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ARD: Erneut Schleichhetze gegen die AfD

Kein Bericht ist zu schade, kein Hintergrund zu ungeeignet, um nicht mit ihm Schleichwerbung gegen die AfD zu machen. Schleichwerbung, weil es nicht offen ausgesprochen wird, dass man die AfD „ficken“ soll, also sie fertig machen soll.

So eine Werbung schleicht auf leisen Pfoten ins Bild, dorthin, wo sie thematisch eigentlich nichts zu suchen hat.

Scheinbar nur kurz und zufällig taucht sie auf, aber lange genug, um vom Zuschauer wahrgenommen zu werden und um die Staats-Hetze gegen die AfD als unausgesprochenen Programmauftrag der Regierung umzusetzen.

Letztes Beispiel hierfür ist ein Beitrag des Nachtmagazins vom 31.07. zu den Plänen der Roten und Grünen, Kleingärten in Berlin zu planieren und sie gegen Betonbauten zu ersetzen, damit der Nachzug der Flüchtlinge untergebracht werden kann.

Eigentlich sollte man bei solchen Plänen der Grünen eher Protest gegen diese Pläne der Grünen vermuten, wenn man gegen diese Pläne ist. Für wenige Sekunden kommt tatsächlich ein entsprechendes Transparent ins Bild. Doch die eigentlichen Planer und Betonköpfe zu kritisieren wäre politisch unkorrekt. Die verantwortlichen Parteien werden nicht weiter vom Nachtmagazin hinterfragt.

Stattdessen müssen wieder die herhalten, die von der grünbunten Klasse für alles verantwortlich gemacht werden, vom Wetter bis hin zu verdorbenen Ernten (so wie man es im Mittelalter mit Juden und Hexen hielt).

Und so taucht am Ende (und auch kurz am Anfang) des Beitrages nicht etwa ein Aufkleber auf, der die Grünen und Roten verurteilt, die Berlins „Klimagärten“ (so ein Besitzer) zerstören wollen, sondern gegen die, die das nun gerade nicht favorisieren. Einmal am Anfang und dann hübsch am Ende (beides prominente Stellen in der Stilistik) erscheint er, der „FCK AFD“ – Aufkleber, mehrere Sekunden lang gut zu erkennen, knapp über dem Tisch am Sonnenschirm, fast genau platziert in der Mitte des Bildes.

Man hätte auch von der anderen Seite den Tisch filmen können, doch die Kameraleute wählten bewusst diese Perspektive. Merke: In der Werbung, insbesondere in der politischen der Regierungssender, läuft nichts, aber auch wirklich gar nichts zufällig. Die „Aktuelle Kamera“ lebt und arbeitet effektiver als je zuvor.

(Spürnase: Steve)