Gibt es ein System der Deutschland-Abschaffer?

nie wiederÜber ein Jahr Straßenprotest gegen die unkontrollierte Flutung unseres Landes mit vermeintlichen „Flüchtlingen“ und die zunehmende Islamisierung zeigt Wirkung: Die Aufregung über Pegida & Co sowie den immer stärker werdenden politischen Arm AfD, auch wenn seine Identitätsfindung noch nicht ganz abgeschlossen ist, versetzt weite Teile der etablierten Politik und der Medien in wachsende Unruhe. Wenn der Spiegel schon in einer Titelgeschichte auf neun Seiten die „verstörte Nation“ beschreibt, muss etwas gehörig in Bewegung geraten sein.

(Von Michael Stürzenberger)

Der Protest selber hat einige klar definierte Positionen, auf die sich wohl alle Patrioten einigen können. Es dürfte keinen Demonstranten geben, der nicht gegen die Islamisierung wäre. Die meisten haben auch den Islam an sich als totalitäre und gefährliche Ideologie erfasst. Alle sind gegen illegale Asylanten und Flüchtlinge sowie deren Ziel, durch halb Europa ins gelobte Land des üppigsten Sozialsystems der Welt zu gelangen.

Wer dies aus welchen Gründen auch immer unterstützt, ist unser erklärter Gegner. Momentan also die Regierungskoalition mit der unsäglichen Kanzlerin Merkel an der Spitze sowie all jene unter den etablierten Politikern, die sich der verhängnisvollen Entwicklung nicht entgegenstellen. Viele Linke unterstützen diesen Kurs aus ideologischer Überzeugung, da sie fanatische Multikulti-Fetischisten sind und Deutschland folglich mit möglichst vielen Einwanderern fluten wollen. Pathologischer Deutschenhass ist in nicht wenigen Fällen einer der Ursachen für diese Einstellung. Dazu kommen die selbstauferlegte „Political Correctness“ und ein falsch verarbeitetes Geschichtsbewusstsein wegen der Nazi-Zeit. Nicht wenige würden das deutsche Volk am liebsten in einem multikulturellen Einheitsbrei verschwinden lassen. Auf der Straße wütet der paramilitärische Arm dieser Form der geistigen Verwirrung, die sogenannten „Anti“-Faschisten.

Diese sozialistische antipatriotische Geisteshaltung hat sich seit den 68ern und ihrem strategisch durchgeführten „Marsch durch die Institutionen“ überall in Deutschland festgesetzt. In Politik, Medien, Polizei, Kirchen, Gewerkschaften, Sozialverbänden und sonstigen Organisationen findet man sie in vielen Schlüsselpositionen. Es sind diese Linken und Linksextremen, die es der patriotischen Bewegung so schwer machen, voranzukommen.

Dazu kommt, dass die CDU unter Merkel nach links gerückt ist und in der Großen Koalition kaum noch von der SPD zu unterscheiden ist. Nicht wenige Patrioten sehen daher ein übergreifendes „System“ der „Deutschlandabschaffer“, das die Islamisierung und die unkontrollierte Einwanderung ganz bewusst vorantreibe. Ich bin relativ viel zu Demonstrationen in Deutschland unterwegs und höre das immer wieder. Das „System“ sei der Feind und es müsse beseitigt werden. Aus diesen Reihen wird auch meist der Ausstieg aus der NATO gefordert, man sieht in den USA einen Gegner sowie absichtlichen Verantwortlichen für die „Flüchtlings“-Misere, ist nicht selten sogar von der 9/11-Verschwörungstheorie überzeugt und bewertet gar die Palästinenser als „Opfer“ der israelischen „Unterdrückung“. Solche politischen Positionen sind interessanterweise sowohl in „rechts“- als auch in linksextremen Kreisen beheimatet.

Gibt es ein solches „System“? Nun, wir haben immer noch eine parlamentarische Demokratie, in der es möglich ist, konträre politische Ansichten zu manifestieren, was ja gerade auch in Form der AfD geschieht. Natürlich bekommt diese Partei von den überall eingenisteten Linken Gegenwind, aber die steigenden Umfragewerte zeigen, dass es auch in Deutschland möglich ist, politisch dem linken Mainstream die Stirn zu bieten.

Formulierungen wie „strukturiert-geplanter Wahnsinn der Deutschland-Abschaffer“, „Meinungsdiktatur“, „gleichgeschaltete Systempresse“ und „Wandlung in eine totalitäre Diktatur“ überzeichnen die Situation meines Erachtens. Merkel betreibt eine gefährliche Politik, aber will sie Deutschland wirklich „abschaffen“? Ist sie nicht eher immer schon eine gnadenlose Opportunistin gewesen, die ihr Fähnchen in den Wind hing? Angefangen von der DDR über die Abnabelung der CDU von Kohl bis zum Ausstieg aus der Kernenergie hat sie immer das gemacht, was ihr den größten politischen Nutzen brachte. Mit dem grünen Licht zur Flüchtlingsflutung wusste sie sich des Applauses der überwiegend links dominierten Presse, des Koalitionspartners und der Mehrheit des Volkes, dokumentiert in den Meinungsumfragen, sicher.

In konservativen Kreisen regt sich aber immer mehr Unmut über diese verantwortungslose Politik, am meisten in der CSU. Die CDU-Delegierten singen am Ende eines noch so erbärmlich verlaufenden Parteitages immerhin (noch) die Nationalhymne und beschließen zumindest Maßnahmen gegen die Flüchtlingsflutung. Auch in der SPD gibt es vermehrt Patrioten vom Schlage des letzten Bundeskanzler-Kandidaten Peer Steinbrück oder des früheren Berliner Innensenators Ehrhart Körting, die sich weigern, diesen Kurs kritiklos weiterzufahren. Parteichef Sigmar Gabriel will den Einfluss Saudi-Arabiens auf deutsche Moscheen unterbinden und Fraktionschef Thomas Oppermann erkennt in der saudischen Staatsreligion die Grundlagen des Islamischen Staates. Sogar bei den Grünen formiert sich Widerstand, beispielsweise beim Tübinger Bürgermeister Boris Palmer. Die Grenzen zwischen Befürwortern und Gegnern der Flüchtlingsinvasion beginnen innerhalb der Parteien zu fließen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann bei dem Aufeinanderprall von Realität und Ideologie erstere die Oberhand gewinnt.

Kann man also von einem kollektiv arbeitenden „System“ von „Einheitsblockparteien“ reden, die unser Land gar mit Absicht Richtung Abgrund bringen? Meiner festen Überzeugung nach ist dies klar zu verneinen.

Nur die borniertesten Anti-Patrioten der linksverdrehten Beton-Ideologen werden ihre Unterstützung für die Masseneinwanderung nie aufgeben. Sie sind unsere größten Gegner. Die Personifizierung dieses Typus komplett Verstrahlter heißt Claudia Roth, die auf unserem Titelbild aus dem Jahr 1990 völlig überzeugt das Transparent „Nie wieder Deutschland“ zusammen mit Jutta Ditfurth, Angelika Beer und anderen grünen Wirrköpfen trug. In ihr ist das ganze Spektrum dessen vereint, was die patriotische Bewegung zutiefst ablehnt. Dass diese Frau sogar Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages werden konnte, zeigt, wieviel Macht und Einfluss diese politischen Geisterbahnfahrer in unserem Land erringen konnten. Diese Linken müssen mit demokratischen Methoden aus ihren Positionen verdrängt werden. Dies schaffen wir, wenn wir dazu beitragen, dass sich der politische Wind dreht und immer mehr Wähler wissen, wo sie im Sinne des gesunden Menschenverstandes ihr Kreuz machen müssen.

Einig sollten sich alle Patrioten auch sein, dass sich unsere Aktionen gegen die Verursacher dieser Krise richten müssen und nicht gegen die Heerscharen der Invasoren, die schließlich nur auf die Lockrufe von Merkel & Co reagiert haben. Solange man sich nicht in einer Notwehrsituation befindet, darf auch niemals Gewalt gegen die Eindringlinge erfolgen. Ganz abgesehen davon, dass wir dies grundsätzlich in der politischen Auseinandersetzung rundweg ablehnen, würde sie das in die Opferrolle katapultieren und der ganzen Bewegung ein radikales Stigma bescheren.

Die Situation wird von selbst eskalieren. Es ist zu vermuten, dass sich in den nächsten Monaten der Frust der massenhaft ins Land Geholten in Aggression entlädt, wenn sie nicht das ihnen versprochene „Haus-Auto-Job“ bekommen. Dann werden nicht mehr nur interne Schlägereien erfolgen, dies wird dann intensiv in die Städte hinausexportiert. Es wird Vergewaltigungen, Raubüberfälle, Gewaltexzesse und Morde geben. Die Gutmenschen können sich jetzt noch keine Vorstellung davon machen, welch explosive Zeitbomben sich mitten unter uns befinden, deren Zeitzünder bereits tickt. Und es muss erst etwas Gravierendes passieren, sonst ist der gutmütige deutsche Michel nicht bereit, Widerstand zu leisten. Zumindest der Michel im Westen.

Manch einer in der Bewegung ist der Meinung, wir hätten „kein Islam-Problem, sondern ein ethnisches Problem“, wie es der damalige wissenschaftliche Leiter des Instituts für Staatspolitik, Dr. Karlheinz Weißmann, in dem Podiumsgespräch mit mir im Herbst 2012 in Berlin formulierte. Dies geht meines Erachtens in die völlig falsche Richtung und erinnert ideologisch an Zeiten, die wir eigentlich längst überwunden haben. Menschen sollten nicht danach beurteilt werden, wo sie herkommen, sondern was sie im Kopf haben. Nicht „der Türke“ bereitet uns Probleme, sondern der gläubige türkische Moslem. Atheisten, Christen und Aleviten aus der Türkei sind in der Regel bei uns gut integriert. Ich persönlich kann mir beispielsweise die Islamkritik in Deutschland nicht ohne den Türken Akif Pirinçci, den Ägypter Hamed Abdel-Samad, die Pakistanerin Sabatina James, den Syrer Nassim Ben Iman oder den Libanesen Imad Karim vorstellen, um nur einige zu nennen.

Wenn wir diese grundlegenden Punkte beherzigen, sind wir als Bewegung unangreifbar. Dann werden immer mehr Bürger aus der Mitte der Gesellschaft erkennen, dass es richtig ist, sich uns anzuschließen. Und die unsachlichen Angriffe der Linksverdrehten in Medien und Politik werden allmählich wirkungslos verpuffen.


PI-Umfrage:

Gibt es ein flächendeckendes System von Deutschlandabschaffern?

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