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Berliner Juso-Chefin wird Schlepperin

Ist Martin Schulz das aktuell Schlimmste, das die SPD zu bieten hat? Ja, vermutlich. Aber was die Zukunft der Sterbenden Polit-Dilettanten (SPD) betrifft, so ist da noch viel Luft nach unten. Annika Klose, Landesvorsitzende der Jusos in Berlin und Mitglied im SPD Landesvorstand (Selbstdarstellung: Jungsozialistin, Feministin, Internationalisten) kommt zwei Jahre nach Beginn der inszenierten sogenannten „Flüchtlingskrise“ dahinter, dass im Mittelmeer „Flüchtlinge“ ertrinken. Wie: Sie saß „so vor der Facebook-Timline“ – eine Situation, die, wie sie meint, wir sicher auch alle kennen – da sah sie „Bilder von flüchtenden Menschen auf einem Schlauchboot“ und dachte sich so: „Scheiße!“ Und sie entschied als Schlepperin bei einer der zahlreichen staatlich anerkannten NGOs für diesen Job anzuheuern.

Nun wird sie mit der „Sea Eye“, die wie „Jugend rettet“ und „Ärzte ohne Hirn und Verstand Grenzen“ sich weigerte den Verhaltenskodex für Seenotrettung der italienischen Behörden zu unterschreiben (PI-NEWS berichtete), auf große Fahrt gehen, zum Goldwaschen im Mittelmeer.

Aber noch etwas ist ihr wichtig, wofür sie unsere Hilfe will: „Das Flüchtlingsthema muss wieder auf die politische Agenda!“ Ah ja? Das wird ja auch wirklich kaum behandelt. Wo hat Annika Klose eigentlich die letzten zwei Jahre verbracht? Wo auch immer, sie sollte dahin zurückkehren. Aber leider will sie die Welt in den kommenden Wochen via Videos an ihrem Fischereiabenteuer teilhaben lassen. Zu der Entscheidung trieb sie auch, wie sie sagt, „so ein Gefühl von Ohnmacht“, auch das ist etwas, von dem sie denkt, dass wir es kennen. Ja, Annika, wer sich dieses Videostatement angeschaut hat, kennt das Gefühl von Ohnmacht. Und von Mitgefühl! So jung sollte man noch nicht hirntot sein. (lsg)