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„Amazon Crime“-Service – Bombe-on-Demand für Syrer Yamen A.

Von JOHANNES DANIELS | „Amazon Crime“ dank Amazon Prime – „in Gottes Yamen“ bestellte der Schweriner Schwerenöter Yamen A., 19, sein ihm zustehendes Bombenmaterial rasch und unbürokratisch beim Bombe-on-Demand-Versender Amazon. [1] Merkel-Gast Yamen A. hat so seit Sommer kiloweise verschiedene „frei verkäufliche Chemikalien“ geordert, die er für die Herstellung des hochexplosiven Sprengstoffs TATP verwendete.

Die „Mutter des Teufels“ – Triazeton, Triperoxid und Dr. Angela Mehrkill (Dipl.-Physikerin)

Für seine geplante „Weihnachtsmarktüberraschung 2017“ [2] für Schwerin, Hamburg und Berlin bestellte Yamen A. alle Ingredienzien ohne jede Kontrolle bei Amazon. Das Material für die tödliche Bombe, Wasserstoffperoxid (amazon prime: 1 Liter 4,18 € z.B. bei der Online-Apotheke „Apo-Discounter“) und Azeton (1 Liter ab 3,95 €) garantiert in der richtigen Zusammensetzung bereits ab wenigen Gramm verheerende tödliche Verletzungen. Der Sprengstoff TATP (Triazeton-Triperoxid) gilt als „Lieblingssprengstoff“ von Dschihadisten. Das weiße Pulver, genannt „Mutter des Teufels“ (Umm-as-Schaytan), ist bekanntlich billig und sogar für analphabetische „Prime-Primaten“ simpel zu produzieren – und die Zutaten können via amazon unauffällig besorgt werden.

Während jeder in Deutschland zugelassene Apotheker über die kleinste Menge Wasserstoffperoxid in einem behördlich kontrollierten Pflichtenheft penibelst Rechenschaft ablegen muss (!), gilt dies nicht für die nach deutschem Recht illegal agierenden „Online-Apotheken-Versender“: Die Attentäter, die im November 2015 via Neu-Ulm und Ulm-Friedrichsau [3] in Paris 130 Menschen ermordeten, benutzten TATP ebenso wie die salafistischen „Internet-Kunden“ von Brüssel mit 35 Toten. Auch diese widmeten sich der Online-Beschaffung elektronischer Bauteile und Chemikalien – darunter Schwefelsäure und Wasserstoffperoxid enthaltende Oxidatorlösungen sowie Azeton.

„Kunden, die Wasserstoffbombenmaterial gekauft habe, kauften auch …“

Nach der Festnahme von einigen deutschen „Gefährdern“, wie der Chemnitzer Chemie-Fachkraft Dschaber Al-Bakr (Syrer), legten Terror-Ermittler Wasserstoffperoxid in den Amazon-Warenkorb – und bekamen zu ihrem Erstaunen sofort weitere Chemikalien und Utensilien vorgeschlagen, die zum perfekten Bombenbau benötigt werden. Dass die Kaufvorschläge auch im Fall von illegalen Aktivitäten oder Plänen funktionieren, ist spätestens seit 2014 bekannt: Damals fiel Amazon- und Doc-Morris-Kunden auf, dass sie allerlei Zubehör für die Verarbeitung von chemischen Drogen vorgeschlagen bekamen, wenn sie eine bestimmte Feinwaage bestellten. Der bei Dealern beliebte „Chrystal-Beck-Algorithmus“.

„Abu Morris“ – Amazon Crime und Online-Apotheken – die Lieblinge der Sprenggläubigen

Die „einschlägigen“ Kaufempfehlungen mit „sozialer Sprengkraft“ „basieren“ – im wahrsten Sinne des Wortes – auf der Kaufhistorie anderer zufriedener Kunden. So hatten bereits die drei 17-jährigen Salafisten Yusuf T., Mohamed B. und Tolga I., die im April 2016 einen Sprengsatz an einem Sikh-Tempel in Essen zündeten [4] und dabei einen Priester schwer verletzten, via Amazon und diversen Online-Apotheken kiloweise Chemikalien und Zünder bestellt.

Auch Dschaber al-Bakr, der einen Anschlag auf den Berliner Flughafen Tegel plante, hatte nach Erkenntnissen der Ermittler die Bestandteile für einen TATP-Sprengsatz – u.a. kiloweise Wasserstoffperoxid – größtenteils über Amazon „in seinen Warenkorb gelegt“. Nun sind die deutschen Sicherheitsbehörden „alarmiert“ und „erschrocken“ darüber, dass Amazon’s Algorithmen den tausenden potenziellen Tätern in Deutschland „die Recherche abnehmen“. Zudem könnten Händler, die über die Internetplattform Geschäfte abwickeln, möglicherweise Beschränkungen zum apothekenrechtlichen Verkauf bestimmter Chemikalien unterlaufen und sich dabei auf EU-Recht berufen, befürchten die Ermittler: Yamen A. orderte so laut Polizei über zehn Kilogramm (!) „Wasserstoffperoxid“ ohne jegliche Kontrolle.

Yamen A. – die nächste Mega-Behörden-Panne

Der umtriebige Steuerzahler-Gast Yamen A. fasste im Juli den Entschluss, „in Deutschland inmitten einer größeren Menschenansammlung einen Sprengsatz zu zünden und dadurch eine möglichst große Anzahl von Personen zu töten und zu verletzen“. Er reiste nach eigenen Angaben im Oktober 2015 in das deutsche Sozialsystem ein, stellte vier Monate später in Schwerin einen Asylantrag. Seit April 2016 sei er „im Besitz einer befristeten Aufenthaltserlaubnis“ mit subsidiärem „Schutz“.

Nun stellt sich allerdings heraus, dass es im Asylverfahren des Terrorverdächtigen Yamen A. laut BAMF „zu einer Unregelmäßigkeit gekommen“ sei. Nach SPIEGEL-Informationen [5] verzichtete das zuständige Bundesamt rechtswidrig komplett auf eine Anhörung des Syrers.

Er durchlief ein verkürztes Verfahren und musste lediglich einen Fragebogen ausfüllen. Dieses sogenannte „Fragebogenverfahren“ wurde bei Zehntausenden Syrern, Irakern und Eritreern angewandt, geriet aber Ende 2015 zunehmend in die Kritik, weil dadurch so genannte „Sicherheitslücken“ entstünden. Im Frühjahr 2016 habe es eine Übergangsphase gegeben – wer den Fragebogen bereits bekommen habe, sei nicht mehr zur Anhörung gebeten worden. Die Ausweispapiere des Syrers seien damals aber überprüft und für echt befunden worden, sagte eine Sprecherin des BAMF, die Aufenthaltserlaubnis sei demnach „rechtmäßig“ erteilt worden.

BAMF sagte „Ja und Yamen“

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) musste jedoch am Mittwoch seine Angaben korrigieren: Im März trat ein neues Gesetz in Kraft, wonach alle Asylbewerber wieder „zwingend persönlich angehört werden müssen“. Dies erfolgte im Falle des Gefährdes A. allerdings zu keinem Zeitpunkt, denn schon am 18. April 2016 erhielt Yamen A. vom Land Mecklenburg-Vorpommern eine – demnach definitiv unrechtmäßige – Aufenthaltserlaubnis für Germoney.

Die sprenggläubige Merkel-Fachkraft chattete sodann intensiv mit einer Person, die sich „Soldat des Kalifats“ nannte über „chemikalische Reaktionsprozesse“. Offenbar fing ein ausländischer Geheimdienst diese wissenschaftlichen Erkenntnisse auf und informierte daraufhin das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Yamen hatte sich in den vergangenen Monaten „blitzradikalisiert“ – ähnlich wie die Attentäter von Würzburg, Ansbach und Hamburg und-und-und, die ebenfalls als so genannte „Flüchtlinge“ eingereist waren. Neben den Zutaten besorgte der Verdächtige zwei Funkgeräte, Batterien und Handyteile. Ein Funkgerät wurde bereits technisch einwandfrei vorbereitet, wie die Bundesgeneralanwaltschaft mitteilte.

Klar es ist schließlich bald Advent, Advent – ein deutscher Weihnachtsmarkt brennt

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zum Fall Yamen A.: Alle Beteiligten hätten „hervorragende Arbeit“ geleistet, lobte der Nochminister [6] die Ermittlungen und das Vorgehen der beteiligten Behörden. Über die fatalen Fehler des ihm ebenfalls unterstehenden BAMF kein „Sterbenswörtchen“ de Maizières.

Dr. Angela Merkel: „Das Internet ist für uns alle Neuland“. Katrin Göring-Eckardt: „Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terroristen“.

Klar, so sicher wie das „Aus und Yamen“ in der Moschee bezahlen die Deutschen ihr eigenes „Aus“ – bei Amazon Crime und Abu Morris.

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