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Die Diktatur des Kartells führt in den Abgrund

Von WOLFGANG HÜBNER | Wer nicht nur erleiden, sondern auch verstehen will, warum uns Deutsche nun Figuren wie Lauterbach, Baerbock oder Claudio Roth regieren, muss das neue Buch von Manfred Kleine-Hartlage lesen: „Systemfrage – Vom Scheitern der Republik und dem Tag danach“ [1]. Es ist nach meiner Kenntnis die bislang tiefste, zugleich illusionsloseste Analyse der Situation und Perspektive Deutschlands. Was den besonderen Wert dieses Buches des profilierten Verfassers von „Das  Dschihadsystem“, „Die Sprache der BRD“ oder „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende“ ausmacht, ist die Skizzierung der Möglichkeit, dem neuerlichen deutschen Weg in den Abgrund ein Ende zu setzen mit einem demokratischen Systemwechsel.

Wohin die Reise auch und erst recht mit der neuen „Ampel“-Koalition gehen wird, darüber lässt der Autor keinen Zweifel: „Die politische Klasse der BRD hat sich in Teufelskreise verstrickt, aus denen sie sich und den Staat nicht mehr befreien kann: Ein dysfunktionales Rekrutierungssystem bringt eine politische Klasse hervor, die die staatlichen Spitzenpositionen mit immer unfähigeren Personal besetzt. Diese Klasse versinkt in selbstgeschaffenen Problemen, die sie nicht mehr lösen kann und zum Teil auch gar nicht mehr will.“ In den zwei Kapiteln „Endphase“ und „Der Niedergang der liberalen Demokratie“ seziert der Sozialwissenschaftler genau, wie und warum es zu der absehbar verhängnisvollen Entwicklung gekommen ist.

Kleine-Hartlage verlangt von den Lesern seines stilistisch und sprachlich hervorragenden Buches einige Anstrengung, belohnt diese aber mit vielen neuen Erkenntnissen über den Mechanismus jenes „herrschenden Kartells“, welches das demokratische System zerstört, die Grundrechte kassiert und den Rechtsstaat unterhöhlt. Er schreibt über dieses Kartell: „Es tut all dies aber nicht, um zu effektiverem Staatshandeln und besseren Lösungen zu gelangen, sondern um trotz seiner Unfähigkeit zu solchen Lösungen die eigene Macht zu erhalten.“ Pointiert formuliert der Autor, das Kartell „befindet sich jetzt in der Situation eines Menschen, der sich in der Toilette eingesperrt und den Schlüssel hinuntergespült hat.“

Die politische und gesellschaftliche Opposition gegen diese Entwicklung habe nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, weil „die demokratischen Mechanismen blockiert“ seien und künftig noch mehr verunmöglicht werden dürften. Deshalb rät Kleine-Hartlage, sich konsequent auf ein praktisches, wahrscheinlich desaströses Scheitern des Kartell-Systems vorzubereiten. Das kann übrigens auf sehr vielfältige Weise ab sofort geschehen. Das Buch „Systemfrage“ [1] verdient nicht nur große Verbreitung unter allen Patrioten, sondern auch eine breite Diskussion, nicht zuletzt in der und mit der AfD. Weitere Texte zu der neuen wichtigen Veröffentlichung von Manfred Kleine-Hartlage werden hier folgen.

Das Buch ist im Verlag Antaios [1] erschienen und sollte nach Möglichkeit auch dort bestellt [1] werden. Es kostet 18 Euro.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner [2] schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite [3] und seinen neuen Telegram-Kanal [4] erreichbar.

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