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Cicero: Der scheinheilige Umgang mit Pegida

angstbuergerWie scheinheilig der öffentliche Umgang mit „Pegida“ ist, zeigt sich […] vor allem in dem Versuch, ihre Anhänger zu pathologisieren. Das beliebteste Argument dabei: „Pegida“ sei nichts anderes als der Ausdruck diffuser Ängste. Mag sein. Doch wo ist das Problem? Politik lebt nun mal von Ängsten: der Angst vor Arbeitslosigkeit, der Angst vor Krieg oder vor Umweltzerstörung: Menschen wählen Parteien, weil sie Zukunftssorgen haben. Doch offensichtlich gibt es in unserem Land legitime Ängste und nicht legitime Ängste. Erlaubt ist etwa die Angst vor der Klimakatastrophe oder vor dem Atomtod. Nicht erlaubt, ist die Angst vor dem Islam oder davor, die eigene Identität zu verlieren. (Fortsetzung im Cicero / Unser Aufmacher ist der im Cicero-Artikel erwähnte SpOn-„Faktencheck“, in dem die falsche Zahl von 0,1% Muslime in Sachsen vorkommt)