Integration heißt Zuckerfest für alle

Die katholische St. Antonius-Gemeinde in Rheine hat uns allen gezeigt, was „Integration“ bedeutet: Das Ende des Ramadan, das Zuckerfest, wird ausgerichtet. Und während man sich allerorten bemüht, die Moslems nicht mit christlichen Feiertagen (siehe hier oder hier) zu belästigen, erklärt der Rabe Abraxas den Kleinen, auf welche Feste es wirklich ankommt. Man muss sie schließlich für die Zukunft rüsten.

Die Münstersche Zeitung schreibt begeistert:

„Warum seid ihr denn alle heute hier?“, fragte der Rabe Abraxas krächzend und eröffnete damit das Kasperle-Theater. „Heute ist das Zuckerfest!“, rufen ihm die Kinder fröhlich und völlig selbstverständlich zu. „Und was bedeutet das?“, hakte der Rabe nach. „Das ist das Fest zum Ende des Ramadan“, sagten die Kinder lachend und vielleicht verwundert, dass der Rabe dies nicht wusste.

„Zuckerfest“ ist die deutsche Übersetzung für das türkische Wort „Seker Bayrami“ und bezeichnet das islamische Ramadanfest. Dies kennzeichnet den Abschluss des Fastenmonats Ramadan und wird von Muslimen auf der ganzen Welt gefeiert. Es ist eines der wichtigsten islamischen Feste.

„Zum zehnten Mal feiern wir heute das Zuckerfest“, sagte Elisabeth Meyer, Leiterin des Familienzentrum St. Antonius. „Wir freuen uns zu sehen, dass so viele Menschen daran teilnehmen und dass selbst die Großeltern sich dafür schick gemacht haben.“ Für Meyer ist das ein wichtiger Hinweis dafür, dass die Integration in Rheine funktioniert. Mustafa Tunceli, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, ist überzeugt, dass Glaube die Menschen zusammenbringen kann. „Die Kinder verstehen sich und die Eltern kommen in Kontakt. Religion spendet Wärme.“ (…) Damit ist für Meyer und Tunceli das Zuckerfest ein wichtiger Teil im großen Projekt Integration. „Die Kinder von heute werden morgen als Erwachsene die Gesellschaft gestalten“, unterstrich Meyer.

Und diese Gesellschaft wird islamisch geprägt sein Das hat sie vergessen, zu erwähnen…

(Spürnase: Florian G.)