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Über 80 % der Asylforderer kommen ohne Ausweispapiere und erhalten Siedlungsrecht

asylantragIm ersten Halbjahr 2015 haben fast 180.000 Menschen bei uns einen Asylantrag gestellt. Das sind 132 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Und obwohl viele der Antragssteller aus Ländern wie dem Kosovo, Albanien oder Serbien kommen, wird häufig nur ein kleiner Teil nach der Ablehnung sofort abgeschoben. Und das hat oft einen ganz banalen Grund: Über 80 Prozent der Betroffenen haben keine Ausweispapiere.

[..] Ihren neuen Job als Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge hat Mirjam Kruppa nicht von Ungefähr bekommen: Die Fachanwältin für Asylrecht hat viele Jahre als Rechtsbeistand für Migranten gearbeitet. Die meisten ihrer Mandanten hatten keine Ausweispapiere: „Der Hauptgrund ist, dass alle mit Schleppern einreisen. Und die Schlepper teilweise gefälschte Papiere verwenden. Die natürlich wieder zurücknehmen, damit die nirgends vorgelegt werden. Und auch verlangen, dass hier nichts vorgelegt wird. Das ist das Eine. Und das die Menschen teilweise natürlich auch sagen, wenn wir jetzt unsere Dokumente vorlegen, dann können wir auch eher wieder zurückgeschickt werden.“ Denn: Ohne Ausweis auch keine Abschiebung. (Auszug aus einem Artikel des mdr.)

Wer seine Abschiebung lange genug hinauszögert wird zukünftig seitens der BRD ganz offiziell mit einem Siedlungsrecht belohnt, wie bei Stern.de nachzulesen ist:

Etwa 125.000 Menschen sind hier nur geduldet. Das sind Menschen, deren Asylantrag keinen Erfolg hatte, die aus verschiedenen Gründen aber nicht abgeschoben werden – etwa weil sie krank sind oder keine Papiere haben. Sie müssen sich alle paar Monate von einer Duldung zur nächsten hangeln, leben in ständiger Ungewissheit und Angst, dass sie bald wieder das Land verlassen müssen. Mehrere Tausend davon sind schon seit mehr als acht Jahren hier.

Mehrere Zehntausend sollen künftig von einem ausgeweiteten Bleiberecht profitieren. Wer seit acht Jahren in Deutschland lebt, sich gut integriert hat, ausreichend Deutsch spricht und überwiegend selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen kann, soll künftig einen festen Aufenthaltstitel bekommen. Bei Menschen mit minderjährigen Kindern sollen sechs Jahre Aufenthalt in Deutschland reichen. Und für Jugendliche selbst sollen vier Jahre Schulbesuch genügen.

„Gut integriert“ ist eine dieser nichtssagenden Kriterien, damit wirklich jeder Asylbetrüger hier bleiben kann. Da diese Personen nur noch zu einem geringen Teil abgeschoben werden, bedeutet dies wohl, dass jeder nach ein paar Jahren ganz legal in Deutschland „überwiegend selbst für seinen Lebensunterhalt sorgen wird“.

Vom Januar bis zum November 2014 wurden etwas mehr als 10.000 Menschen in ihre Herkunftsländer zurückgebracht. Im selben Zeitraum des Jahres 2013 waren es 9200. Doch gemessen daran, dass von den 200.000 Asylbewerbern des vorigen Jahres gut zwei Drittel abgelehnt wurden und abgeschoben werden müssten, sind beides sehr niedrige Werte.

Während in der öffentlichen Flüchtlingsdebatte der Eindruck dominiert, fast alle Asylsuchenden kämen aus Kriegsgebieten über das Mittelmeer nach Deutschland, stammt jedoch fast jeder zweite aus den Staaten des Westbalkans. 82.243 (45,94 Prozent) Antragssteller kamen aus dem Kosovo, Albanien, Serbien, Mazedonien Bosnien-Herzegovina und Montenegro. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr nur in 34,7 Prozent aller abgeschlossenen Asylverfahren die Rechtsstellung eines Flüchtlings zuerkannt, berichtet welt-online.

Die BRD Politiker suchen sich mit aller Gewalt ein neues Volk, in der Hoffnung dann von diesem gewählt zu werden. Aktuell wird ein pauschales Wahlrecht für Ausländer bei Kommunalwahlen vorbereit.