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Türkei: Attentat – 30 Tote mehr als 90 Verletzte

In der südtürkischen Stadt Gaziantep, nicht weit von der syrischen Grenze entfernt, detonierte in der Nacht auf Sonntag während einer Hochzeitsfeier eine Bombe. Ali Yerlikayam, der Gouverneur der Provinz, sprach gegenüber dem TV-Sender CNN-Türk vom Terroranschlag eines Selbstmordattentäters. Derzeit geht man von 30 Toten und 90 bis 100 zum Teil schwer Verletzten aus. Es kam zu chaotischen Szenen, Menschen irrten nur mit ihren Handytaschenlampen über das Schlachtfeld, suchten nach Angehörigen, während andere noch verbluteten ehe die Rettungskräfte eintrafen.

Laut der linken pro-kurdische Oppositionspartrei HDP habe es sich um eine kurdische Hochzeitsfeier gehandelt, der Verdacht die Erdoganregierung habe etwas damit zu tun steht im Raum. Samil Tayyar Abgeordneter der islamfaschistischen Regierungspartei AKP hingegen lenkt das Augenmerk auf den IS. Tayyar ist der AKP-Mann, der nach dem Terroranschlag am Atatürk-Flughafen in Istanbul jenen, die die Entscheidung einer Nachrichtensperre der Regierung kritisierten wünschte, sie mögen auch bei einem Terroranschlag ihr Leben verlieren.

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Der letzte Terroranschlag in der Türkei ist erst zwei Tage her. In der Stadt Elazig, nahe der iranischen Grenze, war eine Polizeistation angegriffen worden. Ein Selbstmordattentäter hatte 3 Menschen getötet und rund 200 verletzt. Zu diesem Attentat hatte sich die PKK bekannt.

Die Türkei entwickelt sich immer mehr zu einem Kriegsschauplatz, ein Grund mehr die EU-Beitrittsverhandlungen unverzüglich abzubrechen.

Hier ein weitere Videos der Szene nach dem Anschlag:

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