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Aufstand! SPD-Kahrs treibt AfD-Fraktion aus dem Reichstag …

Von PETER BARTELS | „Hass macht häßlich – schauen Sie mal in den Spiegel!“ So keifte Johannes Kahrs (55) im Reichstag die AfD-Abgeordneten an. Wahrscheinlich hat der SPD-Schwule „schon etwas länger“ nicht in den Spiegel geblickt …

Und dann kam es zu einer einmaligen Hass-Tirade … Die AfD verließ geschlossen den Bundestag … Der Bundestags-Vize-Präsident (CSU!) ihr hinterherflehte: Bitten setzen Sie sich wieder …

ER ist Oberst d. Reserve der Bundeswehr. Schlimm genug. ER ist stockschwul. Sein Bier. Auch, dass seine Parteizöglinge ihm regelmässig einen Kasten Bier in die Berliner Bleibe holen mussten (müssen?). Prost! ER kann natürlich auch die AfD hassen, die „seine“ SPD von Platz 2 der Parteienrangliste verjagte. Was ER aber nicht machen darf, sagte Bundestags-Vize Hans-Peter Friedrich: „Herr Kollege Kahrs … ich glaube nicht, dass es zielführend ist, wenn wir eine solche Aggressivität in dieses hohe Haus bringen… Ich möchte Sie wirklich bitten, sich zu mäßigen … Das ist nicht in Ordnung.“

Was hatte Kahrs gekeift?

Er fing gaaanz langsam an: „Liebe Kollegen und Kolleginnen, ich möchte mich an dieser Stelle als erstes ganz herzlich bei Martin Schulz bedanken, dafür, dass er hier mal eine klare Ansage gemacht hat.“

Und „Ich bin d’Martin“, der größte SPD-Wahlverlierer aller Zeiten, hatte Gauland sowas wie Nazi genannt“ … Nun also Kahrs: „Die größten Rechtsradikalen in diesem Parlament sind unappetitlich! … Und wenn man sich das anguckt, dann haben sie außer dummen Sprüche, keine Inhalte, keine Lösung … Das ist peinlich …. Man muss sich diese Traurigen da nur angucken, dann weiß man, von denen sind keine Lösungen zu erwarten, sondern nur Spaltung, Hetze und alles das, was bei denen dazu gehört … Hass macht hässlich, schauen Sie mal in den Spiegel …“

Der wirklich nicht gerade schöne Schwuli, der eher an „Stechauge“ und Sozi-Vertreiber Ralf Stegner erinnert als an den gutaussehenden Helmut Schmidt, den letzten Sozialdemokraten, Gott hab ihn selig, keifte sich wörtlich (!) so in Rage:

„Wenn sie sich die angucken, werden sie feststellen, dass es keine Inhalte gibt. Herr Gauland gibt ja manchmal Interviews – ab und an sollte man sie sich antun: Bei einem seiner Sommer-Interviews (es gab nur eines!!) hat er gesagt: Zum Klimaschutz – ich glaube nicht, dass es etwas gibt, was der Mensch gegen Klimawandel tun kann… Zur Digitalisierung hat er gesagt: Von einer Strategie zur Digitalisierung kann nicht die Rede sein und ich wüsste im Moment auch keine… Während Herr Meuthen als Bundessprecher die Abkehr von der Zwangsfinanzierung ‚Umlagesystem‘ fordert, stellt Herr Gauland fest, dass er nicht glaube, dass wir vom Umlagesystem wegkommen, und so weiter und so weiter …“

Dann unterbrach der Vize-Präsident höflich: „Herr Kollege, gestatten Sie eine Zwischenfrage?“ Kahrs lauernd: „Von wem?“ Als er gewahr wurde, dass ein AfD-Abgeordneter ihn was fragen wollte, bürstete der gelernte Jurist, wie einst der Nazi-Richter Roland Freisler angebliche Kommunisten, ab:

„Von Rechtsradikalen brauche ich keine, danke!“ Und keifte mit rosarotem Schaum vorm Mündchen, weiter: „Das merkt man doch, Rechtsradikale können spalten, sie können hassen, sie können an den Hass appellieren… Und wenn sie dann selber einmal angesprochen werden, dann reagieren sie genauso, weil sie wissen, dass es stimmt …“. Und dann wiederholt der vom lieben Gott Benachteilgte, als der die Gesichter vergab: „Schauen sie in den Spiegel, dann sehen Sie, was diese Republik in den 20ern und 30ern ins Elend geführt hat …“

Natürlich klatschen jetzt beklommen, aber in offenbar „klammheimlicher Freude“ die letzten SPD-Genossen im Reichstag Beifall. Und der Salon-Sozi keift selbstgefällig, aber lügend weiter: „Und wenn man dann von der AfD ab und zu mal sowas wie Inhalte mitkriegt, dann kämpfen sie für die Reichen, dann kämpfen sie gegen die Rente, dann kämpfen sie gegen alles das, was dieses Land zusammenhält. Gleichzeitig ist es so, dass die AfD die Partei ist, die sich hier hinstellt … und 40 Milliarden mehr für die Verteidigung ausgeben will, aber nichts für die Rentner. Man kennt das – von Rechtsradikalen kann man keine Lösungen erwarten …“

Als Keifer Kahrs merkt, dass die Abgeordneten der AfD längst aufgestanden sind, den Plenarsaal verlassen, zetert er hinterher: „Und wenn sie dann jetzt auch noch gehen, kann man Ihnen nur einen Spruch zurufen, wer rausgeht, muss irgendwann auch wieder reinkommen …“

Vize Friedrich ruft derweil mehrfach den AfD-Abgeordneten nach: „Bitte nehmen Sie wieder Platz…“. Endlich merkt auch Kahrs, was er angerichtet hat, höhnt aber restlos selbstvergessen und stammelnd: „Man merkt auch, dass es im Bundestag … auch wieder sachlich zugehen kann. Immer dann, wenn die AfD weg ist … Kommen wir also nun zu diesem Haushalt …“

Wem die Sekunde des Gewissens schlägt? In der Zeit vom Aufstehen der AfD bis zur „blitzartigen Erkenntnis“ des Wählervertreibers Kahrs‘ nächstem Satz, hat keiner im Plenum auch nur ein Wort gesagt… Äh, außer Bundestags-Vizepräsident Friedrich. Und der schämte sich offenbar für den Amoklauf des SPD-Wählervertreibers … Siehe oben!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!