Ägypten: Aufruf zum Völkermord gegen Juden

Die moderate Muslimbruderschaft in Ägypten bekräftigte vor einigen Tagen noch einmal ihre moderaten Ansichten. Nach dem zweiten Wahlgang erhielten sie 40 von 60 Mandaten, vor den Salafisten, die 13 Mandate erlangten. In einer Rede in der al Azhar Moschee in Kairo, ruften zwei Mitglieder der Muslimbruderschaft zum Völkermord gegen die Juden auf.

(Von Beschwichtiger)

Beide zitierten unter anderem aus einem Hadith des Propheten Mohammeds, in dem er die Moslems auffordert, gegen die Juden zu kämpfen „bis die Felsen und die Bäume sagen, ‚Oh Sklave Allahs, Oh Moslem, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.“ (until the rocks and the trees will say, ‚O slave of Allah, o Muslim, this is a Jew behind me, come and kill him)

Reaktionen aus Deutschland auf diese Drohungen gibt es nicht. Was zählt, ist das Wetter in 100 Jahren, und die Mordserie der Zwickauer Zelle. Wen interessieren schon die 18.000 Terroranschläge im Namen Allahs seit dem 11. September? Und wen interessieren schon die Juden?

Video:

(Quelle: translatingjihad.com)




Dutzende Tote bei Anschlägen in Nigeria

Während Millionen Christen weltweit mit Weihnachten die Geburt Jesu Christi feiern, macht die „Religion des Friedens“™ ihrem Namen einmal mehr alle Ehre: Bei einer Anschlagsserie auf christliche Gotteshäuser in Nigeria sind Medienberichten zufolge mindestens 35 Menschen getötet worden. Demnach wurden allein beim Attentat auf die katholische St.-Theresa-Kirche in der Nähe der Hauptstadt Abuja 30 Menschen Opfer des islamischen Terrorismus.

Der FOCUS berichtet:

Mehrere Kirchen in Nigeria wurden während der Messe am ersten Weihnachtsfeiertag zum Ziel islamistischer Attentäter. Mindestens 35 Menschen wurden getötet. Zu den Anschlägen bekannte sich die Gruppierung Boko Haram.

„Wir sind für alle Anschläge der vergangenen Tage verantwortlich, einschließlich der heutigen Bombe gegen die Kirche in Madalla“, sagte der Sprecher der Gruppierung Boko Haram, Abul Qaqa, am Sonntag. „Wir werden diese Attacken im Norden in den nächsten Tagen fortsetzen.“

Alleine bei dem Anschlag nahe der St.-Theresa-Kirche in Madalla, einem Vorort der Hauptstadt Abuja, wurden am Sonntagmorgen nach Angaben der Sicherheitskräfte 30 Menschen getötet.

Vatikan spricht von „blindem und absurdem Hass“

Aus verschiedenen Städten wurden im Laufe des Tages zunächst vier weitere Explosionen gemeldet, zwei davon – in der Stadt Jos und der Stadt Gadaka – richteten sich ebenfalls gegen Kirchen. Aus Jos wurde ein Todesopfer gemeldet, in Gadaka wurde nach Angaben eines Anwohners niemand verletzt. Der Vatikan verurteilte den Anschlag in Madalla als Ausdruck „blinden und absurden Hasses“. Vatikan-Sprecher Federico Lombardi erklärte in Rom, die Täter wollten „noch mehr Hass säen und Verwirrung stiften“.

Bereits letzte Weihnachten Anschläge gegen Christen

Bei einer Serie von Attacken in den Tagen vor Weihnachten, zu der sich der Boko-Haram-Sprecher nun noch einmal bekannte, wurden im Nordosten Nigerias bis zu hundert Menschen getötet. Bereits an Weihnachten 2010 verübte sie eine Serie von Anschlägen gegen christliche Einrichtungen in der zentralnigerianischen Stadt Jos.

Die Gruppierung bekannte sich auch zu dem Anschlag auf den UN-Sitz in Abuja, bei dem Ende August 24 Menschen getötet wurden. Boko Haram strebt die Errichtung eines islamischen Staates im Norden Nigerias an. Ihr Name bedeutet „Die westliche Lehre ist Sünde“.

In den Massenmedien wird „Boko Haram“ nun allerorten als „Sekte“ bezeichnet, die ARD sieht in einer „Analyse“ – Überraschung! – Armut als Ursache. Dabei weist sie im gleichen Pamphlet auf die tatsächliche Triebfeder der Dschihadisten hin:

Trotz aller Bekennerschreiben – über die rätselhafte Gruppe islamistischer Fanatiker ist nur wenig bekannt, ihre Ziele sind widersprüchlich. Fest steht: Boko Haram will in ganz Nigeria die islamische Rechtsprechung der Scharia durchsetzen.

Die Terrorserieweckt Erinnerungen an den Anschlag auf eine koptische Kirche in der vergangenen Silvesternacht. Damals waren in der ägyptischen Hauptstadt Alexandria mindestens 21 Christen durch eine Autobombe in den Tod gerissen worden (PI berichtete).

PI-Beiträge zum Thema:

» Modell Nigeria: eine Reise in das kranke Herz des Islam
» Christen an Weihnachten in großer Angst vor…?
» 21 Christen sterben bei Anschlag in Ägypten




Piusbruderschaft kritisiert Islamdialog der Kirche

Der Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland, Pater Franz Schmidberger (Bildmitte) hat in seiner Weihnachtsansprache, die er in der Mitternachtsmesse im Distriktsitz Stuttgart in der Kirche Mariae Himmelfahrt gehalten hat, den Umgang der katholischen Kirche in Deutschland mit dem Islam kritisiert. Dialog bestehe nicht darin, die eigene Position über Bord zu werfen und einer ungläubigen Welt zu verkünden: „Wir haben ja ehedem alle den gleichen Gott“, so Schmidberger.

Hier ein Auszug der Weihnachtsansprache:

[…] Die Anbetung als einzige Haltung des Geschöpfes gegenüber Gott wurde schon im Alten Testament gelehrt. Wir finden eine ausgewählte Priesterklasse, welche allein das hochheilige Opfer im Tempel darbringen darf, unter andauerndem Gebet und Anbetung des Volkes. Der Tempel zu Jerusalem war damals wirklich und wahrhaft das „beit elohim“, das „Haus Gottes“, an dem Gott die von den Menschen gebührende Verehrung gezollt wurde. Das war in einer Welt, da Hochkulturen Naturgottheiten und Götzenfiguren verehrten, ein Wunder des göttlichen Eingreifens in die Menschheitsgeschichte.

Sogar der Islam kennt als Gebetsform die Anbetung: Im fünfmaligen Tagesgebet ist es Pflicht, sich so weit zu verneigen, dass die Stirn den Boden berührt.

Diese Geste ist Ausdruck der Anbetung.

Davon unberührt ist die Tatsache, dass „Allah“, welcher im Islam verehrt wird, mit Sicherheit nicht der Gott der Christen ist und sein kann. Der Koran schließt ausdrücklich eine Gottessohnschaft und damit ein dreifaltiges Wesen Allahs aus („Es gibt nur einen einzigen Gott. Fern von ihm, dass er einen Sohn habe.“ Sure 4,171). Deshalb kennt der Islam auch das Weihnachtsgeheimnis nicht, denn wenn Gott nicht dreifaltig ist, dann kann das Kind in Betlehem auch nicht die menschgewordene, zweite Person Gottes sein.

Diese klare Unterscheidung bietet also eine hervorragende Gelegenheit, den Diskurs mit dem Islam einzuleiten. Aber gerade das begreifen die allermeisten katholischen Theologen nicht: Dialog besteht nicht darin, die eigene Position über Bord zu werfen und einer ungläubigen Welt zu verkünden: „Wir haben ja ehedem alle den gleichen Gott“. Dialog heißt, einem Außenstehenden die Glaubwürdigkeit der eignen Position darzulegen, die Vernunftgründe für den katholischen Glauben einsichtig zu machen. Ob er dann den Glauben annimmt oder nicht, ist eine zutiefst persönliche, freie Entscheidung, welche in einem Wechselspiel von Gottes Gnade und Seele sich abspielt.

Natürlich darf und muss auch der Andersgläubige seine Argumente darlegen und zeigen, warum er diese Ansichten vertritt. Genau darin besteht die theologische Auseinandersetzung, welche die Kirchenväter und große Bischöfe stets geführt haben und welche heute endlich beginnen muss.

Gerade in der Diskussion mit dem Islam gibt es treffliche Anknüpfungspunkte, da neben der Jungfrauengeburt Mariens (Sure 19,17-21) auch Jesus im Koran erwähnt, seine Gottesnatur jedoch zugleich geleugnet wird. Hier ist es Aufgabe wahrhaft christliche Apologeten, für unsere Brüder im Islam darzulegen, warum wir daran glauben, dass Christus wahrhaft Gottes Sohn ist.

Erst wenn die Kirche in Deutschland das in Angriff nimmt, ist der erste, wirkliche Schritt zu einer christlichen Integrationspolitik getan. […]

Hier die komplette Weihnachtsansprache von Pater Schmidberger.




Dumont-Presse: UdSSR gewaltige Leistung

In der Sowjetunion war nicht alles schlecht, läßt uns die Berliner Zeitung in einem Gedenkartikel wissen. Exakt heute vor 20 Jahren hatte die SU fertig, und die sowjetische Fahne am Kreml wurde eingeholt und durch die russische ersetzt. Irgendwie kommen einem diese Sprüche bekannt vor. Bei den Satrapen in der DDR war doch auch nicht alles schlecht. Und in der Sowjetunion allein 20 Millionen Ermordete, Millionen Häftlinge im Gulag – alles nicht der Erwähnung wert! Nach zwanzig Jahren ist bei den Roten Schluß mit der Erinnerung, schließlich ist der Sozialismus eine gute Sache. 

Lesen wir, wie das in der Berliner Zeitung ein Qualitätsjournalist namens Christian Esch hindreht:

Aber so wie man erst aus der Ferne die Höhe eines Berges ermisst, so wird auch aus der Distanz von 20 Jahren die Größe dessen deutlich, was da untergegangen ist. Und so wie sich die Konturen eines fernen Gebirges aufhellen, so hat sich auch der Blick auf die Sowjetunion aufgehellt. Es steckte eine gewaltige Leistung darin, einen solchen Raum zusammenzuwingen, und man muss kein Apologet des Stalinismus sein, um diese Leistung anzuerkennen. Man muss dazu nur durch die Randgebiete des ehemaligen Reiches fahren und sich die Lebensgeschichten der Menschen anhören. Was jetzt ist, das beschreiben sie vor dem sowjetischen Hintergrund, und da schneidet die Gegenwart nicht immer gut ab.
Da ist der kasachische Journalist, der zu Sowjetzeiten in Baikonur Karriere machen konnte: „Da ging es europäisch zu, streng nach Verdienst und nicht nach Verwandtschaft“. Da ist der kirgisische Regisseur, der die vollen Weiden von einst vermisst: „Damals waren wir reich, damals hatte Kirgistan mehr Vieh als Einwohner.“

Ja, es war eine gewaltige demokratische Leistung, mit Polizei, Geheimdiensten, Militär, Zwangsumsiedlungen, Lagern, Mord, Totschlag und Krieg ein Reich zu vergrößern. Und der „Verdienst“ bestand aus dem Parteibuch und war keine Korruption. Echt super, und die vielen Schafe auf den Weiden und die Autobahnen! Eines ist jedenfalls klar, in der Dumont-Presse sitzen immer noch gleich viele Sozialisten, Bolschewisten und Kommunisten wie zu der Zeit, als Erich Honecker prophezeite, den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf! Und das nicht nur in der Berliner Zeitung!

(Das Foto oben zeigt den Dumont-Verlagsleiter, Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili, in seinem Büro)




Wie der Herr, so’s Gescherr

Nur weiß man bei diesen beiden nicht genau, wer wohl der Herr ist, oder besser gesagt war. Wie das Handelsblatt jetzt berichtet, soll der überraschend gefeuerte Olaf Glaeseker (Foto l.), vormaliger Pressesprecher, rechte Hand und Karriereschmied des Bundespräsidenten Wulff, über Gratisreisen gestolpert sein.

(Von Felixhenn)

Stern Online schreibt dazu:

[…] Das Präsidialamt reagierte mit dem Rauswurf des Sprechers offensichtlich auf einen detaillierten Fragenkatalog des stern vom Donnerstagmorgen. Die insgesamt 16 Fragen bezogen sich unter anderem auf wiederholte kostenlose Urlaubsaufenthalte, die Glaeseker in Anwesen des als Partykönig und Promi-Netzwerker geltenden Schmidt verbracht haben soll.

Die Vorwürfe sind für den Bundespräsidenten hoch brisant, weil er selbst persönlich ebenfalls enge Beziehungen zu dem Geschäftsmann unterhält. Zeugen hatten zuvor dem stern gesagt, dass Glaeseker zum Beispiel Ende Oktober 2008 zusammen mit seiner Frau – einer früheren niedersächsischen CDU-Sprecherin – sowie Wulffs damals bereits von ihm geschiedener Gattin Christiane mehrere Tage Gratisurlaub in Schmidts luxuriöser Finca Can Pere Crous in Arbúcies gut 80 Kilometer nördlich von Barcelona in Nordspanien genossen hatte. Die Finca liegt idyllisch in einem Naturpark – ihre Website preist die „paradiesische Landschaft“ – und ist mit Sauna und Pool ausgestattet. Laut Preisliste kostet ein Wochenende in dem Anwesen 900 Euro, eine Woche zwischen 1600 und 2400 Euro, jeweils plus Mehrwertsteuer. […]

Jetzt fragen wir uns, geht denn in diesem Land gar nichts mehr ohne Betrug, Bestechung und Vorteilnahme? Der Herr Wulff hat wohl keinerlei Ahnung von der Verpflichtung, die das Amt des Bundespräsidenten oder Ministerpräsidenten eines Bundeslandes mit sich bringt. Und wenn wir den Herrn Olaf Glaeseker mal ein wenig im Bezug auf Herrn Wullf durchleuchten, den man zuletzt sogar den „Präsidentenflüsterer“ nannte, kommt da schon Erstaunliches zutage. Die Financial Times am 18.12:

[…] Auf dem Spiel steht dabei auch der Erfolg von Glaesekers halbem Berufsleben. Seit 1999 ist er Sprecher, Einflüsterer und Medienberater von Christian Wulff. In Hannover gilt es als sein Erfolg, dass aus dem medienscheuen Oppositionspolitiker der Umfragestar der CDU wurde, der als Ministerpräsident alle Amtskollegen auf hintere Ränge in Beliebtheitsumfragen weglächelte.

Glaeseker wird zugeschrieben, die Verwandlung Wulffs vom biederen Rechtsanwalt zum Liebling aller Schwiegermütter orchestriert zu haben. Als Wulff noch Ministerpräsident war, bezeichnete er Glaeseker einmal als „siamesischen Zwilling“ – weil er ähnlich denke wie er selbst. Beide sind machtbewusst, geben sich dabei nach außen aber betont gutmütig. Beide sind im ländlichen Niedersachsen verwurzelt, Wulff in Osnabrück, Glaeseker in Oldenburg, wo er nach dem Sportstudium auch seine erste Karriere als Journalist startete – in der Politikredaktion der „Nordwest-Zeitung“. Danach arbeitete er fünf Jahre als Hauptstadtkorrespondent im nicht minder beschaulichen Bonn. Mit der Rückkehr nach Niedersachsen wechselte der 50-Jährige die Seiten und wurde Sprecher der Landes-CDU, deren Vorsitzender der zwei Jahre ältere Christian Wulff war. […]

Und wenn wir jetzt noch berücksichtigen, wie sich Wulff während der Affäre Rau und anderen Affären aufgeführt hat, geht es noch verlogener? Die Amis sagen dazu: „Do as I say but don’t do as I do“.

Und selbst um den Geerkens-Ehefrau-Sonderkredit abzulösen, war es ihm nicht genug, Zinsen wie normale Bürger, die er vertreten soll, zu zahlen. Auch da bekam er einen „Schnäppchenkredit“ bei der BW-Bank mit Zinsen, die halb so hoch sind wie beim normalen Kunden. Da fällt einem nur ein: Widerlich.

Und seine Presseerklärung, dass ihm seine „Freunde“ wichtig sind. Was sind das denn für Freunde? Etwa so was wie der Party-Veranstalter Manfred Schmidt, der eine Veranstaltungsreihe namens „Nord-Süd-Dialog“ unter der Schirmherrschaft von Wulff und Öttinger organisiert und damit mehrere hunderttausend Euro verdient hat?

[…] Allein mit dem letzten „Nord-Süd-Dialog“ im Dezember 2009 soll Schmidt mehrere hunderttausend Euro verdient haben, die von Unternehmen für die Veranstaltung gesponsort worden waren. Am Einwerben dieser Sponsorengelder soll die Staatskanzlei beteiligt gewesen sein, was Wulff allerdings bestreitet. […]

Kein Wunder, dass der Herr Schmidt dann nach der Wahl Wulffs zum Präsidenten auf eigene Kosten eine Party für Wulffs Freunde schmeißt, wohl in Erwartung, dass diese Euronen auch vervielfacht werden. Auch Wulff kam am späten Abend dazu, um sich feiern zu lassen.

[…] Schmidt wiederum hatte am 30. Juni 2010 – dem Tag, an dem Wulff zum Bundespräsidenten gewählt worden war – in Berlin auf eigene Kosten eine Party für Wulffs Freunde organisiert. Zu diesem Fest war Wulff am späteren Abend erschienen, um sich feiern zu lassen. […]

Natürlich würde er wohl von allem nichts gewußt haben, sollte man ihn dazu befragen.

Ich denke, wir haben einen Präsidenten mit besserem Erinnerungsvermögen verdient, von Loyalität zum Volk wage ich gar nicht mehr zu träumen, dieser Zug ist wohl durch.