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Kritik am Gratismut von Müller-Spirra – die Reaktion des MDR

Am Montag machte PI-NEWS in einem Beitrag den Gratismut der MDR-Moderatorin Stephanie Müller-Spirra zum Thema. Sie hatte „Haltung gezeigt“, indem sie ein T-Shirt mit den gängigen linken Parolen im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen zur Schau gestellt hatte. Auf unsere Nachfragen im besagten Artikel wollte sie sich allerdings nicht auf PI-NEWS äußern.

Insbesondere hatten wir wissen wollen, wo Müller-Spirra Faschismus in Deutschland verortet. Sind es die Extremisten aus Leipzig, die die weibliche Angestellte einer Baufirma zu Hause aufsuchten und verprügelten? Sind es die Demonstranten, die sich mit jetzt mit Steinewürfen auf einer Demo („Jede Hausdurchsuchung hat ihren Preis“) solidarisch mit den Polit-Verbechern zeigten?

Wir wollten wissen, ob sie den Mut hätte, sich vor einer schwulenfeindlichen Moschee in Berlin hinzustellen und dort ihre „Haltung“ zu wiederholen: „Against Homophobia!“ Das hat sie uns alles nicht beantwortet. Gratismut reicht eben immer nur so weit, wie er unverbindlich und damit ungefährlich ist. Das ist bei Müller-Spirra nicht anders.

Entsprechend nichtssagend ist denn auch die Antwort des MDR an einen Zuschauer, der sie anschließend an uns weiterleitete. Die Erkenntnis ist, dass sie sich in Textbausteinen bewegen, wie wir es von unseren „Qualitätsmedien“ gewohnt sind:

„Guten Tag,vielen Dank für Ihre Mail an den MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK und Ihre Aufmerksamkeit gegenüber unserem Programm Wir können Ihnen versichern, dass der MDR Hinweise zum Programm ernst nimmt und die zuständigen Programmmacher informiert, unabhängig davon, ob es sich um positive oder kritische Rückäußerungen handelt. Ihre Anmerkungen zum T-Shirt, dass [Fehler in der uns vorliegenden Mail, Anmerkung PI-NEWS] Frau Müller-Spirra in der Sendung „Sport im Osten“ getragen hat, haben wir aufmerksam gelesen.  Die Werte auf dem T-Shirt sind Werte, die die freiheitliche demokratische Grundordnung unseres Landes stützen und verteidigen, und damit für das Grundgesetz und die darin festgelegten Grundprinzipien werben. Es ist kein (partei)politisches Statement, sondern der Hinweis auf eine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit.  Die Aktion von Frau Müller-Spirra ist unter dem Eindruck der vielfältigen Antirassismus-Aktionen diverser Sportler am vergangenen Wochenende zu verstehen. Trotzdem werden wir in Zukunft darauf achten, dass es aufgrund der Kleiderordnung keine Missverständnisse gibt. Freundliche Grüße und gute Wünsche für Sie XX XX – XX

Soweit im Osten nichts Neues. Gratismut der Mitläufer beim Fernsehen, effektvoll in Szene gesetzt um auch weiterhin, persönlich oder als Sender, einen angemessenen Anteil aus den Fleischtöpfen der Fernseh-Gebühren zu erhalten.