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Keiner spricht über Jana L. und Kevin S., die eigentlichen Halle-Opfer

Gewiss: Der Täter wollte vor allem Juden töten, und hätten Zufall und eine teildefekte Waffe ihn nicht daran gehindert, hätten wir heute ein Massaker zu beklagen.

Und doch bleibt es ein glimpflicher, aber unbestreitbarer Fakt, dass die einzigen beiden Opfer zwei Deutsche waren – und bis zur Stunde hat kein deutscher Politiker auch nur ein Wort des Gedenkens über diese beiden Individuen verloren.

Während Merkel in Berlin „Mahnwache“ hielt und inzwischen bald jeder Minister, jeder Landespolitiker und jeder zweitrangige Mandatsträger seine Solidarität mit der jüdischen Gemeinde bekundet hat, verloren sie allesamt kein Wort der Trauer über Jana L. und Kevin S.; kaum ein Beileidswort an Angehörige kam über ihre Lippen oder Twitterkanäle.

Zu Wort kommen auch in den Medien nicht die Freunde, Arbeitskollegen und Verwandten der Getöteten. Dafür bis zum Erbrechen: Interviews mit Michel Friedmann. Interviews mit Charlotte Knobloch. Alles gut, alles wichtig – doch das sind nicht die Opfer…

(Auszug aus diesem Artikel bei Jouwatch! Zwei weitere Deutsche wurden übrigens vom irrsinnigen Möchtegern-Terroristen verletzt)




„Vorlesen“ – Ellen Kositza und Caroline Sommerfeld helfen Eltern

Es gibt Ratgeber für Bierbrauen. Für PC-Einrichtung. Für Bienenzüchten. Für Häkeln. Für Socken stricken. Für Ehekrisen. Für Obst einlegen. Für Freunde finden. Für Dating. Für Brettspiele. Für … alles Mögliche!

Was hat gefehlt? Ein Ratgeber für Eltern und Großeltern, der mir sagt, was ich in dieser verrückten Zeit noch meinen Kindern und Enkelkindern vorlesen kann! Nun ist er da, er heißt: „Vorlesen“.

Wieso das wichtig ist? Ganz einfach. Jeder hat sich selbst schon mal erwischt, wie er meckert: Mensch, die Jugend, schaut nur auf Handys! Zockt Computer! Geht feiern! Das ist alles wahr. Aber man kann es auch früher beeinflussen. Man kann seinem Kind Literatur mit an die Hand geben.

Literatur? Altbacken! Nein. Durch Vorlesen kann man sein Kind erziehen, bilden, vergnügen, neugierig machen. Vorlesen ist eine der wichtigsten Aufgaben, die Eltern erfüllen müssen. Es bedeutet, mit den Kindern ein Ritual zu pflegen, ihnen die Welt der Bücher zu erschließen und ihnen eine großartige Kulturtechnik beizubringen.

Gerade wir als Konservative, als Freiheitliche, müssen unseren Kindern doch sagen können, was Kultur eigentlich ist. Wie soll man etwas bewahren und beschützen, wenn man es nicht kennt?

Das Problem dabei: Es gibt Berge voller schlechter Bücher für Kinder, unmögliches Zeug, ja geradezu schädliche Lektüre. Ellen Kositza und Caroline Sommerfeld wissen das. Sie können die Spreu vom Weizen trennen und haben bestmögliche Erfahrung. Denn Kositza und Sommerfeld bringen es gemeinsam auf zehn Kinder und 40 Jahre Leseerfahrung!

Also: Kein Geschwätz, kein abstraktes „Könnte …“. Nein. Sie kennen sich vorzüglich aus und empfehlen rund 180 (!) Bücher, in vier Altersgruppen gegliedert, vom Bilderbuch über einfache Geschichten bis zum Übergang, in dem das Selbstlesen das Vorlesen ablöst. Klassiker, Verborgenes, Entdeckungen.

Einige der Titel findet man leider nur noch antiquarisch. Die meisten aber kann man im Buchhandel bestellen. Diese Bücher hat der Verlag Antaios gesammelt und zusammengestellt.

Bestellinformationen:

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Drei-Sterne-General soll aus Chor fliegen, weil er AfD-Mitglied ist

Von LUPO | Er war bis zum Ruhestand im Herbst 2018 als Drei-Sterne-General einer der ranghöchsten Offiziere bei der Bundeswehr und ist Träger des Bundesverdienstkreuzes – Generalleutnant der Luftwaffe a.D. Joachim Wundrak.

Der hochangesehene Offizier hat während seiner aktiven Zeit im Namen Deutschlands für Demokratie und Freiheit an vielen Brennpunkten der Welt gekämpft. Nur als einfacher Sänger in einem gemischten Chor im mittleren Niedersachsen ist der 64-Jährige bei einigen Mitsängern nicht länger gelitten, weil er für die AfD als Kandidat bei der Oberbürgermeisterwahl am 27. Oktober in Hannover antritt.

Wer sich um die Demokratie in Deutschland im Jahre der Herrin 2019 sorgt, findet im Schaumburger Land, unweit dem größten Binnensee Niedersachsens, dem Steinhuder Meer, praktische Anschauung, wie es mit der Toleranz in Deutschland rapide den Bach herunter geht. Dort gibt es seit 1961 den erfolgreichen Gemischten Chor Altenhagen-Hagenburg mit dem naheliegenden Namen „Meermusik“. Seit einem Jahr bringt sich Wundrak aktiv mit seiner Bassstimme in den repertoirereichen Chor ein. Natürlich unpolitisch und „in vorbildlicher Weise“, wie Vorsitzender Andreas Rose in der Hannoverschen Allgemeinen vom 10. Oktober betont.

Weil einigen Mitgliedern nicht gefiel, dass Wundrak AfD-Mitglied ist, forderten sie seinen Rauswurf. Der Vorstand weigerte sich, weil dies schon aus Satzungsgründen rechtlich nicht zulässig wäre. Dort heißt es unmissverständlich, dass Menschen, gleich welcher politischen Gesinnung, mitsingen dürfen.

Gleichwohl bauten einige Chormitglieder Druck auf und lancierten den Streit gezielt in die Öffentlichkeit. Es seien bereits Mitglieder wegen Wundrak ausgetreten, hieß es in den Zeitungen der Region. Man wolle eine Änderung der Satzung. Dass es sich allenfalls um drei von 100 Mitgliedern handelt, ging in der einsetzenden Aufgeregtheit unter. Hängen blieb unterschwellig, dass hier ein Störenfried der AfD Streit in einen friedlichen Chor trage und auszugrenzen sei.

Zum Glück verfügt der Chor noch über ausreichend vernünftige und mutige Verantwortungsträger. Dazu gehört auch die langjährige Chorleiterin Annette Wiborg, eine Grundschulrektorin. Man könne doch nicht Menschen willkürlich ausschließen, lautet ihr Petitum. „Ich habe deutlich gemacht, dass ich den Chor nicht mehr dirigieren kann, wenn das hier so läuft“, erklärte sie.

Joachim Wundrak äußerte sich klugerweise nicht zum Thema, wohl um kein Öl ins Feuer zu gießen. Er ist der derzeit ranghöchste von mehreren ranghohen ehemaligen Bundeswehrsoldaten, die sich der AfD angeschlossen haben. Das öffentliche ausgrenzende Mobbing gegen den verdienten Ex-General fällt paradoxerweise in eine Zeit, in der durch aktuelle Anschläge wie in Halle die Thematisierung von Antisemitismus Hochkonjunktur hat.

Bundesinnenminister Horst Seehofer und sein bayrisches Pendant Joachim Herrmann stempeln die AfD in propagandistischer Manier als geistige Brandstifter für Halle ab, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier konnotiert hierzu AfD-Nähe, wenn er in gleichem Atemzug (nationalsozialistische) Geschichte beschwört.

Sie unterschlagen dabei, dass AfD-Parteimitglieder, denen sie absurderweise Mitschuld vorwerfen, selbst seit langem an Leib und Leben angegriffen und gesellschaftlich ausgegrenzt werden. Und zwar mit denselben perfiden Nazi-Methoden, mit denen die Juden in Hitlerdeutschland anfänglich verfolgt, von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgrenzt und schließlich vernichtet wurden. Wer hierzu leichtfertig oder bewusst die geistige Grundlage legt, wie sie sich jetzt im Schaumburger Land bei einigen Followern offenbart, muss tatsächlich als Brandstifter für Hetze und Ausgrenzung bezeichnet werden.




Video: Islamaufklärung mit Michael Stürzenberger in Mühldorf

Heute von 12 bis 19 Uhr findet im Rahmen der Deutschlandtour der Bürgerbewegung Pax Europa eine Info-Veranstaltung über den Politischen Islam in der bayerischen Kreisstadt Mühldorf am Inn statt. PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger wird erneut versuchen, möglichst viele Bürger über die Gefahren des politischen Islam aufzuklären. Wir wünschen gute Unterhaltung beim Zuschauen des Livestreams!




Laut Gedacht #144: Extinction Rebellion blockiert Berlin

Die Klimaproteste gehen in eine neue Runde. Gestern waren es noch die streikenden Schüler von Fridays for Future mit ihrer heiligen Klimaikone Greta Thunberg. Heute ist es Extinction Rebellion. Die wollen in dieser Woche Berlin blockieren.




Erdogan droht EU mit 3,6 Millionen Flüchtlingen

Von EUGEN PRINZ | Die Feindschaft zwischen den Türken und der als Terrororganisation verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) hat eine lange Tradition. Die PKK ist eine sozialistisch ausgerichtete, militante Untergrundorganisation mit Ursprung in den kurdischen Siedlungsgebieten innerhalb der Türkei. Die PKK kämpft für die politische Autonomie kurdisch besiedelter Gebiete, was sie automatisch zum Todfeind des autokratisch regierenden türkischen Staatspräsidenten Erdogan macht.

Dieser betrachtet die im syrischen Grenzgebiet zur Türkei operierende Kurdenmiliz YPG als militärischen Arm der kurdischen Arbeiterpartei. Bisher konnte er nicht gegen die YPG vorgehen, da die Kurdenmiliz Seite an Seite mit den Amerikanern in Syrien den Islamischen Staat bekämpfte und somit als Verbündete von Uncle Sam unter dessen Schutz stand. Jetzt wurden die U.S. Truppen auf Anweisung des Präsidenten abgezogen und Erdogan sah seine Stunde gekommen.

Ungeliebte syrische Flüchtlinge sollen raus aus Türkei

Sein Ziel ist es, in der Region zwischen dem Euphrat im Westen und der irakischen Grenze auf syrischem Gebiet eine etwa 400 Kilometer lange und 30 bis 40 Kilometer tiefe so genannte „Sicherheitszone“ schaffen. In dieser sollen dann bis zu zwei Millionen syrische Flüchtlinge angesiedelt werden, die inzwischen in der Türkei für immer größere soziale Spannungen sorgen. Im Grunde geht es hier um nichts anderes, als um eine türkische Besatzungszone auf dem Staatsgebiet Syriens und um einen Bevölkerungsaustausch Kurden gegen Syrer.

Bisher bestanden die Gefechte hauptsächlich aus Luftangriffen und Artilleriebeschuss. Informationen der FREIEN WELT zufolge, wurden dabei auch gezielt christliche Kirchen und Wohngebiete im syrischen Operationsgebiet angegriffen.

Die EU will auf diplomatischem Weg die Militäroperation stoppen und hat diese als „Invasion“ bezeichnet. Deutschland verurteile die türkische Offensive „auf schärfstmögliche Weise“, so der stellvertretende deutsche UN-Botschafter Jürgen Schulz am Donnerstag vor einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York.

Erdogan droht der EU

Wer den türkischen Staatspräsidenten kennt weiß, dass dieser leicht reizbar ist, sich nicht drohen lässt und sich auch nicht scheut, gegen Verbündete harte Maßnahmen zu ergreifen. Als Beispiel sei hier genannt, dass er trotz des heftigen Widerstands der Amerikaner das russische Luftabwehrsystems S-400 gekauft hat, als ihm die amerikanischen Patriot-Raketen verweigert wurden.

Deshalb ist auch die Drohung ernst zu nehmen, die er am Donnerstag in Ankara vor Abgeordneten seiner AKP an die Europäische Union richtete:

„Hey EU, wach auf! Ich sage erneut: Wenn ihr unsere Operation als Invasion darzustellen versucht, ist unsere Aufgabe einfach: Wir werden die Türen öffnen, und 3,6 Millionen Menschen werden zu euch kommen“

Seine Aussage bezieht sich auf den Flüchtlingsdeal, der von der EU auf Betreiben Merkels im Frühjahr 2016 mit der Türkei ausgehandelt wurde. Der wesentliche Kern des Abkommens besagt, dass die Türkei ihren Grenzschutz verstärkt und dadurch verhindert, dass „Flüchtlinge“ aus den dortigen Lagern auf die griechischen Inseln gelangen. Für diese Dienstleistung wurden den Türken von 2016 bis 2018 insgesamt sechs Milliarden Euro in den Rachen geworfen.

Offenbar ist das Geld inzwischen aufgebraucht. Nachdem sich Erdogan nun die kostspielige Militäraktion in Syrien leistet, braucht er monetären Nachschub. Die Türkei ist mit einer Inflationsrate von derzeit 15% wirtschaftlich in keiner guten Verfassung, deshalb liegt es nahe, sich die Syrienoperation wenigstens teilweise von der EU bezahlen zu lassen. Und da kommt der Flüchtlingsdeal sehr gelegen.

Bereits im Juli 2019 gab es aus der Türkei Signale, dass man das Abkommen unter anderen deshalb kündigen will, weil der Geldfluss nicht zufriedenstellend ist. Um die EU unter Druck zu setzen, wurden die Schleusen geöffnet. Nicht ganz, aber ein schönes Stück weit. Innerhalb von 24 Stunden landeten 650 Syrer und Afghanen von der Türkei kommend in Schlauchbooten auf der griechischen Insel Lesbos.

Daraufhin ging, man möge dem Autor die Ausdrucksweise verzeihen, den EU-Granden der Hintern auf Grundeis, denn die Griechen waren mit der Situation vollkommen überfordert. Allerdings ist es auch nicht sehr schwierig, die Griechen zu überfordern. Die bringen es nicht einmal fertig, Büros und Computer zu stellen, wenn ihnen die EU Personal zur Bewältigung der Flüchtlingskrise schickt.

Nach dem „Warnschuss“ der Türken schlüpfte der deutsche Innenminister Horst Drehhofer in die Rolle des Krisendiplomaten. Das Ergebnis zitiert die Tagesschau wie folgt:

Der türkische Außenminister lobt die Gespräche und hofft auf mehr Geld.

 

Die EU hat sich erpressbar gemacht

Das werden die Türken wohl auch bekommen. Die herrschende Elite in den EU Staaten weiß genau, dass sie einen zweiten Flüchtlings-Tsunami wie 2015/2016 politisch nicht überleben würde. Deshalb werden nun weitere Milliarden nach Ankara fließen und die EU wird sich mit ihrer Kritik an der Militäroperation in Syrien zurückhalten. Falls nicht, könnte Erdogan genüsslich einige größere Flüchtlingswellen auf Griechenland loslassen und lächelnd dabei zusehen, wie die Staatslenker in der EU zu schwitzen anfangen.

Es ist ein erbärmliches Bild, das die Staats- und Regierungsschefs der Europäischen Union hier abgeben. Der türkische Präsident wäre dumm, wenn er mit diesem Haufen nicht so umspringen würde.

Die EU hat sich durch das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei  erpressbar gemacht. Wären die sechs Milliarden Euro für Ankara statt dessen in  Grenzschutzmaßnahmen auf den griechischen Inseln investiert worden, müsste die EU jetzt nicht über jedes Stöckchen springen, das ihr Erdogan hin hält.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.