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ARD-Jubel über das schlechte Abschneiden der AfD

Stellen wir uns kurz vor: Präsidentenwahl in Russland, die ersten Hochrechnungen werden im Fernsehen verkündet, Putins Wunschkandidat liegt mit absoluter Mehrheit vorne, Jubel im Fernsehsender, während der Sprecher das vorträgt. Wie käme das bei uns an?

Präsidentenwahl in der Türkei, die ersten Hochrechnungen werden im Fernsehen verkündet, Erdogan liegt mit absoluter Mehrheit vorne, ein kurdischer Gegenkandidat abgeschlagen – Jubel im Fernsehsender, während der Sprecher das vorträgt. Wie käme das bei an?

Verluste für die CDU bei der Hamburger Bürgerschaftswahl, Jubel im Studio, während der Sprecher die Prognose verliest, heftige Beschwerden der Christdemokraten wären die Folge.

Dann dies gestern Abend: Wiedereinzug der AfD in die Bürgerschaft nicht gelungen, Jubel im ARD-Studio (bei min. 31:38), als Sprecher Jörg Schönenborn das verkündet.

Es waren keine Zuschauer, die dort jubelten, solche waren gar nicht anwesend. Es war der Mitarbeiterstab der ARD, der seiner einseitigen politischen Einstellung lautstark Ausdruck verlieh. Anschließend wurde mit wohlwollender Miene ein tobender Mob von SPD und Grünen gezeigt, wie sie frenetisch ihre Hetze verbreiteten und die AfD aufs Übelste beleidigten. Das war der Auftakt zum Hamburger Wahlsonntag.