Salafisten-Gipfeltreffen in Kreuzberg gescheitert

Die ursprünglich für Sonntag angekündigte „Benefizveranstaltung der Salafisten für Syrien in Berlin“, auf der sich die radikal-islamischen Prediger Abdulatif, Abu Dujana, Abu Abdullah, Abu Wallah und natürlich die hoch angesehenen und verehrten Islam-Werbe-Ikonen Abou Nagie und Pierre Vogel profilieren wollten, ist erst mal abgeblasen worden.

(Von Verena B., Bonn)

Wie der hessische Landtagsabgeordnete und integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Ismail Tipi, heute in Wiesbaden verlauten ließ, hatte sein Aufruf zur Verhinderung der Veranstaltung über die sozialen Netzwerke sowie über entsprechende Pressemitteilungen in den letzten Tagen den Druck auf den Vermieter der Räumlichkeiten des Vicom Festsaals in der Markgrafenstraße 67 in Berlin-Kreuzberg erhöht: Der Vermieter hat den Vertrag gekündigt. Nach gesicherten Informationen steht den Salafisten der ursprüngliche Veranstaltungsort somit nicht mehr zur Verfügung.

Ismail Tipi freut sich, sagt aber auch:

„Es ist noch ein weiter Weg, um diese faulen Äpfel aus unserer Gesellschaft zu entfernen, aber wenn wir gemeinsam gegen Extremismus und religiöse Hassprediger vorgehen, werden wir diese Extremisten in ihre Schranken weisen. Wir dürfen einfach nicht zulassen, dass sie die Freiheit unserer Gesellschaft ausnutzen und gleichzeitig unsere Gesellschaft und unsere Rechte missachten und für ihre Propagandazwecke missbrauchen.“

Die Demokratie in Deutschland kann also einen kleinen Erfolg gegen den Extremismus verbuchen. Zur Gegendemonstration hatte allerdings wieder einmal nur Pro Deutschland aufgerufen, denn: „Die Ausbreitung des radikalen Islam bedeutet Bevormundung, Verelendung und brutale Diktatur. Deshalb hat diese Strömung in unserem Land nichts zu suchen“, so der stellvertretende Vorsitzende Lars Seidensticker.

Blockparteien, Grüne, Linke, Linksextremisten, Gewerkschaften und christliche Kirchen beobachten das brandgefährliche Geschehen in Richtung einer monokulturellen diktatorischen Weltordnung unter dem Deckmantel „Multikulturalismus“ offenbar mit nur leichten Magenschmerzen. Jedenfalls hatte sich keiner von ihnen zur Gegendemonstration mit den Demokraten angemeldet. Auch die „moderaten Muslime“ bleiben lieber „auf dem Teppich“. Da stellt sicht die Frage, wie viele „faule Äpfel“ hier künftig noch entfernt werden müssen.

(Spürnase: Peter)