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War Daimler im Frühjahr kurz vor der Zahlungsunfähigkeit?

Von KEWIL | Im Frühjahr stand der Daimler-Konzern offenbar kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. In der Kasse war täglich weniger, neue Zahlungen kamen nicht rein, laufende Rechnungen sollten bezahlt werden. Das enthüllt nicht irgendein autofeindliches grünes Blatt, sondern schreibt Finanzvorstand Harald Wilhelm im konzerneigenen Intranet:

Dieser Satz ihres Finanzchefs hat das Zeug, bei Daimler-Mitarbeitern das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Das Risiko, dass im März und April 60 bis 90 Prozent der laufenden Einnahmen abreißen, sei „enorm hoch“ gewesen, schreibt Finanzvorstand Harald Wilhelm über das konzerneigene Intranet an die Mitarbeiter. Man habe „Simulationen gefahren, um sicherzustellen, dass wir zu jedem Zeitpunkt der Krise zahlungsfähig sind“. Das war die zuversichtliche Lesart der Aussage, dass man im Frühjahr, als die Märkte einbrachen und die Fabriken schlossen, kurz vor dem Abgrund stand.

Es war weniger Corona, sondern der Konzern steht vor dem gewaltigen Spagat zwischen den bewährten, zuverlässigen und ausgereiften Diesel- und Benzinmotoren und Milliarden Euro für die aufoktroyierten, miserablen Elektrokutschen mit ihren dreckigen Batterien und astronomischen Preisen, die keiner haben will.

Damit sich das Frühjahr nicht wiederholt, werden jetzt Rechnungen der Zulieferer noch später beglichen und eigene Rechnungen schneller eingetrieben. Sollen andere halt pleitegehen. Daimler jedenfalls konzentriert sich jetzt darauf, zahlungsfähig zu bleiben. Es geht um die Existenz.

Schuld an einer möglichen Daimler-Pleite wäre natürlich zuvorderst unsere grünversiffte Merkel-Regierung, die für ihre irre CO2-Schimäre Deutschlands Industrie und Wirtschaft zur Freude des Auslands bedenkenlos verrecken lässt.

Aber natürlich sind auch die kriecherischen Industriebosse mitschuld, wie etwa Daimlers dämlicher Ex-Vorstand Dieter Zetsche oder der jetzige Merkel-Hampelmann Herbert Diess bei VW, die alles widerspruchslos fressen, was aus der durchgeknallten Politik kommt. Und die Gewerkschaften schreien immer nur nach mehr Kohle – für den Diesel haben sie noch nie demonstriert. Dabei hätten ein oder zwei mächtige Demonstrationen der Beschäftigten der Autoindustrie in Berlin sofort den ganzen Kurs der Regierung gedreht.