Orlando und die deutsche Homo-Lobby

denklerSchwule sind die Opfer und keineswegs die Täter von Orlando. Darum unterscheidet dieser Artikel sauber zwischen den „Schwulen“ und der „Schwulen-Lobby“. Eben diese Schwulen-Lobby spricht ausdrücklich nicht (!) für alle Schwulen – auch wenn sie vorgibt, dies zu tun und in Journalisten wie Thorsten Denkler vom Süddeutschen Beobachter ihre kruden Helfershelfer hat. Sie hat ihren dominanten Einfluss in den letzten Jahren kontinuierlich zur Verteidigung des Islams und zur Diskreditierung von Islamkritikern in den eigenen Reihen genutzt.

Der Niederländer Pim Fortuyn war weltweit der erste bekennende homosexuelle Politiker, der die Homophobie des Islams offen angesprochen hat. „Der Islam bedroht mich als Homosexueller ganz persönlich“, sagte er im Jahr 2002 in einem Rundfunkinterview. Auf dem Parkplatz des Senders in Hilversum wurde er daraufhin erschossen. Von einem Linksextremisten namens Volker van der Graf, der vor Gericht zu seinem Motiv sagte: „Ich wollte Muslime schützen“.

„Muslime schützen“ – das tut auch die deutsche Homo-Lobby seit Jahren. Allerdings nicht dadurch, dass man lesbische und schwule türkische Teenager vor Ehrenmorden ihrer islamisch-homophoben Eltern bewahrt. Sondern durch Mobbing und gezielte Intrigen gegen islamkritische Schwule. Kräftig mitmischen tun dabei seit Jahren die folgenden Berufsschwulen:

Kriss Rudolph, Chefredakteur von „Männer“:

kriss„Männer“ ist das einflussreichste Kaufmagazin für Schwule in Deutschland. Bis Anfang 2015 war der Islam- und Gender-Gegner David Berger noch dessen einflussreicher Chefredakteur. Dann wurde der konservative katholische Theologe durch seinen damaligen Stellvertreter, den linksgrünen islamophilen 44-jährigen Kriss Rudolph, im Handstreich gestürzt. Die „taz“ ermittelte als letzten Anlass hierfür einen islamkritischen Artikel des freien Mitarbeiters und Lehrers Daniel Krause, den David Berger entgegen des Willens seines Stellvertreters und des Herausgebers in dem Magazin sowie auf der „Männer“-Seite der Huffington Post veröffentlich hatte. So schrieb die taz:

Der Beitrag, der inzwischen aus der Huffpo entfernt worden ist, entsprach auch, was die Islamdebatte anbetrifft, nicht den Wünschen der Herausgeber: Der Autor Krause wie auch der Chefredakteur Berger sollen allzu stark die Beschwernisse des Islam (in den allermeisten seiner Strömungen) mit dem Thema Homosexualität thematisiert haben. Dies geht aus Unterlagen hervor, die der taz vorliegen.

In der Folgezeit sorgte Kriss Rudolph dafür, dass sämtliche (!) Artikel seines Vorgängers David Berger aus der Online-Version von „Männer“ konsequent entfernt wurden. Berger veröffentlichte auf seinem eigenen Blog „Gaystream“ einige Monate später den Artikel von Daniel Krause erneut, um die Öffentlichkeit von der Berechtigung des islamkritischen Inhalts zu überzeugen: Kriss Rudolph ätzt in der queeren Presse indes regelmäßig gegen seinen Vorgänger, teils auch online zu lesen.

Manuel Izdebski, Vorstand der Deutschen Aidshilfe:

izdebskiManuel Izdebski ist Vorstand der Deutschen Aidshilfe und privat ein scharfer Polemisierer gegen Andersdenkende, insbesondere gegen Islamkritiker. Wiederholt hat er sich eindeutig zu weit aus dem Fenster gelehnt, riskierte Strafverfahren sowie Zivilklagen wegen Beleidigung. In der totalitären Gedankenwelt von Izdebski gehören Menschen, die sich gegen den politisch korrekten Mainstream erheben, offenbar in die „Psychiatrie“. In diesem Sinne äußerte er sich auch in sozialen Netzwerken, wobei er seinen kruden Thesen durch Hinweis auf seine hohe Verbandsfunktion perfiden Nachdruck verlieh. So hatte oben erwähnter David Berger im April 2014 auf seiner öffentlich einsehbaren Facebook-Seite ein Video mit einer islamkritischen Rede von Daniel Krause gepostet. Mit den Worten „zumindest diskussionswürdig“ lud Berger seine zahlreichen Follower zur offenen Kontroverse ein. Hieran beteiligte sich auch Izdebski, und zwar mit den Worten:

„Lieber David Berger, tiefer kann man nicht sinken, wenn man Aids mit Kulturrelativismus vergleicht. Was der Herr Dr. Krause da von sich gibt, ist rechtes Gedankengut. Und ich mag nicht glauben, dass Du das auch noch verbreitest. Der Typ braucht kein Auditorium, sondern eine Psychiatrie.“

Izdebskis Nachtritt gegen Berger folgte wenige Monate später: Ende 2014 stellte die Deutsche Aidshilfe, maßgeblich auf persönliche Initiative Izdebskis, die Anzeigenschaltung in der Zeitschrift „Männer“ ein. „Muslime werden immer wieder pauschal als Urheber schwulenfeindlicher Gewalt dargestellt“, urteilt die Deutsche Aids-Hilfe laut „queer.de“ über die Arbeit des damaligen Chefredakteurs Berger.

Birgit Bosold, Vorstandsfrau des „Schwulen Museums“:

In der Süddeutschen Zeitung erklärte die Vorstandsfrau des Berliner „Schwulen Museums“ im Interview vom 10. Januar 2016, dass es in Berlin keine nennenswerte Angst schwuler Männer vor Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Die eigentlich Homophoben seien die Kritiker des Islam und der ungeregelten Einwanderung. Wenn es dann doch zu Konflikten komme, seien diese „produktiv“. Das sehe man besonders deutlich in der Szene rund um das Kottbusser Tor. Dass es in der letzten Zeit am „Kotti“ so gehäuft zu gewalttätigen Übergriffen auf schwule Männer kam, wird von Birgit Bosold unter den Tisch fallen gelassen. Angst habe sie vielmehr vor Islamkritikern, denn diese seien die eigentlichen homophoben Feinde einer multikulturellen Gesellschaft des Friedens. Positionen wie die von David Berger seien zum Glück „nicht mehrheitsfähig“.

Manuala Kay, „Kampflesbe gegen Rechts“

kayDie „Kampflesbe gegen Rechts“ Manuela Kay ist eine der gewichtigsten queeren Dampfwalzen in Deutschland. In einem Einladungsschreiben zu einer queeren Veranstaltung lobte sie kürzlich zunächst die ‚Initiative für die Akzeptanz der sexuellen (und geschlechtlichen) Vielfalt‘, bevor sie ausholt:

Bei unserem Queer-Empfang wollen wir einen Anstoß zum Neustart geben – auch und gerade vor dem Hintergrund des rechtskonservativen Rollbackversuchs in der Gesellschaft, der von PEGIDAAFDNPD ausgeht und gerade in der Union bedenklichen Widerhall findet.

Christian Naumann, HIV-Aufklärer in NRW-Schulen:

Der Sozialpädagogik-Student Christian Naumann sorgte Ende 2015 für eine Welle der Empörung unter Lehrern und Eltern, weil er trotz seiner HIV-Infektion ungeschützten (!) Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern hat, denen er seine Krankheit konsequent verschweigt und sich mit dieser perfiden Taktik sogar noch öffentlich brüstete.

In der Print-Ausgabe der schwulen Zeitung „Box“ stellte der HIV-Kranke nun eine „Hitliste“ mit „Deutschlands fünf gefährlichsten Homosexuellen“ auf. Bei verständiger Würdigung hätte er sich eigentlich selbst auf den ersten Platz setzen können. Stattdessen spricht er diese „Spitzenposition“ der AfD-Politikerin Alice Weidel zu. Grund: Sie ist Mitglied in einer islamkritischen Partei, der AfD. Auch die Plätze zwei bis fünf sind mit Islamkritikern belegt: David Berger als Chefredakteur und Daniel Krause als dessen Stellvertreter bei „Gaystream“ sowie Dügida-Organisatorin Melanie Dittmar und deren Rechtsanwalt Björn Clemens. Wobei bei Letzterem fraglich ist, woher Christian Naumann die Informationen über dessen vermeinliche Homosexualität hat.

Und damit schließt sich der Kreis dieses Artikels. Ein Alternativvorschlag für eine Hitliste von Deutschlands fünf islamophilsten und somit gefährlichsten Homosexuelle ist hiermit erbracht.