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BILD: Merkel hat kein Herz für Kinder!

Von PETER BARTELS | War das vor ein paar Wochen ein hysterisches Gekeife der Kanzlerin aller GRÜNEN, ROTEN und roten Halbtoten: „Ich lasse mir nicht anhängen, dass ich Kinder quäle …“ Es war, wie fast alles von ihr GELOGEN. Jetzt bittet „BILD alle Kinder um Verzeihung!“

Es ging neulich in einer Ministerpräsidenten-Konferenz darum, ob Kinder trotz „Corona“ nach anderthalb verlorenen Jahren endlich wieder in die Schule dürfen. Die von den Deutschland-Abschaffern zur „Mutti“ geadelte Watschel-Wachtel hatte sich schließlich durchgesetzt. Der Psycho-Terror gegen die Kinder ging weiter: Eltern an der Grenze ihrer Belastung, einsam vor sich hin sterbende Omas und Opas, Kinder, die am Bildschirm vereinsamten. Spielen? Verboten! Geburtstag? Verboten! Freunde? Verboten! Oma besuchen? Verboten! Aber „Mutti“ quälte keine Kinder…

Julian Reichelt (40), BILD-Chef himself,  am Freitag in der Printausgabe auf Seite 2 und 3 in einem längst überfälligen Kommentar, der am Donnerstag ab 14:17 Uhr schon das Netz zum Beben brachte: BILD bittet alle Kinder um Verzeihung!“ Und dann so schlicht wie wahr:

Millionen Kindern in diesem Land … möchte ich sagen, was unsere Bundesregierung und unsere Kanzlerin bisher nicht wagen zu sagen: Wir bitten Euch um Verzeihung. Wir bitten Euch um Verzeihung für anderthalb Jahre einer Politik, die Euch zu Opfern gemacht hat. Zu Opfern von Gewalt, Vernachlässigung, Isolation, seelischer Einsamkeit. Für eine Politik und eine mediale Berichterstattung, die Euch bis heute wie Gift das Gefühl einflößt, Ihr wäret eine tödliche Gefahr für unsere Gesellschaft. Das seid Ihr nicht, lasst Euch das nicht einreden. Wir haben Euch zu schützen, nicht Ihr uns.“

Scham und Schande über „Mutti“

Der BILD-Chef, der erst kürzlich aus der von einem ZDF-„Ziegenficker“, einem hohlwangigen Schreiber-Schwurbler und einem giftgrünen Relotius-Kampfblatt gefingerten Zwangspause wegen angeblicher (erlogener) sexueller „Übergriffe“ zurückkehren durfte: „Was Euch Kindern angetan wurde von einer Regierung, die wir als Eltern auch und vor allem für Euch gewählt haben, die wir offenbar nicht scharf genug kritisiert haben für geschlossene Schulen und gesperrte Fußballplätze, beschämt uns als Gesellschaft.“

Und dann nennt der junge Mann die Fakten, die „Mutti“, ihre lockenköpfigen, von IHR hoch bezahlten, ständig irrenden „Experten“ und irren Pandemie-Paladinen, vehement verschweigen:

„Seit Beginn der Pandemie im März 2020 sind in Deutschland zwanzig Menschen unter 20 an oder mit Corona gestorben. Im Jahr 2020 wurden 152 Kinder unter 14 umgebracht, vierzig mehr als im Vergleichszeitraum 2019. Sie stehen für das, was Kinder bis heute durchmachen in den isolierten und abgeschotteten Räumen des Lockdowns, in kleinen Sozialwohnungen, aber auch in geräumigen Häusern, in denen Enge offenbar Gewalt entfesselt hat, ohne dass die Zufluchts- und Schutzräume geöffnet waren.

Die getöteten Kinder stehen für all die misshandelten Kinder, deren Prellungen und Schürfwunden kein Lehrer, kein Fußballtrainer sehen und melden konnte. Was sie Kindern damit antun, scheint Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten den Kraftakt nicht wert zu sein, Lehrerinnen und Lehrer sofort – SOFORT – wieder in die Schulen zu schicken.“

„Kinder bringen Oma um“

BILD-Chef Reichelt so wahr, wie irgendwann das Ende allen Seins für jedes Lebewesen auf dieser Erde: „Die Schweden haben ihre Schulen nie geschlossen. Sie sind ihrer Verantwortung den Kindern gegenüber gerecht geworden. Wir nicht … Vor allem, was unseren Kindern geschehen ist, haben genug Menschen, hat auch BILD immer gewarnt. Doch nichts geschah. Gab es den Merkel-Gipfel für Kinder? Nein. Stattdessen wurde unseren Kindern eingebläut, sie würden Oma umbringen, wenn sie es wagen würden, Kinder zu sein, ihre Freunde zu treffen. Nichts davon hat je jemand wissenschaftlich belegt. Es war nur bequem, das zu behaupten, weil Kinder sich nicht wehren und nicht wählen.“

Schließlich stellt Reichelt die schlichteste aber wahrhaftigste aller Fragen:  „Wer sagt einem Kind mit blau geschlagenen Beinen ins Gesicht, Unterricht sei halt Sache von Ländern und Kommunen? … Freunde erzählen mir von ihren Teenager-Söhnen, die bis zur Pandemie fünfmal die Woche Sport gemacht haben und jetzt gar nicht mehr. Ihre pubertäre Energie, Wut, Verzweiflung entlädt sich nach innen, statt in einen Ball, in einen Schuss aufs Tor. Wir müssen doch endlich merken, dass wir da seelische Wracks erschaffen.“

Und: „Wenn der Staat einem Kind seine Rechte nimmt, dann muss er beweisen, dass er dadurch eine unmittelbare, konkrete Gefahr abwehrt. Dieser Beweis ist nie erbracht worden. Ersetzt wurde er durch Propaganda-Parolen vom Kind als Pandemie-Treiber. Wer widersprechen wollte, wurde in die Expertenrunden des Kanzleramts nicht eingeladen … Man muss … erlebt haben, wie ein Neunjähriger „Ich liebe Dich, Du bist mein bester Freund“ zu einem sagt, nachdem man einfach nur zwei Stunden UNO mit ihm gespielt hat, um erahnen zu können, wie einsam diese Kinder sind.“

Das Beste doch zum Schluss?

Schließlich Reichelts Menetekel: „Nur noch wenige Wochen ist unsere Bundesregierung im Amt. Ich flehe sie an, die wenige verbleibende Zeit und ihre ganze Kraft endlich, endlich, endlich den Kindern zu widmen und alles dafür zu tun, zu heilen, was sie den Jüngsten und Schwächsten angetan hat. Unsere Politiker sollten lieber Schulen und Turnhallen öffnen, statt Wahlkampfstände. Sie werden sonst vor ihrem Gewissen und in den Geschichtsbüchern ein Trümmerfeld der Kinderseelen hinterlassen.“

Unsereiner hat selbst fünf Kinder, unsereiner weiß, worum der BILD-Chef fleht: Um ein Herz für Kinder! Endlich!! Ja, ja, ja, unsereiner weiß auch: Jetzt werden die ewigen Neunmalklugen (auch bei PI-NEWS) wieder hochmütig mäkeln: „BILD lügt doch, wie immer!“ Ja, manchmal. Hier aber nicht. Und auch ansonsten nicht halb so oft, wie SPIEGEL, FAZ, STERN oder die süddeutsche Alpenpravda.  An die MännInnen und HerrInnen aus dem Gender-Zwergenland: Den einzigen Fehler, den BILD wirklich gemacht hat: Es hat mit Grappa-Greisen, Totengräbern und anderen geldgierigen Schranzen erst eine große Zeitung verzwergt und dann sehenden Auges zugelassen, dass ein einst großes Deutschland an eine DDR-Propaganda-Plauze verschleudert wurde. Und nicht gemuckt, als die linientreu ihren Honecker verwirklichte: „Den Sozialismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf“.

Vielleicht kommt das Beste ja wirklich mal zum Schluss! In Sachsen-Anhalt bahnt sich offenbar schon was an: Da sind am 6. Juni Wahlen – und die AfD liegt vorn…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor. Kontakt: peterhbartels@gmx.de.