Odenwald-Perverser leitete Kinderschutzbund

Florian LindemannDer Skandal um die perverse Kaderschmiede Odenwaldschule zieht immer weitere Kreise – und dabei deckt sich gleichzeitig das Netzwerk linker Seilschaften auf, das sich mit dem Marsch durch die Institutionen wie Mehltau über Deutschland gelegt hat. In Frankfurt ist ein weiterer Zögling des perversen Schuldirektors und seiner willigen Helfer durch verharmlosende Äußerungen über den Missbrauch von Kindern aufgefallen. Ekelhaft: Der Perverse war ausgerechnet Geschäftsführer des Frankfurter Kinderschutzbundes!

Die Frankfurter Rundschau berichtet:

Die Affäre um sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule im südhessischen Heppenheim hat nun indirekt zur Entlassung des Geschäftsführers des Frankfurter Kinderschutzbundes geführt.

Der Vorstand des Vereins beschloss am Donnerstag die sofortige Trennung von Florian Lindemann aufgrund von öffentlichen Äußerungen zu den Missbrauchsvorwürfen gegen ehemalige Lehrer des Elite-Internats im Kreis Bergstraße.

Lindemann hatte 1999 in einem Leserbrief an die Frankfurter Rundschau geschrieben, die Berichterstattung über die Odenwaldschule eines „profilbedürftigen Journalisten“ sei „ein klassischer Fall von ‚Missbrauch des Missbrauchs'“. Zu der Zeit hatte die FR erstmals über die Missbrauchsvorwürfe berichtet. Lindemann war seinerzeit Vorstandsmitglied der Altschülervereinigung der Schule.

Ludwig Salgo, Vorstandsmitglied des Frankfurter Kinderschutzbundes, kritisierte die Äußerungen Lindemanns als „Eselei“. Die Entscheidung für dessen Entlassung sei dennoch nicht leicht gefallen, da Lindemann gute Arbeit geleistet und in einem Artikel für die Schulzeitung der Odenwaldschule auf die Vorwürfe viel differenzierter und mit dem Appell zur Aufklärung eingegangen sei. Mit einem Festhalten an Lindemann hätte der Kinderschutzbund jedoch seine „Glaubwürdigkeit als spezialisierte Beratungsstelle für Opfer“ aufs Spiel gesetzt.

Lindemann räumte in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ein, sein Leserbrief sei „ein Fehler“ gewesen. Er habe „für die öffentliche Wahrnehmung die Opfer vergessen“.

In der Odenwaldschule wurde auch der pädophile Europachef der GRÜNEN, Daniel Cohn-Bendit auf seine späteren Aufgaben vorbereitet (PI berichtete hier und hier).

(Spürnase: Hausener Bub)