Klartext: Immer Ärger mit Muslimen

Deutscher mit Migrationshintergrund? Jugendlicher? Südländer? Die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine aus Kassel (Foto) verzichtet endlich einmal auf verschleiernde und durch ihre Verallgemeinerung Unschuldige verdächtigende, politisch korrekte Formulierungen. In einem Beitrag über Gewalt gegen Polizeibeamte wird ganz klar benannt, wer den Ärger macht: Junge Muslime. Vertragen die Leser die ungewohnte Wahrheit?

Zwei Polizeibeamte wurden am Samstag Morgen zu einer Schlägerei in einer Straßenbahn gerufen. Ein Fahrgast, der zuvor an einem Glücksspiel teilgenommen hatte, wurde von jugendlichen Kriminellen bedrängt. Über das weitere Geschehen berichtet die HNA:

Als die beiden Polizisten am Ständeplatz ankamen, gab der Schaffner eine Täterbeschreibung ab und zeigte in Richtung Weißenburgstraße. Die Streife nahm die Verfolgung auf. Wenig später sahen die Polizisten einen der Flüchtenden auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Beamten stiegen aus und wollten den 25-jährigen Verdächtigen, der sehr aggressiv gewesen sei, festnehmen. Plötzlich sei der zweite Tatverdächtige, ein 19-Jähriger, auf die Beamten zugekommen. Mit geballten Fäusten. „Ich mache euch kalt, ich mache euch platt“, habe der Mann zu den Polizisten gesagt. Die beiden wendeten sich von dem 25-Jährigen ab und hätten den 19-Jährigen aufgefordert, stehen zu bleiben. Der ging mit den geballten Fäusten weiter. Die Beamten setzten Pfefferspray ein. Auf diese Weise wurde der 19-Jährige gestoppt. Der 40-jährige Polizist drückte ihn auf den Boden, setzte sich auf ihn und wollte ihn mit Handschellen fesseln. Plötzlich habe er nur gemerkt, dass etwas von der Seite kam. Dann spürte er den Tritt. Der 25-jährige Verdächtige trat gegen das Gesicht des Beamten.

Durch das Pfefferspray sei zunächst auch seine Sicht eingeschränkt gewesen, erklärt der 34-jährige Polizeioberkommissar. Deshalb habe er nicht sofort bemerkt, dass der 25-Jährige seinen Kollegen angegriffen habe. Nach der Attacke kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 34-jährigen Beamten und dem 25-Jährigen. „Wir haben uns auf den Straßenbahnschienen geprügelt“, sagt der Polizist.

Bevor weitere Streifenwagen eintrafen, kam ein Passant dem Polizisten zur Hilfe. „Das Verhalten dieses Mannes hat mich sehr beeindruckt. Das war sehr couragiert“, sagt der 34-Jährige. Er hoffe, der Helfer, ein polnischer Staatsbürger, habe zumindest sein Dankeschön verstanden. Äußerliche Verletzungen erlitt dieser Polizist nicht.

Über Beleidigungen wie „Bulle“ oder „Bullenschweine“ regen sich die Beamten schon lange nicht mehr auf. „Wenn mich einer Bulle nennen würde, das fände ich ja richtig süß“, sagt der 40-jährige Polizeioberkommissar vom Kasseler Revier Mitte. Er und seine Kollegen müssen sich andere Frechheiten anhören. Sexuelle Beleidigungen gegen die Frauen, Mütter und Schwestern von Polizisten, die an dieser Stelle nicht wiederholt werden sollen, sind an der Tagesordnung. Den vulgären Ausdrücken und Wortschöpfungen sind keine Grenzen gesetzt. Besonders junge Muslime und Russlanddeutsche, die straffällig würden und deshalb Kontakt mit der Polizei hätten, zeigten gegenüber Beamten keinerlei Respekt mehr.

Die beiden Tatverdächtigen, die am 11. Juni bei einer Festnahme auf der Friedrich-Ebert-Straße den Beamten drohten und gewalttätig wurden, seien wegen verschiedener Vorstrafen aktenkundig. Der 34-jährige Polizeioberkommissar berichtet von einem Vorfall von Mitte Mai. Die beiden jungen Männer, beide sind deutsche Staatsbürger und Muslime, seien ihm bei einer Personenkontrolle an der Weserspitze aufgefallen. Einer der beiden habe zu den Polizisten gesagt, sie seien Dreck.

Dann habe er auf den Boden gespuckt, in den Speichel getreten und gesagt, das sei die Polizei. Der andere, ebenfalls deutscher Staatsbürger, soll zu den Polizisten gesagt haben: „Wir werden Deutschland übernehmen. Alle Deutschen sind Hunde.“ Für junge Muslime sei der Ausdruck „Hunde“ eine Beleidigung, da Hunde im Islam mitunter als unrein gelten.

Wer nun aber meint, die Leser würden die offene Aussprache ihrer Zeitung mit Beifall bedanken, verkennt das Ausmaß politisch korrekter Gehirnwäsche der deutschen Bevölkerung. Alles an dümmlichen Phrasen, auf die der Artikel dankenswerter Weise verzichtet, wird von den Lesern nachgereicht, fast als herrsche große Angst, die Wahrheit, insbesondere über den Zusammenhang von islamischer Sozialisation und Gewaltneigung wahrzunehmen. Vom Versagen des Elternhauses und der modernen Erziehungsmethoden wird da gefaselt, als ob nicht im muslimischen Milieu all dies gerade nicht stattfinde. Ein vorläufiger Gipfel der Einfalt aber ist der Hinweis, die islamische Erziehung würde keineswegs Respektlosigkeit gegen die Polizei bewirken, denn in islamischen Ländern würde diese doch sehr wohl respektiert. Gerade so, als wolle man den zuvor deutlich dargestellten Zusammenhang nicht begreifen, dass es die Ablehnung unserer Polizei, unserer Gesellschaft und unserer Regeln als der der Ungläubigen ist, die die Probleme schafft. Also der Islam.

(Spürnase: Lorbas)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN