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Islamisierung auch bei ALDI

aldi1Jedes Jahr glaubt die Geschäftsführung von ALDI-SÜD, seine zahlreichen Kunden mit sog. „orientalischen Genüssen“ beglücken zu müssen. Auch in der vergangenen Woche war es wieder so weit. Ab Donnerstag den 13. Oktober, wurden in den ALDI-Supermärkten erneut „Schätze des Orients“, wie es auf der Verpackung heißt, angeboten: Kebab, Baklava, Teespezialitäten, Konfitüren usw. (Foto).

(Von Xrist)

Zu diesen „Schätzen“ gehört auch ein alkoholisches Getränk, das im türkischen Sprachraum unter dem Namen „Raki“ bekannt ist. An sich ist das nichts Besonderes, wäre nicht auf dem Etikett die Abbilddung eines Reiters, bewaffnet mit einem Krummsäbel.

Beim besten Willen ist es schwer, sich vorzustellen, dass es sich bei dem abgebildeten Reiter um einen friedlichen Vertreter des Orients handelt, der zu den Menschen gehört, die angeblich – wenn wir uns an die Aussage der ehem. Beauftragten der Bundesregierung für Integration Maria Böhmer (CDU) erinnern – „mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude eine Bereicherung für uns alle“ sind. Ganz sicher nicht. Die Bezeichnung „Akinci“ gibt Auskunft darüber, wer der auf dem Flaschenetikett abgebildete Reiter ist: Ein „Akinci“ (auch Akindschi, Aqindji, osm.-türk. Stürmer, Sturmreiter, im deutschsprachigen Schrifttum Renner und Brenner) war ein Angehöriger irregulärer –also zumeist unbesoldeter und auf Raub und Sklavenhandel angewiesener – Reitertruppen der Osmanen. Nach dieser Erklärung denkt man an die Dschihad-Kriege des Osmanischen Reichs, die große Teile Europas (Balkanhalbinsel, Ungarn Österreich, Slowakei) verwüstet haben und die Bevölkerung ermordet bzw. in die Sklaverei verschleppt wurde.

Zeitzeugen und schriftliche Quellen in deutscher Sprache aus dem 16. und 17. Jahrhundert berichteten über das Ausmaß dieser Verwüstungen und Tötungen und über die Akindschis. Auch die gegenwärtige Entwicklung der dschihadistischen Bestrebungen und die Kriegsgefahr für Europa geben Anlass, an die damaligen Ereignisse immer wieder zu erinnern. In einem Artikel in der „WeLT“ vom 21.11.2015 über die Belagerung Wiens 1529 schreibt der Autor Jan von Flocken folgendes:

akinciFast fünf Monate waren vergangen, seit ein 150.000 Mann starkes Heer von Adrianopel (heute Edirne) Richtung Belgrad und Wien aufbrach. Am 8. September nahmen die Türken Ofen (Budapest) ein und metzelten die Besatzung unter Missachtung der Kapitulationsvereinbarungen bis auf den letzten Mann nieder. Anfang September 1529 rückte die Vorhut ins Wiener Becken ein: 20.000 leichte Reiter. Offiziell hießen sie „Akindschis“ (Sturmreiter), doch die Soldaten nannten sie nur „Delis“ (die Verrückten).

Die „Verrückten“ versklavten und mordeten

Diese Delis leisteten ganze Arbeit. Innerhalb weniger Tage wurden mehr als 5000 Zivilisten gefangen oder ermordet. Ein türkischer Chronist berichtet: „Dieses schöne Land ward von den Reitern zerwühlt und mit Rauch gefüllt. Aschenhügel waren die Reste der Häuser und Paläste. In den Zelten und auf den Lagermärkten wurden schöne Gesichter verkauft, und der Beute war kein Ende. Die Familien der Ungläubigen waren verbrannt und verheert ihr ganzes Land.“

Es handelte sich also keineswegs um die Exzesse einzelner Truppenteile, sondern bildete ein Kalkül der türkischen Strategie, durch Mord und Terror gegen die Zivilbevölkerung den militärischen Widerstand des Gegners zu brechen.

Auch nach der erfolglosen Belagerung der Stadt Wien wurde das Morden an der Zivilbevölkerung fortgesetzt:

Am 16./17. Oktober schließlich zogen sich die Türken Richtung Istanbul zurück und hinterließen dabei eine Spur von Tod und Verwüstung. Ein Augenzeuge, der Reichshofrat Peter Stern von Labach, schreibt: „So hat der Türk alles deutsche Volk, so bei ihm gefangen gewesen, tyrannisch und erbärmlich erwürgen lassen vor der Stadt. Es war ein solches jämmerliches Geschrei unter dem Volk, als sie es in Wien nie gehört haben.“

Nach diesen Angaben über die „Renner und Brenner“ der osmanischen Dschihad-Truppen ist die Frage interessant, aus welchem Grund der Hersteller diese Bezeichnung für den Schnaps gewählt hat, wer könnte Interesse daran haben, dass die oben beschriebenen Mörder auf dem Etikett der Schnapsflasche verewigt werden?

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Jetzt würde mancher PI-Leser (die restliche Bevölkerung hat von diesem Thema leider kaum eine Ahnung) möglicherweise denken, dass der Anisschnaps die Bezeichnung „Akinci“ unter dem Einfluss großosmanischer Träume bekam. Für diese Überlegung würden unter anderem folgende Umstände sprechen:

Am 25. Oktober 1975 wurde in Ankara der islamistische und judenfeindliche Jugendverband „Akincilar Dernegi“ („Verein der Akindschis“) gegründet.

Er fungierte als inoffizielle Jugendorganisation der Milli Selamet Partisi (MSP) und war Teil der islamistischen Milli-Görüs-Bewegung. Bis zum Verbot im Jahr 1979 war der Verein in gewalttätige Auseinandersetzungen mit nationalistischen, linken und kemalistischen Türken verwickelt. Mitglieder verübten Gewalttaten und wurden Opfer von Gewalt. Der Verein wurde 1979 verboten und 2011 neu gegründet.

Ein der Slogans des Vereins ist „Die Rettung liegt im Islam“. In diesem Sinne war auch die Hymne der Akinci-Jugend (in der deutschen Übersetzung):

Das Ziel der Muslime

Sowohl den Kommunisten als auch den Faschisten
Werden wir auf jeden Fall zerquetschen
Mit Glauben im Herzen und dem Koran in der Hand haben wir uns auf den Weg gemacht
Unser Führer ist unser Prophet, unser Sieg ist unausweichlich
Entweder wir werben oder wir sterben
Umkehren werden wir nicht
Wir werden den erhabenen Staat gründen

In Turkestan und in Eritrea
In Palästina und auf den Philippinen (gemeint ist Provinz Moro)
Alle Rechte der Muslime werden wir erringen, so Gott will
O Muslim, o Muslim
Die Zeit des Dschihad ist nah
Nimm die Waffe und leg sie an
Gegen den ungläubigen Feind

Und wen würde das überraschen – auch der jetzige türkischer Präsident Recep Tayyip Erdogan war in seiner Jugend Mitglied des Vereins „Akincilar Dernegi“. Bekannt ist auch, dass Erdogan von einem neuen Osmanischen Reich träumt.

In diesem Zusammenhang wäre ein Anisschnaps „Akinci“ nur ein kleines Element der globalen großtürkischen Propaganda, die ganz Deutschland in ihrem Netz umfasst. Viele türkische Nationalisten sehen in ihren Träumen Deutschland sowieso als zukünftige Westprovinz eines großtürkischen Imperiums. Einzelheiten darüber sind unter anderem in jedem Verfassungsschutzbericht zu lesen.

Und doch gibt es eine Überraschung: Die Vermutung, dass der Schnaps mit seiner großtürkischer Botschaft auf dem Etikett von einem türkischen nationalistischen Hersteller nach Deutschland importiert wird, trifft nicht zu. Auf dem hinteren Etikett der Flasche steht: DEUTSCHES ERZEUGNIS. Der Hersteller, die Rola Weinbrennerei & Likörfabrik GmbH & Co. KG ist im niederbayerischen Rottenburg ansässig.

Der Vertrieb dieses „deutschen Erzeugnisses“ zum Thema „großtürkischer Dschihad“ läuft schon seit 2005. Jedoch bleibt die Frage, aus welcher Not ein in Deutschland hergestellter Schnaps den Namen von mörderischen Reitertruppen des Osmanischen Reiches trägt, die Massenmorde, unter anderem auch an der deutschen Bevölkerung, verübt haben?

Kontakt:

Rola GmbH & Co. KG
Graf-Preysing-Str. 14, 84056 Rottenburg a. d. Laaber
E-Mail: rola@rola-spirits.de
www.rola-spirits.de

ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG
Unternehmensgruppe ALDI SÜD
Burgstraße 37, 45476 Mülheim an der Ruhr
E-Mail: mail@aldi-sued.de
www.aldi-sued.de