Die Kirche darf aus ihrem recht verstandenen Selbtverständnis heraus keine Kirche der Gutmenschen sein, sondern der Menschen aller Art, gerade auch der Sünder. Und hat nicht Jesus gesagt, ihm sei ein reuiger Sünder lieber? Ich kann die „Worte zum Sonntag“, die allmorgendlich Gewissensnöte verbreitenden „Gedanken in den Tag“ und ähnliche „Frohbotschaften“ nicht mehr hören.

Wenn Menschen Tag und Nacht dafür anstehen, den neuesten Harry Potter zu erstehen, muß was an der kirchlichen Botschaft fehlen. Kein Wunder, daß im Mutterland der Reformation, wo Weltgeschichte geschrieben wurde, Menschen überhaupt nicht mehr wissen, was da geschehen ist vor fast 500 Jahren. Alle diese frömmelnden Gutmenschen treiben die Menschen eher aus den Kirchen, als sie hineinziehen könnten.

Moralinsaure „Verkündigung“

Es ist billig, nun der Werbeindustrie und einem raffiniertem Marketing die Schuld an dem neuen Karneval in die Schuhe zu schieben. Da wird ganz einfach Ursache und Wirkung verwechselt. Halloween ist vor diesem Hintergrund auch Ausdruck einer Spaßgesellschaft, die das Nachdenken verlernt hat. Die Karnevalisierung der Gesellschaft schreitet voran. Auch vor diesem Hintergrund ist die moralinsaure „Verkündigung“ (insbesondere der protestantischen) Kirchen eine der Ursachen dafür. Die Menschen weichen den ernsten Fragen des Lebens aus, auch weil man ihnen in den Gotteshäusern keine Antworten mehr gibt, sondern lieber Vorwürfe erhebt.

Kurz, der Reformationstag und andere christliche Feiertage sind ganz einfach zu kopflastig und zu indoktrinierend für die Menschen. Freudige Emotionen werden damit nicht geweckt. Eine Chance erhalten die Kirchen erst, wenn sie den Gläubigen (erst recht den abgefallenen) nicht nur Büßerhaltung vermittelt, sondern auch die Einstellung, daß Menschen mit Herzen, Mund und Händen, mit allen Sinnen ihren Glauben leben können – und nicht nur mit dem Kopf.

Vielleicht haben Sie über die kommenden Tage ein wenig Zeit, innezuhalten und ein wenig nachzusinnen, ob uns nicht der Sinn nach (Lebens-)Freude abhandengekommen ist. Ich wünsche Ihnen eine frohe Woche.

(Foto oben: Polizeieinsatz bei Ausschreitungen auf einer Halloween-Party in Hamburg-Billstedt mit 20 salafistischen Jugendlichen)




Millet und Depardieu gegen den Sozialismus

millet_depardieuBei unseren Nachbarn jenseits des Rheins ist der Sozialismus mit all seinen Bereicherungen sogar noch ein, zwei Schritte weiter als in Deutschland. Das spürten zuletzt zwei Exzentriker, die aus ganz unterschiedlichen Gründen gegen den roten Multi-Kulti-Mainstream rebellierten. Der eine heißt Richard Millet (Foto l.), ist Schriftsteller und so etwas wie die französische, intellektuelle Entsprechung zu unserem Akif Pirinçci. Der andere heißt Gérard Depardieu, ist Schauspieler und verließ Frankreich, als die roten Socken einem ihrer Lieblingshobbys nachgingen: Brutale Steuererhöhungen.

Beide sind dem französischen Establishmet seit Langem verhasst. Millet, weil er über den Massenmörder Breivik einen Essay schrieb, der als Lobrede missverstanden wurde. Depardieu, weil er ausgerechnet Putins Russland als neuen Lebensschwerpunkt wählte. Jetzt geraten sie auch ins Visier deutscher Journalisten, die sich über das ungleiche „Paar“ lustig machen wollen. Denn Millet hat ein wohlwollendes Buch über Depardieu geschrieben („Der politische Körper des Gérard Depardieu“), das der Linksliberale Jürg Altwegg – so, wie die Autobiographie Depardieus – verreißt. Millet sei mit „unerträglichen Leiern über den Niedergang des Abendlands“ hervorgetreten und ist deswegen für Altwegg der „Paria der französischen Intellektuellen“. Das stimmt sogar – weil Altweggs Gesinnungsgenossen ihn dazu machten! Davor war Millet nämlich preisgekrönter Autor und Lektor in einem der wichtigsten Verlage Frankreichs.

Dann publizierte er verschiedene Texte, in denen er sich gegen Multikulti-Illusionen, Islam-Appeasement, Werteverlust, Sprachverfall und kulturmarxistische Verirrungen in der Literatur wie im Alltag stellte. Er tat dies mit brachialer Offenheit, ließ persönliche Erlebnisse im bunten Paris einfließen und deutete zahlreiche Etappen des europäischen Ausverkaufs. Seine vielfältigen Anklagen führten – gemeinsam mit besagter Abhandlung über Breiviks monströse Tat – zu seiner Erledigung auf dem Schaffott der Medien. Nur weil in Frankreich wie in Deutschland abweichende Meinungen nicht toleriert werden, ist Richard Millet der „Paria der französischen Intellektuellen“, den man wahlweise ignoriert oder beleidigt. Das spricht aber doch nicht gegen Millet, sondern gegen die Ängste der Journaille, die lieber aburteilt und Quarantäne verhängt, anstatt sich mit den eigentlichen Thesen eines Autors zu beschäftigen!

Wer sich ein eigenes Bild von dem zum Aussätzigen verurteilten Millet machen will, dem empfehlen wir die gesammelten politischen Texte, die erst vor kurzem ins Deutsche übertragen worden sind. Sie atmen den Geist der Loslösung von überkommenen Paradigmen und sind in einer zunehmend gleichgeschalteten Gesellschaft, die für Kritiker nur noch die Anklagebank übrig lässt, nichts weniger als ein Beweis für selbstlosen Mut.

Bestellinformation:

» Richard Millet: „Verlorene Posten“ (22,- €)




Asyllobby schändet Gedenkkreuze für Mauertote

mauerkreuzeLinke Unterstützer der Asylantenflut haben kurz vor der Gedenkfeier zum 25. Jahr des Berliner Mauerfalls das Andenken an die für die Freiheit an der Mauer Gestorbenen geschändet und sieben Gedenkkreuze entfernt. Ein Skandal, der seinesgleichen sucht! Und was tun sie damit? Sie übergeben sie den „Flüchtlingen“ und lassen sie damit posieren, als hätten die irgendetwas mit unserer Freiheit und den Toten der Mauermörder zu tun.

(Von L.S.Gabriel)

Die linksradikalen Denkmalschänder gehören zu einer Gruppe, die sich „Zentrum für politische Schönheit“ nennt. Dort werden die Mauertoten mit den illegal nach Europa eindringenden „Flüchtlingen“ gleichgesetzt. Auf der Internetseite heißt es:

Die Mauertoten sind in einem Akt der wunderschönen Solidarität zu ihren Brüdern und Schwestern über die Außengrenzen der Europäischen Union geflüchtet. Genauer: zu den zukünftigen Mauertoten.

Die Gruppe veröffentlichte auch ein Video, das an theatralischer Inszenierung für die Invasoren geradezu zerfließt:

Die Polizei ermittelt nun wegen Diebstahls, berichtet die Berliner Morgenpost.

Die Installation am Reichstag war von einem privaten Verein zur Erinnerung an die Opfer der deutschen Teilung aufgestellt worden. Die sieben weißen Kreuze erinnern auf Vorder- und Rückseite an 13 namentlich genannte und die unbekannten Opfer der Mauer. Die Polizei habe nach dem Diebstahl von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, sagte ein Sprecher.

Berlins CDU-Fraktionschef Florian Graf zeigte sich erschüttert. „Der Diebstahl von Mauerkreuzen entwürdigt das Andenken an die Menschen, die für ihre Freiheit gestorben sind, und überschreitet jede moralische Form von Auseinandersetzung in der Sache“, erklärte er.

Formaljuristisch ist es wohl nur ein Diebstahl (§ 243 StGB „Besonders schwerer Fall des Diebstahls“ oder passender für diesen Fall § 304 StGB „Gemeinschädliche Sachbeschädigung“), in Wahrheit aber zeigt es die moralische Verkommenheit dieser linken Deutschlandfeinde.




Fliegt Dominik Roeseler heute aus PRO NRW?

roeseler_beisichtEr meldete die Kölner HoGeSa-Kundgebung an und steht jetzt kurz vor dem Rauswurf aus seiner Partei – Dominik Roeseler (kl. Foto l.), Ratsherr in Mönchengladbach und stellvertretender Landesvorsitzender von PRO NRW. Helfen wird ihm dabei wohl auch nicht, dass er sich noch am Freitag vor dem Demo-Termin auf Wunsch des PRO NRW-Vorstandes aus der Organisation der HoGeSa zurückgezogen hatte und nicht als Versammlungsleiter der Kundgebung am Sonntag fungierte.

UPDATE: Roeseler bleibt bei PRO NRW, ihm wurde aber eine „scharfe Rüge“ erteilt.

Denn Roeseler ließ es sich trotz der Distanzierung nicht nehmen, beim „Wunder von Köln“ als Privatperson mitzuwirken – wie übrigens viele andere PRO NRW-Funktionäre auch. Roeseler erkennt darin auch kein Unrecht: „Ich persönlich habe mich an die Absprache gehalten, Versammlungs- und stellvertretende Regionalleitung West vor Köln abzugeben. Natürlich sympathisiere ich mit HoGeSa als überparteiliche Bewegung gegen Salafisten, lehne aber die Ausschreitungen und die Teilnahme von Neo-Nazis entschieden ab. Leider ziehen diese Leute, die höchstens zehn Prozent der Teilnehmer stellten, mit ihrem Verhalten alle patriotischen und friedlichen Kräfte in den Schmutz.“

Etwas anders sieht das der Parteivorsitzende von PRO NRW, Markus Beisicht. In einem Interview mit dem ZDF-Heute Journal am 30.10. sagte er: „Es ist der Partei ein immenser Schaden entstanden und wir werden uns sicherlich so positionieren, dass klar wird, dass es mit uns eine Zusammenarbeit mit Hooligans und Extremisten nicht geben kann. Das ist Parteilinie und wer dieser Linie nicht folgen kann oder dieser Linie nicht folgt, der kann kein Funktionär mehr bei uns sein.“

Hier der ZDF-Bericht (auch in der ZDF-Mediathek abrufbar ab 14:40 min):

Heute Abend um 19.30 Uhr wird der PRO NRW-Parteivorstand auf Antrag des stellvertretenden Parteivorsitzenden und Aachener Hauptkommissars Wolfgang Palm zu einer außerordentlichen Vorstandssitzung zusammenkommen, um noch einmal das Kölner Demonstrationsgeschehen aufzuarbeiten und vor allem über die Causa Roeseler zu entscheiden. Beobachter rechnen mit einem Parteiausschluss von Roeseler.

Wie ist Ihre Meinung dazu?

Ist ein PRO NRW-Parteiausschluss von Dominik Roeseler wegen seiner Teilnahme an der HoGeSa-Demo in Köln gerechtfertigt?

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Holland hat nach der Ermordung Theo van Goghs nichts dazu gelernt

Vor zehn Jahren war das noch unerhört: Im Namen Allahs schnitt ein radikaler Moslem einem wehrlosen Mitteleuropäer die Kehle durch, nachdem er ihn mit acht Schüssen niedergestreckt hatte. Das Opfer am Morgen des 2. November 2004: der niederländische Filmregisseur und Kolumnist Theo van Gogh. Damals war noch nicht abzusehen, dass die grauenvolle Mordmethode Zukunft haben würde. Ein Jahrzehnt später schneiden radikale Moslemkrieger wehrlosen Westlern, derer sie sich in den Kriegsgebieten des Orients bemächtigen, wieder die Köpfe ab. Wie van Goghs Mörder Mohammed Bujeri stammen viele von ihnen aus Westeuropa, und wie er berufen sie sich bei ihren Taten lauthals auf ihre Religion. Hat also der friedliche Radfahrer Theo van Gogh, als er auf dem Bürgersteig der belebten Linnaeusstraat seinem Mörder begegnete, den Zusammenstoß zweier Zivilisationen mit dem Leben bezahlen müssen? Eher handelt es sich wohl um den Kollaps einer einzigen Kultur, nämlich der westlichen… (Fortsetzung des Artikels von Dirk Schümer in der WELT!)




Akif Pirinçci an die Nachfolgerin von Mördern, die Bolschewistin Katja Kipping

imageErstens. Wenn Du schon delirierst „Solange Hooligans in Nadelstreifen wie die aus der AfD das politische Klima mit rechten und ausländerfeindlichen Parolen vergiften, muss man sich nicht wundern, wenn sich rechte Gewaltbanden ermutigt fühlen“, sag aber auch gleichzeitig: „Solange wir, DIE LINKE, die wir die Nachfolger von Mördern sind, welche einst ohne mit der Wimper zu zucken unsere eigenen Landsleute an der innerdeutschen Grenze wie Karnickel abknallen ließen, heute noch zum nicht geringen Teil aus widerlichen Denunzianten und Staatskriminellen außer Dienst, dementen Ex-Stalinisten und Antisemiten reinsten Wassers bestehen, gemeinsame Sache mit terroristischen und linksfaschistischen Organisationen machen, alle Tüchtigen enteignen und aus Deutschland eine Hölle wie Nordkorea machen wollen, solange wir also nicht verboten werden, wird dieses Land weiter den Bach runtergehen.“ So, das schreibst Du jetzt 20-mal an die Tafel! Zweitens… (Fortsetzung bei EF!)