Verfassungsschutz klärt über den Islam auf


Wie wir bereits Anfang 2007 berichteten, fühlt unser Verfassungsschutz sich bemüßigt, über die „missbrauchte Religion“ – den Islam – aufzuklären. Er tut das mit Hilfe einer Wanderausstellung, in welcher Verfassungsschutzleute besorgten Bürgern erklären, dass die Inhalte des Koran nichts mit dem (richtig verstandenen) Islam zu tun haben.

So wirbt etwa der Verfassungsschutz im Auftrag der Bundesregierung für die verfassungsfeindliche Idiologie des Islam im Lüecker Rathaus. So soll etwa der Bürger darauf abgerichtet werden, eine Grenze zwischen Islam und Islamismus zu ziehen, wie auch immer. Soll der Bürger auch eine zwischen Islam und Koran ziehen?

„Die missbrauchte Religion – Islamisten in Deutschland“ ist der Titel einer neuen Wanderausstellung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), die vom 11. Juni bis zum 23. Juni 2010 im großen Börsensaal des Rathauses (Eingang Marktseite) gezeigt wird. Ihr Ziel ist, sachlich, differenziert und anschaulich über das Thema „Islamismus in Deutschland“ aufzuklären. Die Ausstellung zeigt die Widersprüche des Islamismus – also des Missbrauchs der Religion für politisch-ideologische Zwecke – zu unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung auf. Sie beleuchtet die verschiedenen Erscheinungsformen, Ziele und Aktivitäten islamistischer Organisationen in Deutschland. Zentrales Anliegen der Ausstellung ist es, klar zwischen der Weltreligion des Islam und der extremistischen Ideologie des Islamismus zu unterscheiden.

Die Ausstellung richtet sich an alle politisch interessierten Bürgerinnen und Bürger, Menschen nichtmuslimischen und muslimischen Glaubens. Angesprochen sind vor allem auch Schülerinnen und Schüler (insbesondere der Sekundarstufe II).

Aha, vor allem sollen also die Wähler von morgen – die Schüler – gutmenschlich verblödet werden.

Schulklassen und sonstige Gruppen erhalten nach vorheriger Anmeldung unter der Telefonnummer (0451) 122-1101 (bis 12 Uhr) eine Einführung in die Thematik der Ausstellung.

(Spürnase: Sterni)