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Der „bunte“ Goliath oder: Dschihad im Regenbogenland

Von SELBERDENKER | Der Regenbogen ist ein Motiv aus dem alten Testament (Genesis 9). Nach der Sintflut schließt Gott einen Bund auf alle Zeit mit Noah und seinen Nachkommen und allen Lebewesen. Das Zeichen dafür ist der Regenbogen. Auch die Friedenstaube ist an die Noah-Geschichte angelehnt: Die Taube kehrte mit einem frischen Zweig im Schnabel zur Arche zurück, was Beleg für nahes Land und somit das Ende der Reise war. Regenbogen und Friedenstaube sind starke Symbole, Zeichen der Hoffnung und des Lebens.

Starke Symbole laden dazu ein, vor politische Karren gespannt zu werden, wo sie dann nicht immer Gutes bewirken.

Eine neue, destruktive „Buntheit“ erhebt aggressiv Machtanspruch

„Rainbow Warrior“ war der Name des bekannten Schiffes von Greenpeace, das ein Regenbogen und eine Friedenstaube zierte. Was Greenpeace viel Sympathien einbrachte, war die Symbolik ihrer Aktionen: Da legte sich ein kleines buntes Schiff mit den riesigen Tankern und Wahlfängern der übermächtigen Konzerne an. David gegen Goliath.

Doch heute sind es die Konzerne, fast alle mächtigen Organisationen, die selbst die Regenbogenfahne hissen. Der Regenbogen steht auch nicht mehr für die Hoffnung oder den Bund Gottes mit den Menschen, sondern für alles Mögliche:

  • Die „bunte Gesellschaft“ der Kulturrelativisten, die nicht verstehen möchten, dass „Multikultur“ eine suizidale Illusion ist, wenn sie „tolerant“ alle eigenen Werte auf dem eigenen Altar opfert und somit der Kultur der Intoleranz den Weg ebnet. „Bunt“ bedeutet in den Augen aggressiver Kulturen wie dem Islam das Fehlen von Kultur! Es ist für sie die Flagge der Kapitulation. Es ist die Aufforderung an solche Kulturen, hier Land zu nehmen. Mörderischer Dschihad ist eigentlich gar nicht nötig. Wir haben schon kapituliert.
  • Ein bunter, „weltoffener“ Pazifismus, der vorsorglich die Waffen streckt, die Grenzen öffnet und die eigene Armee verkommen lässt, um ein „Zeichen“ zu setzen oder ein „freundliches Gesicht zu zeigen“. „Der Klügere gibt nach“ als universelle Formel. Doch wer setzt sich durch, wenn der Klügere immer nachgibt? Der Dümmere! Welches „Zeichen“ wird von einer wehrlosen Gesellschaft „gesetzt“? Es ist dieses „Zeichen“: Komm rein und nimm dir alles!
  • Die „bunte“ Politisierung von sexueller Orientierung. Hier geht es längst nicht mehr um Toleranz. Toleranz ist freiwillig, sehr individuell. Hier wird mit Macht Druck ausgeübt. „Bunt“ soll die neue Identität werden. „Bunt“ ergänzt nicht das Bestehende, er soll es ersetzen. Nicht nur im völlig politisierten Sport: Neuers bunte Kapitänsbinde bei der EM wurde nicht neben den deutschen Farben getragen, sie hat sie ersetzt.

Die neuen „Rainbow Warriors“ verstehen keinen Spass. Wer nicht mitzieht, wird fertig gemacht. Die neuen „Rainbow Warriors“ sind nicht mehr die Davids, es sind die Goliaths. Die neuen „Rainbow Warriors“ sind mächtig, sie sind bewaffnet – und sie schießen scharf.

Moderne Menschenhaltung: Menschenmanager statt Volksvertreter

Im neuen, bunten Regenbogenland sind Politiker keine Volksvertreter mehr, sondern im Verbund mit ihren Medien eine Art „gute“ Massenerzieher oder Menschenmanager. Wer mitzieht, profitiert. Man könnte sie daher auch als besserverdienende Bessermenschen bezeichnen.

Politiker als Schäfer, das Volk als nutzbare und neu zu gestaltende Herde, die Medien sind in diesem Spiel die Schäferhunde, die die Herde in die gewünschte Richtung treiben. Auch Schäferhunde arbeiten mit Angst und Einschüchterung.

In dieser Konstellation ist es auch verständlich, dass man die unterschiedlichen Herden zusammenführen möchte. Viele kleine Herden mit verschiedenen Eigenschaften, das ist kompliziert und störend. Vereinheitlichung der Menschen bringt da Vereinfachung.

Es gab mal den sinnvollen Gedanken einer Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Freie, souveräne, demokratische Kulturnationen arbeiten wirtschaftlich zusammen. Doch sie wollen mehr. Sie wollen die totale Vereinheitlichung und Machtballung.

Um in dem Bild zu bleiben: Der EU-Superstall ist eine Vorstufe zum ganz großen Weltstall in der Fantasie der selbsternannten neuen Weltlenker. Dahin wird politisch und medial getrieben.

Ein Schaf lässt sich mit Angst und der Aussicht auf Futter problemlos in jede Richtung treiben und hat vielleicht noch das Gefühl dabei, genau das zu tun, was es möchte. Funktioniert das auch mit Menschen? Unterscheiden wir uns da so sehr vom Schaf?

Regenbogenland – Mensch und Realität in neue Raster gepresst

„Ich mach mir die Welt, widdewide wie sie mir gefällt“. Das ist Pippi Langstrumpf. Doch leider ist es auch das politische Programm der neuen Bunten. Hier geht es nicht um die Verbesserung der Lebensumstände der freien Menschen im Rahmen der Realität. Das ist Sinn von Politik.

Hier geht es um die Umdeutung der Realität, um eine Umerziehung, eine Angleichung des Menschen, damit Realität und Mensch bald besser in die eigenen neuen, genormten Raster passen.

Dazu brauchen sie die totale Deutungshoheit. Mit den GEZ-Medien haben sie ein mächtiges Instrument, das die Probanden dieses riesigen Feldversuchs auch noch selbst finanzieren müssen. Doch der gewünschte Narrativ wird nicht nur hier, sondern überall da verkündet, wo die Reichweite groß ist. Freemailanbieter wie gmx- oder web.de können nicht genutzt werden, ohne an der geballten Ladung politischer Indoktrination vorbei zu kommen.

Alles wird im gewünschten ideologischen Rahmen geliefert: Werbung, Filme, Nachrichten. Sogar die Sprache bekommt neuerdings einen ungesunden bunten Schimmer verpasst. Die ganze Wahrnehmung der Leute wird genormt. Gleichzeitig wird alles dämonisiert und gecancelt, was abweicht: Facebook, Youtube, Twitter. So muss man den Souverän nicht mehr fragen, so erzieht man ihn sich einfach zum neuen Buntbürger. Am Ende steht der „bunte“ Ameisenstaat, der dann nicht mehr bunt sein wird. Das Ende der Aufklärung bedeutet auch das Ende von Vielfalt.

Dschihad im Regenbogenland

Angesichts der wahllosen Masseneinwanderung von fremden, aggressiv sozialisierten Männern aus dem islamischen Kulturkreis wäre es für die europäischen, aufgeklärten Kulturnationen überlebensnotwendig, die eigenen Konturen zu schärfen.

Das Gegenteil geschieht jedoch. Das Gegenteil wird überall propagiert.

Hier treffen Männer aus den verrohtesten, aggressivsten Regionen der Erde auf eine matriachal regierte, weich gemachte „Buntgesellschaft“ der „schönen Männer“ und der „starken Frauen“, in der sogar die Geschlechter relativiert werden und Männlichkeit als „toxisch“ bezeichnet wird. Die Bedeutung von toxischer Männlichkeit zeigt sich immer dann, wenn die Realität ins Regenbogenland einbricht.

Die Bürger, die sich dem somalischen Messer-Moslem in Würzburg entgegengestellt haben, bis die Polizei eintraf, die mutigen Leute, die wahrscheinlich weitere Opfer verhindert haben – es waren alles Männer.

Frei nach einem Song von PUR: „Komm mit mir ins Regenbogenland! Der Eintritt kostet den Verstand!“

Doch der Eintritt ins Regenbogenland kostet nicht nur den Verstand, er kostet auch unser Eigentum, unsere Sicherheit, unsere Souveränität, unsere kulturelle Identität und letztlich unsere Würde als einzigartige menschliche Individuen.

SAPERE AUDE!




Die unbeirrbare Kutscherin mit den Scheuklappen

Von SELBERDENKER | Irgendwo im Walde steht ein Wagen. Es ist ein solide konstruierter, guter und technisch durchdachter Wagen und seine Passagiere sind deshalb viel Komfort gewohnt. Doch die Kutscherin hat den Wagen auf ihrem abwegigen Kurs schon stark beschädigt. Die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs wurde missachtet und Grenzwerte einfach ignoriert. Schäden wurden dilettantisch geflickt, um die möglichst schnelle Weiterfahrt auf dem festgesetzten Kurs, buchstäblich um jeden Preis, irgendwie trotzdem möglich zu machen.

Zwei starke, bewährte Zugpferde hat die Kutscherin unterwegs einfach ausspannen lassen, ohne dass geeigneter Ersatz vorhanden war. Eines wurde beseitigt, um ein Zeichen für die Umwelt zu setzen und das zweite, um bald auf andere Transportformen umzusteigen. Die verbliebenen Pferde ächzten unter der Last, doch die verwöhnten Passagiere im bequemen Wagen klatschten der Kutscherin Beifall. Sollen sie mal ziehen, die verbliebenen Pferdchen!

Obwohl der Wagen dafür nicht konstruiert war, ließ die Kutscherin noch das Gepäck fremder Reisegesellschaften in großen Mengen aufladen. Räder sind daraufhin gebrochen, als der Wagen unter der Überlast durch tiefe Schlaglöcher gesteuert wurde. Angebrochene Achsen wurden ebenfalls nur provisorisch ausgebessert. Man spricht nicht darüber. „Wir schaffen das!“ – befahl die Kutscherin von oben herab und setzte stur ihren Kurs fort. Wildes Klatschen war aus dem bequemen Wagen zu hören.

Nun hat die Kutscherin den Wagen in ein mit Wasser gefülltes Erdloch gesteuert und treibt die Gäule immer tiefer in dieses Loch hinein. Es sei sicherer so. Einigen Pferden steht das Wasser schon bis zum Hals, doch die Kutscherin spannt nicht um, steigt nicht vom Bock, um die Gäule den Karren rückwärts wieder aus dem Loch ziehen zu lassen, sie bleibt oben sitzen und peitscht das Gespann immer weiter in die trübe Brühe hinein. Nicht nur die Pferde tragen Scheuklappen, die Kutscherin trägt sie auch! Getreu nach der alten Losung der DDR: Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Ganz oben auf dem Dach des Wagens ist es ebenfalls noch trocken und bequem. Dort hat die Kutscherin neben sich einen Barden platziert, der am laufenden Band die Ballade von der edlen Kutscherin singt, um die Menschen im Wagen bei Laune zu halten. Der Barde der Kutscherin verlangt sehr viel Geld, doch die Passagiere bezahlen ihn gern. Die meisten Leute singen immer noch entschlossen mit, obwohl ihnen das Fenster bereits zugenagelt wurde und sie längst nicht mehr genau wissen, wohin die ganze Reise überhaupt geht. Die Stimme des Barden scheint ihnen völlig zu reichen.

Wohin die Reise gehen soll, das planen derweil andere Leute für uns: einen „Großen Neustart“. Klaus Schwabs „Weltwirtschaftsforum“ will die Menschheit „retten“, natürlich zum Wohle aller Menschen. Die übernehmen das schon für uns! Wer aus Ruinen auferstehen möchte, muss erstmal Ruinen schaffen. Auch das erinnert an die DDR. Wir wurden zwar nie gefragt, doch die Mehrheit fühlt sich offenbar wohl damit, nicht gefragt zu werden.

Es könnte jedoch sein, dass es im schwer beschädigten, ehemals schönen Wohlfühlwagen bald etwas ungemütlicher wird. Irgendwann wird man dann den Kopf aus dem Karren strecken müssen und sehen, worein man sich tatsächlich hat steuern lassen. Den Karren wird dann weder die Kutscherin aus dem Dreck ziehen, noch ihr teurer Barde und ganz bestimmt auch nicht Schwab oder andere Figuren aus dem Elfenbeinturm. Bitte aussteigen und schieben, liebe Gutmenschen im Wagen!

Momentan unterhalten wir uns noch über die Farbe der Polsterung der Sitze oder wie wir unsere schon feucht gewordenen Socken im Wagen trocknen können. Wir sollten jedoch langsam mal wenigstens die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass wir in unserer streng vernagelten Kutsche seit Jahren ganz schrecklich auf dem Holzweg sind.




Das Futter für die Angstherrschaft

Von SELBERDENKER | Es war jetzt etwa vor einem Jahr, als der Irrsinn begann. „Corona“ eroberte die Welt und ebnete Politikern den Weg zur Errichtung einer neuen Angstherrschaft. Freiheitseinschränkungen und Vergewaltigungen des Grundgesetzes folgten und wurden von weiten Bevölkerungsteilen sogar noch freudig begrüßt. „Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit“, schrieb einmal Marie von Eber-Eschenbach. Wie bei vielen extremen Ereignissen in der Geschichte taucht irgendwann die Frage auf, wie es dazu kommen konnte. Hier der Versuch einer Antwort.

„Corona-Pandemie – Intensivstationen am Limit: Was bedeutet Triage – und wer wird zuerst behandelt?“ titelte am 3. Februar der MDR. Eine Angstmacher-Headline mit Angstmacher-Bildern. Hier wird gelogen, ohne dass es rechtlich relevant werden könnte. Denn sehr viele Menschen lesen nur die Schlagzeile. Für diese Menschen sind die Intensivstationen in Deutschland nun „am Limit“ und es müssen deshalb Leute sterben, weil eine „Triage“, wie im Krieg, vorgenommen werden musste. Das ist jedoch nicht der Fall!

Im Text steht allen Ernstes dieser Satz:

„Auch in Deutschland sollen einzelne Kliniken angeblich schon vor der Entscheidung gestanden haben, welcher Covid-19-Patient ein Beatmungsbett erhalten kann.“ Dazu das Titelbild von irgendeinem bewußtlosen Intensivpatienten. „Sollen angeblich schon vor der Entscheidung gestanden haben“? Das ist suggestives Geraune zum Zwecke der Angsterzeugung, nicht zur Information. Das ist kein Qualitätsjournalismus! Qualitätsjournalismus liefert Tatsachen und die klaren Belege dazu. Man zwingt uns, für suggestives Geraune auch noch Geld zu bezahlen!

Auch der Tagesspiegel kennt das Spiel mit der Angst: „Coronavirus-Epidemie in den USA: Arbeiter heben Massengrab auf New Yorker Insel aus“ titelte die Berliner Zeitung im April 2020. Der Armenfriedhof „Potter’s Field“ auf Hart Island nahe New York City: Seit Jahrzehnten kommt dort wöchentlich regelmäßig die Fähre an und bringt Tote aus New York und Umgebung. Es werden hier so jedes Jahr rund 1200 Menschen begraben.

Im April letzten Jahres ging von dort eines der vielen Bilder um die Welt, die die Angst vor dem „Killervirus Corona“ extrem schürten. Der Tagesspiegel schrieb damals:

„Drohnenaufnahmen zeigen jetzt, wie auf der vor dem Stadtteil Bronx gelegenen Insel ein Massengrab ausgehoben wird. Weiß gekleidete, vermummte Arbeiter reihen dort einfache Holzsärge aneinander, sie stapeln je drei Stück übereinander.“

Dazu die Bilder von Männern, die Holzkisten vergraben, und ein verlinktes Youtube-Video der Washington Post, ohne Kommentar, ohne Ton. Eine Luftaufnahme, die zeigt, wie die Toten, die wie suggeriert alle an „Corona“ gestorben sind, massenhaft verscharrt werden. Das hat seine Wirkung nicht verfehlt.

Ähnliche Bilder gab es dort aber auch schon lange vor „Corona“:

Jacob Riis, The Potters Field, ca 1890″, Museum der Stadt New York.

Potter´s Field 1979.

Diese und weitere historische Bilder von Potter´s Field findet man hier.

Ein weiteres Massengrabvideo mit hunderten Grablöchern und weinenden Menschen lieferte im gleichen Zeitraum, April 2020, Sky News.

Gezeigt wurde hier eine frisch ausgehobene Beerdigungsstätte nahe der südamerikanischen Megastadt São Paulo, wo über 12 Millionen Menschen leben und das zudem mit starker Luftverschmutzung zu kämpfen hat. In New York leben über acht Millionen Menschen. Auch hier mit steigender Tendenz.

An Corona, mit Corona oder ganz ohne Corona?

Massengräber und Friedhöfe für Arme gibt es im Umfeld aller großen, stark wachsenden Metropolen der Erde. Die gab es immer. Es berichtete nur kaum jemand darüber und es wurden auch keine Bilder davon, derart konzentriert und „geframed“ über die Monitore der Welt gejagt. Im Rahmen von „Corona“ tauchten sie nun plötzlich überall auf, was seine Wirkung nicht verfehlte.

Das seien alles „Corona-Tote“ und die Massengräber gäbe es nur „wegen Corona“, wurde hier sehr bewusst suggeriert. Beweisen musste das niemand. Der Hinweis auf schon vor Corona existierende Gräberfelder für Arme fehlte oft ganz. Die Schockwirkung reichte ihnen, sie war beabsichtigt, wurde erzielt und wird nun immer weiter genährt: „Corona-Mutanten“ und die erneute Rede von Triage machen die Runde. Der so erzielte Angsteffekt gibt den Herrschenden und ihrem ausgesuchten kleinen Häuflein von Beratern bis heute eine Machtfülle, die vorher völlig undenkbar gewesen wäre.

SARS-CoV-2 existiert und wie alle Viren mutiert es auch. Das Virus hat mit Sicherheit auch zum Tod von Menschen beigetragen. Doch offensichtlich war und ist auch ein klares Bemühen, die Menschen in diesem Zusammenhang gezielt in Angst zu versetzen und immer weiter in dieser Angst zu halten. Hier wird ein Virus politisch benutzt, statt nüchtern aufzuklären und unter Hinzuziehung unterschiedlichster Expertenmeinungen und permanenter Neubewertung der Lage nach dem besten und dem verträglichsten Umgang mit dem Problem zu suchen.




Es lebe die Narrenfreiheit!

Von SELBERDENKER | Es ist Karnevalsdienstag in Köln. Doch auch am letzten Tag vor Aschermittwoch, an dem traditionell die Umzüge mit Wagen und Gruppen der ansässigen Vereine und Schulen durch die „Veedel“ ziehen, sind die Straßen in der Domstadt wie ausgestorben.

Karneval ist das ausgelassene Feiern vor der Fastenzeit. Besonders gefeiert im (ehemals) „katholischen Köln“. Die Fastenzeit ist eine christliche Tradition, die auf Ostern vorbereiten soll. 40 Tage, die Jesus, laut Bibel, in der Wüste fastete.

Im Zuge dieser Ausgelassenheit und im Sinne der guten Narrenfreiheit wurde die Gelegenheit von den echten Narren genutzt, um die Herrschenden zu kritisieren. Narrenfreiheit ist die Macht der Ohnmächtigen auf Zeit. Karneval bedeutete Freiheit!

Das legitimiert Karneval überhaupt erst, gibt dem Trubel überhaupt erst seinen tiefen Sinn und macht ihn wertvoll.

Heute ist „Karneval“ weitgehend auf Kölschtrinken, Anbaggern und politische Propaganda im Sinne der Herrschenden reduziert. Das ist die totale Entkernung und Pervertierung der Idee von Karneval.

In den vergangenen Jahren wurden Karnevalszüge bereits aufgrund islamischer Drohungen mit strengen Auflagen versehen oder sind ganz ausgefallen (PI-NEWS berichtete). Sie mussten geschützt werden, so wie unsere Weihnachtsmärkte. Was in den vergangenen Jahren beschränkt wurde und streng bewacht werden musste, ist „wegen Corona“ in diesem Jahr nun ganz ausgefallen.

Als Kind bin ich als „Kölsche Jung“ gerne auf den karnevalistischen Straßen in Köln gewesen. Es war wie ein Rausch. Die Freude ist mir inzwischen vergangen. Trotzdem ist der gute Gedanke von Karneval nicht gänzlich tot. Er wird auch „Corona“ überleben. Es ist ein rebellischer Gedanke, ein Gedanke der Freiheit, der erhaltenswert ist. Deshalb:

Es lebe die Narrenfreiheit!




2021 – offener Übergang von der Demokratie zu einer Mediokratie

Freiheit ist Sklaverei: Szenenbild aus der Verfilmung von «1984» aus dem Jahr 1955. Die Parallelen zu heute sind unverkennbar...

Von SELBERDENKER | Die politische Zensur des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump auf den mächtigsten Plattformen der „sozialen Medien“ war eine offene Kriegserklärung und ein versuchter finaler Vernichtungsschlag zugleich. Was Gesinnungsjournalisten und linke Lohnschreiber seit Beginn seiner Amtszeit anhaltend bombardiert haben, soll nun, nach seiner fragwürdigen Abwahl, von der sozialmedialen Einheitsfront zur Strecke gebracht werden: Donald Trumps Präsidentschaft. Doch das ist nur ein vorläufiger Höhepunkt einer Reihe von Ereignissen, die Grund zur Sorge bieten, was die enorme politische Macht der Medien angeht.

Die neue gleichgeschaltete Welt

Private Konzerne haben die Macht erlangt, dem obersten Repräsentanten der US-Amerikaner, der lange als „mächtigster Mann der Welt“ galt, die Möglichkeit zu nehmen, zu seinen Anhängern via Twitter, Facebook & Co. zu sprechen. Es bedeutet nicht weniger, als dass private Konzerne jetzt definieren, was viele Menschen erreicht und was nicht viele Menschen erreichen kann.

Was mit der einst seriösen und vielfältigen Printmedienlandschaft geschah und fast zeitgleich beim „Öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ passierte, was auch die Parteienlandschaft einer bestimmten Agenda entsprechend transformierte, hat nun auch die etablierten „sozialen Medien“ voll im Griff: Es herrscht weitestgehende politische Gleichschaltung im Sinne einer bestimmten Agenda.

Damit werden auch Twitter, Facebook & Co. von Symbolen der freien Rede, wie das zwitschernde blaue Vögelein bei Twitter noch suggeriert, zu überaus mächtigen Gehilfen einer bestimmten Politik.

„Links und rechts“?

Wer die Entwicklung beobachtet, muss zur Kenntnis nehmen, dass diese einer bestimmten globalistischen Agenda dient. Diese Agenda „links“ oder „rechts“ zu nennen, wäre zu einfach. Ist nicht die Unterteilung in „Linke“ und „Rechte“ bestens dazu geeignet, die Menschen damit zu beschäftigen, gegeneinander zu kämpfen, damit sie davon abgelenkt sind, wenn etwas zu ihrem gemeinsamen Nachteil durchgezogen wird?

In der Geschichte haben immer sehr wenige Mächtige sehr viele Ohnmächtige beherrscht. Diese Erkenntnis ist auch Menschen nicht fremd, die sich selbst eher in der linken Schublade lokalisieren würden. Wie kann ein „Linker“ es toll finden, dass Multimilliardäre obszöne Geldberge kontrollieren, die durch „Corona“ immer höher werden und dazu noch politisch enorm an Macht gewinnen? Das erinnert an die Herrschaft der zehn Prozent, die Dostojewskis Schigaljew propagiert.

Die wenigen Mächtigen haben bereits alles, doch sie brauchen die vielen Ohnmächtigen dazu, um ihre Projekte, ihre Agenda zu verwirklichen. Also nutzen sie ihre Macht und ihr Geld, um die vielen Ohnmächtigen dazu zu bewegen, das zu denken und zu tun, was sie wollen. Die Massenmedien sind dabei williges Werkzeug und profitieren davon.

Wer genau hinsieht, wird erkennen, dass als „Rechte“ heute immer die bezeichnet werden, die der Agenda gegenüber kritisch sind und ihr irgendwie im Wege stehen. „Rechte“ sind dabei Sinnbild des bösen Gegners. Es soll hier ganz sicher keine Opferanalogie konstruiert werden, es geht um die faulen Mechanismen: Jahrhundertelang waren es irgendwie immer „die Juden“ und heute sind es immer irgendwie „die Rechten“ (oder wahlweise auch wieder „die Juden“, unter vorgehaltener Hand). Judenhasser können nach dieser Logik bekanntlich ebenfalls immer nur „Rechte“ sein.

„Verschwörungstheorien“?

Zunächst gab es Absprachen zwischen einflußreichen Interessengemeinschaften, seit es die Menschheit gibt. Früher brachte man Menschen dazu, irgendwelchen anderen Menschen, die man nie kennenlernen konnte, die Schädel einzuschlagen – heute bringt man sie dazu, Leuten, die man nie kennenlernen konnte, die Autos abzufackeln oder im eigenen Auto alleine mit der FFP2-Maske zu hocken. Die Massenmedien sind auch hierbei wieder williges Werkzeug. Die Massen wurden stets im Sinne irgendeiner Agenda von irgendwelchen Mächtigen manipuliert. Das ist keine „krude Verschwörungstheorie“, das ist Geschichte – und natürlich Gegenwart. Wer diese Mächtigen sind, da kann man nur spekulieren. Dominieren die Medien die Politik oder andersrum? Wird da an einem Strang gezogen? Eigentlich ist es egal. Wir können sehen, wer dabei profitiert.

Dass es eine globalistische Agenda gibt, die mit aller Macht gerade durchgezogen wird, ist nicht mehr für abwegig. Es wurde in den letzten Jahren ein Extremzustand nach dem nächsten inszeniert. Immer flankiert von einem nahezu kritikfreien Trommelfeuer der Mainstream-Massenmedien. Immer wurde in den jeweiligen, medial flankierten Zuständen eine extreme Politik zum grundsätzlichen Nachteil der Allgemeinheit durchgezogen:

„Europa“ retten!

Länder wie Griechenland hätten damals noch nicht in die Eurozone aufgenommen werden dürfen. Man brach nahezu alle Euro-Stabilitätskriterien. Dann brauchte man Geld, natürlich deutsches Geld. Dazu wurde das Schicksal Europas mit dem Euro verknüpft. Horrorszenarien wurden an die Wand gemalt. Eine bislang nie dagewesene Vernichtung deutscher Steuergelder war die Folge. Gelder, die wir Deutschen niemals wiedersehen werden. Die Probleme sind geblieben, das Geld der Deutschen aber ist „weg“. Alles wurde massenmedial passend begleitet. Irre! Die Deutschen zahlten und werden zahlen.

„Flüchtlinge“ retten!

Es folgte Merkels „Refugeewelcome“ für lauter gesunde Männer ab 2015, anhaltend bis heute, mit enormen Belastungen für Deutschland und Europa, gesellschaftlicher und finanzieller Natur. Leid und Terror in Europa, ohne eine Verbesserung in den Herkunftsländern und für wirklich Arme zu bringen. Es war ein Grund für den Brexit und für die Spaltung Deutschlands und Europas. Irre! Die Deutschen zahlten und werden weiter zahlen.

„Klima“ retten!

Dann wurde „Fridays for Future“ mit der infantilen „Erlöserin“ Greta medial inszeniert. Ohne den Support mächtiger Interessengruppen und eine gewaltige PR-Maschine wäre die arme Greta niemals beim Papst, bei Merkel oder bei Obama, bei der UN oder der EU gelandet, sondern säße mit ihrem Schild immer noch einfach irgendwo einer schwedischen Nebenstraße herum. Unterricht wurde weltweit offiziell legitimiert geschwänzt, um „die Welt zu retten“. Diese Inszenierung machte den Weg frei dafür, Unsummen unseren Geldes für wissenschaftlich fragwürdige Klimarettungen zu verplanen. Irre! Die Deutschen zahlten und werden zahlen.

„Schwarze“ retten!

Die Klimapanik wurde nur kurz durch „Black Lives Matter“ unterbrochen. Ebenfalls ein inszeniertes Projekt, das ohne passende mediale Unterstützung so niemals stattgefunden hätte. Ein schwarzer Drogenabhängiger wurde während eines Polizeieinsatzes getötet. Tragisch, doch es sterben jede Woche Menschen bei Polizeieinsätzen. Sein Tod wurde zum Anlass für brutale Ausschreitungen in dem USA. Es wurden Städte verwüstet und viele Menschen starben. Wieder Ausnahmezustand – kurz vor der US-Wahl. Polizisten verneigten sich vor irgendwelchen Schwarzen. Irre! Die Deutschen zahlten diesmal nur Polizeieinsätze und die Verwüstung einiger ihrer Innenstädte durch vornehmlich junge, männliche Migranten.

„Menschenleben“ retten!

Im Zuge des Coronavirus SARS-CoV-2 werden nun endlich mal wir selbst „gerettet“, so könnte man meinen. Wir müssen auch nichts tun! Bleibt einfach zu Hause, haltet die Klappe, denkt nicht weiter nach und lasst euch impfen! Kasse zahlt! Prima! Ein Hoch auf die „Retter“ Merkel und Söder und all ihre hochbezahlten Maulhelden! Jeden Tag undifferenzierende Corona-Panik in den Medien! Warum werden kritische Stimmen verdrängt? Warum schützt man nicht systematisch die Risikogruppen, sondern fährt generell alles gegen die Wand? Auch die Folgen dieser „Rettung“ werden vorrangig die Jungen treffen!

Was nicht gerettet wird, ist unsere Wirtschaft oder besser ihr Rückgrat, der Mittelstand. Lockdown bis zum Knockdown. Geld ist scheinbar unbegrenzt da. Es wird einfach gedruckt. Jeder gedruckte Euro ist jedoch nur ein Pfandbrief, nur ein Versprechen. Verpfändet wird letztlich unsere noch zu erbringende Arbeitsleistung und das Vermögen der Deutschen. Viele werden ihre Sachwerte in Folge dieser undifferenzierten Politik verkaufen müssen. Die Profiteure, die dann alles billig einsammeln können, wenn es Hart auf Hart kommt, sind der Staat und einige Superreiche. Wer wird die Lockdowns bezahlen, für die Merkel und Co. sich gerade feiern lassen?

Auch diese „Corona“-Politik wäre ohne das passende Medienbombardement und entsprechende Zensur durch die „sozialen Medien“ nicht durchsetzbar gewesen.

Weitere Beispiele? Deutsche Linksmedien haben einen Skandal herbeigeschrieben, der keiner war und so in unserem Nachbarland Österreich faktisch eine konservative Regierung gestürzt. In Deutschland wurde nach einer unwahren „Hetzjagden-Geschichte von Chemnitz“ der in Ungnade gefallene Chef des Verfassungsschutzes abgesetzt und durch durch eine Figur ersetzt, die die Regierung nicht kritisiert.

Noch nicht genug? Merkel machte eine legitim gewählte Regierung in Thüringen persönlich „rückgängig“ und empörte sich erst neulich darüber, dass Trump die Wahl Bidens anzweifelt. Die Empörung des Mainstreams blieb aus. Damit kommen sie nur durch, weil eine Zusammenarbeit von herrschender Politik und Massenmedien schlicht die Macht dazu hat.

Erleben wir gerade den fließenden Übergang von unserer Demokratie hin zu einer Mediokratie, einer Herrschaft von übermächtigen Medien, die die Interessen kleiner, superreicher Eliten über die der freien Völker stellt? Es spricht sehr viel dafür.




Weihnachten retten!

Soll hier eine nihilistische "Kultur" ohne Weihnachten propagiert werden?

Von SELBERDENKER | Was nun tun? Wir irren, irren … Keine Spur, kein Weg, kein Gleis …
Teufel wollen uns verwirren, Teufel drehen uns im Kreis.

Wieviel sind’s? Wohin sie traben? Weshalb heulen sie so laut? Wird ein Poltergeist begraben? Oder eine Hex‘ getraut?

Mit diesen Versen des russischen Nationaldichters Alexander Puschkin beginnt der Roman „Die Dämonen“ von Fjodor Michailowitsch Dostojewski. Was das mit der Überschrift zu tun hat und warum Dostojewski auch heute wieder sehr aktuell ist, dazu später mehr.

Plakative Feindlichkeit gegenüber Weihnachten

Derzeit hängen überall in Köln Plakate der Kölner Philharmonie, auf denen der Satz steht: „Wir müssen Weihnachten retten.“ Das Wort „Weihnachten“ ist allerdings durchgestrichen und unten dick durch das Wort „Kultur“ ersetzt. Dort steht jetzt also „Wir müssen retten Kultur“. Abgesehen davon, dass sich das ziemlich dämlich anhört, wirft es doch, besonders in der Weihnachtszeit, auch ernstere Fragen auf:

  1. Warum plakatiert die Kölner Philharmonie an Weihnachten gegen Weihnachten? Das Wort ist gleich zweimal durchgestrichen.
  2. Hält man Weihnachten nicht für Kultur? Warum stellt man es derart in den Gegensatz zu Kultur? Die größten Komponisten der Weltgeschichte haben wundervolle Werke mit christlicher und auch weihnachtlicher Inspiration geschaffen.

Es ist nur ein Beispiel von vielen. Neben der politischen Instrumentalisierung von Weihnachten wird auch zunehmend eine Feindlichkeit propagiert.

So suggerierte der Freemailanbieter gmx am 19. Dezember 2020 eine besondere „Coronagefahr“ durch christliche Messen, die mit der Realität nicht vereinbar ist. Allein das Titelbild in Kombination mit der Überschrift ist schon eine Botschaft, die von Millionen Nutzern zwangsläufig unterbewußt wahrgenommen wird. Die Mehrheit liest den Text eh nicht. So funktioniert Manipulation. Bei den regiden „Corona-Maßnahmen“ in Kirchen ist es derzeit vermutlich wahrscheinlicher, sich außerhalb von Kirchen mit irgendwas anzustecken als innerhalb.

Weihnachten ist auch für Nichtchristen relevant

Es gibt nicht mehr viel, dass uns in dieser fragmentierten Gesellschaft noch verbindet. Weihnachten ist auch einer der wenigen verbliebenen Fixpunkte unserer abendländischen Kultur. Es liegt nahe, dass die herrschenden Kulturrelativisten in ihrem Streben nach der Einheitsgesellschaft diesen Fixpunkt auch noch beseitigen wollen. Die Feindlichkeit des sich bei uns ausbreitenden Islam gegenüber Weihnachten wurde bei PI-NEWS schon häufig dokumentiert.

Doch die Weihnachtszeit ist mehr als ein christliches Fest. Sie ist eine Gelegenheit, mit den eigenen Leuten zusammen zu kommen. Auch viele Atheisten beschenken sich zu Weihnachten und treffen sich mit der Familie. Wenigstens einmal im Jahr. Juden feiern Chanukka in dieser Zeit. Es soll selbst Moslems geben, die diese Gelegenheit zusammenbringt. Die Weihnachtszeit ist eine gute, eine wichtige Zeit für die ganze Gesellschaft.

Licht und Hoffnung sind besonders in schweren, dunklen Zeiten wichtig.

Der Sozialist Schigaljew

Fjodor Michailowitsch Dostojewski.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski.

Was hat das alles jetzt mit Dostojewski zu tun? In besagtem Roman hat sich eine kleine Gruppe von Leuten zusammengefunden, die im Grunde nichts weiter verbindet als ihr Hass auf Russland und die feste Absicht „die bestehende Ordnung zu beseitigen“. Ihre Vorstellungen und Antriebe unterscheiden sich und sie hassen sich teilweise untereinander.

Besonders interessant sind die Ansichten und Bestrebungen des Sozialisten Schigaljew. Der möchte ein „irdisches Paradies“ errichten, weil es kein anderes gäbe. Ausgegangen war er von dem Ziel der unbeschränkten Freiheit. Er landete am Schluss aber beim „unbeschränkten Despotismus“. Schigaljew möchte ein „neues System der Weltordnung“ schaffen. Seine Vorstellungen in Stichpunkten:

  • Der Mensch wird als Tier gesehen, die Menschheit wird als „Herde“ behandelt.
  • Die Menschheit wird in zwei ungleiche Gruppen unterteilt, was als notwendiges Übel betrachtet wird.
  • Zehn Prozent ist die Elite, sie erhält Freiheit der Person und unbeschränkte Macht über die restlichen 90 Prozent der Bevölkerung.
  • Die 90 Prozent haben sich komplett zu unterwerfen und kehren so zu einer Art „paradiesischer Unschuld“ zurück. Allerdings müssen sie arbeiten.
  • Erreicht wird diese Unterwerfung durch eine „Umerziehung ganzer Generationen“.
  • Da besonders talentierte Menschen Widerstand leisten könnten und Ungleichheit dem Ideal widerspricht, wird abgeschnitten, was aus der Masse hervorsticht.
  • Da niemand in einen solchen Verdacht geraten möchte, wird sich die Mehrheit fügen und eher Abweichler denunzieren wollen als selbst „in Verdacht“ zu geraten.
  • Angst ermöglicht Herrschaft.

Erkennen Sie etwas wieder, liebe Leser? Solche Ideen sind nicht tot. Der Roman ist aus dem Jahr 1873. Im Jahr 2020 ist er wieder sehr aktuell. Weihnachten bringt Menschen zusammen. Weihnachten erinnert daran, was wirklich wichtig ist. Es kann Hoffnung und damit Mut geben. Mut ist das Gegenteil von Angst.

Schigaljew wäre Weihnachten ein Dorn im Auge. Deshalb sollten wir es lebendig halten!




Wohin, lieber Staat?

Von SELBERDENKER | Wir leben in einer Zeit, in der unsere Freiheiten mit großen Schritten beseitigt werden. Freiheit ist nicht automatisch vorhanden, sie muss und sie musste stets erkämpft und verteidigt werden. War sie erkämpft und wurde sie erfolgreich verteidigt, musste sie geschützt werden. Zu diesem Zwecke wurden Freiheitsrechte beschlossen, niedergeschrieben und in Kraft gesetzt.

Ihre Wurzeln hat die Idee der Freiheitsrechte in den Ländern des Westens, in Europa und in den Vereinigten Staaten von Amerika. Freiheits- und Bürgerrechte sind das Fundament unserer westlichen Kultur. Drei grundsätzliche Bürgerrechte, aus denen sich andere ableiten, sind bei uns eigentlich unverhandelbar und es ist die erste Pflicht eines Rechtsstaates, diese zu gewährleisten:

  1. Freiheit – Das Recht auf individuelle Freiheit der Bürger.
  2. Eigentum – Das Recht auf Eigentum der Bürger und dessen Schutz.
  3. Sicherheit – Das Recht auf innere und äußere Sicherheit der Bürger und ihres Landes.

Alle drei Punkte stehen durch die Politik der Regierung Merkel in Frage. Die Freiheit wird im Rahmen von „Corona“ massiv eingeschränkt. Aus dem Recht, sich von Ansteckung zu schützen, wird die Pflicht zum Gehorsam abgeleitet, sich kritiklos den verordneten Maßnahmen zu fügen. Unsere innere Sicherheit wurde durch Merkel persönlich im Jahr 2015 massiv reduziert, als sie eigenmächtig und fahrlässig die Grenzen öffnete.

Die Wehrhaftigkeit der Bundeswehr, als Garant der äußeren Sicherheit, wird seit Jahren schon durch Merkels inkompetente Ministerinnen beschädigt. Dem Eigentum der Deutschen geht es unter Merkel ebenfalls schon lange an den Kragen. Stets mit dem Argument irgendeiner „Rettung“. „Wegen Corona“ wird nun jedoch über gewaltige Gelddruckerei eine enorme Vernichtung von Werten in die Wege geleitet, die alles Bisherige in den Schatten stellen könnte.

Die Freiheit der Kritiker, die der Andersdenkenden

Freiheitsrechte machen überhaupt nur dann Sinn, wenn sie die schützen, die momentan keine Macht ausüben können und jene beschränkt, die gerade über Macht verfügen.

Natürlich gibt es Kritik, doch die kommt offiziell nicht vor. Die freien Medien und die AfD haben sich zu einer Art Parallelrealität entwickelt, die in der Regel ignoriert oder mit aller erlangten Macht bekämpft werden. Wer sich abweichend äußert, so kompetent oder renommiert er auch ist, so stringent und fundiert seine Argumentation auch ist, kommt offiziell nicht mehr vor oder bekommt den Stempel „umstritten“. Das hat direkte Wirkung auf die Wahrnehmung der Bevölkerung. Die zwei mächtigsten Waffen der Herrschenden sind der fast gänzlich auf Linie gebrachte mediale Mainstream und der entsprechend instrumentalisierte Verfassungsschutz.

Von der GEZ-„Demokratieabgabe“ zur faktischen Propagandasteuer

Die GEZ-„Demokratieabgabe“, also der öffentlich-rechtliche Rundfunk, soll durch eine im internationalen Vergleich enorm üppige Zwangsabgabe „unabhängigen Journalismus“ und eine „seriöse Information der Bürger“ gewährleisten. Wie „unabhängig“ dieser üppig bezahlte Journalismus ist, können wir an den Inhalten und an den politischen Haltungen ihrer Macher sehen: Das ist nicht unabhängig. Das ist abhängig von der Agenda der Herrschenden, deren Lied gesungen wird. Wer von eingetriebenem GEZ-Geld profitieren möchte, muss die linksgrüne politische Haltung haben und verbreiten – oder wird gefeuert. Die verbreiteten Informationen sind selektiv und werden passend ideologisch aufbereitet den unfreiwilligen Kunden serviert. Das zu finanzieren, ist keine „Demokratieabgabe“. Demokratie lebt von respektvollem Dialog. Es ist eine faktische Propagandasteuer.

Vom Verfassungsschutz zum Regierungsschutz

Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist das Grundgesetz. Es ist leider heute nur noch eingeschränkt gültig. Der Sinn und Ursprung unseres guten Grundgesetzes wird in seiner Präambel definiert:

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.
Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.

Daraus gehen wichtige Grundsätze hervor:

  • Das Grundgesetz ist nur vor Gott und den Menschen verantwortlich.
  • Das Deutsche Volk besitzt eine verfassungsgebende Gewalt, mit der es sich das Grundgesetz gab, das nun für das gesamte Deutsche Volk Geltung hat.
  • Deutschland ist ein Staatenbund mit Länderkompetenzen.
  • Die Freiheit Deutschlands wird als gegeben definiert. Freie Selbstbestimmung ist Grundsatz des Grundgesetzes.
  • Das Grundgesetz kommt vom Volk, hat dem Volk zu dienen und muss das Volk schützen.

Ein „Verfassungsschutz“ hat dieses Grundgesetz zu schützen und über seine Einhaltung zu wachen, allein im Sinne der Bürger, wenn er seiner Bezeichnung gerecht werden soll. Dabei muss er unbedingt parteipolitisch neutral sein und auch parteipolitisch neutral agieren. Das ist seit der Absetzung Hans-Georg Maaßens offensichtlich nicht mehr der Fall. Der Verfassungsschutz wird mit Erfolg als Druckmittel und als interner Spaltkeil gegen die AfD eingesetzt, obwohl aus deren Parteiprogramm nicht ansatzweise eine Grundgesetzverletzung ableitbar ist.

Mit der massiven Grundgesetzbeschneidung durch die gegenwärtige Regierung hat dieser Verfassungsschutz dagegen offenbar überhaupt kein Problem.

Hinkende Vergleiche, die heute aber dennoch herangezogen werden müssen

Als in der Nacht vom 27. Februar 1933 der Reichstag brannte, wurde das von den Herrschenden zum Anlass für gravierende Freiheitseinschränkungen genommen. Das Brandereignis benutzte man zur Gängelung der Bürger. Mit der „Reichtagsbrandverordnung“ ermächtigte man sich zu Beschränkungen der auch damals geltenden Meinungsfreiheit, der Versammlungsfreiheit, des Schutzes der Wohnung und anderer grundlegender Freiheitsrechte. Es war ein Meilenstein zur Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur.

Als am Rande der „Querdenken“-Massendemonstrationen in Berlin einige Leute die Treppenstufen des Reichstagsgebäudes hinauf gingen, ohne irgendwelche ernsthafte Sachbeschädigung anzurichten, wurde das von der Regierung und ihren Medien als „Sturm auf den Reichtag“ betitelt und als willkommener Anlass genommen, nicht auf die tausenden, völlig friedlichen Demonstranten vor ihrer Haustüre eingehen zu müssen. Die paar Hanseln auf der Treppe des Reichstags wurden zum „Angriff auf unsere Demokratie“ aufgeblasen und drei Polizisten, von denen einer wie irre mit seinem Schlagstock wirbelte, wurden als „Demokratie-Retter“ vom SPD-Bundespräsidenten inszeniert. Der hatte sogar geschwollen von einem „Angriff auf das Herz unserer Demokratie“ gefaselt.

Nein, Steini, das Herz unserer Demokratie ist nicht die Treppe des Reichstagsgebäudes! Das Herz unserer Demokratie ist unser Grundgesetz, das zu unserem Schutz gemacht ist (!) und dessen Verstümmelung du in diesem November ganz selbstverständlich mit deiner Unterschrift zugestimmt hast.

Es hätte auch nicht mehr verwundert, wenn man nach diesem absurden Schauspiel vor dem Reichstag eine Art „Reichstagssturmverordnung“ in Kraft gesetzt hätte. Unsere Grund- und Freiheitsrechte schränkte man jedoch nur wenig später ein. Als Anlass diente dieses Mal nicht ein Feuer, sondern ein Virus.

Wohin wollen sie gehen? Wie weit wollen wir da noch mitgehen?

Wir sind vielleicht noch nicht ganz wieder in einer Diktatur angelangt. Doch die Mechanismen, die dahin führten, die Methoden, die dazu ermächtigten, sie ähneln sich. Die „Reichtagsbrandverordnung“ wurde von den Herrschenden als Notverordnung deklariert. „Not“ ermächtigte sie zur Gängelung der Bürger, verschaffte ihnen letztlich nahezu uneingeschränkte Macht über sie und ihre Leistungskraft. Der Bürger wurde vom Souverän des Staates zu seinem abhängigen Diener und Werkzeug umdefiniert. Das Individuum hatte sich in die Masse einzufügen. Es wurde nicht mehr diskutiert. Was sich nicht fügte, wurde abrasiert. Entsprechender Druck wurde mit Macht systematisch aufgebaut. Auch damals hatte sich die Mehrheit dem gebeugt.

Das alles läuft gerade wieder ab. Wie weit wollen sie so gehen? Wohin wollen sie überhaupt gehen? Wie weit wollen wir da noch mitgehen?




Die moralische Verbrämung von Kapitulation

Von SELBERDENKER | In einem aktuellen PI-NEWS-Artikel wurde der Begriff des „Kolonisten“ verwendet. Kolonisten können nur kolonisieren, wenn sie auf schwache oder willige Ureinwohner stoßen. Andernfalls werden sie wieder vertrieben oder sie werden gezwungen, sich den Regeln der Ureinwohner unterzuordnen.

Viele Migranten sind auch nicht als Kolonisten gekommen. Sie wären längst integriert, wenn man es von ihnen gefordert hätte. Das ist aber nicht geschehen. Man hat „gefördert“ und irgendwann aus Bequemlichkeit damit aufgehört, auch zu „fordern“.

Unsere europäischen Länder sind den Ländern der „Kolonisten“ technologisch, wirtschaftlich und auch militärisch überlegen, doch die Normalbevölkerung dieser westlichen Länder ist gesellschaftlich gespalten und zur kulturellen Selbstaufgabe konditioniert worden.

Die Macht der „Kolonisten“ in europäischen Ländern resultiert aus ihrer erhöhten Bereitschaft zur Brutalität, ihrer höheren Vermehrungsrate und daraus folgendem politischen Appeasement der Herrschenden. Hinzu kommt noch die kulturrelativistische Vergötzung von Migrationshintergründen, während den europäischen Ureinwohnern gleichzeitig ihre eigene Kultur vergällt und ihre Wehrbereitschaft aberzogen wurde.

Das übersteigerte Selbstbewusstsein der „Kolonisten“ ruht größtenteils auf dem tönernen Sockel des Islam. Ein Schlag mit dem Hammer der Aufklärung – und der Sockel wäre in Europa Geschichte. Da die Expansion des Islam einst alle ehemaligen orientalischen Hochkulturen überrannt und abgelöst hat, wird der verbliebene Sockel des Islam als wichtigste kulturelle Identifikation jedoch wütend verteidigt. Wer außer dem Islam nichts hat, aus dem er sein Selbstwertgefühl ziehen kann, wird natürlich schnell sehr böse, wenn man den Islam kritisiert.

Islam und seine aggressiven Anhänger werden deshalb wie ein rohes Ei behandelt, obwohl die Kultur der Aufklärung hier harte Kritik gebietet. Das nennt man dann Toleranz und begründet es mit der Religionsfreiheit. In Wirklichkeit ist es Kapitulation aus Bequemlichkeit und Angst.

Kapitulation ist längst auch Maxime der Politik und wird, zur heuchlerischen Selbstrechtfertigung, als besonders moralisch hochstehend verbrämt. Doch „Multikultur“ ist ein Popanz. Besonders wenn Islam im Spiel ist.

„Religionsfreiheit“? – Islam in europäischen Kirchen

Es werden heute nicht nur Kirchen in Moscheen umgewandelt, es wurde wieder in einer Kirche gemordet. Moslems dringen überall da, mit Mordabsicht, in Kirchen ein, wo Islam Machtansprüche erhebt. Sie wählen gerne Kirchen, weil diese immer noch Symbole unserer Kultur sind. Das orientalische Christentum wurde so nahezu ausgerottet. In afrikanischen Ländern kommt es jedes Jahr zu islamischen Massakern in christlichen Gotteshäusern mit unzähligen getöteten Christen. Islam ist keine Rasse. Die Täter sind schwarze Moslems, die Opfer sind schwarze Christen. Einige „black lives mattern“ eben nicht so doll, wie andere „black lives“. Im politisch korrekten Mainstream erfährt man davon höchstens in Nebenmeldungen und es wird stets als „religiöser Konflikt“ verbrämt  –  oder neudeutsch – geframed. Es ist jedoch Teil der blutigen Expansion des Islam, es läuft ein Programm, das direkt aus seinem mörderischen Handbuch kommt.

Papst Benedikt XVI. deutete dieses uralte Problem in einer Vorlesung nur vorsichtig und indirekt durch ein Zitat des byzantinischen Kaisers Manuel II. an: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“. Eine rationale Antwort auf die Frage bekam er nicht. Die islamische Welt gab sich dafür schwer beleidigt. Weitere Christen wurden von Moslems massakriert. Benedikt XVI. ist nun nicht mehr Papst. Die besagte Vorlesung in Regensburg hatte das Thema „Glaube und Vernunft“.

Seitdem ist die offizielle kirchliche Kritik am Islam nahezu vollständig verstummt. Das Morden hört jedoch trotzdem nicht auf! Durch Appeasement wird sogar alles immer schlimmer.

Hätte Christus sich selbst verleugnet, gäbe es das Christentum nicht. Er hätte unter Pontius Pilatus abgeschworen, seine Botschaft wäre vergessen worden. Niemand erwartet den Märtyrertod von einfachen Christen. Jesus will, dass wir leben! Doch wenn hohe Kirchenführer sich der opportunistischen Politik anbiedern, indem sie das eigene christliche Gottes- und Menschenbild relativieren und verwässern, um eine falsche Gleichheit mit dem Islam zu suggerieren und es persönlich bequemer zu haben, dann sind sie keine Hirten mehr, dann dienen sie den Metzgern. Dann gleicht ihr üppiges Kirchensalär den 30 Silberstücken, die sie heute den Hohepriestern des Zeitgeistes zu verdanken haben. Auch wenn sich die Zeitgeistlichen gerne so aufspielen, sie sind nicht „das Christentum in Deutschland“.

Kein Grund mehr zur Hoffnung?

Wer keine Hoffnung mehr hat, kapituliert. Kapitulation, Unterwerfung ist aber genau das, was sie anstreben. Anders als der Autor des anfänglich zitierten Artikels möchte ich deshalb auch nicht pessimistisch enden.

Das Abendland wird nicht aus Schwäche kolonisiert, sondern weil es seine kulturelle Stärke nicht zeigt, weil es sich betrügen lässt und sich aus Bequemlichkeit selbst betrügt.

Als Christ hat man immer eine letzte Hoffnung, weil man eine letzte Gewissheit in seinem Herzen trägt, die einem niemand nehmen kann. Doch auch wer diese Gewissheit nicht besitzt, sollte die Hoffnung nicht aufgeben, denn spätestens wenn die Bequemlichkeit schwindet, woran sie derzeit kräftig arbeiten, wird es für die politisch korrekte Mehrheit immer schwieriger werden, sich selbst zu betrügen.

Ja, wir haben einen immer höheren Anteil an Migranten in unserer Gesellschaft. Doch mit ihnen steigt nicht nur die Zahl der Verächter einer freien Gesellschaft, sondern auch die Zahl derer, die weiterhin in einem freien Land leben wollen. Auch immer mehr Einwanderer sehen mit Sorge, wie sich Deutschland zum Negativen entwickelt und haben es satt, mit den Migranten in einen Topf geworfen zu werden, die zu dieser Negativentwicklung beitragen. Ob an der Regierung oder nur als „Anti“faschisten auf der Straße: Zu den größten Feinden von Einigkeit und Recht und Freiheit zählen derzeit viele autochthone Deutsche. Die Frage der Zukunft wird deshalb nicht sein, ob man schon deutsche Großeltern hatte, sondern ob man unser freies Land liebt und zu verteidigen bereit ist.

Deshalb werden sich die Politisch Korrekten in Zukunft mit ihren zwei einzigen Waffen zunehmend lächerlich machen: Nazikeule und Rassismuskeule werden wirkungslos.

Es kann noch etwas dauern, doch irgendwann wird zwangsläufig die Stunde des Verstandes schlagen. „Politische Korrektheit“ wird zunehmend als das erkannt, was sie ist, als verklemmte Wegbereiterin der Unfreiheit. Dann wird jeder behaupten, doch eigentlich schon immer politisch inkorrekt gewesen zu sein.

Das Licht am Ende des Tunnels muss nicht immer ein entgegenkommender Zug sein. Jeder Tunnel hat ein Ende.




Der Triumph des Willens – zur Unwissenheit

Von SELBERDENKER | Viele „Selberdenker“ heute schimpfen auf die Herrschenden und ihre Medien. Sie beklagen, was aus unserem schönen Land wird. Sie ärgern sich über die Anmaßungen des immer gleichen Häufleins reicher Medienfiguren, die oft geistig erschreckend wenig zu bieten haben aber trotzdem ständig präsent sind. Sie wundern sich darüber, welche Bedeutung diesen Leuten medial zugedacht wird.

Andere, wesentlich gehaltvollere und kompetentere Stimmen kommen dagegen schlicht nicht mehr vor oder werden, nachdem sie sich kritisch geäußert haben, zunächst mit dem Prädikat „umstritten“ bedacht und erst dann ignoriert. Einige murren. Doch seien wir mal ehrlich: Die große Mehrheit will es nicht genau wissen, man schluckt und glaubt, was da vorgesetzt wird.

Orwells Schweine wählen!

Es entsteht der Eindruck, dass uns ein kleiner Club aus Parteien, Konzernen, Superreichen und deren Medien beherrscht, dass Demokratie nur Fassade und die Welt eigentlich deren Spielplatz ist. Man könnte sich zurücklehnen und sagen, dass die Superreichen und Mächtigen die armen Leute entmündigen und beherrschen, wie sie es immer getan haben. Dann werden wir Sozialisten und Kommunisten und schreien nach der „Diktatur des Proletariats“, das dann „Gerechtigkeit“ erzwingt.

Die heutigen Sozialisten und Kommunisten tun dies ja auch und unterschlagen dabei, dass sie längst selbst satter Teil vom Club geworden sind. Wie die Schweine aus Orwells „Farm der Tiere“. Diese „Schweine“ greifen auch nicht bei den Superreichen und Superstars zu, mit denen sie gerne an einem Tisch sitzen und sich ablichten lassen, sondern sie enteignen den bürgerlichen Mittelstand und sägen am Eigentum einigermaßen wohlhabender Familien, die es nach Generationen harter Arbeit endlich auf einen grünen Zweig geschafft haben.

Besonders nah an den staatlichen Futtertrögen lassen es sich heute in der Regel Linke gut gehen. Mit dem Konto voll von unserem Steuergeld lässt es sich auch viel einfacher gutmenscheln. Man verteilt das Geld Anderer, lädt fremde Völkerscharen in unsere ächzenden Gesundheits- und Sozialsysteme, druckt Euros, als gäbe es kein Morgen. Sie verteilen schon heute unsere Arbeitsleistung von morgen und erkaufen sich damit Stimmen. Die Rechnung bekommen unsere Nachkommen. Doch wer wählt diese Politiker denn immer wieder an die Macht und an die Tröge? Es ist die Mehrheit! Es sind Leute, die sich keine kritischen Fragen stellen oder keine Konsequenz daraus ziehen. Es sind Leute, die nicht an die Folgen denken wollen.

Verblödung als Herrschaftsinstrument?

Wer sich einige Bundestagsabgeordnete ansieht und anhört und gleichzeitig beobachtet, dass das Bildungsniveau in Deutschland immer weiter absinkt, fühlt sich darin bestätigt, dass wir tatsächlich in einer repräsentativen Demokratie leben müssen. Die Linken herrschen in Deutschland. Die haben aber keine Bildungsoffensiven zur Schaffung von Chancengleichheit gestartet oder die extremen Einkommensunterschiede im Land kritisiert. Sie fördern keine Familien, bestärken Frauen nicht darin, Kinder zu bekommen, sondern tun das genaue Gegenteil.  Die Abtreibungszahlen steigen und gleichzeitig wird meist bildungsferner Bevölkerungsersatz aus Afrika und Islamien massenhaft ins Land gelockt, „um die Alterung der Gesellschaft zu kompensieren“.

Was im Zuge von „Corona“ gerade passiert, geht auch auf Kosten der Ärmeren und der Normalbürger. Es ist eine massive Umverteilung von der Mitte nach ganz ganz oben. Wer in der Krise etwas hat, wird es verkaufen müssen. Aktien, Immobilien, Edelmetalle. Die Superreichen sammeln es dann sehr billig ein. Die Armen bleiben arm, bleiben dumm, werden aber gut unterhalten, damit sie nicht aufmucken. Über Netflix und Co. werden uns fragwürdige politische Botschaften eingeträufelt, was wir uns aber gerne gefallen lassen, weil das Ganze mit bombastischen Special-Effekts schmackhaft gemacht wurde. So hinterfragt die Masse nicht, sondern konsumiert und wird dabei, mehr oder weniger subtil, manipuliert. Statt für Bildung zu werben, Leistung zu belohnen, Familien zu unterstützen, wird wahllose Massenmigration Bildungsferner forciert. Für Leser von PI-NEWS und anderer alternativer Medien sind das Binsenweisheiten.

Die Menschen in Deutschland werden nicht klüger – auch nicht im übertragenen Sinne. Dennoch sind sie nicht dumm. Die deutsche Mehrheit funktioniert bestens in ihren Jobs und leistet dort gute Arbeit. Es sind viele hervorragende Fachidioten dabei, Menschen, die aber nicht über ihren Tellerrand oder ihre GEZ-Glotze hinausblicken wollen und deshalb nie das Ganze sehen werden. Sie könnten es tun, sie wollen es aber nicht.

Es wird kein Retter kommen

Bei all den düsteren Aussichten: Leute, die sich selbst Gedanken machen, werden nicht weniger, sondern eher mehr in Deutschland. Forderungen nach Kapitulation drücken zwar Frust aus, ändern an der Situation nichts. Wer sich Sorgen um unser Land und die Zukunft macht und noch nicht kapituliert hat, sollte sich zunächst bewusst machen, dass er immer noch Minderheit ist. Die große Mehrheit hat noch den Willen zur Unwissenheit, möchte lieber mit schwimmen, den leichten Weg gehen, will Versprechungen glauben und sich als besserer Mensch fühlen, statt selbst zu prüfen.

Die Partei AfD ist zwar die repräsentative Alternative, die gewissen politischen Druck erzeugen kann, doch wirklich ändern kann nur jeder Einzelne, jede Einzelne etwas.

Es müssen noch viel mehr Leute kritischer gemacht werden! Jede Kleinigkeit im Alltag zählt da! Ein einfaches Gespräch, eine kurze Bemerkung, wo man sachlich und fundiert zu seiner kritischen Meinung steht, ist schon ein wertvoller Anfang. Manchmal rennt man damit offene Türen ein, manchmal wird man dümmlich beschimpft. Doch da müssen wir wohl durch, denn ein Retter wird nicht kommen.




Die Zersetzung des Christentums

Von SELBERDENKER | Mit den christlichen Kirchen in Deutschland geht es gerade den Bach runter. Mit ihnen schwindet die Bedeutung des Christentums in Europa und somit auch die letzte theologische Bastion gegen den massiv expandierenden Islam und gegen einen säkularen Messianismus.

Die Zahl der Kirchenaustritte konnte im Jahr 2019 einen traurigen Höchststand feiern. „Traurig“ mag hier für viele Leser relativ sein und nicht wenige „feiern“ tatsächlich den Niedergang des Christentums oder der Kirchen. Gegner des Christentums sind Linke wie Rechte, Dumme wie Kluge, Männer wie Frauen. Sie sehen im Verfall christlicher Kultur eine „Befreiung“ oder gar einen „Sieg der Aufklärung“, was Unsinn ist, da Aufklärung und modernes Christentum sich nicht ausschließen. Ganz im Gegensatz zu Aufklärung und Islam, die nicht vereinbar sind. Die Aufklärung in Europa ist massiv bedroht, nicht durch das moderne Christentum, sondern durch neue linke Dogmen, durch die Islamisierung und daraus resultierende Denk- und Sprechverbote.

Wer als Atheist gerne jede Religion pauschal beseitigen würde, verkennt das Bedürfnis des Menschen nach Sinnsuche, nach Spiritualität und nach Antworten auf die metaphysischen Grundfragen. Wer unsere gewachsene abendländische Kultur vom Christentum und auch von den Einflüssen des Judentums „befreien“ möchte, soll mal versuchen, seine Frühstücksbrötchen auf dem Teller nachträglich von Heferückständen zu befreien.

Das Leitbild des Christentums verkörpern eben nicht die Eroberer mit den Waffen oder die heuchlerischen, eigennützigen Pfaffen, die einst mit ihren Kreuzen rechtfertigend an den Scheiterhaufen standen. Das Leitbild des Christentums ist Jesus von Nazareth und das Gottes- und Menschenbild, mit dem er die Welt zum Besseren revolutionierte. Dieses Leitbild hat unsere Kultur und unser Denken geprägt und prägt es weiterhin. „Alle Religionen sind“ eben doch nicht „gleich“.

„Richtige Christen“ und „falsche Christen“

Die eigennützigen Pfaffen tauchen heute wieder auf. Es sind nicht die tapferen Geistlichen und unermüdlichen Helfer, die den Karren ziehen und den verbliebenen Christen im Alltag noch Orientierung und Halt geben. Man findet sie, nicht immer aber besonders häufig, in den oberen Gehaltsklassen der kirchlichen Hierarchie, wohin sie gelangen konnten, weil sie den Herrschenden nach dem Munde reden.

Besonders für Kritiker der Herrschenden, für Konservative und Gegner des destruktiven linken Zeitgeistes, wird es immer schwerer, die Institution Kirche noch zu verteidigen, wenn sie selbst permanenten Diffamierungen und meist dümmlichen Herabsetzungen durch die eigenen höheren Kirchenvertreter ausgesetzt sind. Der von Rudi Dutschke im Jahr 1967 geforderte linkssozialistische „Marsch durch die Institutionen“ ist im Deutschland des Jahres 2020 fast abgeschlossen und hat gerade vor den Kirchen keinen Halt gemacht.

Auf nahezu allen gesellschaftlich relevanten Pöstchen kassiert heute ein Linker oder zumindest eine Figur, die sozialistischen Zielen nicht offen im Wege steht. Tritt jemand aus der Bequemlichkeit seines Pöstchens mit abweichenden Ansichten hervor, wird er oder sie sehr schnell von den Genossen in den Redaktionsstuben zur „umstrittenen“ Person erklärt, medial angegriffen, persönlich herabgesetzt und schließlich abgesetzt. Der frei gewordene Posten geht dann an eine der Personen auf Linie, die überall Schlange stehen.

Vom lukrativen Pöstchen, vom gewohnten Job zum Outlaw – wer hat dazu schon Lust? Kaum jemand. Deshalb funktioniert es auch so gut. Deshalb hält die deutsche Mehrheit auch lieber die Klappe. Wer dagegen in die gewünschte politische Tröte bläst, wird befördert, wie zum Beispiel „Anti-Pegida-Bimmlerin Simone Hahn“, die jetzt auch noch unser GEZ-Geld kassieren darf. Die „richtigsten Christen“ kassieren eben auch „richtig“, so auch Zeit(geist)genossen wie Reinhard Marx, Rainer Maria Woelki, der besonders eifrige Bedford Strohm und früher auch die grundedle Margot Käßmann, die aber dem edlen Tropfen auch nicht abgeneigt war und nur deshalb nicht mehr im Amt abkassiert. Das hält sie allerdings nicht davon ab, Andersdenkenden das Christentum abzusprechen.

„AfD und Christentum nicht miteinander vereinbar“?

Die parteipolitische Zurückhaltung, die zur Trennung von Staat und Religion eigentlich dazu gehört, ist in diesem Deutschland längst Makulatur. Besserkassierende Zeitgeistliche bestimmen, wer sich von den verbliebenen Schäflein denn überhaupt noch Christ nennen darf und wer nicht.

Die AfD wurde nicht nur vom evangelischen Kirchentag ausgeschlossen, aus der evangelischen Kirche kommen auch direkte Anweisungen, die AfD nicht zu wählen, flankiert von besagter Käßmann, die im gelaufenen NRW-Kommunalwahlkampf mal eben „AfD und Christentum“ pauschal als „nicht miteinander vereinbar“ erklärte. Auch der Kölner Diözesanrat erklärte seiner kleiner werdenden Herde: „Wir wählen bunt!“. Er verkündete sogar, die AfD sei „nicht demokratisch“!

Katholische Verbände gaben vor: „Wir wählen! NICHT die AfD!“. Hier wird sich nicht mit Mitchristen auseinandergesetzt, hier wird sich nicht um jede Seele bemüht, hier wird gesäubert, hier werden viele konservative Kirchgänger mit Überzeugungen, die den Herrschenden nicht passen, aggressiv hinausgeekelt.

Brennende Kathedralen und anstehende Kirchenverkäufe

Kulturelle Katastrophen wie die brennende Notre Dame in Paris und der folgende Großbrand in der Kathedrale von Nantes sollten nicht nur Christen aufrütteln. Es sind starke Symbole mit trauriger Aussagekraft. Auch im einst „Katholischen Köln“ werden vermutlich bald Kirchen verkauft. Der Grund ist auch hier nicht „Corona“, obwohl deswegen gerade Messen verboten werden, die Bänke mit Klebeband verunstaltet sind und Desinfektionsspender in den Kirchen das Weihwasser ersetzen. Die Abtreibungszahlen steigen ebenfalls an und die Gründe sind in den seltensten Fällen Vergewaltigung oder gesundheitliche Gefahren. Den Leuten, den Frauen schwindet die Hoffnung. Warum schweigt die Kirche?

Das alles scheint jedoch kaum noch jemanden zu stören. Hier schwindet eine ganze Kultur! Immer schneller! Wer sich darüber freut, muss allerdings zur Kenntnis nehmen, dass das hinterlassene Vakuum sich bereits wieder füllt. An die Stelle des modernen Christentums treten hier der unaufgeklärte Islam, ein hirn- und seelenloser Konsum-Kult und eine Reihe von künstlich geschaffenen säkularen messianischen Bewegungen, vom Schlage FFF und BLM.

Kirchenaustritt? Meine Meinung: Nein!

Im Kommentarbereich von kritischen Artikeln über den Zustand der Kirchen findet man recht schnell die Forderung nach dem Kirchenaustritt. Wenn man als AfD-Mitglied in einer Messe mit eh nur traurig wenigen Besuchern sitzt, weil einem die Heilige Messe wirklich etwas gibt, wenn man in seinem Leben viel im karikativen Bereich tätig war, sehr vielen Menschen schon direkt geholfen und sich dabei auch ordentlich die Hände schmutzig gemacht hat, dann ist es fast unerträglich, sich von der Kanzel noch Belehrungen darüber anzuhören, was man doch für ein schlechter Mensch ist, wenn man die AfD wählt. Man sei „menschenfeindlich“ und „unchristlich“. Es kommt einem sogar in der Kirche noch die Galle hoch, man möchte einfach aufstehen und gehen und sich die paar Kröten Kirchensteuer sparen.

Doch Flucht ist nicht der richtige Ansatz, meine ich. Ich stehe hinter der Tradition der katholischen Kirche und halte sie potentiell für ein letztes Bollwerk gegen die Islamisierung und den Sieg derer, die nicht das Gute im Individuum sehen, sondern die Menschheit verächtlich als zu steuerndes Kollektiv betrachten. Eine Bestätigung dessen sehe ich in der Vehemenz, mit der der Zeitgeist an der Zersetzung dieses Bollwerks arbeitet.

Das Christentum hat noch viel mehr zu bieten als die paar politisierenden Klugschwätzer mit den moralischen Zeigefingern, die das Kreuz hochhalten oder verstecken, je nachdem, ob es ihnen gerade Nutzen verspricht oder nicht.

Die Diskussion ist eröffnet. Es wäre schön, wenn sie kontrovers, aber dennoch höflich bliebe.




Kieler Koch: „Ich bin ein Mohr und ich stehe dazu“

Von SELBERDENKER | In der englischen Sprache gibt es eine Redensart, die ausdrückt, dass etwas in wenigen Worten prägnant zusammengefasst wurde: „In a Nutshell“, in einer Nussschale. Das Newsportal FlinkFeed hat ein Interview mit dem Gründer und Inhaber des Restaurants „Zum Mohrenkopf“ geführt, das unsere ganze verquaste Rassismusdebatte in eine eben solche Nussschale packt. Es sind wirklich alle wichtigen Punkte damit abgehakt. Schöner geht die Entlarvung der Hüter der Politischen Korrektheit kaum.

Ein „amerikanischer Traum“

Das Interview sollte man im Original lesen.

Die Quintessenz sei hier nur kurz skizziert:

  1. Mit Hirn, Talent, harter Arbeit und einem festen Willen kann man sich Erfolg und Anerkennung verdienen – unabhängig von Herkunft oder Hautfarbe.
  2. Wer seiner neuen Heimat Anerkennung und Respekt zollt, erhält Beides zurück.
  3. Die angeborene „Opferkarte“ spielt nur aus, wer sonst nichts zu bieten hat.
  4. Ein selbstbewusster Schwarzer hat keine weißen Fürsprecher nötig.

Die „Antirassisten“ mit den rassistischen Vorurteilen

Andrew Onuegbu berichtete von einem Erlebnis mit zwei Gästen, die eigentlich in sein Restaurant gekommen waren, um sich über Rassismus zu empören. Restaurant „Zum Mohrenkopf“ – Deutsche Küche… das muss doch ein Nazi betreiben! Sie konnten nicht fassen, dass ein Schwarzer dort arbeitet und noch weniger konnten sie glauben, dass der Schwarze der Chef ist. Ihr Weltbild wurde erschüttert, sie bestellten, sie speisten und verließen wohl verstört aber zufrieden das Lokal. Ein „Mohrenkopf“ wurde früher als „Auszeichnung von Fürsten für gute Küchen“ verliehen.

Die Einzigen, die mit „Mohrenkopf“ negative Dinge assoziieren, sind die selbst ernannten „Anti-Rassisten“ – und diese Leute wollen dieses und andere Worte dann auch verbieten. Ideologisch eng verwandt sind solche Zeitgenossen mit den faschistoiden Rotten, die wie damals Schwarzhemden und SA Andersdenkende zusammenschlagen und einschüchtern und sich dann noch „Antifa“ nennen.

Um dem obligatorischen Vorwurf vorzubeugen, der Restaurantbesitzer würde hier instrumentalisiert oder „von der falschen Seite Applaus bekommen“:  Onuegbu hat überhaupt keinen politischen Applaus nötig. Weder von „links“, noch von „rechts“. Sein Erfolg spricht für sich.

Muhammed Ali, als Idol mit einigen Fragezeichen

Dass Muhammed Ali ein legendärer Boxer war, steht außer Frage. Doch das war er schon als Cassius Clay, bevor er seinen Namen änderte. Cassius Marcellus Clay war ein amerikanischer Politiker und Kämpfer gegen die Sklaverei. Mohammed und sein Enkel Ali hielten selbst schwarze Sklaven. Ein interessanter Nebenaspekt des besagten Interviews, der das Heldenbild etwas vergällt.

Muhammed Ali stand dem Radikalen Malcom X nahe, der „Nation of Islam“ einer antisemitischen Organisation schwarzer Moslems mit separatistischen Zielen. Den gewaltfreien Christen Martin Luther King, der sich an den Idealen Ghandis orientierte, bezeichneten diese Leute als einen „Hausneger“. Al Kaida verwendete diese Wortwahl ebenfalls gerne.

Dass Muhammed Ali eitel bis zum Abwinken war, ist auch kein Geheimnis. Vade Retro Satans, Nunquam Suade Mihi Vana (Weiche zurück, Satan, führe mich niemals zur Eitelkeit!).

Die BLM-Welle stünde heute wohl auch eher auf der Seite von Malcom X.

Rassismus als politisches Zugpferd

Rassismus ist so alt wie die Menschheit und überall dort vertreten, wo Menschen auf Menschen stoßen, die anders aussehen. Natürlich gibt es immer noch Rassismus von Weißen gegenüber Schwarzen. Es gibt auch immer noch Rassismus von Schwarzen gegenüber Weißen und von Gelben gegenüber Weißen und Schwarzen und umgekehrt. Das kann man jedoch nicht per Verordnung abschaffen, es ist menschlich und wird immer da sein. Wenn Vorurteile jemanden stören, dann kann er sie nicht per Verordnung verbieten oder durch permanente „Anti-Rassismus-Beschwörungen“ exorzieren. Wenn Vorurteile jemanden stören, dann muss er sie entkräften!

Was BLM und all die neulinken Bessermenschen und Sprachhygieniker jedoch gerade abziehen, ist das Befeuern von Konflikten, um ihr eigenes Süppchen darauf zu kochen.




Der Siegeszug der politisch korrekten Jakobiner

Von SELBERDENKER | „Der hat Neger gesagt! Der muss weg!“ So konnte sich Harald Schmidt vor wenigen Jahren noch über ein Phänomen lustig machen, das heute längst Staatsraison ist. Das entsprechende Video kann man momentan noch bei Youtube abrufen, es ist aber nicht unwahrscheinlich, dass es dort bald verschwindet. Zum Beispiel „wegen Hass“. Denn das Video ist einerseits politisch nicht korrekt und andererseits arbeitete Schmidt mit Humor. Vor Beidem haben sie Angst wie der Teufel vor dem Weihwasser.

Keine Zigeunersauce und keine „Afrika“-Kekse mehr

In recht kurzen Abständen werden im Schatten von „Corona“ gerade politisch korrekte Säuberungen vorgenommen. Vor wenigen Wochen noch warf ein Haufen Spinner dem Gebäckhersteller Bahlsen „Rassismus“ vor, weil dieser seit 60 Jahren einen Schokoladenkeks mit dem Namen „Afrika“ verkauft. In Afrika wird mit Abstand die größte Menge Kakao angebaut und verkauft, weil das Klima dort für diesen Zweck wie geschaffen ist. Der Kakao kommt aus Afrika. Deshalb heißt der Keks so. Afrika steht hier für kulinarische Genüsse. Trotzdem wird Bahlsen nun nach 60 Jahren seinen Keks für die Spinner umbenennen:

„Viele von euch haben sich intensiv mit unserem Produktnamen Bahlsen Afrika auseinandergesetzt und hier kommentiert. Eure Meinungen und die Kritik nehmen wir sehr ernst. Wir distanzieren uns von Rassismus und Diskriminierung in jeder Form. Aus euren Kommentaren haben wir unterschiedliche Meinungen herausgelesen. Einige assoziieren den Produktnamen mit Rassismus, während andere die Diskussion um den Produktnamen nicht nachvollziehen können und finden, dass genau dieses Schubladendenken Rassismus fördert. Wir haben dieses Produkt vor 60 Jahren ins Leben gerufen und damals wie heute lagen uns rassistische Gedanken mehr als fern. Um zu vermeiden, dass unser Produkt Assoziationen mit Rassismus hervorruft, arbeiten wir bereits an einer Umbenennung.“

Aktuell hat es nun auch, wie PI-NEWS bereits berichtete, Knorr getroffen. Der vermutlich gleiche Haufen Spinner hatte der Zigeunersauce von Knorr „Rassismus“ vorgeworfen. Die umgehende Reaktion von Knorr:

„Da der Begriff „Zigeunersauce“ negativ interpretiert werden kann, haben wir entschieden, unserer Knorr Sauce einen neuen Namen zu geben. In ein paar Wochen finden Sie diese als „Paprikasauce Ungarische Art.

Warum verbieten sie nicht auch die Jägersauce? „Paprikasauce Ungarische Art“ könnte zudem ebenfalls „negativ interpretiert werden“. Dazu muss sich einfach nur ein entsprechender Spinner finden. Es kann schlicht alles, wirklich alles, von irgendjemandem irgendwie als Beleidigung aufgefasst werden. Reicht das als Grund dafür, es zu verbieten? Siegt ab jetzt Empörung automatisch immer über Ratio?

Politisch korrekte Jakobiner auf einer Welle des Irrsinns

Es trifft alle Bereiche. Eine Brauerei geht wegen Spinnern offline. Ein jahrhundertealtes Hotel wird mal eben seines traditionsreichen Namens beraubt. Dem „Sarotti-Mohr“ geht es an den Kragen. In Berlin werden Straßen und Haltestellen umbenannt. Kinder sollen nicht mehr Cowboy und Indianer spielen. Otto Waalkes und Astrid Lindgren sind jetzt ebenfalls „rassistisch“. Die Köpfe rollen.

Die politisch korrekten Jakobiner unserer Zeit töten keine Leute, noch nicht. Die BLM-Welle hat bereits Menschenleben gefordert. Doch ihr Vorgehen gleicht dem ihrer historischen Vorbilder auch auf anderer Ebene: Es wird alles vernichtet, was ihnen nur „verdächtig“ erscheint. Sie merzen alles aus, was sie in ihrem eigenen wirren Ideologiegespinst auch nur negativ assoziieren – und kommen damit immer automatisch durch!

Doch warum? Wie kann ein Haufen konditionierter Spinner plötzlich so erfolgreich überall die eigene Agenda durchdrücken? Wie lange geht das noch? Wohin führt das? Woher kommt dieser totale Gehorsam? Vor was oder wem haben die Vernünftigen heute solche Angst?