Grabler und die „fehlenden Belege“ bei Pirinçci

Wir haben heute bereits über den Artikel von Radio Bremen-Redakteur Jochen Grabler (Foto l.) und die Replik von Bestsellerautor Akif Pirinçci (r.) darauf berichtet. Die Hauptkritik oder besser gesagt Nazi-Keule gegen Pirinçci begründet der frühere Wahlkampfleiter der Bremer Grünen mit fehlenden Belegen in „Das Schlachten hat begonnen“. Die entsprechenden Statistiken kann Pirinçci gar nicht liefern, da dies seitens der Politik aktiv verhindert wird.

Hierzu berichtete vor kurzem Welt Online:

Ähnlich steht es um die alte Streitfrage, ob der Zuwanderungshintergrund von Straftätern erfasst werden soll. Nachdem aus Berlin bekannt geworden war, dass dort 81 Prozent der jungen Intensivtäter Zuwanderungsgeschichte besitzen (fast ausnahmslos türkische oder arabische), forderten CDU und Polizeiverbände, auch in NRW die Zuwanderungsgeschichte zu erfassen, weil man Probleme nur lösen könne, wenn man ihr Ausmaß kenne. Auch dies lehnte Rot-Grün ab. Übrigens aus einem noblen Motiv: Den Menschen mit Zuwanderungsgeschichte könnte daraus allzu pauschal ein Strick gedreht werden. Wo man in diesem Streit auch stehen mag – Fakt ist: Über gruppenfeindliche Kriminalität und potenziell gewaltaffine Milieus wissen wir weniger als möglich.

Wenn man die entsprechenden Zahlen, die es trotzdem in die Öffentlichkeit geschafft haben, zusammenträgt, kann man mühelos Pirinçcis Text bestätigen. Nachfolgend ein paar Beispiele:

Michael Klonovsky schreibt in seinem Blog zu dem Totschlag in Kirchweyhe über den muslimisch geprägten Hintergrund der Täter:

18. März 2013
Gute Kunde kommt aus dem niedersächsischen Kirchweyhe, wo vor kurzem ein junger Einheimischer von einer Türkengang zu Tode getreten wurde. Die SPD dortselbst – näherhin: die des Landkreises Diepholz – hat festgestellt, es spiele „keine Rolle“, welcher Herkunft Opfer oder Täter seien. Heißt das im Umkehrschluss, die Herkunft spielt auch keine Rolle bei deutschen Tätern und ausländischen Opfern? Wie schön! Und noch was: Der Soziologe Dirk Baier vom Kriminologischen Institut Niedersachsen sagte: „Wir stellen tatsächlich fest, dass Jugendliche mit muslimischem Hintergrund, insbesondere türkisch-stämmige Jugendliche, Jugendliche aus nordafrikanischen oder arabischen Ländern, aber auch Jugendliche aus dem ehemaligen Jugoslawien, die zum Teil muslimischen Hintergrund haben, eine bis zu drei Mal höhere Gewaltrate haben als die einheimischen deutschen Jugendlichen. Grund ist aber nicht der Umstand Türke oder Muslim zu sein, sondern die damit verbundenen Schwierigkeiten im Leben.“ Ergo: Ein Muslim hat im Leben mehr Schwierigkeiten als ein Nicht-Muslim, was aber nichts damit zu tun hat, dass er Muslim ist? Und wer mehr Schwierigkeiten im Leben hat, haut halt öfter mal kräftig, bevorzugt diejenigen, die zeitlebens weniger Schwierigkeiten hatten (vorher)? Was müssen diese NSU-Figuren erst für Schwierigkeiten im Leben gehabt haben! Ja, und der Skinhead, ist er nicht ebenso eine wandelnde soziale Ursache wie der türkische Schläger?

Tatsache ist, dass hier keineswegs ein generalisierbares Islam-Problem in Rede steht, sondern eines mit vor allem jungen Männern aus muslimisch geprägten Kulturen, denen die hiesige Rechtsordnung so schnurz ist, wie sie die hiesige Lebensart und den zivilen Umgang mit Konflikten verachten und als Schwäche interpretieren. Nicht der fromme Muslim, der täglich fünfmal vor seinem Gott kniet, stört den sozialen Frieden in diesem Land, sondern es sind die Scharen perspektivloser und offenbar nicht selten auch perspektivwunschloser, sich in ihre ethnisch-kulturelle Restidentität rettender junger Männer, gegen deren Aggressivität eine überalterte Zivilgesellschaft kein anderes Mittel weiß, als sich kompensatorisch in Internet-Foren und bei Sarrazin-Lesungen – oder, was die andere Seite angeht, beim weit ungefährlicheren „Kampf gegen rechts“ – auszutoben (man hat zu Kirchwehye nach der Bluttat phantasievollerweise die Aktivitäten des „Runden Tischs gegen rechts“ forciert, auf dass keiner falsche Schlüsse aus den Vorkommnissen ziehe). Es geht also keineswegs um Muslime als solche, sondern um eine Mentalität, die zwar nicht fromm islamisch sein mag, aber sie muss mit der islamischen Kultur zu tun haben, denn bei eingewanderten Asiaten etwa findet man sie nicht. Es ist eine Mentalität archaischen Machotums, gewaltbereit, ehrpusselig, arbeitsunwillig, bildungsverachtend, kriminell. Ihr Aktionsfeld ist der öffentliche Raum, die Straße, die Schule. Ihre Schimpfwörter heißen „Opfer“, „Schweinefleischfresser“ und „Scheißdeutscher“.

Mal sehen, wie viele Totgepügelte es noch braucht, bis unsere Schwestern und Brüder vom Orden der seligen rotgrünen Herzen ihren Sozialkitsch nicht mehr aushalten und sich den Realitäten stellen. Bei deutschen Tätern mit rassistischen Motiven klappt’s ja längst. Aber die haben ohnehin wenig Zukunft.

Alice Schwarzer, die keinesfalls im Verdacht steht politisch „rechts“ zu stehen, berichtete bereits im Jahre 2003 über das gezielte Verschweigen des Täterhintergrundes bei Vergewaltigungen:

ein Kölner Polizist hat mir kürzlich erzählt, siebzig oder achtzig Prozent der Vergewaltigungen in Köln würden von Türken verübt. Ich habe ihn gefragt: Warum sagen Sie das nicht, damit wir an die Wurzeln des Problems gehen können? Er antwortete: Das dürfen wir ja nicht, Frau Schwarzer, das gilt als Rassismus.

Und auch über die europaweite überproportionale Täterschaft durch Mohammedaner bei Vergewaltigungen gibt es genügende Belege, z.B. für Italien, England oder skandinavische Länder.

Dem Leiter der Radio Bremen-Rechercheredaktion sei hiermit empfohlen, seine seriösen Recherchekenntnisse einmal in der Statistik „Anzahl der Mordopfer in Deutschland von 1987 bis 2011“ bezogen auf die Täterherkunft unter Beweis zu stellen. Wir und viele andere sind gespannt auf Ihre Rechercheergebnisse, Herr Grabler!

Mordopfer in Deutschland bis 2011