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TV-Tipp: 45 Minuten-Doku über Pegida und Islamkritik um 22:45 Uhr in der ARD

ardDiese 45 Minuten könnten für die Islamkritik in Deutschland einen deutlichen Schub vorwärts bedeuten. In der ARD-Sendung werden ab 22:45 Uhr ausführliche Statements von u.a. Udo Ulfkotte, Akif Pirinçci, Lutz Bachmann und Michael Stürzenberger zu sehen sein. Der Ankündigungstrailer der ARD gibt einen kurzen Einblick. Es ist zwar zu erwarten, dass eine Radikalisierung der islamkritischen Szene beschrieben und dies mit negativen Kommentaren über die neue Volksbewegung Pegida begleitet wird. Aber die Botschaft, dass zunehmende Islamisierung, massenhafter Asylmissbrauch und ungebremste Zuwanderung keinesfalls eine Bereicherung für unser Land sind, dürfte heute Abend bei einem größeren Publikum im Wohnzimmer ankommen. JETZT mit Video der Sendung!

Im ARD Programmtext ist zu lesen:

Europaweit scheint die Bürgerbewegung gegen Multikultur und Islam erst am Anfang. Überall entstehen neue Sektionen, zum Teil mit engen personellen Verflechtungen zu großen rechtsradikalen Wahlparteien wie Italiens Lega Nord oder dem Front National in Frankreich. Das ergaben die Recherchen von Rainer Fromm und anderen, die PEGIDA seit einem halben Jahr analysieren und deren Kundgebungen filmen. Dabei gingen die Autoren der Frage nach: Wer sind die Kräfte hinter PEGIDA, wer sind die Vordenker und wie radikal ist PEGIDA?

Die Mittelbayerische Zeitung meldet:

Immer wieder wurde der Bewegung „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ eine gefährliche Nähe zu rechtsradikalen Strömungen nachgesagt. Tatsächlich wurde sie aber auch von einer eher bürgerlichen Mehrheit getragen, wie die Dokumentation „Die Story im Ersten: PEGIDA – Zwischen Bürgerprotest und Radikalisierung“ zeigt.
 
Laut einer Erhebung der TU Dresden ist der „typische“ PEGIDA-Demonstrant gut ausgebildet, berufstätig, verfügt über ein leicht überdurchschnittliches Nettoeinkommen, gehört keiner Konfession an und weist keine Parteiverbundenheit auf. Doch immer stärker treten die Spannungen innerhalb der Bewegung ans Tageslicht.
 
Wie Rainer Fromm und Christian Lang in der MDR-WDR-Gemeinschaftsproduktion aufzeigen, wird sich schon bald entscheiden, ob die PEGIDA-Anführer den Sprung in Politiker-Karrieren schaffen, ob der Schulterschluss mit fremdenfeindlichen Bewegungen im Ausland gelingt – oder ob die Bewegung auseinanderfällt und wieder in die Bedeutungslosigkeit zurückschlittert.

Das ARD-Team war am 23. Februar in München, um für diese Dokumentation zu filmen. Kurze Auszüge aus dem Interview:

(Kamera: Shalom Hatikva)


Hier das Video der Sendung: