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Zweierlei Maß

Martin E. Renner.

Von MARTIN E. RENNER | Wenige Tage nach der entsetzlichen Bluttat von Halle wird eines sehr deutlich: Unser Land ist schwer erkrankt. Es leidet an einer permanenten ideologisch fundierten und vorteilsheischenden Beschallung einer selbsternannten Pseudo-Elite des polit-medialen Komplexes. Diese Schein-Elite will und kann sich offenkundig für wirklich gar nichts mehr schämen.

Es hat nicht einmal einen Tag gedauert, bis der bestialische und irrsinnige Anschlag von Halle ganz unverblümt in einen direkten Zusammenhang mit der im demokratischen Wettbewerb stehenden „Alternative für Deutschland“ gebracht wurde. Hier tritt regelrecht eine psychologische „Kriegsführung“ zu Tage, die die Spaltung der Gesellschaft nicht etwa „nur“ in Kauf nimmt, sondern bewusst, massiv und geplant vorantreiben will.

Die Perfidie (Niedertracht) und die Infamie (Ehrlosigkeit) – beides Geschwisterkinder im Bösen – mit der dieser „Krieg“ geführt wird, lässt unserer „entwickelten und stabilen Demokratie“ den Atem stocken. Und tritt noch die Rigorosität (Unerbittlichkeit) – ein weiteres Geschwisterkind des Bösen – hinzu, dann wird unsere Demokratie bald aufhören zu atmen. Ach nein, nicht die Demokratie wird aufhören zu atmen und zu leben, sondern dem Bürger wird kein offenes, freiheitliches, demokratisches Leben in unserer Gemeinschaft mehr möglich sein.

Mord, Totschlag und Vergewaltigung werden zur Gewohnheit

Vergessen der „LKW-Vorfall“ von Limburg, vergessen der messerfuchtelnde „Mann“, der erst vor einer Woche über die Absperrung vor der Berliner Synagoge in der Oranienburger Straße geklettert ist, „Allah“ pries und lauthals Israel verfluchte. Vergessen ist der unschuldige kleine Junge, der in Frankfurt unter den ICE gestoßen wurde. Vergessen ist der junge Mann, der in Stuttgart mit einem Schwert zu Tode gehackt wurde.

Scheinbar muss (und soll!) man sich hierzulande zwangsläufig an Mord, Totschlag und Vergewaltigung gewöhnen. Hier, in diesem „Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“ (CDU-Regierungsprogramm 2017 – 2021). Jedenfalls, solange für derlei Abscheulichkeiten „Männer“ verantwortlich sind, die hier neuerdings gut und gerne leben.

Wer es wagt, zu hinterfragen oder gar zu kritisieren, wird gesellschaftlich verächtlich gemacht. Wer sich herausnimmt, gewisse Regelmäßigkeiten fest- oder gar Zusammenhänge zu einer bestimmten Glaubensrichtung herzustellen – wird laut schreiend niedergeknüppelt. Und, wer gar so dreist ist, sich Deutschlands größter Oppositionspartei anzuschließen, oder diese auch nur zu wählen, der sieht sich heute schwersten Vorwürfen ausgesetzt. Er muss sich mittlerweile unmittelbar als „Rechtsextremer“, als „geistiger Brandstifter“ und sogar als „Unterstützer des politischen Arms des Rechtsterrorismus“ beschimpfen lassen.

Werkzeugkoffer mit den Gerätschaften „Infamie, Perfidie und Rigorosität“

Dies nicht nur von großen Teilen der Medien, sondern auch und vor allem von sich selbst für „bessere Demokraten“ haltende Vertreter der vereinigten, schwarz-rot-grünen, linken Kartellparteien. Also jener Damen und Herren, die nicht nur unsere Sicherheitsbehörden kaputtgespart haben (kein Polizeischutz vor der Hallenser Synagoge am höchsten jüdischen Feiertag), sondern die zudem auch beharrlich hunderttausendfachen Antisemitismus importieren. Und hartnäckig ausblenden, dass wir diesen Antisemitismus mit enormen Summen dauerhaft alimentieren. Auf Kosten unseres Sozial-, Gesundheits- und Rentensystems.

Es sind jene Damen und Herren der Kartellparteien, die mit erschreckender, unerträglicher Ignoranz und Dreistigkeit vorsätzlich mit zweierlei Maß messen. Und unsere Gesellschaft dadurch tief spalten wollen: Auf der einen Seite die moralisch „besseren“, also bunten, klimahysterischen, vielfältigen, welterrettenden Vertreter der „offenen“ Gesellschaft. Wer sich hier aus guten Gründen nicht wiederfinden will und kann, der sieht sich quasi automatisch den schlimmsten denkbaren Verdächtigungen ausgesetzt. Und gehört somit ungefragt zur anderen Seite, zur dunklen Seite.

Solche Automatismen sind immer Bestandteil des ideologischen Werkzeugkoffers der selbst ernannten, der sich selbst ermächtigenden und irrationale Politik betreibenden Vielfaltsapostel der weltumspannenden Diversity-Sekte. Automatismen, also Werkzeuge im „Werkzeugkoffer des Bösen“ mit den Gerätschaften „Infamie, Perfidie und Rigorosität“.

Es darf keine Rolle spielen, wer Opfer und wer Täter ist

Ein messerstechender „Mann“ ist immer psychisch krank, gehört somit umsorgt und in medizinische Obhut. Hierbei ist irrelevant, ob es sich um eine oder um dutzende Taten handelt. Noch so auffällige Gemeinsamkeiten werden schlankweg negiert, obwohl diese doch dringend gesamtgesellschaftlich diskutiert werden müssten. Wer Fragen stellt: Dunkle Seite! Also rechtsextrem! „Nazi“! Oder, schwuppdiwupp, potentieller Terrorist! Der Kreis schließt sich und jeden Andersdenkenden aus.

Einen solchen Teufelskreislauf kennen wir bereits in unserem Land. Dies ist der Grund, warum unsere bedingungslose Aufmerksamkeit unseren jüdischen Mitbürgern gilt, gelten muss. Dies ist der Grund, warum wir eine besondere Verantwortung tragen, solche abgründigen Ungeheuerlichkeiten nie wieder geschehen zu lassen. Auch und gerade – warum unsere Gesellschaft nie wieder derart gespalten werden darf.

Jedes Attentat, jeder Mord und jede Gewalttat gehören mit der vollen Härte des Rechtsstaates geahndet und verfolgt. Es darf keine Rolle spielen, wer Opfer und wer Täter ist. Jeder Mensch, der einer Gewalttat zum Opfer fällt, ist einer zu viel. Jeder Mörder, der anderen Menschen das Leben nimmt, ist einer zu viel.

Wir müssen standhaft bleiben

Und nun sind es exakt diese selbsternannten „Besser-Demokraten“, die nicht die geringsten Hemmungen haben, das schreckliche Attentat eines offenbar rechtsextremen Irren zu instrumentalisieren und ausgerechnet gegen die „Alternative für Deutschland“ ins Feld zu führen und diese unmittelbar verantwortlich zu machen. Hier wird nun plötzlich nicht mehr mittels des „psychischen Geisteszustandes“ abgelenkt, verharmlost und schnell vergessen gemacht. Sondern ein geradezu weltumspannendes, rechtsextremes Netzwerk herbeifabuliert – während das andere, tatsächlich weltumspannende Netzwerk angeblich gar nicht existiert.

Wir dürfen uns diesem Druck nicht beugen. Wir dürfen uns nicht diesem teuflischen Kreislauf ergeben. Wir müssen standhaft bleiben und erdulden. Wir müssen die Waage wieder ins Gleichgewicht bringen. Demokratie und Rechtsstaat gelten ausnahmslos für alle gleichermaßen. Es gibt keine besseren und schlechteren Demokraten, nur Demokraten und Anti-Demokraten. Wir ziehen uns die Schuhe nicht an, die uns nicht passen. Wir klagen weiter an und kämpfen weiter gegen Indoktrination und ideologische Einäugigkeit, die in Wirklichkeit politische Blindheit ist.

Bis dahin bleibt uns nur, unser Haupt zu senken. Nicht aus Scham. Aus Respekt vor und in Trauer um die Opfer dieser Bluttat in Halle. Möge der liebe Gott den Angehörigen die Kraft schenken, ihren Verlust zu verarbeiten.


(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD. Er war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne auf PI-NEWS erscheint alle zwei Wochen)




Wagner: „Antisemitismus gehört nicht zu Deutschland – Gedeon nicht zur AfD!“

Der AfD-Fraktionsvorsitzende im nordrhein-westfälischen Landtag, Markus Wagner, fordert nach der widerwärtigen Bluttat von Halle ein Ende der Instrumentalisierung antisemitischer Straftaten und zugleich einen selbstkritischen Blick in die eigenen Reihen.

Auf seinem Profil beim sozialen Netzwerk Facebook wird Wagner wie folgt zitiert:

„Es ist beschämend, wie sich einige Politiker der alten Parteien dazu hinreißen lassen, aus dem antisemitisch motivierten Attentat in Halle politische Geländegewinne zu erzielen. Das gehört sich nicht!“

sagte Wagner und betonte:

„Wenn es zu derart widerlichen Taten kommt, muss das parteipolitische Kleinklein zurückstehen. Solche Taten dürfen nicht auch noch zur Spaltung der Gesellschaft mißbraucht werden, indem bewusst und infam gegen die AfD gehetzt wird. Alle Parteien müssen ein Interesse daran haben: Judenhass, ob von links, rechts oder aus religiösen Gründen ist in Deutschland geächtet. Dabei muss es bleiben!“

Dabei zeigt sich Wagner auch selbstkritisch:

„Auch wir als neue Partei müssen auf unsere Wortwahl achten. Es ist auch nicht nötig, wie andere, immer zu allem sofort zu twittern. 36.000 Mitglieder der AfD verhalten sich vorbildlich, aber leider gibt es auch ein paar, die sich womöglich in der Partei geirrt haben.“

Dazu gehört für Markus Wagner auch: „Leute, wie Wolfgang Gedeon müssen endlich ausgeschlossen werden! Ich bin es leid, dass das deutsche Parteiengesetz uns dazu zwingt, uns endlos mit solchen Typen zu beschäftigen.“




Opposition unsichtbar machen

Von CHEVROLET | Wenn man keine Argumente hat, nutzt man Gewalt, um seine Sicht der Dinge durchzusetzen. Darin erinnert, was gerade wieder mit den alternativen Medien in Deutschland geschieht. Diesmal hat die Regierung zwei weitere patriotische Portale ins Visier genommen, die man kalt stellen will.

Der Verlag Jungeuropa aus Dresden ist ein patriotischer Verlag, der die klassischen Europäischen Werte betont und dessen Autoren hierüber publizieren. Ihm kündigte jetzt das Bezahlsystem PayPal das Konto.

Zudem sind die Konten des Verlages bei PayPal für 180 Tage eingefroren, wie dem Blog des Verlages zu entnehmen ist. Eine vollständige Begründung liefert der US-Gigant – wie im August 2017 bei der Sperrung von PI-NEWS – natürlich nicht. Und so wird die unsichtbare Repression gegen nonkonforme Akteure in bekannter Manier fortgesetzt.

Den kleinen Verlag trifft dieser Schritt ganz besonders, heißt es im Blog:

Denn wir, die als junge Idealisten nicht auf das große Geld schielen, sondern mit Herzblut seit September 2016 am Auf- und Ausbau eines Verlages und seiner dazugehörigen Idee arbeiten, leben als Unternehmen vor allem vom Direktvertrieb unserer Produkte. Dabei stehen wir ständig in direkter Konkurrenz zu Industrie- und Handelsgiganten wie Amazon, die mit ihren zahlreichen Bezahl- und Liefermöglichkeiten einen überaus schnellen und bequemen Einkauf ermöglichen. Doch jeder Verkauf über derlei Versandhändler kostet uns fast 50 Prozent ,Provision‘ – Tendenz steigend!

Wir sind also darauf angewiesen, unsere Bücher möglichst selbst an den Mann zu bringen. Mit PayPal entfällt nun ein Bezahldienst, der nicht nur bei den Deutschen generell, sondern auch unseren Kunden im Speziellen sehr beliebt ist: Fast 40 Prozent unseres Umsatzes wurde dieses Jahr mit einer Zahlung per PayPal generiert.

Nicht anders ergeht es dem Bürgernetzwerk Einprozent, dessen Konten auf Facebook, Instagram und ebenfalls PayPal gesperrt und/oder gelöscht wurden.

Nun sind Facebook und PayPal private Unternehmen, aber letztlich stehen sie unter staatlichem Einfluss. So sieht es auch AfD-Bundevorstandmitglied Frank Pasemann: „Das Perfide an diesen Auswüchsen eines ’sanften‘ Totalitarismus ist, dass sie in aller Regel nicht außerhalb des Kreises der Betroffenen wahrnehmbar sind. Es erweckt den Eindruck, als hätten die betroffenen Akteure ihr Handeln eingestellt, die Hintermänner treten nicht in Erscheinung. Das gezielte Ausschalten einer patriotischen Gegenöffentlichkeit steht einer pluralistischen Demokratie alles andere als gut zu Gesicht. Dass den zwar privaten Unternehmen, die aber längst halbstaatlich agieren, eine besondere Verantwortung in Bezug auf die Meinungsäußerungsfreiheit zukommt, sollte jedem klar sein. Wer heute nicht auf Facebook, dem eine Monopolstellung unter den sozialen Netzwerken zukommt, vertreten ist, findet quasi nicht statt. Hier ist auch die Bundesregierung in der Pflicht, auch – wenn nicht gar insbesondere – kritischen Meinung eine Plattform zu garantieren.“




Hamburger Schüler: Antifa-Aufkleber bringen Farbe in graues Schulumfeld

Von ALSTER | Während Politiker und Medien die verabscheuungswürdige Tat eines kranken Extremisten erwartungsgemäß über die Maßen gegen die AfD und ihre Wähler instrumentalisieren, müssen wir uns vermehrt große Sorgen über die Bildungseinrichtungen für unsere Kinder machen, die es zulassen oder sogar fördern, dass sich Schüler radikalisieren.

Seit einem Jahr ist das AfD-Meldeportal für Neutralitätsverstöße an Hamburger Schulen online. Die Bilanz nach zwölf Monaten: 122 ernst zu nehmende Hinweise, acht Dienstaufsichtsbeschwerden – und ein neuer aktueller Fall. Über die Vorkommnisse an der Ida Ehre-Schule, bei denen die Schulaufsicht dort angebrachte Motive der linksradikalen Antifa entfernen musste, berichtete PI-NEWS. Nur ein halbes Jahr später musste die Hamburger Schulbehörde an einer anderen Schule, der Max-Brauer-Stadtteilschule (Club of Rome-Schule und Inklusionsschule), abermals nach Hinweisen der AfD wegen Aufklebern und Flyern gegen die AfD der vom Verfassungsschutz beobachteten linksextremen „Antifa Altona Ost“ und anderer Gruppen einschreiten. Im März wehrte sich die Ida Ehre-Schule öffentlich gegen Vorwürfe der AfD. In einer Stellungnahme nahm damals die Schulleitung Lehrkräfte und Schüler in Schutz.

Schüler: Antifa-Sticker sind Ausdruck unserer eigenen Überzeugung

Diesmal verteidigen sich die Schüler der Max-Brauer-Schule selbst, indem sie sich ausdrücklich zur Antifa bekennen. In einer Erklärung der Schülervertretung und der Oberstufenklassen der Max-Brauer-Schule heißt es: „Die Aufkleber und Plakate, welche der AfD wegen entfernt werden mussten, waren ein Ausdruck der politischen Überzeugung von Generationen von Schülern und Schülerinnen, die jetzigen einschließend.“

Die Aufkleber seien zudem „das Einzige, was von uns wirklich ungebunden frei an Gestaltung an den Schulen stattfindet, und sie sind es auch, die etwas Farbe in das sonst so graue Arbeitsumfeld zu bringen vermögen.“

Die Schüler der Max-Brauer-Schule wiesen den AfD-Vorwurf, linksextreme Gruppierungen würden versuchen, „Einfluss auf Schüler in diversen Hamburger Schulen zu erlangen“, zurück. „Was die AfD dabei gekonnt umgeht, ist die Tatsache, dass nicht die antifaschistischen Organisationen zu uns an die Schule kommen, sondern diese aus uns Schülern bestehen, welche sich selbstständig und ohne Meinungsdruck zu dieser Haltung entschlossen und bekannt haben“, heißt es in der Erklärung.

Die schriftliche Anfrage der AfD an den Hamburger Bildungssenator beanstandet nicht nur Antifa-Flyer und Sticker, sondern auch Meinungsdruck von Lehrkräften, Anti-AfD-Veranstaltungen der GEW und Aufforderungen zum Klimastreik. “Selbst die Aktivitäten einzelner Schüler für die linksextremistische und gewaltorientierte Gruppierung „Antifa Altona Ost“ würden nicht nur geduldet, sondern von einzelnen Lehrkräften sogar befördert“, heißt es darin.

Schulleitung wehrt sich

Auch die Julius-Leber-Schule in Hamburg-Schnelsen hat einen Offenen Brief an die AfD-Fraktion von ihrer Homepage entfernen müssen. In dem Offenen Brief hatten 120 Lehrerinnen und Lehrer das Meldeportal der AfD kritisiert. Auch hier haben die Lehrer gegen das Neutralitätsgebot verstoßen – sie dürfen offene Briefe schreiben, nur auf der Homepage der Schule habe der Brief nichts zu suchen. Deshalb wurde er dort entfernt.

Hamburgs ehemaliges Musical-Gebäude, die Rote Flora, ist seit 30 Jahren von Linksautonomen besetzt. Laut Verfassungsschutz wird die Rote Flora auch von Linksextremisten genutzt, und während der G20-Krawalle galt das sogenannte „Kulturzentrum“ als Rückzugsraum für den G20-Terrorismus. Seit jeher wird dieser Ort von der Antifa genutzt. Rote Flora supports Antifa und Antifa supports die Rote Flora. Man ist füreinander da.

Hamburg: links/grüne Politik, linke Medien, linke Schulen, linke Lehrer, indoktrinierte Schüler, gewaltbereite Antifa-Faschisten und ein geduldeter linksextremer Stützpunkt – da bleibt kein Raum für Andersdenkende und Meinungsfreiheit. Das Meldeportal wird nur von mutigen Schülern genutzt.




Die Anschläge nahmen in Paris ihren Anfang

Von ARENT | Paris, Limburg, Berlin, Halle (Deutscher) – und jetzt Manchester. Europa wird von einer Serie von Terroranschlägen erschüttert. Das kann kein Zufall mehr sein.

Manchester, 11.10.: Ein „Mann“ sticht wahllos auf Leute im Einkaufszentrum ein. Die Polizei geht von einem Terroranschlag aus. Er weckt Erinnerungen an den Anschlag auf Jugendliche bei einem Konzert von Ariana Grande 2017.

Das ist nur der letzte Anschlag in einer ganzen Welle, die in den letzten Tagen und Wochen Europa erschüttert. Sie nahm wahrscheinlich mit Paris ihren Anfang. Danach kam das Kapern eines LKWs durch einen Syrer und mutwillige Auffahren auf andere Autos in Limburg, der versuchte Anschlag auf eine Synagoge in Berlin durch einen Täter, der arabisch sprach, der Anschlag auf eine Synagoge in Halle durch einen Rechtsextremen – und jetzt Manchester.

Eine solche Häufung von Anschlägen ist kein Zufall. Eine Weile sah es so aus, dass es wegen dem jüdischen Feiertag Jom Kippur sein könnte – dagegen spricht jedoch, dass die Opfer von Paris, Limburg und Manchester Franzosen, Engländer und Deutsche waren.

Wahrscheinlich gab es also Aufrufe zu Terroranschlägen in einschlägigen Broschüren des IS, islamischen Foren oder sozialen Netzen. Diese dürften den Sicherheitsorganen bekannt sein. Wenn die Bevölkerung trotzdem nicht darüber informiert wurde, wäre das ein äußerst fahrlässiges Vorgehen.

Am schlimmsten sind jedoch die Reaktionen linker Parteien und Medien, die Stimmverluste fürchten: Statt die Terrorserie zu thematisieren, versucht man sich mit aller Macht auf den einzigen deutschen Täter zu konzentrieren – obwohl das nur ein Anschlag von insgesamt fünf war und er offenbar mit den anderen Anschlägen nichts zu tun hat.

Bereits bei Paris hatte der Innenminister versucht, den Anschlag zu vertuschen. Und auch jetzt führen die Wahlkämpfe zwischen den Parteien – insbesondere die bevorstehende Thüringen-Wahl – wieder dazu, dass ganze Serien von Anschlägen verharmlost oder völlig selektiv thematisiert werden.

Statt gemeinsam auf der Straße zu stehen und den IS zu verurteilen, schlagen sich linke und rechte Parteien die Köpfe ein. Statt darauf hinzuweisen, dass wir alle angegriffen werden – nicht nur Juden, auch Franzosen, Engländer und Deutsche – interessieren sich die großen Zeitungen und öffentlichen Medien überhaupt nicht für Terror, Vorurteile und Gewalt.

Sie betreiben Wahlkampf. Sonst gar nichts.




Video: Islamaufklärung mit Michael Stürzenberger in Landshut

Auch heute heißt es wieder von 11 bis 18 Uhr „Islamaufklärung mit Michael Stürzenberger“ im Rahmen der Deutschlandtour der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) – diesmal aus Landshut im süd-östlichen Bayern. Direkt vor dem Infostand hat sich eine Gegendemo postiert (Foto unten). Am 16. Oktober geht es weiter in München und am 18. Oktober in Fürth. Alle aktuellen Termin findet man in diesem Video hier. Wir wünschen gute Unterhaltung beim Zuschauen des Livestreams.




Missbrauchsfall Lügde: Landrat inszeniert Rücktritt wegen Burnouts

Von LUPO | Im 1000fachen Missbrauchsfall von Lügde (PI-NEWS berichtete) hat einer der Hauptverantwortungsträger die Konsequenzen gezogen. Nachdem er drei Monate krank geschrieben war, beantragte der Hamelner Landrat Tjark Bartels (SPD) jetzt, mit 50 Jahren aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt zu werden. Wegen „schweren Burnouts“.

Seinen Abgang  von der beruflichen Bühne hatte Bartels am Freitag mit einer fast zehnminütigen Videobotschaft (siehe oben) inszeniert, in der er sich selbst weinerlich als Opfer von „Hass und Hetze“ in den Sozialen Medien darstellte und zu guter Letzt allen, die ebenfalls an Burnout litten, Ratschläge zur Gesundung mit auf den Weg gab. Er ließ offen, ob er erneut in die Politik einsteigen wird.

Von Mitarbeitern keine Rede

Bartels, der seine lange Erklärung offenbar von einem Teleprompter ablas, war es wichtig, sich in gendergerechter Form an die Bürger des Landkreises, Kollegen im Kreishaus,  Vertreter in den Gremien sowie Partner auf kommunaler, Landes- und Bundesebene „und darüber hinaus“ zu richten. Sozusagen an alle Welt. Nur von „Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“  war expressis verbis mit keinem Wort die Rede.

Er habe wochenlang die Burnout-Symptome ignoriert und „über den Punkt hinaus gearbeitet, der gut gewesen wäre“, jammerte der Ex-Landrat, um dann dramatisch zu bilanzieren: Nach Rücksprache mit Ärzten und der Familie sei sein Rücktritt unausweichlich gewesen.

Im Video folgen langatmige Informationen zu organisatorischen Ersatzregelungen im Hamelner Kreishaus.

Erst nach fast zwei Minuten kommt Bartels zur Sache, nämlich zum monströsen Skandalfall Lügde, in dem auch seine Behörde pädophilen Straftätern die kindlichen Opfer praktisch noch zuführte. Er bekennt sich zu Fehlentscheidungen der Kreisverwaltung, namentlich des Jugendamtes, aber auch nur für den Verantwortungszeitraum von drei Jahren.

Kein mea Culpa

Allerdings bleibt Bartels konsequent in der Wir-Form und will wohl damit eine Gesamtschuld seiner Verwaltung suggerieren. Mit keinem Wort spricht er von eigener, persönlicher Verantwortung. Zu seiner Agenda gehört es offensichtlich weiterhin, ein dringend notwendiges persönliches mea Culpa zu vermeiden. Lügde dürfe sich nicht wiederholen, lautet seine gestanzte Botschaft, aber auch hier trügen andere Mitschuld: Bartels sieht  Verhinderungsbedarf in vielen gesellschaftlichen Stellen. Wenn es um das Schultern von Schuld geht, verlässt der Ex-Landrat auch heute nicht die Strategie des Suchens und Findens von Bauernopfern.

Social Media schuld

In Minute 3:35 des Videos schaltet Bartels schließlich in den Angriffsmodus und bejammert üble Beschimpfungen, die er jahrelang ausgehalten habe, wobei im Fall Lügde die Grenze „deutlich überschritten“ worden sei. Ja, er gibt sogar der „Social Media“ eine Teilschuld daran, dass nach Lügde das Ergreifen von Maßnahmen zur Verhinderung künftiger Verbrechen nicht im hinreichendem Maße gelungen sei. Denn das Starren auf Twitter- und Facebook-Meldungen führe zu keinen guten Ergebnissen. Auch die „regulären Medien“ bekommen von Bartels ihr Fett ab, weil sie sich oft genug auf „social media“ stützten.

Anschließend preist sich Bartels minutenlang selbst für seine vermeintlichen kommunalen Erfolge als Politiker in 13 Jahren. Natürlich gehört die Flüchtlingspolitik dazu, denn die aufgenommenen Menschen bereicherten heute den Landkreis Hameln-Pyrmont.

Bartels lässt offen, ob er wieder auf die politische Bühne zurückkehrt. Wenn das Innenministerium seinem Antrag Ende Oktober zustimmen sollte, sind innerhalb von sechs Monaten Neuwahlen fällig.

Fazit

Reflexion sieht anders aus. Es hätte dem 50-Jährigen gut angestanden, sich am Ende seiner ureigenen Verantwortung als Landrat und Chef des versagenden Jugendamtes zu stellen und dafür bei den Opfern öffentlich Abbitte zu leisten.  Hierfür fehlt es dem massigen Mann mit dem Babyface offensichtlich an Selbsterkenntnis. Dass er dies nicht tut, zeigt, dass Bartels in einer Welt lebt, in der Erfolge privatisiert und Versagen sozialisiert werden. Es ist der neue Typus von Politikern, die offenbar nur durch Burnout gestoppt werden können.