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Bargeldverbot bedeutet Verlust der Freiheit

imageLassen Sie sich gerne bestehlen? Mögen Sie es, wenn Sie permanent überwacht und kontrolliert werden? Empfinden Sie es als angenehm, wenn Ihre persönliche Freiheit immer weiter eingeschränkt wird? Falls ja, lehnen Sie sich bequem zurück und genießen Ihr Leben. Falls nicht, sollten Sie mit Besorgnis die Entwicklung im Bereich Finanzen beobachten.

(Von Gernot H. Tegetmeyer)

Immer öfter wird uns erklärt, dass Bargeld schlecht sei. Damit würde man Kriminalität begünstigen, es würde wirtschaftliche Abläufe erschweren usw. In einigen Staaten der EU sind Zahlungen mit Bargeld bereits begrenzt, selbst Kleinbeträge werden mit der EC-Karte bezahlt.

Wenn kein physisches Geld mehr zur Verfügung steht, sondern nur noch in Form von Bits und Bytes, ist die Büchse der Pandora geöffnet. Angefangen von Negativzinsen in jeglicher Höhe, über Steuererhebung bis hin zur Enteignung ist alles möglich.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass eines Tages Personen, die sich nicht systemkonform verhalten, finanziell einfach abgeschaltet werden. Zwang, Enteignung, Bevormundung – nur noch in diesen Kategorien scheinen Politiker denken zu können.

Der frühere Bundesbank-Volkswirt Otmar Issing nannte Bargeld „geprägte Freiheit“. Die sollten wir uns erhalten. Aus diesem Grund muss auch dieses Thema deutlich angesprochen und vermittelt werden. Nicht dass wir eines Tages mit leeren Taschen und Händen da stehen.