Das koranische Konzept von Krieg

„In der universellen Botschaft des Islam als allumfassender Glaubensauftrag ist jedem Muslim die fortgesetzte Anstrengung zum Krieg – und zwar nicht nur strikt militärisch, sondern auch psychologisch und politisch – aufgetragen. Dementsprechend definiert sich die Jihad-Doktrin nicht als ununterbrochenes kämpfen, sondern als permanenter Kriegszustand…“ (Majid Khadduri, War and Peace in the Law of Islam, Seite 64).

Einleitung

Die vorliegende Schrift, verfasst vom pakistanischen Brigadier S.K. Malik, erschien erstmals 1979 in Lahore; das vorliegende Reprint stammt aus Indien und datiert von 1992.

Das Manual steht in einer Reihe mit Sayyid Qutb’s „Meilensteine auf dem Weg“ und Muhammad_Abd_al-Salam_Faradsch’s „Die vernachlässigte Pflicht“. Es hat in der islamischen Welt große Verbreitung gefunden und genießt schon deshalb herausragende Bedeutung, weil es mit einem Vorwort des damaligen Generals und späteren pakistanischen Staatspräsidenten Zia-ul-Haq, sowie einer umfangreichen Vorrede des pakistanischen Generalstaatsanwaltes Allah Bukhsh K. Brohi geehrt wurde. Das versah Maliks Reflexionen über „Jihad, Krieg und Strategie“ mit offizieller staatlicher Unterstützung.

K. Brohi definiert in seiner Vorrede: „Das ruhmreichste Wort im Wörterbuch des Islam ist Jihad, ein Wort, das nicht ins Englische übersetzt werden kann, aber allgemein gesagt „streben“, „sich abmühen“, „versuchen, die göttlichen Belange und Forderungen voranzutreiben“ bedeutet.“ (Vorrede)

-> Jihad

K. Brohi umschreibt die in der koranischen Botschaft immanente Aufgabe des Menschen: Er ist von Allah aufgerufen, die Kräfte des Bösen zu bekämpfen; er soll die Mächte, die der von Allah ursprünglich beabsichtigten Harmonie und dem eigentlichen Lebenszweck entgegenstehen, überwinden. Dies kann nur durch die vollkommene Unterwerfung aller Menschen unter das islamische Gesetz (Scharia) erreicht werden. Der Muslim soll das Mandat, das Allah seinem Propheten offenbart hat, erfüllen: die ganze Menschheit zum Islam zu rufen (da’wa), um den ungehinderten weltweiten Triumph desselben sicherzustellen. Folgerichtig teilt K. Brohi die Welt in die beiden globalen Hemisphären

– dar al-islam
– dar al-harb

ein und zitiert u.a. folgenden Vers:

Sure 47, Vers 4: Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande. Und dann entweder Gnade hernach oder Loskauf, bis der Krieg seine Lasten niedergelegt hat. Solches! Und hätte Allah gewollt, wahrlich, Er hätte selber Rache an ihnen genommen; jedoch wollte Er die einen von euch durch die anderen prüfen. Und diejenigen, die in Allahs Weg getötet werden, nimmer leitet Er ihre Werke irre.

An die Adresse der Ungläubigen richtet K. Brohi folgende Rechtfertigung: „Viele westliche Gelehrte haben mit ihren Fingern auf solche Verse im Koran gezeigt und angeklagt, daß sich der Islam in einem permanenten Krieg gegen die Nicht-Muslime befände. Folgende Antwort soll ihnen genügen: Die Mißachtung von Allahs Autorität durch einen seiner Sklaven macht diesen zu einem Verräter. Als solcher wird er wie ein Krebsgeschwür behandelt werden, das im Organismus der Menschheit wächst. Dieser Organismus ist ein unteilbares Ganzes: kanafsin wahidatin. Es wird also notwendig sein, dieses Krebsgeschwür zu entfernen – auch mit chirurgischen Methoden (wenn es auf andere Mittel nicht anspricht) – um den Rest der Menschheit zu retten.“ (Vorrede)

-> Die Heuchler

Zur Beurteilung des eigentlichen Manuals reicht es, seinen Titel ernst zu nehmen:

The Quranic Concept of War (Das koranische Konzept von Krieg)

Der Koran wird als Verbaloffenbarung angesehen, die der gesamten Menschheit von Mohammed überbracht wurde. Folgen wir Malik, beansprucht die Doktrin und Theorie vom Krieg im Koran einen moralisch höheren Stellenwert als die von Menschen westlicher Prägung definierten kriegsstrategischen Überlegungen. Letztere rezipiert er in seinem Traktat quasi als Gegenpart auf umfangreiche Weise. Im Gegensatz dazu ist der Jihad erhaben und per definitionem gerecht – weil von Allah angeordnet. Er offenbarte seinem Propheten im Zusammenhang mit seinem gegen den Unglauben befohlenen Krieg alle praktisch anzuwendenden und strategisch sinnvollen Anweisungen.

Der Koran ist ein eigentliches Kriegsmanual:

Gemäß Malik’s Erkenntnis gipfelt der globale Expansionsauftrag Allahs zur Unterwerfung der ganzen Welt unter seine Regentschaft in seiner Forderung: „In Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind“.

Malik untersucht eben diesen göttlichen Auftrag anhand von Mohammeds beispielhaftem Vorbild. Wir haben das diesbezügliche Kapitel „Die Strategie des Krieges“ (Seite 51 bis 60 des Manuals) mit den von Allah im Koran angestoßenen taktischen Überlegungen und Anweisungen übersetzt. Maliks Reflexionen leiten sich

– vollumfänglich
– nahtlos
– ohne ungebührliche Überdehnung von Begriffen

aus den von Mohammed geschlagenen Schlachten und den fortlaufend dazu offenbarten koranischen Anleitungen ab: „Anweisungen, die die göttliche Theorie von militärischer Strategie betreffen, finden sich in den Offenbarungen zur Schlacht von Badr, Uhud, Tabuk, zu al-Hudaybiya und zum Grabenkrieg.“ (Seite 55)

Sie bilden die eigentliche strategische Essenz des islamischen gerechten Krieges gegen Heidentum, Ungerechtigkeit und die Unfreiheit menschengemachter Systeme. Allah wirft in seiner Barmherzigkeit – sofern sich die Muslime im Kampf an seine im Koran offenbarten Befehle halten – Schrecken in die Herzen der Feinde des Islam. Durch diese göttliche Fremdbeeinflussung geschwächt werden sie vernichtet werden. Aber nicht nur Allah kann und wird Schrecken in die Herzen der Ungläubigen werfen. Er hat in Sure 8, Verse 59 und 60 nach dem Grabenkrieg den Muslimen ganz ausdrücklich befohlen, dies selbst zu tun:

Sure 8, Vers 59: Und denke nicht, daß die Ungläubigen gewinnen; sie vermögen Allah nicht zu schwächen.

Sure 8, Vers 60: So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt. Und was ihr auch spendet in Allahs Weg, Er wird es euch wiedergeben, und es soll euch kein Unrecht geschehen.

Das ist der eigentlich zentrale Koranvers über die Aufgabe eines Mujahids in seiner Auseinandersetzung mit den Kuffar, denn er geht über Allahs Fremdbeeinflussung hinaus und überträgt die Ausübung von Terror den Muslimen insgesamt. Damit kann sich jeder Mujahid als göttliches Werkzeug betrachten und er ist – welche Verheißung! – Teil göttlicher Machtausübung.

-> Das Gewaltmonopol im Koran

Diese göttliche Legitimation ist für den pakistanischen Brigadier die Grundlage für umfangreiche Studien über Jihad im Allgemeinen und islamische Kriegsführung im Besonderen. Er legt dabei den Jihad, diesen mit größtmöglichem Eifer und größtmöglicher Hingabe von jedem Muslim geforderte Einsatz für Allah, als unabdingbare geistige Voraussetzung und Bereitschaft jeglicher kriegerischen Aktion zugrunde.

Die entsprechenden Verse und ihre geschichtliche Einbindung in Maliks Herleitung dieses göttlichen Terroraufrufes finden sich auch in diesem Kapitel:

-> Schrecken in die Herzen werfen

Die umstrittenste und sicherlich beachtenswerteste Behauptung des Autors ist seine Einstufung von „Terror“ als „Ziel“ aller Anstrengungen des Jihad und nicht nur als „Mittel“, um eine Auseinandersetzung zu beenden. Die Seele des Feindes soll durch permanenten Terror zermürbt werden: „Schrecken in die Herzen der Feinde zu werfen ist nicht nur ein Mittel, es ist das Ziel aller Anstrengung. Wenn einmal der Zustand des Schreckens in den Herzen der Gegner erreicht ist, muß eigentlich nicht mehr viel gemacht werden. Es ist der Punkt, wo sich die Mittel und das Ziel verbinden. Terror hat nicht zum Ziel den Feind zu zwingen eine Entscheidung zu treffen, wir wollen ihm vielmehr die Entscheidung aufzwingen.“ (Seite 59)

Malik geht in seiner Schrift nicht direkt auf die anzuwendenden Methoden zur Verbreitung von Schrecken ein. Das islamische Dogma stellt allerdings genügend Legitimation zur Ausübung von Gewalt zur Verfügung – Gewalt, die genau das bewirkt, was Allah offenbar will: Terror verbreiten. Wir fügen zwei Beispiele an:

1. Eine Möglichkeit ist die Liquidierung von Systemgegnern – ein Damoklesschwert, das über allen Islamkritikern hängt.

-> Auftragsmorde an politischen Gegnern

Die Sira berichtet über den Auftragsmord an Kaab Ibn Al-aschraf. Diese Begebenheit half nachhaltig, in Medina Terror auszulösen:

-> Die Ermordung von Ibn Al-aschraf

2. Eine weitere Möglichkeit ist Wirtschaftsjihad:

-> 39 Möglichkeiten den Jihad zu unterstützen

Das eigentlich Bemerkenswerte an den Ausführungen von Brigadier S.K. Malik ist sicher die Tatsache, daß er eine vollständige Kriegsstrategie – die sich im Übrigen mit entsprechenden Reflexionen westlicher Strategen weitgehend deckt – aus dem heiligen Buch einer Religion destilliert. Und da es sich beim Koran um die einzig gültige göttliche Verbaloffenbarung handelt, muß Malik sehr eng am Text interpretieren. Er erfüllt seine Aufgabe genau und überzeugend.

Auch Bukhari überbringt eine Tradition über die Wichtigkeit des Einsatzes von Terror:

Bukhari V4 B52 N220 berichtet von Abu Huraira: Der Prophet Allahs sagte: “Ich wurde ausgesandt mit den knappsten Worten welche die weitreichendste Botschaft enthalten und ich wurde siegreich gemacht durch Schrecken die ich in die Herzen der Feinde werfe. Während ich schlief wurden die Schätze der Welt zu mir gebracht und mir in die Hände gelegt.” Der Prophet Allahs hat die Welt verlassen und nun, ihr Gläubigen, bringt diese Schätze heraus.

(Der Text geht weiter auf derprophet.info)




Auge in Auge mit dem „Kannibalen von Syrien“

abu-sakkarEs erschien wie eine weit hergeholte Propagandabehauptung: Ein syrischer Rebellenkommandeur, der das Herz eines gefallenen feindlichen Soldaten herausschnitt und es vor der johlenden Versammlung seiner Männer aß (PI berichtete). Die Geschichte erwies sich als wahr in ihrem wichtigsten Aspekt — einer rituellen Demonstration von Kannibalismus — doch als ich den Kommandeur Abu Sakkar letzte Woche in Syrien traf, schien er sich an die Details nur nebulös zu erinnern.

(Von Paul Wood, BBC News / Übersetzung: Klaus F.)

„Ich erinnere mich wirklich nicht,“ sagt er auf meine Frage, ob es das Herz des Mannes war, wie seinerzeit berichtet wurde, oder die Leber oder ein Stück Lunge, wie ein Arzt sagte, der das Video sah. Er fährt fort: „Ich habe nicht hineingebissen. Ich habe es nur zur Show hochgehalten.“

Das Video zeigt etwas anderes. Es ist eines der grausamsten Dokumente, die aus dem syrischen Bürgerkrieg aufgetaucht sind. Darin steht Abu Sakkar über der Leiche eines Feindes und schneidet in sein Fleisch hinein.

„Es sieht aus, als würdest du ihm ein Valentinsherz schnitzen,“ sagt einer seiner Männer heiser. Abu Sakkar hebt eine Handvoll von etwas Blutigem auf und erklärt: „Wir werden eure Herzen und Lebern essen, ihr Soldaten von Bashar dem Hund.“

Dann führt er seine Hand an seinen Mund, und seine Lippen schließen sich um was immer es ist, das er hält. Zu der Zeit, als das Video veröffentlicht wurde, im Mai, riefen wir ihn an und er bestätigte uns, daß er in der Tat einen rituellen Bissen genommen hatte (ein Stück Lunge, wie er sagte).

Nun, da wir ihn von Angesicht zu Angesicht treffen, erscheint er ein bißchen umsichtiger, obwohl der Ärger in ihm aufsteigt, als ich ihn frage, warum er diese abartige Tat begangen habe.

„Ich wollte das nicht tun. Ich mußte,“ erzählt er mir. „Wir müssen den Feind in Schrecken versetzen, ihn erniedrigen, genauso wie sie es mit uns machen. Jetzt werden sie es nicht wagen zu sein, wo immer Abu Sakkar ist.“

Er ist 27, ein stämmiger, zäh aussehender Beduine aus dem Baba-Amr-Distrikt von Homs, mit einem wilden Blick und von der Sonne dunkelbraun gebrannter Haut. Er erzählt mir die Geschichte von seiner Verwicklung in die Revolution, die zu seiner jetzigen traurigen Berühmtheit geführt hat.

Abu Sakkar kämpfte mit den Farouq-Brigaden, bevor er seine eigene Miliz gründete. Vor dem Aufstand war er Hilfsarbeiter in Baba Amr. Er schloß sich den Demonstrationen an, als diese im Frühjahr 2011 begannen. Dann, sagt er, wurden eine Frau und ein Kind bei einem Protest erschossen. Sein Bruder eilte ihnen zu Hilfe. Er wurde ebenfalls erschossen.

In einem YouTube-Video vom Juni 2011 ist Abu Sakkar vor einer Menge zu sehen, die mit Olivenzweigen winkt, um desertierende Armeeoffiziere zu begrüßen. Er nahm den Kampf gegen das Regime auf als einer der ersten, die sich einer neuen Organisation namens „Free Syrian Army“ (FSA) anschlossen.

Im Februar 2012 kämpfte er mit der Farouq-Brigade, und sie versuchten erfolglos, das Regime an der Einnahme von Baba Amr zu hindern. Als die FSA aus Baba Amr floh, gründete er seine eigene Brigade, die Omar al-Farouq. Sie schlugen bittere Schlachten in Qusayr.

Entlang des Weges verlor er einen weiteren Bruder, viele Verwandte, und zahllose seiner Männer. Seine Eltern wurden verhaftet, und er sagt, die Polizei habe ihn angerufen, damit er hören konnte, wie sie sie schlugen.

„Stellt Euch vor, Ihr wärt an meiner Stelle,“ sagt er. „Sie haben Euren Vater und Eure Mutter gefangengenommen und sie erniedrigt. Sie haben Eure Brüder abgeschlachtet, sie haben Euren Onkel und Eure Tante ermordet. All dies ist mir passiert. Sie haben meine Nachbarn abgeschlachtet.“

Er fährt fort, indem er über den Mann erzählt, dessen Fleisch er in seinen Händen gehalten hatte. „Dieser Mann hatte Videos auf seinem Handy. Es zeigte ihn, wie er eine Mutter und ihre zwei Töchter vergewaltigte. Er zog sie aus, während sie ihn anflehten, aufzuhören im Namen Gottes. Am Ende hat er sie mit einem Messer geschlachtet… Was hättet Ihr getan?“

Nun, vielleicht nicht eine Mahlzeit aus meinem Feind gemacht, denke ich. Seinerzeit begrüßten Abu Sakkars Männer, was er tat, mit Rufen von „Gott ist groß“. Jetzt scheinen die Kämpfer, die sich um ihn kümmern, während er sich von einer Verletzung erholt, nur ein wenig peinlich berührt.

Abu Sakkar sagt, der tote Soldat war ein alawitischer oder schiitischer Milizionär. „Er hatte uns beleidigt. Er hat ‚Oh Ali, Oh Hussein, Oh Haydar [schiitische Slogans]’ gerufen,“ sagt er.

„Am Anfang, wenn wir einen alawitischen Kämpfer gefangen hatten, haben wir ihm zu essen gegeben und dafür gesorgt, daß er sich wohlfühlte. Wir haben ihm wie üblich gesagt, wir seien Brüder. Aber dann fingen sie an, unsere Frauen zu vergewaltigen, Kinder mit Messern abzuschlachten.“

Ein Mann im Raum unterbricht uns, um zu sagen, daß die Alawiten keine richtigen Moslems seien. Dieser Krieg wird zunehmend sektiererisch.

Abu Sakkar zeigt mir Narben von 14 verschiedenen Schußwunden auf seinem Körper. „Wir stehen unter Belagerung, es sind jetzt schon zwei Jahre,“ sagt er. „Videos von der Shabiha [Regierungsmiliz] zeigen noch viel mehr und schrecklichere Dinge als das, was ich getan habe. Es hat Euch nicht allzusehr interessiert. Da gab es keine Medienfanfare. Es war Euch egal. Wenn Ihr nur einen Bruchteil dessen erleiden würdet, was wir erlitten haben, dann würdet Ihr auch tun, was ich getan habe und noch mehr.“

Er fährt fort: „Qusayr wurde zerstört, Baba Amr zerstört, Homs wurde vollkommen zerstört. Keinen interessiert es. Seht, unter welchen Bedingungen die Flüchtlinge leben? Würdet Ihr akzeptieren, wenn Eure Eltern auf die gleiche Art leben müssen? Das syrische Volk weigert sich, sich erniedrigen zu lassen. Wir verteidigen die islamische Nation und dies ist, wie die Araber und der Westen uns behandeln? Was hat der Westen getan? Nichts.“

Schließlich fügt er hinzu: „Wenn wir keine Hilfe bekommen, eine Flugverbotszone, schwere Waffen, werden wir Schlimmeres tun [als das, was ich tat]. Ihr habt noch gar nichts gesehen.“

So wurde Abu Sakkar der „Kannibalen-Rebell“ — ein praktisches Symbol für all jene, die, wie der russische Präsident Wladimir Putin, gegen eine Bewaffnung der syrischen Rebellen sind.

Neben einem unbehaglich aussehenden David Cameron stehend, sagte Mr. Putin auf der Pressekonferenz eines G8-Gipfels: „Dies sind Leute, die ihre Feinde nicht einfach nur töten. Sie öffnen ihre Körper und essen ihre Eingeweide vor den Augen der Öffentlichkeit und der Kameras. Sind das Leute, die Sie… mit Waffen ausrüsten wollen?“

Es ist möglich, daß Abu Sakkar schon die ganze Zeit geistig gestört war. Oder vielleicht hat ihn der Krieg so gemacht. Krieg zerstört Menschen — und Syrien ist keine Ausnahme. Wie der Dichter W. H. Auden schrieb: „Denen Böses getan wird, die tun wieder Böses.“

Ich fragte den Stabschef der FSA Gen. Salim Idris, warum Abu Sakkar nicht verhaftet wurde. Seine Antwort teilt uns eine Menge über die Realitäten darüber mit, wie der Krieg auf der Rebellenseite gefochten wird.

„Wir verurteilen, was er getan hat,“ sagte der General. „Aber warum konzentrieren Ihre Freunde im Westen sich auf diese Sache, während Tausende sterben? Wir sind eine Revolution, keine strukturierte Armee. Wenn wir das wären, hätten wir Abu Sakkar hinausgeworfen. Aber er kommandiert sein eigenes Bataillon, das er mit seinem eigenen Geld aufgebaut hat. Will der Westen jetzt etwa von mir, daß ich Abu Sakkar bekämpfe und ihn aus der Revolution herausdränge? Ich bitte um etwas Verständnis hier.“

Abu Sakkar scheint unsicher, wie er mit seiner Berühmtheit umgehen soll. Er ist abwechselnd kleinlaut, nervös, erzürnt und verbittert. Er hat definitiv den Blick eines Mannes, der zuviele schlimme Dinge gesehen hat. Am Ende unseres Interviews sagt er, er sei ein „Engel des Todes“, der gekommen sei, die Seelen des Feindes zu kassieren.

Nachdem das Video an die Öffentlichkeit gelangte, filmten seine Männer ihn, wie er eine Erklärung abgab. (Nicht umsonst wurde dies bereits der YouTube-Krieg genannt.) In diesem Video ist Abu Sakkar in einer frisch gebügelten Uniform zu sehen, unbeschwert eine Zigarette rauchend, in einer Art, die dem ganzen Schauspiel einen Anschein des Absurden verlieh. Er sagt, er sei gewillt, sich vor Gericht zu verantworten — aber nur, wenn Präsident Bashar Assad dies auch tue.

Es besteht für keinen der beiden Männer die unmittelbare Aussicht darauf, sich ihren Anklägern stellen zu müssen. Noch auf Friedensgespräche, oder auch nur einen Waffenstillstand. Und so setzt sich Syriens Abstieg in den Wahnsinn weiter fort.

(Anm. d. Ü.: Es gibt ihn doch noch, den seriösen Journalismus der BBC. Der Reporter erzählt die Geschichte eines Mannes und dessen Sichtweise, aber hält sich mit eigener Bewertung zurück oder kennzeichnet diese als solche. Natürlich wissen wir nicht, was wir alles nicht wissen, aber das ist immer und überall so, wir vergessen es nur allzu gerne und schwelgen lieber in den Wallungen selbstgerechter Erregung. Mich erinnert das ganze an einen frustriert händeringenden Hans Koschnik, der nach Jahren zäher Vermittlungsarbeit im Jugoslawien-Konflikt sagte: „Es gibt auf dem Balkan keine Guten und Bösen, nur Starke und Schwache.“ Aber eine zweifelnde Frage muß erlaubt sein, die der seriöse Reporter nicht beantwortet bzw. nicht einmal stellt: Ein Hilfsarbeiter, der ein ganzes Bataillon mit seinem eigenen Geld aufbaut…?)




Irak: 92-Jähriger heiratet 22-Jährige

In einem kleinen Dorf im Irak heiratet ein 92-jähriger Moslem eine 22-Jährige – weil er unbedingt mit seinen beiden Enkeln eine Dreifachhochzeit feiern will. Der Islam macht das möglich. Er hätte auch wie Mohammed eine Neunjährige nehmen können.




Happy Birthday, George W.!

George-W-Bush.jpegAm Samstag ist der ehemalige US-Präsident George W. Bush 67 Jahre alt geworden. Auch und besonders in Deutschland wird er von linken Journalisten für alles verantwortlich gemacht, was selbst über seine Amtszeit hinaus in den USA schief gelaufen ist. Trotzdem ist er laut einer neuen Umfrage bei US-Amerikanern inzwischen beliebter als der aktuelle US-Präsident. Ein Grund mehr zum Feiern! Happy Birthday und alles Gute auch von der PI-Redaktion! We miss you!




Nigeria: 29 Kinder von Terroristen ermordet

Nahe der Stadt Potiskum im Nordosten Nigerias sind in der vergangenen Nacht bei einem Angriff auf ein Internat 29 Kinder und ein Lehrer ermordet worden. Augenzeugen zufolge kamen die Angreifer mit Benzinkanistern und setzten das Verwaltungsgebäude sowie einen Schlafsaal in Brand. Viele Kinder flohen in Panik in den nahegelegenen Urwald. Laut SPIEGEL war die Region in den vergangenen Jahren immer wieder „von blutigen Unruhen zwischen Christen und Muslimen“ erschüttert worden. Schon interessant, welche Formulierungen SPIEGEL-Redakteure wählen, wenn radikale Muslime systematisch Christen abschlachten. (ph)




USA: Homo-Aktivsten verprügeln Christen

Einer der Lieblingsbegriffe der politischen Linken weltweit dürfte das Wort „Toleranz“ sein. Und das macht aus durchaus Sinn. Denn Linke tolerieren in der Tat sehr viel: Ob nun massenhafte vorgeburtliche Kindstötungen, einen gigantischen Umverteilungsapparat namens Sozialstaat oder exzessive Ausländerkriminalität. Aufhören tut diese nahezu grenzenlose Toleranz behanntlich nur bei Andersdenkenden.

Dies zeigte sich kürzlich auch im amerikanischen Seattle. In der Großstadt im US-Bundesstaat Washington fand eine Homosexuellen-Demonstration statt. Hiergegen protestierten der christliche Straßenprediger Ruben Israel und ein paar Gleichgesinnte, da sie praktizierte Homosexualität für eine Sünde halten. Doch anstatt mit den Gegendemonstranten sachlich zu diskutieren oder sie zu ignorieren wurden die versammelten Homo-Aktivisten schnell übergriffig.

Immer wieder schubsten sie den friedlichen Prediger und seine Freunde, jagten sie von einer Seite zur anderen und stießen Beschimpfungen aus. Schließlich rissen sie den Mann unter lautem Gejohle zu Boden, schlugen brutal auf ihn ein und zerstören sein Plakat. Die Polizei nahm als Hauptverdächtigen den 36-jährigen Jason Queree fest. Laut „Christian Post“ ist Queree seit 1995 bereits 29 Mal festgenommen worden. Gegen ihn und einen weiteren Beschuldigten wird wegen Körperverletzung ermittelt.

Ein Video des Vorfalls hat im Netz innerhalb kürzester Zeit bereits mehr als 152.000 Aufrufe erzielt. Der Videoersteller kommentierte seine Aufnahme mit folgenden Worten:

While photographing this event, I witnessed a growing anger from some of the crowd, towards the preachers. All of a sudden a few members in the crowd attacked the street preachers. I switched to video to document the incident. I DO NOT condone what the attackers did. While I don;t agree with these preachers, it is their Constitutional right to be in public and preach. I think it is tragic that some of the people who justifiably want tolerance in their life, deny that same tolerance to others. I commend the responding Seattle PD Officers for the professional way they handled this situation. The main aggressor was arrested.

Auf Deutsch in etwa:

Während ich bei der Veranstaltung Fotos machte, nahm ich einen innerhalb der Gruppe eine wachsend Wut gegen die Prediger wahr. Wie aus dem Nichts griffen einige Gruppenmitglieder die Straßenprediger an. Ich wechselte zu Video, um den Vorfall zu dokumentieren. Ich DULDE NICHT was die Angreifer getan haben. Und obwohl ich nicht mit den Predigern überinstimme, ist es ihr verfassungsmäßiges Recht sich in der Öffentlichkeit zu bewegen und zu predigen. Ich denke es ist tragisch, dass eingie der Leute die berechtigterweise Toleranz für ihr Leben fordern, dieselbe Toleranz anderen verweigern. Ich schätze die eingreifenden Seattler Polizeibeamten für die professionelle Weise wie sie mti der Situation umgegangen sind. Der Hauptaggressor wurde festgenommen.

Hier das Video:




Ägypten: Als Nächstes die Salafisten?

5_Volker_Perthes_63ef23de3fPardon, weiß irgendjemand, was „gemäßigter Islamismus“ ist? Der Autor, der bis heute nicht einmal den Unterschied zwischen Islam und Islamismus verstanden hat, weiß es nämlich nicht. Aber Professor Volker Perthes (Foto), Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, muss es wissen. Denn der bezeichnet Mursis Sturz in einem Interview der Rheinischen Post als „Rückschlag für den gemäßigten Islamismus“. Und er warnt davor, dass bei Neuwahlen die Salafisten zur stärksten politischen Kraft in Ägypten werden könnten.

(Von Peter H., Mönchengladbach)

Was, bitte, sind „gemäßigte Islamisten“? Islamisten, die alle paar Monate dafür demonstrieren, die Juden „eines Tages“ auszurotten, aber als „Gemäßigte“ nicht gleich zur Tat schreiten? So nach dem Motto: „Keine Sorge, diese Woche gibt’s keine Juden-Ausrottung mehr“? Mit Verlaub – genau das haben die Muslim-Brüder getan. Und deswegen ist es auch zu begrüßen, dass das ägyptische Militär dem Treiben dieser Brüder ein vorläufiges Ende bereitet hat. Volker Perthes jedoch sieht das ganz anders:

Hat sich damit das Experiment des gemäßigten Islamismus für alle Länder des arabischen Frühlings erledigt?

Perthes: Nein, aber es ist ein Rückschlag für den gemäßigten Islamismus. Und das gefährliche daran ist, dass ein Teil des politischen Islam das als Signal verstehen könnte, dass Demokratie für ihn nicht gilt, dass politische Prozesse nur dann gelten, wenn „die Anderen“ gewinnen. Die zweite Gefahr besteht darin, dass nach Neuwahlen das Militär durchaus eine Schwächung der Muslimbrüder erreicht, dass dann aber der stärkste Block im nächsten ägyptischen Parlament von einer ideologisch radikaleren islamischen Partei gestellt wird, nämlich von den Salafisten.

Mit dieser Aussage offenbart Perthes die Annahme, dass bei demokratischen Wahlen in einem islamischen Land die mehrheitliche Bevölkerung ohnehin Parteien und Politiker des politischen Islams wählt. Der durchschnittliche Muslim entscheidet in der Demokratie also nur, ob er nun Fundamentalisten, Jihadisten, Salafisten oder Terroristen wählt – liberale Parteien im westlichen Sinne haben sowieso keine Chance. Und da die Muslim-Brüder jetzt durch das Militär geschwächt wurden, könnte das zur Folge haben, dass die Salafisten, die bei der letzten Wahl ohnehin schon von jedem vierten Wähler gewählt wurden, zur nächsten stärksten politischen Kraft Ägyptens aufsteigen werden. Bis dahin betrachtet ist seiner Diagnose zuzustimmen. Eine Diagnose, die man aber auch so verstehen kann, dass Perthes damit unfreiwillig zugegeben hat, dass Islam und Demokratie im westlichen Sinne nicht kompatibel sind.

Lediglich die ‚Wir müssen die weniger schlimmen Antidemokraten unterstützen, um die ganz schlimmen Antidemokraten zu verhindern‘-Logik, die sich hinter seinen weiteren Ausführungen verbirgt, ist höchst kranker Natur. Zum einen deswegen, weil sie nicht weniger als die Aufgabe unseres Demokratiebegriffes beinhaltet. Zum anderen deswegen, weil die Nazis deutlich vorgemacht haben, wie schnell aus „gemäßigten“ Antidemokraten kriegslüsterne und mörderische Antidemokraten werden. Man kann diese Art von Logik als Appeasement bezeichnen, man kann sie aber auch als das geistige Armutszeugnis all derer bezeichnen, die aus der deutschen Geschichte bis heute nix gelernt haben.

Aber Volker Perthes ist nicht irgendwer. Perthes gilt als wichtiger und einflussreicher Berater deutscher Politiker. Es ist davon auszugehen, dass viele Politiker auch weiterhin seiner Logik folgen werden. Und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis seine Logik, einschließlich der Preisgabe unseres Demokratiebegriffes, auch in der deutschen Innenpolitik Anwendung finden wird. Demokratie war gestern. Heute unterstützen wir „gemäßigte Islamisten“. Demnächst auch in diesem Kino.




Video: Talkshow mit Sarrazin zum Thema Islam

Am 4. Juli wurde im österreichischen Privatkanal Servus TV die Polit-Sendung „Talk im Hangar-7“ zum Thema „Feindbild Islam – Alles nur Vorurteile?“ ausgestrahlt. Zu Gast war unter anderem Thilo Sarrazin, der in der Sendung als Islamkritiker vorgestellt wurde. Außerdem diskutierten: Herbert Lackner (Chefredakteur „Profil“), Farid Hafez (Politologe), Wolfgang Würz (Ex-BKA-Terror-Experte) und die Islamkonvertitin Carla Amina Baghajati (Foto l. mit Kopftuch).

In der Beschreibung zur Sendung heißt es:

Der Islam sorgt für Diskussionen: Terror-Razzien in Deutschland, Einwanderungs-Debatten in Österreich. Doch sind diese Sorgen wirklich berechtigt? Für die einen ist der Islam längst Teil der Gesellschaft, für die anderen nimmt er gefährlich überhand. Und im Alltag stehen Muslime inzwischen häufig unter Generalverdacht. Heftig umstritten ist auch, welche Kritik erlaubt ist, und wo anti- muslimische Hetze beginnt. Wer schürt eigentlich die Islam-Angst – die Medien, die Politik oder nur radikale Gruppen wie die Salafisten? Und welchen Platz dürfen konservative islamische Lebensentwürfe bei uns beanspruchen?

Hier das Video der Sendung (62 min):




Singen: Zustandsbericht eine Woche vor der Wahl

Die im ersten Teil meiner Reportage beschriebenen Veränderungen, die ich in meiner Heimatstadt Singen am Hohentwiel beobachten musste, waren schon besorgniserregend. Eine weitere Beobachtung, die ich bei meinen gelegentlichen Rundgängen dort machen konnte, zeigte aber noch viel deutlicher das Ausmaß des Wandels, dem das früher so beschauliche Städtchen unterlegen war.

(Teil 2 des Essays „Singen: Bankrotterklärung einer Stadtverwaltung“ von Arminius Martell)

An ganz bestimmten Orten – oft um das Areal des Hauptbahnhofes – sind immer häufiger, ziemlich finstere Gestalten anzutreffen und dies meist zu einer ganz bestimmten Tageszeit; in der Regel nach 18 Uhr. Anfangs hielt ich das noch für eine schiere Einbildung, weswegen ich mich zunächst erst einmal selbst hinterfragte, ob ich hier nicht langsam schon anfange Gespenster zu sehen. Wie sich dann jedoch später herausstellte, sollten mich meine Eindrücke nicht getäuscht haben. Doch dazu später mehr.

Weitere Pressemeldungen aus meiner alten Heimatstadt ließen mich abermals aufhorchen. So beherbergt Gottmadingen (nahe Singen) zwar mittlerweile auch ein Chapter der „Hells Angels“ und Steißlingen (nahe Singen) ein Chapter des „Gremium“, um die es jedoch erstaunlich ruhig ist. Abgesehen von gelegentlichen Höhepunkten ihres öffentlichen Auftretens in der Vergangenheit, die sich dann aber gewaschen hatten. Was also nur bedeuten kann, dass die hiesigen Vertreter dieser Rocker es bei uns bis heute geschafft haben, entweder ihren finsteren Geschäften so im Geheimen nachzugehen, dass dies weder von den örtlichen Polizeikräften, noch von der Lokalpresse wahrgenommen werden konnte (so auch die Einschätzung der Kripo), oder dass es sich bei unseren regionalen Verbänden tatsächlich eher um harmlose Gruppierungen handelt.

Für gewöhnlich halten sich die Rocker aus dem öffentlichen Leben völlig heraus. „Die haben ihre eigene Welt, völlig abseits von der restlichen“, berichtet ein Polizei-Ermittler aus dem Kreis Konstanz. Die Gruppen haben ihre festen Rituale, Motorrad-Treffen und Partys und gehen in größtmöglicher Diskretion ihren Geschäften nach. Argwöhnisch beobachtet von der Polizei.

2010 war eine Taxifahrerin, hier bei uns in der Region von einem Russen ermordet worden. Eine weitere Taxifahrerin hatte die Vergewaltigung und den anschließenden Tötungsversuch nur knapp und sehr schwer verletzt überstanden. Für das überlebende Opfer hatten unseren hiesigen Hells Angels sogar ein Benefiz-Fussballspiel veranstaltet, dessen Einnahmen der Taxilenkerin zugute kamen. Die Frau bedankte sich dafür und macht um seine Begeisterung für die Truppe kein Geheimnis.

Black jacketsFür deutlich mehr Aufsehen sorgte da in der jüngeren Vergangenheit dann schon eher eine sogenannte “Rockergruppe”, die sich selbst als die Black- Jackets betitelt und sich als eine Art Bruderschaft ansieht. Wobei hier der Begriff Rockerbande eigentlich schon fast eine romantisierende Irreführung darstellt, die in keinster Weise gerechtfertigt ist. Denn das Hauptmerkmal einer solchen Vereinigung, das Motorrad, genießt bei den Black-Jackets keinerlei Stellenwert. So dass man diese Truppe also ganz getrost als eine ganz gemeine Straßengang im klassischen Sinne bezeichnen kann. Auch wenn die hiesige Vertretung dieser hochkriminellen Straßengang mittlerweile aufgelöst und verboten wurde, sie haben – nicht faul – sofort eine Nachfolgeorganisation mit dem affinen Namen Black-Warriors gegründet und halten nun weiterhin den gesamten Bodenseeraum in Atem.

Laut Wikipedia handelt es sich bei dieser Vereinigung um eine Straßengang mit mehreren Vertretungen im süddeutschen Raum, die sich aus jungen Männern zwischen 18 und 20 Jahren rekrutiert, mit überwiegend türkischen und jugoslawischem Migrationshintergrund. Die Geschichte der Gang ist seit ihrer Gründung von brutalen Gewaltexzessen gekennzeichnet. In der Regel natürlich – wen mag das schon noch wundern? – gegen die eh lebensunwürdigen “Kuffar”! Siehe hier auch die Aufzählung der unrühmlichen Aktivitäten bei Wikipedia, das ausnahmsweise einmal erfreulich ungeschminkt und ehrlich über deren Schandtaten zu berichten weiß. Neben Standorten in Rottweil, Friedrichshafen, Esslingen und Heilbronn, wo sie sich ebenfalls zahlreicher Gewaltverbrechen schuldig machten, gab es unter Anderem eben auch einen hiesigen Stützpunkt in Singen am Hohentwiel, der hier bei uns noch bis vor kurzem sein Unwesen trieb.

Neben einem Überfall auf eine Gaststätte im Nachbarstädtchen Stockach gehörte zu ihren weiteren Höhepunkten in Singen 2010 das mutige und beherzte Zusammentreten eines wehrlosen 65 jährigen Rentners, der es ahnungslos gewagt hatte, ihren Klub von Außen zu fotografieren. In Folge der Brutalität, mit der die wackeren Kopftreter das Opfer malträtierten, musste dieses schwerverletzt im Singener Krankenhaus intensiv behandelt werden und konnte sich glücklich schätzen, mit dem Leben davongekommen zu sein, da Mitglieder der Black-Jackets im Zweifelsfalle auch nicht vor einem Mord zurückschrecken. Zu einer Anklage vor Gericht kam es dann aber, wie auch schon von ähnlichen Fällen bekannt, erst nach massiven Druck durch die Presse.

Aufrund dieses Zwischenfalls weiß dann auch das örtliche Lokalblatt, der Südkurier zu berichten, dass die Anwohner dort im gesamten Viertel seither in nackter Angst leben würden. Zu den weiteren Delikten der Gang zählen unter Anderem aber auch noch schwerer Raub und schwere Körperverletzung, sowie die, aus diesem Kuturraum allseits bekannten und beliebten Messerstechereien, zu denen auch das im Koran gelehrte Fingerabschneiden nach Sure 8, Vers 12 bei den wertlosen Ungläubigen und Freiheitsberaubung zählt. Da bringen es doch hiesige Gerichte tatsächlich einmal über sich, die sonst so böse, böse und stets tabuisierte Abschiebung eines Gewaltäters, in dessen Heimat, in Betracht zu ziehen. Ob die Behörden dann aber im Zweifelsfalle wirklich so hart- und kaltherzig kuluturell unsensibel sind und ihre Drohung war machen, bleibt jedoch zu bezweifeln.

SingenZu den absoluten Höhepunkten dieser illustren Truppe zählte jedoch zweifelsohne ihr Auftritt in der Singener Innenstadt, der einen Großeinsatz mit einer ganze Hundertschaft, nebst Hubschraubereinsatz und zahlreicher Polizeifahrzeuge erforderlich machte und Singen für eine ganz Nacht in Ausnahmezustand versetzte. (Hier die Bilder dazu) So konnte in jener Nacht nur mit Mühe und Not eine Straßenschlacht im Stadtkern verhindert werden, weil die Polizei, aufgrund eines Insidertipps rechtzeitig Kräfte in ausreichender Mannschaftsstärke in Stellung bringen konnte. Der noch amtierende CDU-Oberbürgermeister Oliver Ehret (Foto oben), der sich am kommenden Sonntag seinem Herausforderer Bernd Häusler in einer Stichwahl stellen muss, war im Nachgang bemüht, eine harte Kante gegenüber diesen Straßenschlägern zu zeigen.

Die Stuttgarter Black Jackets stehen übrigens in direkter Konkurrenz zu den Red Legion, die sich ebenfalls fast zu 100% aus türkischen Kurden zusammensetzt und ihrerseits erst vor wenigen Tagen vom Baden-Württembergischen Innenministerium wegen organisierter Kriminalität verboten wurden.

Singen.4JPGDoch zurück zu meiner alten Heimatstadt Singen: Laut eines Artikels im Südkurier vom 14.06.2013 wurde die, bereits von den Kelly Inseln bekannte Sicherheitsumfrage der vergangenen Jahre, nun erneut unter den Einwohnern Singens durchgeführt, die sich im aktuellen Ergebnis wie ein Offenbahrungseid, ja geradezu wie ein sicherheitstechnischer Albtraum, eine Bankrotterklärung liest. So wird bereits im Eingang von “schweren Gewalttaten”  in der jüngeren Vergangenheit berichtet. Auch wird gleich darauf verwiesen, dass die katastrophal ausgefallenen statistischen Umfrageergebnisse, nicht ausreichen würden, um das Gefahrenpotential in Singen realistisch einzuschätzen. Natürlich wurde diese Umfrage sicherlich nicht getrennt nach Bevölkerungsgruppen geführt. So wäre es interessant gewesen, wie die Ergebnisse bei der autochthonen Bevölkerung ausgefallen wären. Jedoch sind bereits die, in diesem, um Beschwichtigung bemühten Artikel, veröffentlichten Aussagen der Bewohner, äußerst entlarvend und mehr als alarmierend. So würden sich die Bewohner anscheinend, wie schon auch im Vorjahr, nachts im Bereich des Bahnhofs unsicher fühlen. Hier kann ich es mir nicht verkneifen, wieder auf meinen Eindruck von vor zwei Jahren zu sprechen zu kommen, den ich zuerst für eine bloße Spinnerei abgetan hatte, indem ich mich jetzt jedoch mehr denn je bestätigt sehe.

So wünschen sich die Singener Bürger, laut dieser Umfrage, auch eine bessere Innenstadtbeleuchtung und mehr Polizeikräfte, die nachts die Innenstadt durchstreifen sollten. Der Beauftragte der Kriminalprävention Marcel Da Rin ist zwar bemüht, den Ruf einer Gangsterstadt von Singen zu weisen, was dann aber nachfolgend in diesem Artikel zu lesen ist, bringt diese Bemühungen sofort wieder zum Einsturz. So ist im weiteren Verlauf des Textes von “vielen Intensivstraftätern” die Rede, einem Begriff, den ich bis dato nur aus Berichten über unsere Bundeshauptstadt Berlin oder von Ballungszentren wie Duisburg kannte. Auch muss Da Rin offensichtlich schweren Herzens zugeben, dass die Welle der Gewalt in Singen in absehbarer Zeit wohl nicht zum Stillstand kommen wird. Die berüchtigten Schlägereien seien aber für den Normalbürger normalerweise nicht gefährlich, da diese sich in der Regel unter Bekannten und Alkoholeinfluss abspielen würden.

Das ist ja sehr beruhigend!

Sodann werden Präventtionsmaßnahmen vorgestellt, die wohl dem erneut kandidierenden OB Ehret noch so kurz vor der Wahl Wähler zutreiben sollen. Jedoch lesen sich diese Präventionsmaßnahmen eher wie eine einzige Krisenintervention, die die eklatante Sicherheitslage nur noch zusätzlich unterstreichen.

So werden Busbegleiter“ angekündigt, die in Zukunft verhindern sollen, dass die Fahrgäste während der Fahrt belästigt werden. Eine solche Maßnahme ist mir noch nicht einmal aus Deutschlands Großstädten bekannt und lässt Rückschlüsse auf einen offenkundigen Bedarf zu und lässt einen ernsthaft an einem friedlichen Miteinander im öfftentlichen Raum und der Aufrechterhaltung der öffentlichen Rechtsordnung zweifeln!

So wird auch von nächtlichen Patrouillen berichtet, die sich unter der Bezeichnung “Nachtwanderer” durch Singens Straßen auf den Weg machen, um für ein höheres Sicherheitsgefühl zu sorgen. Da diese Hilfstruppen, die faktisch eine Bügerwehr darstellen, aber weder bewaffnet sind noch über Techniken der Selbstverteidigung verfügen, dürfte die Wirkung, hinsichtlich der erwähnten Intensivstraftäter wohl eher gering bleiben. Eine Mitarbeiterin dieser Initiative vertraute mir an, dass sie strikte Anweisung hätten, sich aus jedem Konflikt herauszuhalten, denn würde einem der Nachtwanderer etwas passieren, wäre dies der sogenannte “worst case” und sicherlich das Ende dieser Initiative.

Als drittes und letztes Element sollen sogenannte “Botschafter” im öffentlichen Raum implementiert werden, die tagsüber durch die Straßen Singens patrouillieren und für eine sichere und saubere Stadt sorgen sollen. Es soll also eine Vermüllung des Stadtkerns vermieden werden. In seinem Buch “Vorsicht Bürgerkrieg” lässt uns der bekannte Enhüllungsjournalist Udo Ulfkotte wissen, dass in Straßen, die zu vermüllen drohen, ein offenkundig gesellchaftliches Problem zu Tage tritt, das auf eine ernsthafte Erkrankung und ihren progressiven Zerfall rückschließen lasse. Vor diesem Hintergund mutet es schon fast wie ein Wunder an, dass Singen bisher noch nicht auf dem Wutatlas der Bundesregierung erschienen ist.

All diese lobens- und ehrenwerten Ansätze können jedoch nicht darüger hinweg täuschen, dass in Singen offenisichtlich einiges im Argen liegt und somit den Bedarf dieser Initiativen überhaupt erst wie ein Feigenblatt offen legen. Auch in den beschaulichen Nachbarstädtchen wie zum Beispiel dem mittelalterlichen Engen treiben diese Horden bereits ihr Unwesen und geben damit ganz klar das Signal an die Bevölkerung, dass ihnen Singen als Spielwiese bereits zu klein geworden ist und ihr Expansionswille offenischtlich durch nichts zu bremsen ist, zumindest nicht durch die örtlichen Behörden.

In einem etwas älteren Archivartikel des Südkuriers vom 05.05.2010, in dem eine selten- offene Situationsanalyse vorgenommen wurde, fand ich dann doch auch tatsächlich die Bestätigung, dass die sozialen Probleme der Stadt auf die vielen Bewohner mit geringen Einkommen und Migrationshintergrund zurück zu führen sind. Da ist es nätürlich klar, dass so ein Vertreter des Südländervolkes sich das geringe Einkommen dann gerne auch mal etwas aufbessern möchte, ohne dabei all zu viele Schweißtropfen vergießen zu müssen, wie dies erst jetzt wieder der Südkurierausgabe vom 01.07.2013 berichtet wurde.

In dem Archivartikel vom 05.05.2010 wird dann auch noch von schlimmen Zahlen in der Kriminalitätsstatistik berichtet die diese Leute der Stadt Singen in den vergangen Jahren bescherten und von “Jugendlichen” die aus lauter Langeweile gefährlichen Blödsinn angestellt hätten. So rangierte demnach Singen noch im Jahr 2005 auf Platz drei, der Kriminalstatistik gleichauf mit den kriminellsten Städten Baden-Württembergs, gleich hinter Mannheim und Freiburg. So freute sich der Noch-Oberbürgermeister Oliver Ehret dann aber auch darüber, dass Singen mittlerweile wieder auf Platz 17 in dieser Liste zurück gefallen sei.

Da bin ich jetzt aber echt beruhigt!

Inspiriert von den Kommentaren zum ersten Teil meiner Reportage, werde ich wohl noch einen dritten Fortsetzungsteil verfassen, in dem ich mich dann dem allgemeinen fortschreitenden Verfall der Innenstadt und der Rolle der Salafisten in unserer Stadt widmen werde, die natürlich, in einer weltoffenen und multikulturell bereicherten Stadt wie Singen, auch auf gar keinen Fall fehlen dürfen. Sowie dem lokalen Kampf gegen Rechts, der auch hier im äußersten Süden der Republik seine seltsamen Stilblüten treibt.




Vergleich: Rechte Gewalt und Ausländergewalt

Manche mögen es zynisch oder geschmacklos nennen, wenn Gewalt so gegeneinander aufgerechnet wird, wie es das Dossier von Compact 7/13 verheißt, aber der Redakteur Jürgen Elsässer nimmt für sich in Anspruch, die Debatte versachlichen zu wollen. Hintergrund sind zum einen die divergierenden Zahlen von Bundesregierung und Amadeu Antonio Stiftung, zum anderen eine immanente Kritik der Zahlen der Stiftung.

(Von Marsianer)

Elsässer führt dazu in seinem Text „Sechs Morde von rechts“ (S. 42 f) aus:

Im Zusammenhang mit der Mordserie an neun Migranten und einer Polizistin, die dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zur Last gelegt wird, steht Deutschland wieder als besonders rassistisches Land am Pranger. (…)

Im Hinblick auf Äußerungen von Marion Kruske (Amadeu Antonio Stiftung), man habe ein gesamtgesellschaftliches Problem, und dies hieße Alltagsrassismus (…) und rechtsextremen Terrorismus im Alltag, fragt Elsässer:

Gibt es also in Deutschland „rechtsextremen Terrorismus im Alltag“? Muss jeder Ausländer fürchten, von braunen Gewalttätern ermordet zu werden?

Er verneint diese Aussage und verweist einmal auf den Umstand, dass 2012 eine Millionen Menschen nach Deutschland eingewandert seien und daher unser Land so fremdenfeindlich nicht sein könne. Dann zieht er die Zahl der Stiftung in Zweifel, die 183 Todesopfer aufgrund rechter Gewalt in der Zeitspanne von 1990 bis heute annimmt, während die Bundesregierung 58 Opfer aufführt. Schaut man sich die Schilderung der Fälle – was Elsässer in dem Beitrag nicht tut – an, kommen bei einigen schnell Zweifel an ein ursächliches, rechtsextremes Tatmotiv, etwa bei diesen:

3. Klaus-Dieter Reichert, 24 Jahre

Am 11. Dezember 1990 wurde er in seiner Wohnung in Berlin-Lichtenberg von drei Skinheads, die beauftragt waren bei ihm Schulden einzutreiben, zusammengeschlagen. In Panik sprang er aus dem Fenster, fiel zehn Stockwerke tief und starb.

104. Egon Efferts, 58 Jahre, Frührentner

Am 17. März 1999 wurde er in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) von drei bekennenden rechten Skinheads „aus purer Lust auf Menschenjagd“ totgetreten.

115. Bernd Schmidt, 52 Jahre, obdachloser Glasdesigner

Er wurde in seiner Baracke in Weißwasser (Sachsen) von zwei 15-jährigen und einem 16-jährigen Jugendlichen über einen Zeitraum von drei Tagen zu Tode geprügelt. Sie wollten 900 DM für ein Moped erpressen, doch Bernd Schmidt konnte diese nicht zahlen. Er starb am 31. Januar 2000 an Hirnblutungen und einer Lungenentzündung, die er sich durch das Einatmen von Blut zugezogen hatte.

Elsässer argumentiert aber auch noch auf immanenter Ebene:

Nehmer wir mal an, die Antifa-Zählung stimmt (…), dann ergibt sich, dass die Tötungsdelikte in den letzten Jahren dramatisch zurückgegangen sind. Laut dieser Statistik wurden nämlich in den zwölf Jahren von 1990 bis 2001 zusammen 140 Morde mit rechtsradikalem Hintergrund gezählt, während in den folgenden zwölf Jahren (2002 bis 2013) die Zahl auf 43 zurückging.

Und er folgert:

Die schlimmen Jahre ausländerfeindlicher Gewalt (…) sind Vergangenheit.

Auf den Seiten 44 bis 46 des Heftes folgt eine Aufzählung über 86 von Ausländern getötete Deutsche (gesicherte, öffentlich bekannte Fälle) in einem Zeitraum von nur vier Jahren. Bei etlichen Taten ist mit menschenverachtender, zügelloser Gewalt vorgegangen worden. Anzeichen dafür, dass die Täter wohl niemals in ihrem Leben dem Einfluss einhegender Kräfte – starke, Grenzen setzende aber nicht willkürlich und brutal strafende Eltern beispielsweise – ausgesetzt waren, was offenkundig eine Verrohung zur Folge hatte. Direkte, deutschfeindliche Motive scheinen allerdings auch nicht allzu oft eine ursächliche Motivation der Tatbegehung gewesen zu sei. Das Dossier enthält noch je einen Artikel zum Prozess Johnny K. und zum Thema Ausländergewalt als Tabu.




Düsseldorf: 50.000 Türken für Erdogan?

Die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) will morgen zwischen 14 und 17 Uhr in Düsseldorf für die Unterstützung des türkischen Regierungschefs Erdogan demonstrieren. Angemeldet wurde eine Demo mit 50.000 Teilnehmern, die in 400 Bussen anreisen. Laut Polizei wird erwogen, eine der Rheinbrücken zu sperren, um die Busse parken zu können. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Cecilienallee gesperrt werden, vermutlich kann auch der Rheinufertunnel nicht offen gehalten werden. Die Polizei will fünf Hundertschaften (600 Beamte) einsetzen. Zeitgleich soll auch eine Anti-Erdogan-Demo stattfinden. Zu der werden aber nicht mehr als 1.000 Teilnehmer erwartet. (ph)




CSU will Asylbewerber „besser behandeln“

CSU AsylNachdem 50 Asylbewerber auf dem Münchner Rindermarkt einen öffentlichkeitswirksamen Hunger- und Durststreik durchführten, um ihre sofortige Anerkennung als Wirtschaftsflüchtlinge „politisch Verfolgte“ zu fordern, knickt die CSU ein und räumt ihre konsequente Haltung in der Asylpolitik. Nach einem Artikel des Münchner Merkur sollen Asylbewerber zukünftig „besser behandelt“ werden: Beispielsweise durch Verbesserungen bei den Sachleistungen zur Versorgung und auch bei der Unterbringung. Aufgepasst: Schon heute befinden sich nur 40% der Asylbewerber in Gemeinschaftsunterkünften, die anderen residieren bereits in Privatwohnungen oder in Pensionen. Die sogenannnte „Asylsozialberatung“ wurde schon auf 3,4 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Werden Asylbewerber aus aller Welt (vor allem aus den Regionen der „Religion des Friedens“) demnächst im Learjet und Taxi über den roten Teppich direkt ins Vier-Sterne-Hotel befördert?

(Von Michael Stürzenberger)

Bei all diesen Überlegungen muss man sich vor Augen halten, dass 95% der Asylbewerber reine Wirtschaftsflüchtlinge sein sollen, die sich ein besseres Leben im deutschen Schlaraffenland versprechen. Offensichtlich werden nur 3% aller Flüchtlinge als wirklich Verfolgte anerkannt. Hier ein Bericht der „Humanistischen Union“, der zwar aus dem Jahr 2000 ist, aber in der Tendenz noch stimmig sein dürfte:

Das Bundesamt für die Anerkennung von ausländischen Flüchtlingen BAFl erkennt etwa 3% der Asylbewerber wegen politischer Verfolgung (Art. 16a GG) an. Darüber hinaus erhalten noch 7 bis 9% eine Duldung/Abschiebestopp wegen Gefahr für Leib und Leben (§53 Ausländergesetz, Genfer Flüchtlingskonvention). Drei Viertel der abgelehnten Asylbewerber schlagen den Rechtsweg ein, oft erfolgreich, so daß noch weiteren 25- 35% der Aufenthalt ermöglicht wird. In Summe erhalten 35 bis 47% der Asylbewerber Schutz in Deutschland.

Wunderbar. Fast die Hälfte bleibt uns erhalten, denn Deutschland muss natürlich auch jenen eine „Willkommenskultur“ zeigen, die nur unser Sozialsystem anzapfen wollen. Gerade Moslems bekommen durch ihre Beutekultur „Religion“ gesagt, dass Allah ihnen „viel Beute“ bei den Ungläubigen verheißen hat. Per Fatwa wird Moslems klargemacht, dass der Bezug von Hartz IV religionskonform eine Art von Steuer für die zu unterwerfenden Dhimmis ist. Im Merkur ist zu lesen, dass sich jetzt auch die CSU unter die realitätsverweigernden GutBesserMenschen in der Politik einreihen möchte:

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) will nun einen seit Jahren umstrittenen Satz aus der Durchführungsverordnung für die Unterbringung von Asylbewerbern streichen lassen. Darin heißt es, dass die Unterbringung „die Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern“ solle. „Ich möchte, dass der Satz wegkommt. Wir betreiben als Staatsregierung eine solche Politik nicht“, sagte Seehofer der „Süddeutschen Zeitung“

Wie erbärmlich. Seehofer will wohl in der Alpenprawda, die sich zum Anwalt der „armen, verfolgten, hungernden und dürstenden“ Asylbewerber aufspielte, gut dastehen. Redakteur Bernd Kastner von der SZ befand sich offensichtlich fast jeden Tag am Flüchtlingscamp und war auch Zeuge, wie ich als Journalist von dem Polizei-Einsatzleiter einen Platzverweis erhielt, als sich die linksradikale „Aufsichts“-Horde durch meine Anwesenheit „provoziert“ fühlte und sich im Rudel auf mich stürzen wollte. Im Zuge der „de-eskalierenden“ Polizei-Strategie wird diesen marodierenden Elementen in ihrem absolut unrechtmäßigen, gewaltbereiten und diktatorischen Verhalten auch noch Recht gegeben.

Man beachte: Einem Journalisten wird angesichts brüllender und drohender „Anti“-Faschisten von der Polizei seine Presse-Arbeit verwehrt. Ich wollte, wozu ich als Journalist absolut das Recht habe, Fotos von den Plakaten der Streikenden machen und die Zustände dokumentieren. In der quasi gleichgeschalteten Münchner Presse hieß es dann am nächsten Tag, dass DIE FREIHEIT eine Demonstration (!) am Rindermarkt gemacht und sich mit den Bewachern des Hungercamps „gegenseitig angepöbelt“ hätte. Ganz ernsthaft, so lautete eine Radiomeldung auf Bayern 1. Ein Münchner Journalist sagte mir auch noch ins Gesicht:

„Mit Ihnen muss ein Ende gemacht werden“

Dieser Journalist könnte von der AZ gewesen sein, denn dort war anschließend zu lesen:

Rechtspopulist Michael Stürzenberger und eine Handvoll Anhänger waren nach ihrer Veranstaltung am Marienplatz zum Rindermärkt marschiert. Die beiden Lager wurden von der Polizei auf Distanz gehalten. Es blieb bei Beschimpfungen.

az asylcamp-2So verdreht die AZ die Realität: Meine „Anhänger“ saßen bereits in einem kroatischen Restaurant beim Alten Peter. Ich war nach dem Abbau unserer Kundgebung alleine als Journalist unterwegs, um mir ein Bild der Lage zu machen. Beschimpfungen kamen wie üblich nur von den Linken, ich wurde geradezu niedergebrüllt und weggedrängt. Was dann im Anschluss noch alles an unfassbaren Dingen von der linken Horde geschah, die an die kommunistischen Straßentruppen der Weimarer Zeit erinnerten, werde ich noch ausführlich in Wort, Bild und Video berichten. Ich bin nur durch die intensiven Unterschriftensammlungen der vergangenen Tage bisher noch nicht dazu gekommen. Weiter im Merkur über die Kuschel-CSU:

Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) hatte schon vor vier Jahren für die Streichung der Passage gekämpft, war aber damals am Widerstand des Innenministeriums gescheitert. Haderthauer sagte ihrerseits in einem weiteren seit Jahren heiß umkämpften Streitpunkt Entgegenkommen zu: der Versorgung mit Essenspaketen. „Auch die Sachleistungen bei der Versorgung sollen noch mehr flexibilisiert werden“, sagte Haderthauer der dpa. Bei Flüchtlingen, die noch in Gemeinschaftsunterkünften wohnten, wolle sie den Bezirksregierungen mehr Flexibilität geben, „so dass nach einer gewissen Zeit auf Gutscheine oder Bargeld umgestellt werden kann“. (..)

Für die bayerische Asylpolitik betonte sie: „Es ist nicht so, dass wir jetzt erst gestern den Hebel umgelegt hätten. Wir haben schrittweise bereits viele Verbesserungen in die Wege geleitet, die aber in der Öffentlichkeit nicht so wahrgenommen wurden.“ So seien die Mittel für die Asylsozialberatung in dieser Legislatur bereits von 1,44 auf 3,4 Millionen Euro mehr als verdoppelt worden. „Die Asylsozialberatung wird bereits in fast allen Unterkünften angeboten. Nächstes Ziel ist es, das auch dezentral für diejenigen anzubieten, die in Privatwohnungen oder Pensionen untergebracht sind.“

Es wird immer klarer, warum junge bürgerliche Parteien des gesunden Menschenverstandes wie DIE FREIHEIT in Bayern zu Wahlen antreten müssen. Die CSU agiert nicht mehr im Sinne eines Franz Josef Strauß, sondern hat den linken Zeit-Ungeist bereits voll aufgesogen. Das zeigt sich vor allem auch in deren Münchner Filiale, die allen Ernstes ein von einem islamischen terrorunterstützenden Unrechtsstaat finanziertes und von einem verfassungs-schutzbekannten Imam geplantes Islamzentrum gebaut sehen möchte.

An alle Münchner und im oberbayerischen Umland Wohnenden: Heute ist von 11-20 Uhr Kundgebung in der Schleißheimerstraße 504 vor dem Einkaufszentrum Mira in dem stark bereicherten Viertel Harthof. Es dürfte interessant werden.




SPD-Chef Gabriel: War doch alles nur ein Scherz!

gabriel_bildPI hatte als erster drüber berichtet, Blogs wie Blu News und Quotenqueen zogen nach. Jetzt berichtet auch die BILD in einem großen Aufmacher über die Äußerung von SPD-Chef Sigmar Gabriel am 24. Juni in einer bosnischen Moschee, wonach er es begrüßen würde, wenn eines Tages in der Tagesschau auch eine Nachrichtensprecherin mit Kopftuch sitzen würde.

Von BILD damit konfrontiert, druckst Gabriel herum:

Berlin – Verwirrung um Äußerungen von SPD-Chef Sigmar Gabriel (53) bei einer Podiumsdiskussion!

Erst schien es so, als würde er sich dafür einsetzen, dass die „Tagesschau“ eine muslimische Moderatorin mit Kopftuch bekommt. Als BILD ihn mit seinen eigenen Worten konfrontierte, sollte es nur ein Scherz gewesen sein…

Die Geschichte: Bei der Veranstaltung am 24. Juni wurde Gabriel von der Vorsitzenden des Deutschsprachigen Muslimkreises, Iman Andrea Reimann (40, Kopftuchträgerin), gefragt: „Wäre es denn vorstellbar, dass ich in einem Beruf arbeite, der mit Öffentlichkeit zu tun hat?“

Gabriel gibt eine lange Antwort, sagt u.?a., es würden „Rollenvorbilder“ gebraucht, um die Distanz zwischen den Kulturen abzubauen.

Dann fällt der entscheidende Satz: „Wenn Sie die erste ‚Tagesschau‘-Moderatorin werden, die so auftreten kann, mit einem Kopftuch, dann haben wir gewonnen!“

BILD hakt nach: Ist das Ihr Ernst, Herr Gabriel?

Der SPD-Chef: „Das war eine ironisch-humorvolle und nicht ganz ernst gemeinte Bemerkung zu einer muslimischen Moderatorin, über deren Kopftuch wir diskutiert haben.

Daraus den Schluss zu ziehen, ich wolle die ‚Tagesschau‘ auffordern, Kopftuch-Trägerinnen einzustellen, ist absurd.“

BILD-Redakteurin Tanit Koch kommentiert dazu treffend:

[…] Seinen muslimischen Zuhörern in Berlin sagte Gabriel, eine „Tagesschau“-Sprecherin mit Kopftuch sei ein Gewinn. Für konservative Muslime und Islamisten gewiss.

Und für die Muslimbrüder. Nach deren Wahl 2012 trugen im ägyptischen Staatsfernsehen wieder Sprecherinnen mit Kopftuch die Nachrichten vor.

Erstmals seit den 1960er-Jahren. Das wird hier nicht passieren. Weil das Kopftuch – aus berechtigten Gründen – auch als Symbol der Unterdrückung gilt.

Vor allem: Sigmar Gabriel weiß, dass die „Tagesschau“ kopftuchfrei bleibt. Warum er Muslimen (und möglichen Wählern) das Gegenteil vorgaukelt, bleibt sein Geheimnis.

Ehrlicher Umgang miteinander – das wäre der wahre Gewinn.

Es war ja zu erwarten, dass Gabriel gegenüber der BILD alles ins lächerliche ziehen wird. Aber eine Frage haben wir dann doch noch, Herr Gabriel: Wen meinen Sie denn mit „Dann haben WIR gewonnen“? Sind Sie vielleicht schon zum Islam übergetreten und führen die ewiggültigen Befehle Allahs aus?

» Kontakt: sigmar.gabriel@bundestag.de




EKD-Chef Schneider pro Homoehe contra Bibel

lesbo-pastorinNikolaus Schneider, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), gab der FAZ ein Interview (nicht online). Darin kritisierte er das Familienbild der Bibel: “Schauen Sie sich übrigens die Institutionen-Ethik von Ehe in der Bibel an: Dort wird die rechtliche Gestalt der Ehe vorrangig unter dem Gesichtspunkt des Eigentumsrechts verhandelt. Die Ehefrauen gehören dem Mann, sie haben gehorsam zu sein. Von Geschlechtergerechtigkeit sind wir hier weit entfernt. Auch in dieser Hinsicht ist es gut, `Familie neu zu denken`”. Gemeint ist die Homoehe und der andere neumodische Klimbim (siehe Foto von der EKD-Insel Lesbos).

Jeder kann über Homoehen denken, was er will, aber wenn der oberste Protestant in Deutschland die Bibel kritisiert und negiert, um dem Zeitgeist Tribut zu zollen, hat er seinen Beruf verfehlt. Er kann es nicht erwarten, bis er Präsident einer 5%-Religion wird. (Hier das neue Wischiwaschi!)