1

Leipzig: 19-Jähriger schwer verletzt

Leipzig. Ein 19-Jähriger ist am Mittwochabend mit einer Bierflasche attackiert worden und brach kurz darauf schwer verletzt am Bayrischen Bahnhof zusammen. Wie die Polizei mitteilte, hätten die Angreifer ihr Opfer gegen 20 Uhr in der Straße des 18. Oktober nach einer Zigarette gefragt. Als der 19-Jährige sagte, dass er keine hätte, entwickelte sich ein Streit. Zuerst schrien die fünf Männer den Heranwachsenden an, danach attackierten sie ihn mit Fäusten. Einer der Männer zerbrach anschließend eine Flasche und stach damit auf den Bauch des 19-Jährigen ein. Diesem gelang es noch in Richtung des Bayrischen Bahnhofs zu flüchten, wo er aufgrund seiner Verletzungen zusammenbrach. Schwer verletzt musste er im Krankenhaus behandelt werden. Von den fünf Angreifern fehlt bislang jede Spur. Wie die Polizei mitteilte, sollen die Täter arabisch gesprochen haben. Nun wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Nachfolgend wieder eine kleine Auswahl von grundlosen gewalttätigen „Bereicherungen“ der letzten Tage, die bei einer umgekehrten Täter / Opfer-Konstellation Lichterketten-Alarm und Rassismus-Gedöns von Garmisch bis Flensburg ausgelöst hätten.

Berlin – Steglitz: In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch griffen acht unbekannte Personen zwei junge Männer in einer S-Bahn gewalttätig an. Die beiden Opfer retteten sich an der nächsten Haltestelle aus der Bahn, während die Täter unerkannt ihre Fahrt in Richtung Oranienburg fortsetzten. Dienstagnacht gegen 23:50 Uhr begaben sich zwei junge Männer im Alter von 20 Jahren gemeinsam mit ihrer Begleiterin am S-Bahnhof Botanischer Garten in eine S-Bahn der Linie 1. Im Zug gingen sie an einer achtköpfigen Personengruppe vorbei, die sich gerade fotografierte. Durch das Vorbeigehen der jungen Männer und ihrer Begleiterin, fühlten sich die unbekannten Personen offenbar derart gestört, dass es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Männern kam. Die Unbekannten provozierten die 20-Jährigen zunächst mit einzelnen Schlägen. Als sich die Opfer zur Wehr setzten, entstand eine Schlägerei. Während ein Mann aus der Personengruppe einen der 20-Jährigen in den Schwitzkasten nahm, schlugen mehrere Täter gemeinschaftlich auf ihn ein. Auch das zweite Opfer bekam von mehreren Tätern Schläge ins Gesicht. Am S-Bahnhof Steglitz konnten sich die 20-jährigen Männer schließlich aus der Bahn retten und den Angreifern entkommen. Beide trugen sichtbare Verletzungen davon. Die unbekannten Schläger fuhren mit der Bahn weiter in Richtung Oranienburg. Laut den Angaben der Opfer und dessen Begleiterin waren die Unbekannten ca. 17 – 18 Jahre alt und hatten ein südländisches Erscheinungsbild.

Freiburg: Die Polizei in Müllheim bittet um Zeugenhinweise zu einem Vorfall, welcher sich am Montag, 12. September im Hebelpark in Müllheim ereignet hatte. Ein 67-jähriger Mann war gegen 10.30 Uhr im Hebelpark zu Fuß unterwegs, als sich ihm ein unbekannter Mann schnellen Schrittes näherte. Als sich der Fremde auf gleicher Höhe befand, holte dieser aus und schlug den 67-Jährigen unvermittelt mit der Faust in das Gesicht. Das Opfer ging laut eigenen Angaben sofort zu Boden und war kurze Zeit bewusstlos. Der Mann zog sich durch den massiven Faustschlag schwerere Verletzungen am Kopf zu und musste ärztlich behandelt werden. Die Polizei in Müllheim fahndet derzeit nach dem männlichen Täter, welcher zwischen 30 und 35 Jahre alt und ca. 186 cm groß sein soll. Der Unbekannte war augenscheinlich südländischer Herkunft und hatte einen kräftigen, athletischen Körperbau.

Rupperswill: Am vergangenen Samstagabend kam es laut Medienberichten in einem Zug im Schweizer Rupperswil (Kanton Aargau) zu einem handfesten Streit zwischen vier betrunkenen Eritreern und einem dreifachen Familienvater. Die Asylwerber pöbelten Passagiere an und schütteten Bier aus, begannen sogar mit Abfall zu werfen. Da reichte es Juan Bertolotti, der auf dem Heimweg von der Arbeit war. Er wies die Störenfriede zurecht, worauf es zum Streit kam. Zwei der Eritreer wurden handgreiflich, einer drohte mit einer Bierflasche. Der Vierte griff ihn von hinten an und biss ihn in den Oberarm. Seine Bisswunde ließ Bertolotti später im Kantonsspital in Aargau untersuchen. Eine Infektion wurde bei Juan Bertolotti bislang nicht festgestellt werden.

Falkensee: Ein 15-Jähriger, der in Begleitung einer Mitschülerin (15) war, ist am Dienstagnachmittag durch mehrere Personen vor einer Schule in der Kantstraße abgefangen worden. Einer der Unbekannten drohte dem 15-Jährigen mit Schlägen. Des Weiteren soll seine Begleiterin von einer weiteren Person geschubst worden sein. Ein Lehrer ging jedoch sofort dazwischen und verwies die fünfköpfige Gruppe vom Ort. Die Unbekannten, etwa 18 bis 19 Jahre alt mit südländischem Äußeren, fuhren dann mit einem Pkw davon.

Melle: Nach Mitteilung der Polizei ereignete sich die Schlägerei gegen 23 Uhr im Grönenbergpark an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße. Dort kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen verschiedener Nationalität. Dabei wurden drei junge Männer durch Schläge und Messerstiche verletzt. Die drei Jugendlichen hielten sich demnach gegen 23 Uhr im Bereich der sogenannten Hochzeitsallee auf, als sie plötzlich von fünf mit dunklen Tüchern und Kapuzen vermummten Männern angegriffen wurden. Sie sollen arabisch gesprochen haben. Bei der mehrere Minuten dauernden Prügelei wurden die drei Opfer massiv mit Fäusten geschlagen, zwei der Jugendlichen sogar mit einem Messer am Rücken und am Oberarm verletzt, berichtet die Polizei weiter.

Bautzen: An der Haltestelle am Kornmarkt waren am späten Dienstagabend mehrere Deutsche und Asylbewerber aneinander geraten. Worum es bei dem Streit genau ging, konnte die Polizei noch nicht sagen. Einer der Asylbewerber griff einen 32-Jährigen aus der Region Bautzen mit einer Flasche an und verletzte ihn an Rücken und Hals. Das Opfer kam schwer verletzt ins Krankenhaus. In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen Asylbewerbern und Bautznern. Beide Gruppen versammeln sich am Abend rund um den Kornmarkt und trinken reichlich Alkohol. Erst am Montag waren 30 Menschen miteinander in Streit geraten und waren aufeinander los gegangen.

Borken: Am Dienstagabend kam es gegen 22:15 Uhr an der Ahauser Straße in Höhe der Coesfelder Straße zu einer besonders brutalen Körperverletzung. Nach Zeugenaussagen sei der 21-jährige Velener mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Ahauser Straße von Borken aus kommend in Richtung Volksbank gefahren. Auf der Holzbrücke, welche dort über die „Aa“ führt, seien dem Velener zwei Radfahrer entgegengekommen. Aus bislang nicht bekannten Gründen hätte einer der beiden Unbekannten den Velener plötzlich mit Faustschlägen angegriffen. Dieser habe sich zunächst noch wehren können, sei dann jedoch zu Boden gestürzt. Als er versucht habe wieder aufzustehen, habe der unbekannte Täter diesem mehrfach gegen den Kopf getreten. Der Velener wurde durch den Angriff schwer verletzt und befindet sich derzeit im Krankenhaus. Durch einen weiteren Zeugen wurden der Tatverdächtige sowie sein Begleiter wie folgt beschrieben: Täter: männlich, ca. 27 – 28 Jahre alt, ca. 1,80 m groß, athletisch, Vollbart, dunkle Hautfarbe, dunkle kurze Haare, trug blaues T-Shirt und eine braune Umhängetasche.

„Flüchtlinge“ aus dem Urlaubsland Marokko bereichern Bielefeld:

Bielefeld: Es ist schon lange kein Geheimnis mehr in der Stadt: Nach der aufwendigen Umgestaltung ist der Kesselbrink zum Treff- und Sammelpunkt von Drogenhändlern, Dieben, Hehlern und Sextätern geworden. Auf dem zentralen Platz zwischen Polizei- und Telekom-Hochhaus sowie Volksbank-Baustelle haben seit langem kriminelle Banden aus Nordafrika das Sagen. Selbst die Polizei Bielefeld, die lange dazu geschwiegen hatte, räumt Probleme mit der Zuwandererklientel inzwischen ganz offen ein. »Es gibt vermehrt Diebstähle und Körperverletzungsdelikte zwischen verschiedenen Gruppen«, sagte Polizeisprecher Michael Kötter am Montag und kündigte eine Reihe von Razzien in der Innenstadt an. Aktuell sorgen vor allem jugendliche und junge erwachsene Männer aus Marokko auf dem Kesselbrink und rund um den Jahnplatz bis in das Neue Bahnhofsviertel hinein für negative Schlagzeilen, bestätigt die Polizei. Betroffene berichten von dreisten Diebstählen, bei denen sich der Täter in voller Fahrt auf Gepäckträger schwingt und das radelnde Opfer nach Beute abtastet. (Den kompletten Artikel gibt es beim Westfalen-Blatt).

Auch nett:
Rotenburg: 91-Jähriger in eigener Wohnung überfallen -Schwitschen. Drei noch unbekannte Täter haben am Sonntagabend einen 91-jährigen Mann in seiner Wohnung in der Kurzen Straße überfallen und ausgeraubt. Gegen 17 Uhr klingelte es an der Wohnungstür des Senioren. Als der Mann öffnete, stürmten die Unbekannten auf ihn zu und stießen ihn zu Boden. Die Täter durchsuchten den wehrlosen Mann und fanden in seiner Hosentasche eine Geldbörse. Anschließend durchstöberten die Fremden auch die an der Garderobe hängenden Jacken. Mit dem schwarzen Portemonnaie, in dem sich mehrere hundert Euro befanden, verließen die Täter die Wohnung durch die noch offen stehende Eingangstür. Zeugen haben zur gleichen Zeit in Tatortnähe drei tatverdächtige Männer beobachtet. Sie seien auf Fahrrädern in der Kurzen Straße aus Richtung Große Straße unterwegs gewesen. Bei den Verdächtigen dürfte es sich um Südländer handeln. Einer von ihnen sei dunkelhäutig gewesen.