Köln: Integration vollendet

karneval_blackmovingobjects_200Vom Gemüse-Ali bis zur Großmoschee: In Köln wird alles eingekölscht. Dafür sorgt der weltoffene OB Türkenfritz Schramma mit seinen urkölschen Freunden von der SED und den Grünen, und deswegen gibt es in Köln auch keine Probleme mit der Integration. Die höchste Form der kölnischen Integration, die Teilnahme am Karneval, kündigen jetzt türkische Muslime an. Allerdings gäbe es da noch ein paar Kleinigkeiten zu regulieren. Beim Karneval – nicht bei den Muslimen.

Die Kölnische Rundschau berichtete:

Eine Gruppe von türkischstämmigen Kölnern will Anfang Januar mit der Gründung des „1. Türkischen Karnevalsvereins Deutschlands“ an die Öffentlichkeit treten. Als Ziele nennen sie eigene Karnevalssitzungen und Straßenumzüge, zudem wollen sie ein eigenes türkisches Dreigestirn präsentieren.
Köln – Der designierte Vorsitzende Davut Yilmaz sagt zu der geplanten Gründung: „Viele Türken fühlen sich ihrer Heimatstadt Köln aus tiefstem Herzen verbunden – sie sind hier aufgewachsen und haben die Traditionen, zu denen auch der Karneval gehört, schätzen und lieben gelernt.“ Aus bestimmten Gründen fühlten sie sich jedoch ausgeschlossen. „Insbesondere für die orthodoxen Muslime, zu denen wir uns zählen, ist die Art und Weise, wie der Karneval in Köln zelebriert wird, mit Konflikten behaftet.“ Namentlich die „Freizügigkeit der Geschlechter“ und der nach außen getragene „übermäßige Alkoholkonsum“ vertrügen sich nicht mit ihrer religiösen und kulturellen Überzeugung.

Festkomitee-Chef Markus Ritterbach freut sich über das Bekenntnis zu Köln und Karneval, hält aber beide Vorbehalte für Vorurteile: „Es gibt im Karneval viele Facetten; da stehen die kölschen Traditionen im Vordergrund, nicht die genannte Freizügigkeit oder das Trinken. Das zeigt aber, dass diese türkische Gruppe den Karneval offenbar doch nicht so gut kennt.“ Gleichwohl sei er jederzeit gern zu Gesprächen bereit.

Wir fassen zusammen: Die kölschen Jecken, an der Spitz´ihr festordnendes Komitee vun 1823 e.V. sind eingeladen, sich dem Islam und der Sharia als neuer Satzung zu unterwerfen. Außerdem wird das Dreigestirn ab sofort nicht mehr von den Mitgliedsvereinen im Wechsel gestellt, sondern nur noch von den löstigen Türken vun 2009 e.V.. Und schon klappt es auch mit der Integration. Der Karneval ist eben doch ein Spiegel des richtigen Lebens.

(Foto: Islamkritische Aktion „Black Moving Objects“ im Karneval Krefeld 2007)