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NYC: Es war kein Unfall! „Ich wollte sie töten!“

Nein, es war kein „Unfall“, wie zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung titelte. Der 26-jährige Richard Rojas, der am Donnerstag mit seinem PKW am New Yorker Times Square in eine Menschenmenge raste und dabei die 18-jährige Alyssa Elsman tötete und weitere 22 Menschen zum Teil schwer verletzte, tat das mit Absicht. Ein Überwachungsvideo zeigt, dass der wegen disziplinärer Probleme unehrenhaft entlassene Ex-Soldat der US-Marine den Wagen auf die Menschen zusteuerte und auch nachdem die ersten Opfer auf seine Motorhaube geknallt waren weiter Gas gab, den Wagen geradeaus hielt, um noch mehr Menschen zu erwischen. Bis die Wahnsinnsfahrt an einem Stahlpoller endete. Später sagte er aus, „Gott“ habe ihm die Tat befohlen.

(Von L.S.Gabriel)

Ein Zeuge berichtete, die Menschen fielen wie Bowlingpins, als er sie mit seinem Wagen traf. Ein Foto zeigt den Mann, wie er, nachdem er sein Fahrzeug fast unverletzt verlassen hatte, wild gestikulierend und schreiend über die Straße läuft.

Kenya Brandix, ein Sicherheitsmann eines „Planet Hollywood-Restaurants“ (Foto unten, mit schwarzer Kappe) sah wie Rojas wegrennen wollte und fackelte nicht lange, er und ein weiterer Mann überwältigten den Tobenden.

Bei der Festnahme soll er die Beamten angeschrien haben: „Ihr hättet mich doch töten sollen. Ich wollte sie alle töten!“

Angeblich soll Rojas die Tat unter Drogeneinfluss begangen haben und „psychisch krank“ sein. Ein Alkoholtest verlief negativ.

Rojas war davor schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Er war erst vor kurzem verhaftet worden, weil er einen Mann mit einem Messer bedroht hatte. 2013 verbrachte er zwei Monate in einem Militärgefängnis in South Carolina. 2012 griff er einen Taxifahrer einer Marinebasis in Florida an.

Carolin Gasteiger von der Süddeutschen Zeitung macht trotz all dieser Fakten einen Unfall aus der Tat und echauffiert sich über Direktübertragungen vom Ort des Geschehens (auch PI hatte eine Livestream eingebunden). Gasteiger schreibt:

Das, was am Donnerstagmittag mitten in Manhattan passiert ist, war kein Terroranschlag. Ein ehemaliger Soldat war mit seinem Auto den Gehweg entlang gerast, ein 18-jähriges Mädchen kam ums Leben, 22 Menschen wurden verletzt. Um es nochmal zu sagen: Es war kein Terroranschlag, sondern ein Unfall. In der Berichterstattung einzelner Fernsehsender war dieser Umstand jedoch kaum zu erkennen [..] wo schon kurz nach den Ereignissen eine Direktübertragung eingerichtet wurde, waren zum Teil drastische, blutige Bilder zu sehen: Panische Menschen, Verletzte in Nahaufnahme [..]. Bilder, die auch bei einem Anschlag äußerst fragwürdig sind, bei einem Unfall aber vollkommen unangemessen. Werfen Medien so voreilig die große Maschinerie an Liveübertragungen und Dauerschleifen an, riskieren sie damit ihre Glaubwürdigkeit.

Wer hier unglaubwürdig ist steht wohl außer Frage.

Wenn man sich die Bilder im Video oben ansieht, dann kommt man zu dem Schluss, dass es an ein Wunder grenzt, dass diese Horrortat nicht mehr Menschen das Leben gekostet hat. Und auch wenn die US-Behörden meldeten, dass es bisher keine Hinweise auf einen Terroranschlag gebe. Ein Unfall, wie die deutsche Presse schreibt, war es mit Sicherheit nicht.

Alyssa Elsman, 18 Jahre, dahingemetzelt – weil „Gott“ es befohlen hat:

Fahrzeug des Täters:

Noch ein Video der schrecklichen Szenerie:

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