Offener Brief einer jüdischen PI-Leserin an die SZ

Monika KaufmannSehr geehrter Herr Boie, da auch ich im Pfarrsaal von St. Korbinian beim Vortrag von Andre Elfiky anwesend war, möchte ich Ihren SZ-Artikel „Besuch von der Anti-Islamischen Kampftruppe“ noch um einiges ergänzen. Das Thema lautete „Islamische Vorstellungen zum Paradies“, und in diesem Zusammenhang erscheint es mir recht wichtig, unter welchen Umständen man ins Paradies gelangt. Insofern waren die Fragen der PI-Gruppe München in keiner Weise „Störungen“, sondern klar auf das Thema bezogen.

Während der Schlacht von Badr gab der selbsternannte Prophet seinen Anhängern das Versprechen, dass „jeder von ihnen, der im Kampf erschlagen wird, nach Allahs Willen ins Paradies eingehen wird“. Einer seiner Krieger, Umayr bin al-Human, schrie auf, „Dann steht mir und meinem Eintritt ins Paradies nichts im Wege, außer meinem Tod durch diese Männer?“ Er war gerade dabei, ein paar Datteln zu essen, warf sie weg, stürzte sich in die Schlacht und kämpfte bis er getötet wurde. Leider bin ich nicht dazu gekommen, Elfiky auf diese Geschichte anzusprechen, denn man hat uns sehr gern bei der Diskussion übergangen.

Ich hatte allerdings die Gelegenheit, Elfiky bei einer Lüge zu ertappen. Er behauptete doch allen Ernstes, der selbsternannte Prophet hätte sich gut mit Juden verstanden. Ich habe dann bemerkt, dass er sich besonders gut mit den 600 – 800 gefangenen Juden verstanden habe, die er teilweise eigenhändig in Yathrib enthauptet hat. Wir Juden waren die ersten Opfer der Mohammedaner und wir werden auch heute noch von ihnen verfolgt. Sehen Sie sich die Bilder der Hisbollah-Kämpfer an, die mit Hitler-Gruß salutieren. Werfen Sie einen Blick auf die Verkaufszahlen von „Mein Kampf“ in arabischen Ländern, auch der Türkei bis 2005. Lesen Sie sich die Charta der Hamas durch, in der der Prophet Mohammed mit dem Spruch zitiert ist:

Das jüngste Gericht wird nicht kommen, solange Moslems nicht die Juden bekämpfen und sie töten. Dann aber werden sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken, und die Steine und Bäume werden rufen: ‚Oh Moslem, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm‘ und töte ihn.‘ (Artikel 7)

Insofern bin ich über die Affinität von PI zu Israel sehr erfreut. Eckhardt Kiwitt glaubt, der Islam sei keine Religion, sondern vielmehr eine „politische, dem Nationalsozialismus ähnliche Ideologie“. Damit befindet er sich in guter Gesellschaft. Der französische Philosoph Michel Onfray kommt in seinem Buch „Traité d’athéologie“ (Deutsche Ausgabe: „Wir brauchen keinen Gott“) zu dem Schluß, dass das 20. Jahrhundert die Epoche der Faschismen verschiedenster Couleur war. Da gab es den braunen, den roten und den schwarzen Faschismus. Sie sind alle den Bach runtergegangen, nur einer hat sich ins 21. Jahrhundert herübergerettet und es ist noch kein Ende abzusehen: Der grüne Faschismus des selbsternannten Propheten, nach der Machtergreifung des Ayatollah Chomeini im Iran fest im Sattel. Und diese Faschisten glauben an das Wort ihres Gottes Allah, das im Koran für alle Zeiten unveränderlich geäußert ist. Dieser Gott bezeichnet Juden mehrfach als „Affen und Schweine“ (Sure 2, Vers 65 / Sure 5, Vers 60 / Sure 7, Vers 166).

Herr Boie, egal, ob Sie Christ, Atheist oder ein sonstiger „Ungläubiger“ sind, Sie entgehen den Hasstiraden dieses rachsüchtigen Gottes ebenfalls nicht. Denn Allah war offensichtlich richtig sauer, dass die meisten Andersgläubigen der arabischen Halbinsel die neue Philosophie seines Propheten als Betrug und Fälschung ansahen. Und so wurde fortan kompromisslos auf Gewalt, Unterdrückung und Mord gesetzt. Was bis heute gilt. Damit müssen Sie, wir und alle Andersgläubigen der westlichen Welt uns auseinandersetzen. Wegschauen, Verharmlosen und Schönfärben ist äußerst gefährlich. Um nicht zu sagen fahrlässig und verantwortungslos. Lesen Sie den Koran, dann werden auch Sie begreifen, welch ungeheurer Gefahr wir ausgesetzt sind.

Was den Kommentarbereich von PI betrifft, so stimme ich mit Ihnen teilweise überein. Manche Kommentare sind wirklich fremdenfeindlich und werden dann allerdings auch gelöscht. Sie dürfen auch nicht vergessen, dass es viele PI-Feinde gibt, die als „U-Boote“ dort schlimme Kommentare verfassen, sofort screenshots anfertigen, um anschließend PI denunzieren zu können. Mir persönlich ist Ausländerfeindlichkeit zutiefst fremd. Ich glaube, ich habe mehr ausländische als inländische Freunde. Aber auch bei meinen konservativen Mitstreitern – ich bin eher dem linken Spektrum zuzuordnen – werden sie keine Ausländerfeindlichkeit ausmachen können. Uns geht es nur um die Ideologie, die wir mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln bekämpfen.

Auch uns kommt genauso wie Henryk M. Broder das Essen hoch, wenn wir mit NPDlern in einem Raum sein müssen. Das hat Willi Schwend, der Vorsitzende von BPE auf unserer letzten Veranstaltung im Zunfthaus unmissverständlich klargestellt. Für Rechts- oder Linksradikale ist bei uns kein Platz. Die NPD ist im übrigen recht mohammedanerfreundlich, zumindest, wenn es um Israel geht. Das sollte Ihnen eigentlich ein wenig zu denken geben. Meiner Ansicht nach sind Konvertiten zum Islam sowieso die Schlimmsten. Da ist der Terrorismus dann vorprogrammiert, siehe in Deutschland die „Sauerlandterroristen“ und ganz neu in Amerika „Jihad Jane“. Wer zum Islam konvertiert, ist im tiefsten Innern ein Nazi.

Unsere PI-Gruppe München ist zurzeit eine der aktivsten in ganz Deutschland. Wir sehen uns als Vorreiter und möchten alle anderen anspornen, unserem Beispiel zu folgen. Ich freue mich immer über jeden Kommentator, der sagt, „Leute, so möchten wir es auch machen“. München war mal die Hauptstadt einer sehr unheilvollen Bewegung, jetzt soll es die Hauptstadt der Gegenbewegung zum diesmal grünen Nazismus sein. Am 8.04.2010 ist es dann wieder soweit, wir laden ein ins Zunfthaus zu einem Vortrag von Michael Mannheimer über „Eurabia, die Islamisierung Europas“. Sie sind selbstverständlich auch ganz herzlich dazu eingeladen, natürlich auch zur Berichterstattung für die SZ, aber bleiben Sie bitte bei der Wahrheit. Sie werden sonst argumentativ zerlegt, das kann ich Ihnen garantieren.

Mit freundlichen Grüßen

Monika Kaufmann
(PI-Gruppe München)

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