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Sekundärmigration: Monatlich 1000 Flüchtlinge aus Griechenland

Von DER ANALYST | Während hierzulande der Fokus des öffentlichen Interesses ausschließlich auf „Corona“ mit all seinen katastrophalen Begleiterscheinungen gerichtet ist, schwelt die Migrationskrise unter dem Radar der Bürger weiter. Sie sorgt dafür, dass im kommenden Jahr, wenn die wirtschaftlichen Auswirkungen der staatlich verordneten Zwangsmaßnahmen voll durchschlagen, ein erhebliches Potential an sozialem Sprengstoff vorhanden ist.

Wie sehr diese Problematik gegenwärtig dank „Corona“ von Öffentlichkeit unterschätzt wird, werden Sie anhand der zu erwartenden geringen Anzahl von Facebook-Teilungen und Kommentare zu diesem Beitrag erkennen können. Wie falsch die Öffentlichkeit mit dieser Wertung liegt, wird sie in einigen Jahren auf bittere Weise erfahren. Mehr dazu im letzten Abschnitt dieses Beitrags.

Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) der WELT [1] auf Anfrage mitgeteilt hat, lassen sich jedes Monat rund 1000 Menschen in der Bundesrepublik nieder, die in Griechenland bereits als Flüchtlinge anerkannt worden sind. Was unternimmt Deutschland dagegen? So gut wie gar nichts. Im Jahr 2020 wurden nur vier Asylbewerber nach Griechenland zurückgebracht, die dort bereits einen Antrag gestellt hatten, in den beiden Jahren davor waren es auch nicht viel mehr.

Gerichtsurteil als „Pull-Faktor“

Inzwischen ist es ohnehin so gut wie unmöglich, diese „Weitergewanderten“ zurückzuschicken, weil das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht Ende Januar urteilte, dass Flüchtlinge, die in Griechenland bereits als solche anerkannt wurden und sich nun in Deutschland aufhalten, nicht zurückgeschickt werden dürfen, weil ihnen in Griechenland „die ernsthafte Gefahr einer unmenschlichen und erniedrigenden Behandlung“ drohe. Eine „beträchtliche Zahl“ Schutzberechtigter sei dort obdachlos. Auch fänden Flüchtlinge nur schwer Arbeit.

Selbstverständlich hat sich dieses Urteil bei den syrischen Flüchtlingen in Griechenland herumgesprochen. Das Ergebnis: Ein neuer „Pull-Faktor“ ist entstanden, viele wollen nun nach Deutschland.

Wie die Bundespolizei der WELT auf Anfrage mitteilte, fliegen die Flüchtlinge entweder gleich direkt von Griechenland ein oder nutzen die Route von Athen nach Warschau, von wo aus sie dann auf dem Landweg legal die deutsch-polnische Grenze überqueren.

Verelendung und Verteilungskämpfe zu erwarten

[2]Derzeit sind die Aussichten für eine erfolgreiche Integration von Zugewanderten durch das staatlich verordnete „Social Distancing“ so schlecht wie noch nie zuvor. Aufgrund des „Lockdowns“ ist sogar eine Zurückentwicklung auf diesem Gebiet, vor allem im sprachlichen, aber auch im kulturellen Bereich zu beobachten.

Und wenn wir in den kommenden Jahren die Zeche für die gesammelten Werke aller Fehlentscheidungen dieser Regierung in Form von Massenarbeitslosigkeit, wirtschaftlichem Niedergang und gallopierender Inflation bezahlen müssen, dann wird auch hierzulande eine „beträchtliche Zahl Schutzberechtigter“ obdachlos sein, „nur schwer Arbeit finden“ und größtenteils verelenden.

Auf die Verteilungskämpfe um die knappen Ressourcen können wir uns jetzt schon freuen.

Ein Gutes wird es haben: Corona und das Klima sind dann kein Thema mehr.

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