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Hamburg: Moslemische Schüler verteidigen Enthauptung Patys

Von MANFRED W. BLACK | Am 16. Oktober enthauptete der 18-jährige Tschetschene Abdullakh Anzorov den 47-jährigen französischen Geschichtslehrer Samuel Paty, weil er im Unterricht Karikaturen zur Diskussion gestellt hatte, die den islamischen Propheten Mohammed kritisch hinterfragen. „Ein barbarisches Verbrechen nahe Paris, im Herzen Europas“ („Bild-Zeitung“).

Sehr viele Menschen auf der ganzen Welt waren erschüttert und zeigten ihre Anteilnahme. Auch in Hamburger Schulen wurden Schweigeminuten abgehalten. Doch hier geschah Unfassbares: Muslimische Schüler weigerten sich an mehreren Standorten zu trauern und verteidigten den islamischen Terroristen. Einzelne junge Muslime störten sogar die Trauer-Zeremonien auf dem Schulgelände.

Etliche Lehrkräfte, die das Verhalten der muslimischen Schüler erlebt hatten, waren ratlos. Was tun angesichts solcher Verhaltensweisen? Zehn Lehrer wandten sich an das Lehrerfortbildungs-Institut des Stadtstaates und meldeten dort Beratungsbedarf an.
Dieses Institut hat freilich in der Vergangenheit schon oft gezeigt, dass es viel Verständnis für „Multikulti“ pflegt. Eine klare Abgrenzung zu radikalem Verhalten von Muslimen sucht man hier in aller Regel vergeblich.

Hamburger Schulbehörde laviert windelweich

Zu den alarmierenden Vorgängen an Hamburger Schulen stellte der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Dennis Gladiator eine Kleine Anfrage an den Hamburger Senat, um dort nähere Informationen über den Skandal zu bekommen. Ergebnis: Die Antwort der Stadtregierung war windelweich. Offenbar ist die Schulbehörde opportunistisch bestrebt, das Verhalten der jungen Muslime eher verständnisvoll zu „erklären“ – Konflikten will man anscheinend aus dem Wege gehen. Die Behörde für Schule und Berufsbildung wiegelte in ihrer Antwort an die CDU-Fraktion eifrig ab:

  • In einem Fall hätten sich Schüler „nach der Schweigeminute von den Lehrkräften bedrängt gefühlt und in der emotionalen Situation die Ermordung des Lehrers in Frankreich aus religiöser Überzeugung verteidigt“.
  • In einem anderen Fall hätten „Schüler nach der Schweigeminute in einer emotionalen Aufwühlung die Schweigeminute kritisiert und die Ermordung verteidigt“.

Der CDU-Parlamentarier Gladiator zeigte sich „über Behörde UND Schüler“ („Bild-Zeitung“) fassungslos. „Man weiß nicht, was mehr verstört: Der geschwollen-verharmlosende Duktus oder die radikalen Vorfälle schon bei Jugendlichen und Kindern.“ Gladiator erklärte der Zeitung, der „Senat muss klarer Täter und Opfer benennen“.

Worüber sich der Abgeordnete nicht geäußert hat, ist die Tatsache, dass auf den gehobenen und höheren Leitungsebenen der Behörde seit vielen Jahren sehr stark links-grün ausgerichtete Beamte dominieren, die bestrebt sind, den „Multi-Kulturalismus“ nachhaltig zu fördern. Die immer größeren Probleme werden gern verdrängt – und häufig sogar aktiv verschwiegen.

Was „Bild“ in ihrer Hamburg-Ausgabe nicht schreibt: Probleme bei Schweigeminuten für Opfer, die durch Muslime umgekommen sind, gibt es inzwischen an etlichen Schulen deutscher Städte. Ein Beispiel dafür ist Berlin.

Auch in der Hauptstadt zeigt sich die Schulbehörde ohnmächtig

Ebenfalls in Berlin haben etliche muslimische Schüler an mehreren Schulen die Schweigeminute für den enthaupteten Geschichtslehrer Samuel Paty demonstrativ boykottiert. „Wie massiv ist die Hetze an unseren Schulen?“, fragte die „BZ“ entsetzt im November 2020. Einen Boykott gab es etwa an der Gustav-Freytag-Schule, einer Integrierten Sekundarschule in Reinickendorf. „Statt still dem Ermordeten zu gedenken, boykottierten und störten dort muslimische Schüler die Zeremonie“ („BZ“).

Der Lehrer habe doch bekommen, was er verdiene, soll ein muslimischer Achtklässler laut „Tagesspiegel“ gerufen haben. Die Lehrkraft „gehörte hingerichtet. Er hatte den Propheten beleidigt!“ Vier weitere Lehrer allein an dieser Schule berichten von ähnlichen Vorfällen. Mehr noch: Mitte November machte ein besonderer Fall in Berlin-Neukölln Schlagzeilen: „Ein muslimischer Schüler (11) der Morgenstern-Grundschule drohte seiner Lehrerin damit, sie zu köpfen“ („Bild-Zeitung“). Etliche Politiker empörten sich über den Skandal. Über anschließende konkrete Maßnahmen war freilich nichts zu hören.

In Frankreich nehmen die Spannungen besonders stark zu

Was in Deutschland kaum oder gar nicht berichtet wird: In Frankreich hat sich die Lage noch mehr zugespitzt – vor allem in den Banlieues der Großstädte. An vielen Schulen gab es in der französischen Republik schon 2015 große Schwierigkeiten mit der muslimischen Schülerschaft, als in vielen Schulgebäuden wegen terroristischen Anschlägen durch Muslime Gedenk-Zeremonien abgehalten wurden.

Zum Beispiel haben in einer Schule in Saint-Denis (nordfranzösische Region Île-de-France) sage und schreibe rund „80 Prozent der Schüler“ („Bild-Zeitung“) die Schweigeminute verweigert. Hier bilden die indigenen Franzosen offenbar nur noch eine kleine Minderheit. Es wird immer in den Mainstream-Medien und in der Politik behauptet, es gebe in Westeuropa keine Islamisierung in der Gesellschaft. Das Gegenteil ist wahr.

Auch an Hamburger Grundschulen haben Schüler mit Migrationsstatus bereits die Mehrheit. Und die Migranten-Schüler in der Hansestadt sind inzwischen mehrheitlich Muslime. Die demographische Entwicklung wirkt sich in hohem Tempo ungünstig aus für die Kinder von Herkunfts-Deutschen. Die Prognosen, die Thilo Sarrazin 2010 in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ gestellt hat, werden von den heutigen gesellschaftlichen Realitäten noch erheblich übertroffen.