Mazyek: Muslimische Zuwanderung eine Chance

aiman_mazyekAm 27. Mai organisierte das Bonner Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Bonner Post Tower einen Talk mit dem muslimischen Taqiyya-Papst und Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek (Foto). Thema dieser Diskussionsveranstaltung war: „Wie Deutschlands Gesellschaft von Zuwanderung profitiert“. Fazit: Die potenziellen muslimischen „Leistungsträger“ sind für die doofen Deutschen eine „ökonomische Chance“ und somit unverzichtbar für das wirtschaftliche und gesellschaftliche Überleben Deutschlands im zukünftigen Kalifat.

(Von Verena B., Bonn)

Dem stimmte auch der Direktor des IZA, Klaus Zimmermann, untergeben zu. Natürlich gäbe es auch viele, die die Schule ohne Abschluss verlassen, dennoch seien Menschen mit Migrationshintergrund eine ökonomische Chance für Deutschland. Zimmermann sagte: „Die Muslime in Deutschland sind im Schnitt sehr jung, ein Drittel hat einen guten Bildungsabschluss. Damit sind sie ein potenzieller Leistungsträger.“

Mazyek berief sich auf eine Studie der Bertelsmann Stiftung, die belege, „dass die in Deutschland lebenden Ausländer den Sozialstaat entlasten“. Es gebe 6,6 Millionen Menschen ohne deutschen Pass in der Bundesrepublik. Gemeinsam erwirtschafteten sie einen Überschuss von 22 Millionen Euro, „weil sie mehr Geld in Form von Steuern einzahlen, als sie vom Sozialstaat erhielten. Mit einem höheren Bildungsstand dieser Menschen könnte das noch gesteigert werden“, sagte Mazyek. Zudem gebe es besonders viele Gründer unter den Menschen mit Migrationshintergrund.

Das Publikum reagierte auf die Vorträge der Referenten nicht nur mit Zustimmung: „Aber wenn ich an die Zukunft meiner Kinder denke, bedeutet Zuwanderung doch auch mehr Konkurrenz“, warf einer der Teilnehmer ein. Zimmermann antwortete, dass wissenschaftlich belegt sei, dass die Effekte von Zuwanderung auf dem Arbeitsmarkt positiv seien.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg sprach sich ebenfalls für eine Zuwanderung ausländischer Fachkräfte aus. „Besonders den Flüchtlingen müssen wir wirtschaftliche Perspektiven aufzeigen“, sagte deren Geschäftsführer Jürgen Hindenberg.

Zimmermann und Hindenberg haben ihre Lektion von Ibrahim El-Zayat gelernt:

Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in Deutschland, gestalten wir! Wir, die hier geboren und aufgewachsen sind! Wir, die die deutsche Sprache sprechen und die Mentalität dieses Volkes kennen. Entscheidend ist, dass wir in diesem Land unsere Religionsfreiheit haben (auch wenn wir sie sehr häufig vor Gericht erst erstreiten müssen) und dass es keinen Grund gibt, nicht aktiv an der Neugestaltung dieser Gesellschaft mitzuwirken. Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, dass wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin haben, dass im Rundfunkrat auch ein muslimischer Vertreter sitzt, der die Wahrung der verfassungsmäßig garantierten Rechte der muslimischen Bürger sichert. Dieses Land ist unser Land, und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen. Allah verändert die Lage eines Volkes erst, wenn das Volk seine Lage ändert! (Jugendmagazin der Muslimischen Jugend (MJ) TNT, Nr.1/9,1996, S.2 Deutschland ist unser Land!)

Angela Merkel war bei einem Treffen mit deutschen und türkischen Jugendlichen Anfang Februar 2008 nach einem Brand in Ludwigshafen noch der Ansicht: „Es (Deutschland) ist unser gemeinsames Land!“ Nun ja, dann träumen Sie mal schön weiter, Frau Bundeskanzlerin..